THEMA: Löwen-, Chimpansen- und Gorilla-Tracking in Uganda
14 Mai 2016 16:38 #431035
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Liebe Fomis,

endlich gehts nun weiter mit meinem Reisebericht.

Samstag, 18.7.2015

Nach dem Frühstück machten wir noch den „Community Village Walk“. Unser Guide war Joel.
Zuerst gingen wir zum „Traditionel Healer“, dem Medizinmann. Ein älterer Herr, der nur französisch sprach, führte uns in seine Praxis und erzählte uns, wie er welche Kräuter verwendet und zubereitet.






Anschließend gings zur Banana Brewery. Joel erklärte uns dann dort wie Saft, Wein, und Schnaps gemacht wird. Wir durften das auch probieren. Saft und Wein schmeckten etwas seltsam, aber der Schnaps war ganz gut. Wir kauften zwei kleine Flaschen.






Dann gings weiter zu den Pygmäen. Dort wurde ein Tanz aufgeführt und man erklärte uns noch wie Feuer gemacht wird.
Wir kauften noch eine Kette, eine Dose und ein „Feuerzeugset“.






Dann gings wieder zurück. Der Walk war sehr interessant.
Um 10:30 Uhr starteten wir mit frisch gewaschenem Auto in Richtung Mburo Nationalpark.
Um 15:30 Uhr machten wir dann eine Pause in einem Restaurant. Dort fanden gerade 2 Hochzeiten statt. Alle waren ganz schick gekleidet und wir saßen in kurzen Hosen da.






Um 17:00 Uhr waren wir dann endlich im Mburo NP. Noch schnell das dach aufgestellt und dann gings endlich wieder los mit den Tieren. Wir sahen Zebras, Buschböcke, Elands, Topis und Impalas.


Um 19:00 Uhr, es war schon dunkel kamen wir am Eagles Nest an. Wie immer gab es frische Tücher und Saft.









Noch schnell eine „Kübeldusche“ genossen und dann gings zum Essen. Es gab Kürbissuppe, Hähnchen, Kartoffeln und Crêpe zum Nachtisch.
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14 Mai 2016 16:59 #431036
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Sonntag, 19.7.2015

Heute klingelte der Wecker mal wieder um 5:45 Uhr. Wir waren zum Morning Walk verabredet.
Nach einer Tasse Tee bzw. Kaffee gings um 6:15 Uhr los. Um 7:00 Uhr waren wir mit dem Ranger verabredet. Ca. 1,5 Stunden liefen wir mit ihm durch den Busch. Wir sahen Zebras, Büffel, Elands, Waterbock, Buschbock und viel versch. Vögel. Es war ein ganz besonderes Erlebnis die Tieren mal aus einer anderen Perspektive zu sehen.





















Anschließend gab es Frühstück. Um 11:20 Uhr fuhren wir weiter zur Bootsfahrt. Um 12:00 Uhr legte das Schiff ab. Wir waren nur zu viert und Ben unser Ranger.
Wir sahen ein paar Vögel und Hippos. Der Ranger war aber nicht besonders gesprächig. Jedes Wort musste man ihm aus der Nase ziehen.


Giant Kingfisher







Upps, plötzlich taucht ein Hippo vor uns auf.








Nach dem Lunch machen wir einen weiteren Game Drive. Irgendwie verfuhr sich aber Robert und der Weg war verbarrikadiert. Wir mussten den ganzen Weg wieder zurück fahren.




Eigentlich sollten wir ja um 15:30 Uhr uns ein Projekt der Kommune anschauen. Aber es wurde dann 17:00 Uhr bis wir wieder an der Lodge waren.
Wir hatten dazu heute keine Lust mehr und beschlossen das gleich morgen früh zu machen.
Wir druckten noch ein paar Bilder für Robert aus.
Vor dem essen gaben wir ihm noch unser Abschiedsgeschenk, einen Bildband aus Deutschland und einen Postkartenkalender für 2016 aus Deutschland und etwas Trinkgeld.
Er freute sich sehr darüber.
Zum Abendessen gabs eine Suppe, Fisch und Beef mit Reis und Kartoffeln und zum Nachtisch Pancake.

Wir gingen sehr früh schlafen. Diese Nacht hatten wir keine Moskitos im Zelt.

Fazit Eagles Nest:
einfache Unterkunft mit Zelten. Netter Service. Die Zelte stehen etwas eng zusammen. Den Nachbarn hört man Schnarchen. Der Blick ist jedoch toll, da Eagles Nest auf dem Hügel liegt.
Letzte Änderung: 14 Mai 2016 18:14 von Uli.S.
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19 Jun 2016 15:15 #434819
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So, jetzt geht's weiter mit dem letzten Teil unserer Reise.

Montag, 20.7.2015

Nach dem Frühstück gingen wir mit dem Guide Patrick zu einem Projekt. Ich nenne es mal das „Milchprojekt“. In einem runden Haus wurden wir von der „Milchmama“ empfangen. Sie erzählte uns, dass sie für die Milchverteilung zuständig ist. Jedes Kind und Person hat dort seinen eigene Milchkanne. Die Mama verlässt ihr Hütte nur um auf die Toilette zu gehen. Ansonsten verbringt sie den ganzen Tag dort und „bewacht und verteilt“ die Milch.
Vor der Hochzeit werden die Mädchen 3 Monate intensiv mit Milch gemästet, damit der Mann dann eine starke Frau hat.
Die Leute dort ernähren sich ausschließlich von Milch. Nur die Kinder, die zur Schule gehen bekommen dort noch etwas anderes zu Essen. Dem Mädchen schenkten wir noch eine Kette.






Um 10:00 Uhr waren wir dann wieder zurück und fuhren nach Kampala. Am Äquator machten wir noch einen Stop und aßen eine Kleinigkeit.


Um 15:00 Uhr kamen wir an der Cassia Lodge an. Nach dem duschen tranken wir noch ein Bier im garten der Lodge. Dort hat man einen schönen Blick auf den Victoria See.










Um 18:00 Uhr holte uns Robert ab. Wir wollten eigentlich noch ein Buch besorgen, aber in der Stadt war so viel Verkehr, dass wir keine Zeit mehr hatten.
Wir waren mit Tony, dem Chef von Speke Uganda Holidays und seiner Frau Eva zum Abendessen verabredet.
Robert holte uns wieder ab und fuhr uns zur Lodge zurück. Wir verabschiedeten uns noch von Robert. Er war wirklich ein toller Fahrer und Guide und wir haben und toll mit ihm verstanden.
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Dienstag, 21.7.2015

Heute stand der Besuch von unserem Patenkind auf dem Programm.
Plan International holte und um 8:00 Uhr an der Lodge ab. Julio der Fahrer und Lucky. Da wir schon spät dran waren nahmen wir die Fähre über den Nil.
Um 11:00 Uhr waren wir dann im Büro von Kamuli. Wir bekamen Samosas und Chapati und Kaffee serviert. Um 13:00 Uhr gings dann weiter zu 2 Projekten.
Ein Bohrloch für Wasser und eine Schule.


Dann fuhren wir zu Scovia’s Schule. Dort wurden wir vom Schulleiter begrüßt.
Wir durften zuerst die Vorschule besichtigen und dann sein Büro.


Wir übergaben noch unsere Geschenke dem Schulleiter (Fußball und Stifte).
Dann fuhren wir zusammen mit Scovia zu ihrer Familie. Dort wurden wir schon sehnsüchtig erwartet. Die ganzen Nachbarn waren zusammen gekommen um uns zu begrüßen. Alle brachen in Jubel aus. Wir wurden hinters Haus geführt. Dort durften wir uns auf Stühle setzten. Leider fing es an zu regnen aber wir saßen unter einem großen Baum. Wir waren die ersten „Muzungus“ dort. Alle hatten sich sehr hübsch gemacht. Sie sangen ein Willkommenslied für uns. :laugh: :laugh:



Die Mitarbeiter von Plan International hielten noch Ansprachen.

Dann bekamen wir unsere Geschenke: 2 Bananenstauden, 1 große Jackfruit, Mango, Papayas, Maiskolben und Erdnüsse. :P :P



Wir wussten gar nicht was wir sagen sollten. Das hatten wir nicht erwartet.
Dann mussten wir eine Ansprache halten. Später übergaben wir dann unsere Geschenke.
Sie alle haben sich ganz toll gefreut.
Leider war die Zeit viel zu kurz.
Wir druckten noch ein paar Bilder aus, dann mussten wir leider wieder fahren. Wir fuhren nochmal ins Büro nach Kamuli zurück und verabschiedeten uns von allen.



Dann fuhren wir wieder nach Kampala zurück.
Julio fuhr uns bis zur Lodge. Um 20:15 waren wir wieder da. Im Restaurant aßen wir beide noch einen leckeren Fisch. Unser letzter Abend in Uganda. Zum Abschied tranken wir noch einen Whisky auf dem Balkon und schauten dem Treiben der Fledermäuse zu.

Fazit Cassia Lodge:
Tolle Lodge mit fantastischem Blick über dem Victoria See. Schöner Pool. Sehr gutes Essen im Restaurant.


Mittwoch, 22.7.2015


Um 9:00 Uhr holte uns Hamid von Speke Uganda Holidays ab. Wir fuhren zur Garden City Mall und kauften im Buchladen noch zwei Bücher „Birds of East Africa“. Eines für uns und eines für Robert.
Im Kaffee, wo wir am ersten Tag Tony getroffen hatten aßen wir noch einen Bananenkuchen und tranken einen Kaffee.
Dann gings zum Flughafen. Wir aßen noch Samosas im Bistro. Pünktlich um 16:00 Uhr gings dann Richtung Dubai, wo wir um ca. 22:00 Uhr ankamen.

Fazit Uganda:
Wir hatten wunderbare 20 Tage in Uganda verbracht. Unser Guide und Fahrer Robert war spitze und es hat sich eine nette Freundschaft entwickelt. Er besuchte uns dieses Jahr für 10 Tage im April/Mai.
Das Land ist fantastisch und alle Leute, vor allem die Kinder sind sehr nett. Das Gorillatracking war ein besonderes Erlebnis.
Mir hat es so gut gefallen, dass ich bereits im Februar 2016 mit meiner Arbeitskollegin Diana wieder 10 Tage in Uganda verbrachte.
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