THEMA: 3 Wochen Uganda: unsere Planung... eure Ideen
01 Mär 2026 16:09 #721319
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  • Blende18.2 am 01 Mär 2026 16:09
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Hi Marc,

du hast ja schon sehr viel Input bekommen, daher nehme ich hier mal keine Tag zu Tag Feedbackrunde vor. Nur ein paar einzelne Punkte. Wie immer geht es natürlich auch mit Sichtungsglück einher bzgl. der eigenen Erfahrungen und Empfehlungen, das schreibe ich aber dazu. Wir sind seit 6 Wochen wieder zurück, sehr spannendes Reiseziel.

Murchison Falls NP
Sichtungsmäßig hatten wir im Park nicht die riesigen Knaller drin, haben aber auch zeitlich eigentlich nicht genügend Luft gehabt, weil wir eben auch noch die Falls und Bootstour etc. mit eingebaut haben.

Die Falls haben wir nur von Land aus gesehen. Oben am Parkplatz noch unspektakulär, aber wenn man dann runter geht schon toll. Nildusche sage ich nur. Würde ich empfehlen, auch wenn die Piste ein paar Dollar extra kostet.

Im Park selber fanden wir vorallem die Strecken direkt vorne am Victoria oder weißem Nil sehr schön. Man kommt bis ans Wasser und die Gegend ist sehr schick, die Pisten ruppig.

Nile Delta Bootstour fanden wir klasse. Haben uns auch direkt in der Lodge (selbe wie ihr) abholen lassen am Steg. Wir hatten aber eben auch tolle Sichtungen und sogar 2 Schuhschnäbel

Achja... Honeymon Track. Kommt drauf an, wie es dann bei euch aussieht. Wir sind vielleicht 30min reingefahren. Nur Büsche und in allererster Linie TseTse Fliegen en Masse. Die Fenster haben wir nur geschlossen gehalten und dann abgebrochen. Würde ich nicht empfehlen, bzw. sollte man drauf gefasst sein, ggf. abzubrechen, wenn es nicht wider erwarten besser ist.

Apropros Schuhschnabel
Nachmittags in Mabamba ist die Sichtung nahezu garantiert, wenn denn möglich. Bis dahin wissen alle Guides wo sie fündig werden. Wir haben dann auch kurzfristig unsere 2. Tour am nächsten Morgen abgesagt, weil es aber insgesamt zu lange gedauert hat mit Transfer etc.pp.

Die lange Tour über den Lake Victoria und zurück war dann schon ne Menge Zeit. Wesentlich schöner fanden wir das direkt ab Mabamba Lodge, weil eben diese alles in allem 3 Stunden Anfahrt und Transfer weggefallen sind. Es ging sofort los. Das solltet ihr bedenken, wenn ihr ab Entebbe startet. Empfehlen kann ich es trotzdem.

Straßen & Navigation
Wir hatten in erster Linie Maps.Me als offline Karten runtergeladen. Dazu auch Tracks4Africa App. Erstere haben wir zumeist genutzt, T4A nur manchmal als Unterstützung. Das hat in 90% der Fälle auch gut gepasst.

ABER, manchmal sind wir auch völlig abseits in schwierigstem Gelände gelandet und da rede ich nicht von Nationalparks. Also Obacht, Hirn einschalten und lieber mal an den Rand stellen und dreimal schauen, ob der Weg wirklich sinnvoll der richtige ist. Der Tipp, im Zweifel die Asphaltstraße außen rum nehmen ist fast immer richtig. 40km mehr auf Asphalt sind im Vergleich zu quer durch eine deutliche Zeitersparnis. Wir sind auch mal mitten in einem alten, zerfallenen Hotel auf einer Hügelkuppe gelandet. Der weitere Weg wäre dann ein Trampelpfad den Hügel runter gewesen. Die hilfreiche Aussage vor Ort war dann: "Doch doch, der Weg ist schon richtig. Ihr könnt den Wagen hier stehen lassen und zu Fuß weiter gehen" :silly:

Auf Asphalt kam man aber sehr gut voran. Man muss sich etwas an die Fahrgewohnheiten anpassen, nicht stressen lassen und einfach alle Eindrücke aufsaugen. Sollten ihr euch abwechseln, einfach regelmäßig machen. Man muss schon immer konzentriert bleiben, wenn man auch etwas zügiger vorankommen will. Also wechseln und als Beifahrer Video- und Fotokamera parat haben. ;)

Trackings
Waren natürlich die Highlights und ich würde nichts drum herum planen. Bei den Schimpansen evtl. noch einen Nightwalk, da ist man mittags raus, isst was in der Lodge und hat dann den nachmittag Zeit. Wir haben da zu viel gewollt, inkl. Bigodi Swamps und Night Walk an einem Tag. Totaler Irrsinn, weil die Aussagen zur Dauer einer Aktivität auch immer falsch und zu kurz sind.

Nightwalk nicht in der Community (man läuft quasi am Swamp mit der Musik des Ortes rum, da war nix mit Nachts im Dschungel, wie wir uns das gedacht hatten), wenn dann auch direkt in Kibale. Haben wir nicht gemacht, aber von mehreren bestätigt bekommen, dass der sehr schön war mit tausenden Glühwürmchen im Dschungel.

Gorilla Tracking weiß man ja nie was man bekommt, aber da habt ihr ja den tag auch nichts anderes geplant. Wir hätten auch eine chillige, kurze Runde genommen und waren 7,5h Stunde unterwegs.



Wird auf jeden Fall eine tolle Reise mit wahnsinnig vielen Eindrücken und sehr abwechslungsreich. Viel Spaß euch beiden!!! :)





Gruß,
Robin
Letzte Änderung: 01 Mär 2026 16:09 von Blende18.2.
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01 Mär 2026 22:43 #721333
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picco schrieb:
Hoi Marc
Nun ists klarer, trotzdem finde ich dass alles viel zu eng getaktet ist.

Vielen Dank Picco für die detaillerten Antworten und deine Tipps.
Marc
Letzte Änderung: 01 Mär 2026 22:55 von MaLu.
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01 Mär 2026 22:49 #721334
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Hallo Edi,
Danke dir für deine Hinweise... Wir werden auch versuchen weniger zu planen umd so mehr Zeit zum genießen und verarbeiten der Eindrücke haben... Körperliche Erholung wird wohl auch nötig sein ;-)
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01 Mär 2026 22:55 #721335
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Blende18.2 schrieb:
Hi Marc,

du hast ja schon sehr viel Input bekommen, daher nehme ich hier mal keine Tag zu Tag Feedbackrunde vor. Nur ein paar einzelne Punkte. Wie immer geht es natürlich auch mit Sichtungsglück einher bzgl. der eigenen Erfahrungen und Empfehlungen, das schreibe ich aber dazu. Wir sind seit 6 Wochen wieder zurück, sehr spannendes Reiseziel.

Vielen Dank auch dir Robin, für die vielen Infos. Den Honeymoon Track werden wor uns schenken und lieber etwas anderes machen...
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01 Mär 2026 23:44 #721337
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Eine Frage noch zur Navigation: Ich nutze seit langem die App OsmAnd für die Planung und Navigation (sowohl zu Fuß, fürs Rad und in Länder mit weniger geteerten Straßen auch für's Auto). Beim ersten Vergleich (Tracks durch Nationalparks und Lage von Campsites) habe ich für Uganda keine wirklichen Unterschiede der Karten zu Maps.me festgestellt... Habt ihr da andere Erfahrungen gemacht? Was ist der Grund, warum Maps.me bei Afrikareisen so weit verbreitet ist?
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02 Mär 2026 13:22 #721376
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Ich denke das liegt einfach daran, dass MapsMe bekannter und generell weiter verbreitet ist.

Ich hab die auch nur genutzt, weil sie eh noch installiert war.

Für Uganda würde ich jetzt mal vorsichtig aus dem Fenster lehnend sagen, alles was offline klappt ist auch ok. Nur GoogleMaps haben wir von Einheimischen unterwegs öfter mal gehört, dass das keine optimale Idee sei....

... Meinungen eben, wir haben auch immer mal wieder GoogleMaps parallel befragt, gerne auch mit Satellitenbild, wenn es mal unklar wurde. (kann ich an einer Hand abzählen)

Gruß
Robin
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