THEMA: FotoGnu in Uganda
19 Aug 2025 16:27 #711582
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  • freshy am 19 Aug 2025 16:27
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Das ist mal ein Appetitanreger! Da ich nicht mehr nach Uganda reisen werde in meinen verbleibenden Lebensjahren, bin ich ganz scharf auf deinen Reisebericht und deine Fotos.
Habt ihr keine Gelbfieberimpfung gebraucht?

Erwartungsvolle Grüße
freshy
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19 Aug 2025 18:19 #711595
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  • FotoGnu am 19 Aug 2025 18:19
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Lieber Robin, liebe Betti, liebe Caroline, lieber Picco, liebe Sylvia und liebe Freshy,

wir freuen uns sehr, dass Ihr uns auf unserer Reise begleitet!
 
@ Robin:
Ich beneide Euch, dass Eure Uganda-Erfahrung noch vor Euch liegt! Wir hatten uns nicht getraut, selber zu fahren und waren unterwegs super froh, dass Peter uns kutschiert hat. Die Straßenverhältnisse waren bei uns zwar total OK, aber der Verkehr in den Ballungsräumen hätte uns komplett überfordert. Wenn man da aber keine Scheu hat, ist Uganda in der Trockenzeit wirklich gut als Selbstfahrer machbar.
 
@ Betti:
Eigentlich müsstet Ihr mich ja zuerst mit in die Masai Mara nehmen, bevor Ihr mit uns nach Uganda dürft, aber als Haupt-Inspirationsquelle mache ich da für Euch selbstverständlich eine Ausnahme. Ich denke, Ihr werdet Vieles wiedererkennen, aber auch einige Unterschiede im Erlebten feststellen.
 
@ Caroline:
Vielleicht denkst Du anders darüber, wenn Du von unserem ersten Gorilla-Trekking liest…
 
@ Picco:
Natürlich darfst Du mit – ich freue mich, wenn Du unseren Bericht vielleicht in Deine Reisebericht-Zusammenfassung aufnimmst. Ich glaube, Bettis viel-gelesener Bericht fehlt da auch noch.

@ Sylvia: herzlich willkommen an Bord!
 
@ Freshy: Schön, dass Du wieder dabei bist. Waren Dein Mann und Du inzwischen eigentlich mal auf Helgoland? Eine Gelbfieber-Impfung haben wir uns vor Jahren schon mal für Kenia geholt. Vor Ort in Uganda wurde das bei uns nicht kontrolliert.

Morgen geht es mit der Anreise weiter.
 
Viele Grüße
Elke
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20 Aug 2025 07:10 #711609
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Hoi Elke
FotoGnu schrieb:
...ich freue mich, wenn Du unseren Bericht vielleicht in Deine Reisebericht-Zusammenfassung aufnimmst.
Gemacht!
FotoGnu schrieb:
Ich glaube, Bettis viel-gelesener Bericht fehlt da auch noch.
Ui, danke für den Hinweis! Ist nun auch drin.
@All: Wenn noch was fehlt bitte melden! Aber nur Reiseberichte hier im Forum, keine externen und keine PDF's.
Letzte Änderung: 20 Aug 2025 07:10 von picco.
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20 Aug 2025 09:36 #711610
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  • freshy am 19 Aug 2025 16:27
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FotoGnu schrieb:
@ Freshy: Schön, dass Du wieder dabei bist. Waren Dein Mann und Du inzwischen eigentlich mal auf Helgoland? Eine Gelbfieber-Impfung haben wir uns vor Jahren schon mal für Kenia geholt. Vor Ort in Uganda wurde das bei uns nicht kontrolliert.

Viele Grüße
Elke

Guten Morgen Elke,
danke der Nachfrage. Nein, das konnten wir bedauerlicherweise noch nicht verwirklichen, aber es steht ganz vorne im Programm :) . Deine Fotos erinnern mich immer wieder daran. Im September fahren wir erst einmal per Camper in die Masuren. Jetzt mach bitte weiter, ich bin sooo gespannt! :lol:

Liebe Grüße
freshy
Letzte Änderung: 20 Aug 2025 09:37 von freshy.
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20 Aug 2025 19:17 #711644
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14.06.2025: Anreise

Unser Flug geht um 10.20 Uhr mit Turkish Airlines ab Bremen. Die Reisetaschen, den Foto-Rucksack und den Tagesrucksack haben wir bereits am Vorabend gepackt und so startet der Abreisetag ganz entspannt. Da wir eine große (und sehr laute) Baustelle in der Straße haben und die ohnehin stets knappen Parkplätze nun echte Mangelware sind, fahren wir mit dem Auto in Richtung Flughafen. Dort stellen wir das Auto auf dem Parkplatz meines Arbeitgebers ab und fahren noch zwei Stationen mit der Straßenbahn. Weil am Samstagmorgen kaum Verkehr ist, kommen wir pünktlich zwei Stunden vor Abflug am kleinen Bremer Flughafen an, was hier im Normalfall auch mehr als reichlich Zeit ist.

Am TK-Schalter gibt es entsprechend noch keine Schlange, dafür aber ein kostenloses Upgrade an die Notausgangsplätze für den Flug von Bremen nach Istanbul - läuft bei uns!

An der Sicherheitsschleuse besteht der nette Sicherheitsbeamte darauf, dass wir ein Feuerzeug im Rucksack hätten, das er kontrollieren müsse. Er röntgt meinen Rucksack ganze drei Mal und räumt schließlich alles aus, aber es ist kein Feuerzeug zu finden. Am Ende ist unser Mückenstichheiler, der mit der gleichen Piezo-Technik wie ein Feuerzeug funktioniert, der Verursacher der Aufregung.

Über den Flug mit Turkish Airlines nach Istanbul lässt sich kaum Negatives berichten: das Bordprogramm ist gut (außer bei Lars, da ist irgendwas kaputt, aber er beschwert sich nicht), es gibt Strom zum Handy laden und kostenloses WLAN und wir bekommen sogar zwei vegetarische Gerichte zur Auswahl. Lars’ Pasta ist lecker und mein Bananenbrot auch. Dazu gibt sogar richtiges Besteck und Geschirr. Da hatten wir TK beide schlechter in Erinnerung.

Nach knapp drei Stunden landen wir überpünktlich in Istanbul, wo wir noch drei Stunden bis zum Weiterflug überbrücken müssen. Wir haben Glück und finden einen Bereich mit Liegen, von denen auch noch zwei frei sind - läuft weiterhin sehr gut bei uns!

Das Boarding nach Entebbe zieht sich ziemlich hin, aber irgendwann sitzen wir dann doch auf unseren gebuchten Plätzen am Notausgang. Gegen halb acht hebt der Flieger schließlich ab und ich hoffe, dass wir bis zum Zwischenstopp in Kigali noch ein paar Stunden Schlaf reinbekommen.

Weit gefehlt: Um ein Uhr gehen plötzlich die Lichter an und es wird Frühstück verteilt - was soll das denn jetzt? Geschlafen haben wir bislang nur ein paar Minuten und mein neues, riesiges, aufblasbares Schlafkissen funktioniert leider auch nicht so gut wie erhofft. Ein Blick auf das Display zeigt außerdem, dass wir gerade direkt an Entebbe vorbeifliegen…

Eine Stunde später landen wir in Kigali. Ein Großteil der Passagiere steigt hier aus. Anschließend wird überprüft, ob auch kein Handgepäck zurückgeblieben ist und die leeren Plätze werden durchgeputzt. Auch die Boardingpässe werden noch mal kontrolliert und schließlich steigen nach knapp einer Stunde neue Passagiere ein. Gut, dass wir das alles auf dem Rückflug nicht haben werden!

Um halb fünf landen wir schließlich mit 40 Minuten Verspätung und einem unsanften Rumps in Entebbe.

Bei der Immigration kommen wir schnell dran und versuchen, schon mal unsere eingerosteten Suaheli-Kenntnisse zu benutzen. Wir schauen allerdings in irritierte Gesichter - warum, werden wir erst später erfahren.

Als nächstes ziehen wir Uganda Shilling und werden durch den Kurs 1€ = 4000 UGX kurzfristig zu Millionären.

Am Ausgang wartet Peter ganz klassisch mit einem Schild in der Hand auf uns, heißt uns in der „Perle Afrikas“ herzlich willkommen und lobt uns für den Regen, den wir mitgebracht haben. Was für eine schöne Einstellung: Es schüttet inzwischen nämlich wie aus Kübeln, wofür mir ein Lob eher nicht in den Sinn käme.

Nach kurzer Fahrt durch den immer noch strömenden Regen erreichen wir unser Hotel in Entebbe, das Viavia. Durch eine Verwechslung ist unser Doppelzimmer bereits durch ein niederländisches Paar belegt, das hinter uns im Flieger gesessen hat und kurz vor uns ankam. Wir könnten deren Zimmer nehmen, aber das hat zwei einzelne Betten und da wir hier immerhin drei Nächte bleiben, wollen wir doch lieber in unser reserviertes Zimmer mit Doppelbett. Das ist für die anderen beiden kein Problem: Sie räumen das Zimmer, aber nicht ohne uns vorher noch von dem phantastischen Essen hier im Viavia vorzuschwärmen, das sie kennen, weil sie regelmäßig hier absteigen. Um sechs Uhr Ortszeit liegen wir dann auch endlich im Bett. Lars schlummert sofort ein, während ich trotz Erschöpfung nicht einschlafen kann und mir einen Podcast auf die Ohren lege.
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21 Aug 2025 19:37 #711677
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15.06.2025: Chillen in Entebbe

Weniger als zwei Stunden später werde ich von einem furchtbaren Krach schon wieder aufgeweckt und wähne mich zurück zuhause, wo auf der Baustelle die Ramme und der Presslufthammer dröhnen. Aber es sind die Bässe von lauter Musik - wo zur Hölle sind wir denn hier gelandet?! Und wie kann Lars bei dem Krach einfach weiterschlafen?!

Dank Noice Canceling Kopfhörern mit beruhigenden Naturgeräuschen im Ohr gelingt es mir zum Glück wieder einzuschlafen, bis ich um zehn ins Bad muss. Die laut knarzende Badezimmertür übertönt sogar noch die wummernden Bässe, sodass Lars dann praktischerweise auch gleich wach ist.

Nach einer erfrischenden Dusche machen wir uns auf den Weg zur Rezeption, um einzuchecken und mehr trinkbares Wasser aufzutreiben. Dort erfahren wir auch, dass die laute Musik von der Kirche nebenan kommt. Das geht hier anscheinend jeden Sonntag von morgens bis abends so!

Anschließend gehen wir ins Restaurant und sofort verstehen wir, warum dieses Hotel so beliebt ist: das Restaurant liegt in einem herrlichen Garten mit einem kleinen See, an dem Klaffschnäbel, Ibisse und Hammerköpfe stehen.







Während wir auf unser Mittagessen warten, kommt ein Pärchen Grauwangen-Hornvögel geflogen - eine Erstsichtung! Lars geht schnell die Kameras holen. Leider erwischen wir sie erstmal nur ganz unfotogen auf einem Balkongeländer.

Wir essen lecker Tilapia aus dem Victoria-See und unterhalten uns noch mal nett mit den Niederländern, die früher in Uganda selber eine Lodge hatten und morgen als angestellte Lodge-Manager einen Neuanfang machen. Sie bestätigen uns, dass wir sehr gute Unterkünfte ausgewählt haben und wir uns wegen des Essens oder Eiswürfeln in den Getränken überhaupt keine Sorgen machen müssen. Sie versichern uns außerdem, dass das Land sehr sicher ist und die Ugander sehr freundlich sind.

Der Garten bietet viele Vögel, z.B. diesen Riesenturako. Es sind noch mehrere Birder mit Kameras im Garten unterwegs und wir kommen mit einem Südafrikaner ins Gespräch, der Reisen in Botswana organisiert - da lassen wir uns doch gleich mal seine Visitenkarte geben…







Nach dem Mittagessen räumen wir unsere Taschen aus und machen ein paar Fotos unserer Unterkunft. Dabei wummern uns weiterhin die Bässe um die Ohren. Also verziehen wir uns schnell wieder zurück in den ruhigen Garten.







Um 14.00 Uhr sind wir mit Peter im Restaurant verabredet, weil er unsere Tour besprechen und wissen möchte, was uns besonders interessiert. Dabei macht Peter schon gleich einen genauso super netten und kompetenten Eindruck, wie von Betti beschrieben und wir fühlen uns bei ihm schon jetzt bestens aufgehoben.

Danach erholen wir uns weiter durch lockeres Chillen im Garten - wobei es bei so vielen tierischen Motiven natürlich nicht nur beim Chillen bleibt:



























Zum Dinner gibt es für uns heute nur Kleinigkeiten: Lars nimmt Veggy Samosas und ich Chapati (Brot) mit Hummus und Guacamole - beides sehr lecker! Nach der viel zu kurzen Nacht zuvor, liegen wir früh in der Falle und schlummern voller Vorfreude ein, dass unser Uganda-Abenteuer morgen richtig losgeht!
Letzte Änderung: 21 Aug 2025 19:39 von FotoGnu.
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