Hallo Julia!
Wir waren im Januar in Uganda&Ruanda. Uns wurde vom Anbieter bezüglich der Sichtungschancen nahegelegt, das Trekking im Kibale Forest zu machen. Ich hatte ebenfalls den Budongo in den Raum geworfen. Die Gruppengröße betrug im Kibale 6 Touristen zuzüglich Ranger mit MP und Guide. Maximal beträgt die Gruppengröße 8 Personen. Es ist zeitweise etwas hügelig, aber machbar. Zu Beginn nahmen wir Trekkingpfade. Beim Hören und Sehen von gehenden Chimps geht es aber zügig durch das Dickicht hinterher in der Hoffnung, auf die Gruppe zu treffen. Wir haben Chimps im Dickicht auf dem Boden und auf dem Baum (relativ nah unten) gesehen. Wir trafen lediglich zum Schluss auf zwei andere Gruppen bei einer großen Gruppe Chimps, welche sich ebenfalls auf der Ebene, z.T. auf liegenden Baumstämmen auf dem Boden aufhielten. Teilweise liefen sie gemächlich durch unsere Gruppe durch.
Obwohl das Gorilla-Trekking wesentlich steiler war, empfanden wir das Chimps-Trekking anstrengender.
Du könntest am Budongo eine Nacht mehr einplanen und falls Du keine Chimps sehen solltest, das Trekking am Folgetag wiederholen. Ich würde fragen, ob dies bezüglich der begrenzten Permits im Hinblick auf eine dann kurzfristige Entscheidung überhaupt möglich ist. Allerdings hättest Du dann Zusatzkosten fürs Nächtigen und das Trekking.
Zum Gorilla-Trekking, auch wenn Du hiernach nicht gefragt hast: Die größte Gruppe mit rund 30 Tieren hält sich lt. vielen verschiedenen Einheimischen in Uganda im Mgahinga NP auf. In diesem Park haben wir wiederum die vom Aussterben bedrohten Golden Monkeys besucht.