THEMA: Sollen wir hier wirklich helfen.....?
27 Okt 2012 10:59 #260050
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  • Schgody am 27 Okt 2012 10:59
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......diese Frage haben sich die fünf San-Männer garnicht erst gestellt, als es darum ging eine australischen Touristin vor dem sicheren Feuertod zu retten!

Drei dieser tapferen Retter sind dabei den Flammen zum Opfer gefallen - ein Mann überlebte mit schwersten Verbrennungen - der fünfte San sowie die Dame aus Australien überlebten fast unversehrt!
Zurückgeblieben sind 3 Witwen und Waisen - von jetzt auf sofort ohne Ehemänner, Väter und Ernährer.


Gert im Krankenhaus
Der schwerstverletzte Cgunta (Gert) wird in einem Windhoeker Krankenhaus fast wöchentlich operiert und leidet unter unvorstellbarem Wund- und Trennungsschmerz. Foto:Allgemeine Zeitung - Danke dafür!

Die fünf Männer haben sich beim Herannahen einer Feuerwalze während eines Bushwalks schützend über die Australierin geworfen - in ihrer traditionellen Kleidung, also fast nackt!
Und genau dieses hätten sie in derselben Situtation für jeden von uns getan.


Liebe Freunde, Förderer und Mitglieder der AG Namibiahilfe e.V.,

dieses tragische Schicksal der Buschleute aus der Nähe von Tsumkwe darf bei uns die anfangs gestellte überhaupt nicht aufkommen lassen.
Genauso selbstverständlich wie der Einsatz für das Leben eines Gastes aus dem Ausland für die San muß für uns alle die sofortige Hilfe für die Hinterbliebenen und deren Familien sowie natürlich auch der Überlebenden dieser unbeschreiblich selbstlosen Rettungsaktion sein.

In unserer nunmehr 16-jährigen Vereinsgeschichte wende ich mich daher zum ersten - und hoffentlich einzigen - Mal an Euch alle mit der perönlichen Bitte um wirklich tatkräftige, schnelle Hilfe für diese "wahren Helden" und deren Familien.

Es gibt hier nur eine Frage: Wie können wir helfen?

Als "Ersthilfe" haben wir in der vergangenen Woche 2000,00 Euro als Beteiligung an den Behandlungskosten für den verletzten Cgunta überwiesen. ( Die Gesamtkosten für die Krankenhausbehandlungen liegen bei ca.70.000 Euro - also gibt es hier noch reichlich Handlungsbedarf)

Unser Verein hat eine Patenschaft für alle Beteiligten übernommen und einen jährlichen "Sockelbetrag" von 1000,00 Euro festgelegt. Dieser Betrag wird pro Jahr garantiert an die Familien übergeben.

Durch jede Einzahlung mit dem Verwendungszweck "SAN-PATENSCHAFT" auf das Vereinskonto erhöht sich dieser Betrag.

Schön wäre, wenn sich viele von uns dazu entschließen mit z.B. monatlichen Beiträgen ab 10,00 Euro dieser Patenschaft zu einer stattlichen Höhe zu verhelfen.

Es ist selbstverständlich auch eine "Einmalzahlung" möglich.
( Alle Zahlungen bitte auf unser Vereinskonto Nr. 667244305 BLZ 25010030 Postbank Hannover "SAN-PATENSCHAFT" als Verwendungszweck - Spendenquittungen werden wie immer gerne ausgestellt!)

Selbstverständlich werden die Familien ab sofort, d.h. bereits aus dem aktuellen Container mit allen erdenklichen Sachspenden bedacht.


Familie-San

Witwe von einem Retter mit den Halbwaisen.


Mit dem Pastor aus Tsumkwe, der sich seelsorgerisch und auch in allen anderen Belangen vor Ort um die Familien kümmert, habe ich bereits Kontakt aufgenommen.
Er sendet uns Listen mit allem, was benötigt wird.

Um unsere Hochachtung und unseren Dank für diesen selbstlosen Einsatz zu überbringen, werden wir, also meine Frau Gerlind und ich, bei unserem nächsten Aufenthalt in Namibia die Familien besuchen.Geplant ist eine Reise im Frühjahr 2013 - der genaue Termin steht noch nicht fest.
Gemeinsam mit dem Pastor werden wir eine Gedenkfeier sowie einen kleinen Festakt für die San-Familien organisieren und durchführen.
Wir hoffen natürlich, dass wir bei dieser Gelegenheit auch die Nachricht überbringen können, dass die AG Namibiahilfe mit einer ordentlichen Summe über einen langen Zeitraum helfen wird.


Für heute soll es an Informationen reichen.......
Über den Fortgang und die Resonanz werde ich regelmäßig berichten.

Jetzt können wir unsere wahre Stärke als AG Namibiahilfe zeigen.

Natürlich freuen wir uns auch immer über Vorschläge und Anregungen, wie wir unsere Hilfe erweitern können!

Viele Grüße aus Ahnsen

Eduard Tkocz
1.Vorsitzender


P.S.

Hier noch einige Fotos und Links :

Familie-San
Überlebender Retter mit Frau und Kind

Alle Informationen auch auf unserer Facebook-Seite AG Namibiahilfe e.V. - dort bitte unbedingt immer "Teilen" - und natürlich auch auf www.namibiahilfe.de.

Weitere Informationen gibt es auch im Namibia-Forum und natürlich in der Allgemeinen Zeitung.


Familie-San

Familie-San

Video aus dem Krankenhaus

Eduard Tkocz
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www.namibiahilfe.de

Dorfstrasse 1b
38539 Meinersen
05372-974493

Diesen Newsletter haben wir für alle Mitglieder, Freunde und Förderer der AG Namibiahilfe verfasst und auch auf der Homepage www.namibiahilfe/san.htm veröffentlich.
Nun hoffen wir auf starke Resonanz......

Bei Bedarf werden wir noch "nachlegen"

Gruß
Eddie
www.namibiahilfe.de - Sachspenden für Namibia
Letzte Änderung: 27 Okt 2012 11:03 von Schgody. Begründung: Ergänzung
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