THEMA: Uganda/Rwanda not same same
08 Sep 2015 16:34 #398635
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Fortsetzung

Für 15 Uhr haben wir uns entschlossen die Bootstour auf dem Ihema See mitzumachen. Sie kostet 30 US$ pro Nase. Ruzizi Tented Lodge gehört zum Akagera NP. Da wir langsam mit unserem Bargeld knapp werden, hat Yann vorgeschlagen alle folgende Kosten auf unsere Rechnung zu setzen. Bei Abfahrt können wir also alles mit Visa bezahlen.

20 Minuten vorher fahren wir bis zum Bootssteg. Da warten schon 8 Musungus. Es geht auch gleich los. Am Anfang können wir am Ufer ein Eli beobachten. Mit seinen Streifen sieht er schon komisch aus.









Er trägt auch ein Halsband und soll nicht gerade sehr sympatisch sein..... B)





Die Fahrt finde ich angenehm. Bald sehen wir einen Haufen Kormorane.

















Später einen Schlangenhalsvogel









Fish Eagles













einen Klaffschnabel









Bei diesem Vogel passe ich.......





Das Ganze dauert leider nur eine Stunde. Finde ich schon teuer! :whistle:

Danach kehren wir zur Lodge zurück. Ein Pavian begrüsst uns vor dem Restaurant.





An der Rezeption beantworte ich meine E-Mails. Wifi hat aber hier eine sehr lange Leitung........aber es funktionniert! :silly:

Gegen 19 Uhr geniessen wir auf dem DeckRestaurant eine Flasche Chardonnay. Das Feuer hält uns dabei angenehm warm.





Die Lodge ist fully booked. Das Abendessen erweist sich als lecker. Es gibt Brusciettas, Fisch und Rind Spiessli mit Couscous und frischem Gemüse, lauwarmer Obstkuchen mit Vanilla Sauce. Miam miam.
Wir loben den Chefkoch Jean Edé, er wird ganz verlegen.

Das Ambiente hier: Out of Africa pur, la Crème de la Crème.
Hier möchte man ewig bleiben!

Preis pro Nacht in Halbpension: 320 US$ Ist es bestimmt Wert.

Morgen erkunden wir mit einem Ranger den Akagera NP.
Letzte Änderung: 08 Sep 2015 16:45 von ANNICK.
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09 Sep 2015 17:08 #398729
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@Konni, danke für den Vogel! :)

26.07.2015

Um 6.30 frühstücken wir gemütlich auf der Terrasse. Miam miam was für ein Festessen. Es gibt frisch gepresster Papayasaft, frischer Fruchtsalat, Pancakes, Eier, Aufschnitt, Honig......usw
Wir bekommen auch gleich unsere 2 bestellte Lunchpakete.
Der Chefkoch Jean Edé ist ganz happy dass es uns so schmeckt. B)

Gegen 7 Uhr fahren wir auch schon zur Parkrezeption. Da wartet unser community Guide, Leo, 21 Jahre alt. Wir sind seine erste Gäste. Er spricht leider kein gutes Englisch.... Er kostet pro Tag 30 US$.

Im Jahr 1934 gründete die belgische Kolonialbehörde den damals ca. 2500 Km2 grossen Parc National de l'Akagéra, um die üppige Natur und vielfältige Landschaft am Akagera-Fluss zu schützen. Der Park umfasst Busch-und- Baumsavanne im Süden, Grassavanne im Norden sowie Feucht und Sumpfgebiete im Südosten.
1998 wurde die Parkfläche um mehr als 2/3 verkleinert, um Weideland für die riesigen Rinderherden als nutztiere der Bevölkerung zu gewinnen.
In den Jahren 2004 und 2007 zerstörten grossflächige Brände mehr als ein Drittel der Parkfläche. Ende 2009 wurde begonnen, mit einem elektrischen Zaun illegale Eindringlinge fernzuhalten. Die Tierbestände haben unter dem Verlust grosser Teile ihres Lebensraumes stark gelitten. So wurden die ursprünglich zahlreichen Spitzmaulnashörner ausgerottet und die Löwenpopulation stark dezimiert.
Der Park ist trotz seiner traurigen Vergangenheit unbestritten einen Besuch Wert.

Zuerst fahren wir am Lake Shakani vorbei. Da sehen wir wieder viele Kormorane.









Später halten wir am Lake Birengero an. Da steht auch schon einen Safariwagen vom Park. Unser Leo wird auf einmal ganz giegerig. Er fängt gleich an mit seinem Mobile einen Einheimischen von vorne und hinten zu fotografieren.... Dieser lacht. Leo erklärt uns dass dieser Mann ein berühmter R&B Sänger in Rwanda ist. Ich komme auch gleich mit ihm ins Gespräch. Er spricht ein nettes Französisch. Er hat einfach für den ganzen Tag mit seinen 4 Freunden den Parkwagen mit Ranger gemietet. Viele Tiere gibt es leider hier nicht. Wir beobachten nur einen Goliathreiher





sowie einen yellow billed Stork.









Da uns der Sänger auch sehr sympatisch findet schlägt er einfach vor wir sollen hinter ihnen fahren. Da können wir auch mehr vom Park profitieren. Lassen wir uns nicht zweimal sagen. Wir folgen hinterher.





Nächster Stop ist Lake Kivumba. Da baden Hippos





und spazieren Kronenkraniche.













Danach halten wir auch noch kurz vor dem Lake Gashanju an. Einige Impalas schauen uns zu












sowie Büffel.










Fortsetzung folgt.
Letzte Änderung: 11 Sep 2015 16:32 von ANNICK.
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10 Sep 2015 17:11 #398851
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@Christa und ALM: ich finde die Kronenkraniche auch immer wieder sehr elegant. :)

Fortsetzung

Gegen 13 Uhr erreichen wir den Picnic Spot am Lake Rwanyakazinga. Unsere Freunde haben auch etwas zum Essen dabei. Wir bringen unsere 2 Lunchboxes dazu und verteilen das Ganze unter uns. Es herrscht so ein tolles Ambiente dass auf einmal unser Sänger Guitare spielt und dazu noch auf französisch singt. Einfach Cool!

Ein Stunde später erkunden wir Mohana Plain und die Swamps. Da erblicken wir einen Büffel





einen Waterbuck













ein Hippo









und einen Grey Heron.





Ein Goliathreiher konnte sich auch sein Mittagessen fangen! B)









Einige Giraffen begegnen uns auch noch.













Wir beschliessen langsam wieder Richtung Süden zu fahren. In Buhira stossen wir noch auf Zebras









und Büffel.





Die Strecke Kitabili - Rwisirabo erweist sich als gebirgig und langweilig. Wir beenden die Tour mit der Giraffe Area. Da bekommen wir noch Zebras





und Giraffen vor die Linse.













Gegen 18 Uhr erreichen wir das Park Headquarter. Da verabschieden wir uns von der ganzen Klicke und kehren zur Lodge zurück. Nach dem Duschen geniessen wir unser Apéro auf dem Deck. Das Abendessen schmeckt wieder sehr gut. Es gibt Avocado Salat, Chicken Pie Mushroom mit frischem Gemüse, Mango Sorbet mit frischer Mango. Miam miam.

Morgen müssen wir leider abreisen. Die Bude ist nämlich fully booked. Wir wären gerne noch eine Nacht hier geblieben.
Wir lassen auch unsere nächste Unterkunft anrufen um sicher zu sein ein Zimmer zu bekommen.
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11 Sep 2015 17:21 #398931
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@Karsten: hoffentlich gibt es bei euch genügend zum Trinken bei dieser Hitze!!! :P Danke für den Vogel, habe es geändert.

27.07.2015

Punkt um 7.30 frühstücken wir gemütlich auf der Restaurantterrasse. Es schmeckt, miam miam.





Eine Stunde später checken wir aus und fahren Richtung Parkausgang. Unterwegs können wir noch einige Vögel betrachten.

Hier ein Silberreiher





da ein Sattelstorch





dort ein Yellow Billed Stork









Bei Diesem muss ich passen......





Kurz vor dem Ausgang begegnen wir dem gestrigen Ranger. Wir geben ihm einen Lift bis Rwamagama. Im Wagen erzählt er uns dass morgen 5 Löwinnen (von der Phinda Private Game Reserve South Africa) und 2 Löwen (vom Tembe Elephant Park South Africa) im Park frei gelassen werden. Sie sind vor einem Monat im Akagera NP angekommen und blieben in Quarantäne. Nächstes Jahr sollen auch noch Rhinos dazukommen.
Bin gespannt ob Bloke, der viel später nach uns Akagera besucht hat, die ganze Klicke gesichtet hat! :)
Akagera NP möchte unbedingt sehr bald die Big Five anbieten.

Nach dem Parkausgang wird auf der Piste überall hart gearbeitet.





Viele Kinder strecken leider auch die Hand aus und schreien nach "Money". Die grösste Arbeit auf dem Land ist Wasser zu besorgen.









Wir verabschieden uns in Rwamagama vom Ranger und gegen 11.30 erreichen wir den Presidential Palace in Kigali. Er liegt ca 4 Kilometer vom International Airport.. Wir wollen uns unbedingt dieses Museum noch angucken.





Eintritt pro Person: 6000 FRW

Es handelt sich um das letzte Zuhause des Präsidenten Habyarimana. Er wurde am 6. April 1994 in seinem Falcon jet abgeschossen. Die Resten der Maschine kann man neben dem Haus sehen.
Leider darf man hier nicht fotografieren......Im Haus noch weniger......





Den damaligen Tennisplatz kann man noch bewundern





sowie das Schwimmbad.





Heute kann man den Garten auch für verschiedene Anlässe mieten.





Das Museum lohnt sich echt!

Fortsetzung folgt.
Letzte Änderung: 11 Sep 2015 17:29 von ANNICK.
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13 Sep 2015 21:29 #399100
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@Carsten: hatte euch Beiden schon vermisst! Schade dass diese Ziele nicht auf euere Liste stehen....... B)

@Bayern Schorsch: Forumsfaul, igitigit. Schäme dich! :sick:
Zum Glück sind Bele und ich sehr geduldig...... :P



Fortsetzung

Danach müssen wir leider das Zentrum von Kigali durchfahren. Da herrscht wieder reger Verkehr.





Anschliessend nehmen wir die Richtung Giratama. Diese Stadt hat nicht viel zu bieten. Wir gönnen uns aber im Splendid Hotel eine Pause mit Café und Kuchen. Dann geht es weiter. Am Kabgayi Memorial biegen wir links ein nach Shyogwe. Man ist auf einmal Mitten in der Pampa und die Landschaften gefallen uns sehr.













In Shyogwe haben wir Mühe unseren Weg zur Jangwe Lodge zu finden. Es gibt absolut kein Hinweisschild. Die Einheimischen scheinen aber alle zu wissen wo sie steckt! :)
Um 16 Uhr kommen wir endlich an.









Lydie und Georges heissen uns recht herzlich Willkommen. Georges Kamanayo Gengoux ist ein ehemaliger Filmemacher. Er wurde im Jahre 1947 geboren. Sein Vater ein Belgier und die Mutter Rwanderin.
Sein Zuhause gefällt uns auf Anhieb. Man hat das Gefühl in einer Hazienda zu sein. Lydie bringt uns zum Zimmer 5.





Es ist einfach aber sehr herzig eingerichtet und geräumig.









Das Bad finden wir sehr sauber und bequem.









Wir ziehen uns schnell um und kühlen uns im riesigen Schwimmbad ab.









Es tut gut. Danach plaudern wir mit Georges auf der Veranda.





Er leiht mir auch sein Dongo für's Internet denn es gibt hier kein Wifi.

Da machen wir auch mit dem belgischen Architekten Laude Van Pee Bekanntschaft. Er lebt seit 40 Jahren in Rwanda und hat die Pläne für die Museen in Butare und Kibuye geschmiedet. Er ist auch George's bester Freund. Laude hat auch 4 Bestsellers über Rwanda geschrieben. Diese 2 Kerle sind echt interessant.

Um 19 Uhr wird das Abendessen serviert. Es gibt eine wunderbare frische Gemüsesuppe, Osso Bucco, Rindzunge, frisches Gemüse, Salate und zur Nachspeise ein Früchtesabayon.
Hier lässt es sich gut leben! :silly:

Wir plaudern tatsächlich bis um Mitternacht.

Preis für das Zimmer in Halbpension: 100'000 FRW

Morgen geht es weiter nach Butare.
Letzte Änderung: 13 Sep 2015 21:37 von ANNICK.
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Gegen 13 Uhr essen wir eine Kleinigkeit in Nianza Stadt. Anschliessend fahren wir nach Butare und besuchen das ethnographische Museum. Eintritt hier auch 6000 FRW pro Person.








Durch die ausführliche und detaillierte Ausstellung in Verbindung mit den informativen Erläuterungen des Museumsführers, erhalten wir einen präzisen Eindruck über den Prozess der Zivilisation im heutigen Ruanda und die Entwicklung der ruandischen Gesellschaft von der Vorgeschichte bis zur Gegenwart.
Das Museum wurde vom belgischen König Baudoin gestifftet und 1989 eröffnet. Das ganze Gebäude wurde vom Architekten und Ethnologue Lode van Pee geplant.





Wir verbringen eine gute Stunde im Museum. Danach geht es weiter Richtung Nyungwe NP. 5 Kilometer ausserhalb der Stadt sehen wir auf einmal eine Zinn Fabrik auf der rechten Seite: "Etainerie de Huye". Da halten wir an. Hier soll das purste Zinn auf der Welt verabeitet werden (99,80%) Es besitzt keine Legierung so dass man es ohne Gefahr für kulinarische Zwecke verwenden kann. So werden Löffel, Gabel, Kruge, Teller hergestellt.
Wir gucken uns verschiedene Ateliers an.





















Zum Schluss besuchen wir noch den Laden.








Wir kaufen ein Rhino und 2 Gorillas aus Zinn. Die Dame säubert gerade unser Kauf.





Dieser Besuch ist echt zu empfehlen.

Um 16.30 erreichen wir die Stadt Gikongoro und beschliessen da im Golden Monkey Hotel zu übernachten.









Wir nehmen im Erdgeschoss das Zimmer 302. Es ist klein, einfach









mit Dusche/WC.









Wifi funtionniert sehr schnell und sogar im Zimmer! That's also Afrika...... :)

Nach dem Duschen gönnen wir uns auf der Restaurantterrasse ein Primus. Es tut gut. :silly:





Gegen 19 Uhr bestellen wir auch unser Abendessen. Es braucht eine ganze Stunde bis es unser Tisch erreicht. Avocado Vinaigrette schmeckt wunderbar. Das Hähnchen dagegen ist wirklich ungeniessbar. :pinch:

Preis für das Zimmer in B&B: 60 US$ Da kann man keine zu grosse Erwartungen haben! B)

Morgen geht es weiter zum Nyungwe NP
Letzte Änderung: 15 Sep 2015 21:23 von ANNICK.
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