THEMA: Uganda: 3 Tage mehr nach erfolgreicher Buchung
22 Mai 2021 01:27 #616654
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  • BikeAfrica am 22 Mai 2021 01:27
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Gabi-Muc schrieb:
danke für Deinen Beitrag. Das Raften liegt mir auch etwas im Magen. Allerdings bieten alle Rafting-Unternehmen auch Rafting mit Stufe 3 an. Ich habe aber gerade nochmal in wiki nachgelesen und auch Stufe 3 ist schon heftig. Das Raften mit Stufe 3 ist ab 14 Jahre, das Raften mit Stufe 5 scheidet aus, es ist erst ab 16 und wäre auch nichts für mich.

Vermutlich haben die inzwischen weitere Zugangspunkte zum Fluss geschaffen, so dass auch kürzere Touren mit einfacheren Passagen möglich sind. Es gab unterwegs ja auch harmlose Passagen.
Damals gab es nur am Anfang und Ende einen Zugang. Einmal die erste Stromschnelle gefahren und man musste durch bis zum Ende. Ich hänge mal ein paar Fotos dran von der ersten Stromschnelle.














Gruß
Wolfgang


Ergänzung:
Ich war damals mit den Nile River Explorers unterwegs, aber ich denke, die Rafting-Unternehmen sind ziemlich ähnlich aufgestellt. Da waren noch drei Begleitkajaks mit guten Fahrern dabei, um Leuten mit Problemen nach einer Kenterung zu helfen. Das war absolut professionell organisiert.
WW 3 ist auch schon ganz ordentlich, aber sicherlich machbar auch für 14jährige. Die Stromschnellen dieser Kategorie sind nicht allzu lang oder heftig, aber auch da kann es ein Boot durchaus mal komplett umkippen. Danach beruhigt sich das Wasser aber schnell wieder, so dass es kein Problem ist, wieder ins Boot zu kommen.
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Letzte Änderung: 22 Mai 2021 10:53 von BikeAfrica. Begründung: Ergänzung
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22 Mai 2021 11:20 #616668
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Hallo Tina,

das wäre die Alternative. Wir könnte Bwindi um eine Nacht vorziehen (mehr geht nicht). Dann hätten wir zusätzlich 2 Nächte in Entebbe, Lake Bunyoni (da habe ich nur 1 Nacht) oder Mgahinga. Die weitere Nacht dann entweder im Isasha (da habe ich auch nur eine Nacht) oder in Fort Portal / Kluges Gästefarm. Dann müsste aber Kibale, QENP und Ishasha noch verschoben werden.


Hallo Wolfgang,
ich glaube das Raften ist auch der Grund warum ich mit Jilja etwas zögerlich bin. Wenn wir nach Jilja fahren, dann will mein Sohn auch raften, das kann ich ihm dann schlecht ausreden. Beim letzten Forumstreffen saßen wir mit den Eulenmuckels beim Frühstücken, die über den Verlust ihres Freundes in Namibia berichtet haben. Seitdem habe ich einen Heidenrespekt vor Rafting.....

Wir fahren heute für ein paar Tage nach Südtirol und dann werde ich das mal in Ruhe mit meinem Mann bereden.

LG

Gabi
08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute von Kapstadt zum Addo Elephant Park
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22 Mai 2021 11:56 #616673
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Gabi-Muc schrieb:
ich glaube das Raften ist auch der Grund warum ich mit Jilja etwas zögerlich bin. Wenn wir nach Jilja fahren, dann will mein Sohn auch raften, das kann ich ihm dann schlecht ausreden. Beim letzten Forumstreffen saßen wir mit den Eulenmuckels beim Frühstücken, die über den Verlust ihres Freundes in Namibia berichtet haben. Seitdem habe ich einen Heidenrespekt vor Rafting.....

… ich kann mich dunkel erinnern, dass das mit dem Rafting und dem Todesfall am Kunene auch mal Thema im Forum war.

Die Problematik ist vielschichtig. Wenn Dein Sohn das machen möchte, wird er es eines Tages sowieso tun. Die Strecke am Nil ist deshalb prima, weil der Abfluss aus dem Victoriasee dafür sorgt, dass ganzjährig nahezu gleiche Bedingungen herrschen und kalkulierbar sind. Das ist anderswo meist anders. Außerdem ist der Fluss kaum verblockt, d.h., die Gefahr eines Sturzes gegen einen Felsen ist extrem minimal. WW 3 ist überschaubar, aber dennoch nicht langweilig. Da geht es auch schon ordentlich zur Sache. Für 14 Jahre ist das aber ok, denke ich und da könntest Du auch selbst mitfahren. Vielleicht verfluchst Du mich während der Fahrt, aber hinterher wirst Du Dich gerne dran erinnern. Und für Deinen Sohn bist Du dann die "coolste Mutter" überhaupt.

Jetzt die andere Seite.
Rafting hat ein gewisses Suchtpotential. Ich hatte damals an einer Stelle wirklich Todesangst. Ich weiß nicht, wie es ohne Schwimmweste ausgegangen wäre. Drei Jahre später kam ich dann zum Zambezi und dachte trotzdem wieder darüber nach, beim Rafting mitzumachen (die Strecke ist von der Schwierigkeit her vergleichbar mit dem Nil). Gegen Ende der Reise hätte ich es gemacht. Ich hatte mich seinerzeit in Jinja (bei WW 5) verletzt und kam jetzt gleich zu Beginn der Tour an den Zambezi. Deshalb hatte ich es bleiben lassen. Am Ende der Reise hätte ich es wieder getan.

Wenn Dein Sohn WW 3 fährt und es ihm gefällt, wird er irgendwann mehr wollen. Wenn Du ihn nicht fahren lässt, macht er es irgendwann sowieso und steigt vielleicht gleich mit WW 5 ein. Ich weiß auch nicht, wie ich an Deiner Stelle entscheiden würde, wollte Dir aber beide Sichtweisen aufzeigen.

Und die komplette Tour durch WW 5 schon ab 16 anzubieten, halte ich persönlich für grenzwertig. Ich würde das erst ab 18 anbieten. WW 3 für 14jährige plus Mutter halte ich aber für "lässig" machbar. Im Rafting-Boot ist das ja auch einfacher als im Kajak. Bei WW 3 wird das Rafting-Boot eher selten umkippen oder jemand rausfallen.

Je länger ich darüber nachdenke … lasst euch einfach drauf ein, aber nur bis WW 3. Wenn das inzwischen so eingegrenzt werden kann, ist das durchaus eine Option. Die komplette Strecke mit WW 5 auf keinen Fall machen, auch wenn es plötzlich vor Ort möglich scheint. Das halte ich ab 14 für zu gefährlich.

Gruß
Wolfgang

PS: die Fotos zeigen WW 5
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31 Mai 2021 17:26 #617446
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Hallo Wolfgang,

da werden Erinnerungen wach. :sick:

Wir waren 2018 (glaube ich) auch raften am Zambezi River. Stromschnellen WW5, unser Boot ist zwei mal gekentert. Die Guides ziehen dir vor jeder starken Stromschnelle die Schwimmwesten erneut nach - ein Korsett ist nix dagegen. :lol: Ich habe mich vor dem Rafting informiert und wusste "halbwegs" worauf ich mich einlasse. Mein Freund ist halb ersoffen und hatte an einer Stelle Todesangst, weil er von einem Wasserstrudel geschluckt und durchgeschleudert wurde und immer wieder untergetaucht ist. War danach kreidebleich. Er meinte im Nachhinein er würde es wieder machen. :blink: In einem anderen Rafting Boot, welches mit uns unterwegs war, saßen drei Chinesen. Zwei davon sprachen kein Englisch und haben somit die Sicherheitsunterweisung nicht verstanden und wussten gar nicht was passiert und diese konnten auch nicht schwimmen ... :laugh:

Habe auch überlegt, ob wir in Jinja zum Raften gehen sollen. Habe mich aber dagegen entschieden.

WW5 sind für 14 Jahre viel zu heftig. Ich fand Stromschnellen Stärke 3 schon ziemlich ausreichend. Es macht mega viel Spaß und die Jungs, welche das Rafting anbieten, sind wirklich Profis. Ich hatte immer das Gefühl, dass sie wissen was sie tun. Außerdem sind Kajaks die Strecke vor uns abgefahren um evtl. Risiken einzuschätzen.

Liebe Grüße
Claudia
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31 Mai 2021 20:02 #617455
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In Jinja kommt auch kaum mal ein Boot ohne Kenterung durch. Laut Guides ist das eine absolute Seltenheit. Ich wusste in einer Stromschnelle auch nicht mehr, wo oben und unten ist und kam mir vor wie in einer Waschmaschine. Da helfen auch Schwimmkenntnisse kein Stück weiter.
Damals hieß es, es gäbe drei Stellen weltweit, wo man solche Raftingtouren mitfahren kann. Neben dem Weißen Nil und dem Zambezi ist das noch der Colorado in den USA. Natürlich gibt es Flüsse mit viel heftigerem Wildwasser, aber dort werden keine Touren angeboten. Da fahren dann die Könner, die auch großes Risiko eingehen. Da wird dann auch WW6 gefahren und es gibt kaum entspannte Stellen zwischen den Stromschnellen.

Der Nil bei Jinja ist am besten zu kalkulieren. Da das Wasser aus dem Viktoriasee abfließt, ist die Wassermenge über das Jahr immer sehr ähnlich.
Am Zambezi und Colorado ändern sich die Stromschnellen mit der Wassermenge teilweise extrem. Manche werden bei höherem Wasserstand gefährlicher, andere bei geringerem. Deshalb können dort die Touren bei zu großer Gefahr nicht jederzeit stattfinden oder sind dann auch evtl. etwas "öde".

Gruß
Wolfgang
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31 Mai 2021 21:00 #617459
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Hallo Wolfgang und alle anderen,

danke für Deine Gedankengänge. Ich war letzte Woche in Südtirol (da war es meinen Kindern zu kalt zum Raften, gab es als Jugendprogramm) und auf dem Handy tippe ich nicht gerne.

Ich glaube wegen fehlenden Adrinalin werden meine Kinder mit 18 nicht sofort in ein Raftingboot einsteigen. Ich versuche - vor allem im Urlaub - immer ein wenig Action zu bieten. So waren meine Kinder in Österreich und auch in Kanada bereits raften (keine Ahnung welche WW, aber sicher nicht WW3), Quadbiken gehört zu ihren Favouriten. Klettergarten, Klettersteig, Snowmobil - die Erfahrungen haben sie schon gemacht. Bungee Jumping würde noch fehlen....

Mein Mann habe ich inzwischen befragt: Der meinte, hoffentlich saufst Du uns da nicht ab. ;)

Auch wenn ich mit Raften die coolste Mama der Welt wäre - ich habe mich entschieden die 3 Nächte in die Route einzubauen und die Hotels alle ein wenig zu schieben. So sind wir jetzt z.B. noch in der Kluges Gästefarm sowie im Mhaginga zum GoldenMonkey Tracking, wo ich auch sehr gespannt darauf bin.

Und vielleicht kommen wir ja mal nach Uganda wieder, dann würde sich Jinja mit den Sipi Falls und dem Kipedo anbieten. Und das wird dann wahrscheinlich zu einer Zeit sein, wo wir sowieso nur noch zu Zweit unterwegs sind.

Trotzdem nochmal herzlichen Dank für Eure Erfahrungen.

LG

Gabi
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Letzte Änderung: 31 Mai 2021 21:00 von Gabi-Muc.
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