THEMA: Uganda/Rwanda not same same
31 Aug 2015 13:26 #397786
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21.07.2015

Punkt um 7.30 verlassen wir Enganzi Lodge. Wir nehmen die Richtung Katunguru biegen aber vorher bei der Abzweigung links ein nach Ishasha. Die Piste finden wir dieses Jahr in einem sehr guten Zustand. Der Grader muss vor nicht so lange vorbei gefahren sein.




Unterwegs erblicken wir einen Büffel





und einen Waterbuck.





Eine Stunde später erreichen wir auch schon Ishasha und das Katookye Gate. Da erkundigen wir uns ob Heute Morgen Löwen gesichtet wurden. Antwort: nein..... :S
Ein herausfahrendes Safariauto bestätigt es. Wir beschliessen weiter zu fahren. Es lohnt sich nicht ein neues Permit zu kaufen wenn man praktisch keine Chance hat eine Mieze zu sichten..... B)
Es geht danach weiter nach Ruhija. Ab Kihihi ändert sich die Landschaft.









Die Piste wird auch rot und sehr sehr staubig.... :blink: Unterwegs kann man immer interessante Szenen beobachten.











Gegen 14 Uhr kommen wir in Ruhija an. Heute ist Markt.












Wir brauchen eine halbe Stunde um durch das Dorf zu fahren. Ein Lastwagen sperrt uns auch noch den Weg. Emmy der Besitzer von der Bakiga Lodge empfängt uns ganz herzlich mit einem Welcome Drink. Da wir sehr hungrig sind bekommen wir unser Lunch im Restaurant: Avocado Vinaigrette, miam miam.





Anschliessend werden wir zu unsere "Cabin" gebracht. Es ist einfach eingerichtet





mit Dusche/WC.









Von der Terrasse aus hat man eine super schöne Aussicht.





Danach spazieren wir im Dorf herum. In der Schule melden wir unseren Besuch für den nächsten Nachmittag an. Annie, die Direktorin, freut sich schon riesig.

Abends wird es sehr schnell kalt. Beim Kamin kann man seine Knochen mit einem guten Vino erwärmen! :)





Das Abendessen erweist sich als mittelmässig. Emmie erzählt uns Geschichten. Wir sind die Einzige Gäste.

Preis pro Nacht für die "Cabin": 200 US$ zu teuer finde ich.

Morgen geht es endlich zum ersehnten Gorilla Tracking, yuhu! :silly:
Letzte Änderung: 31 Aug 2015 13:39 von ANNICK.
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01 Sep 2015 17:23 #397910
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22.07.2015

Um 6.45 frühstücke ich allein im Restaurant. Es schmeckt sogar. Mein Toni ist im Bett geblieben, es macht sich nichts aus Gorillas! :whistle: Emmy hat mir auch ein Lunchpacket vorbereitet. Den Kilometer bis zur Rangerstation gehe ich zu Fuss.





Um 7.30 komme ich dort auch als Erste an. Kenneth, der Chefranger, fragt gleich nach meinem Pass und Permit. Er trägt mich auf seine Liste ein und meint es gäbe heute 3 verschiedene Gruppe: Bitukura, Oruzogo und Kyaguriro.

Langsam kommen die Turis per Auto an. Ich fange an sie zu zählen und komme auf 27 statt 24.....Die Meisten sehen auch nicht besonders fitt aus.... :silly:
Der Chefranger scheint mit der Anzahl von Turis auch verwirrt zu sein. Es wird herumtelefoniert und gepalabert....
Um 8.30 gibt er endlich einen Briefing. Da heisst es wir würden 9 Personnen per Gruppe sein. Irgendwie gab es mit den Permits ein Gnusch.... Die Gruppen Bitukura und Oruzogo befinden sich ca. eine Stunde Fussmarsch und die Kyaguriro 3 Stunden.

Schlussendlich lande ich mit 3 anderen Schweizern und 5 Israelis in der Kyaguriro Gruppe. Punkt um 9 Uhr folgen wir unserem Ranger Robert.




Wir fahren schon einmal 15 Minuten Jeep. Ruhija ist auf rund 2500 Metern der höchstgelegene Ort am Bwindi Wald. Danach steigen wir aus und es geht eine ganze Stunde steil bergab.





Ab und zu fällt immer Jemand auf die Schnauze denn am Boden gibt es lauter Wurzeln.... :pinch:

Robert erfährt auf einmal von den Trackers per Telefon dass die Gorillagruppe das Revier verlassen hat. Es geht wieder alles berghoch. Ach du meine Güte, ich bin die Aelteste und bekomme es auch zu spüren. Die Höhe macht mir schon zu schaffen. Wir laufen nicht sondern wir krabbeln hoch...... :blink:

Nach einer Stunde wird es zum Glück flacher. Gott sei Dank, wir sind alle vom Schwitzen platschnass. Endlich erklärt uns Robert dass die Gruppe nicht mehr weit ist. Er erzählt uns auch ein bisschen über die Familie. Sie wird erst seit 2 Monaten von den Turis besucht. Vorher diente sie als "Research Gruppe". Momentan herrsch im Clan Unruhe. Rukina, der Chef Silverback, ist plötzlich im April 2015 mit 31 Jahren gestorben. Rukina hat dazu beigetragen die Silverbacks besser zu verstehen. Er hat auch an verschiedene Dokumentarfilme teilgenommen. Inzwischen hat der zweite Silberback die Führung übernommen. Es gibt aber Streit mit den 2 Blackbacks. Die Familie besteht aus 14 Gorillas.

Es kann losgehen. Mit der Machette öffnen uns die Trackers einen Weg zu den Gorillas. Den ersten den wir sehen ist ein Blackback. Hat warscheinlich Krach mit einem Genossen gehabt denn er hat eine Wunde.









Unweit lässt es sich eine Madame schmecken.





Leider bewegt sich die Familie immer wieder und wir müssen hinterher seckeln.... :whistle:

Später begegnen wir auch dem zweiten Blackback.

























Der Robert such auch nach den 2 Kleinen. Sie befinden sich mit den Mamas und dem Silverback Rukara im Gebüsch.





Die Trackers machen für uns eine Oeffnung. Da sehen wir sie.


















Fortsetzung folgt
Anhang:
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02 Sep 2015 15:36 #398036
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Es ist nicht immer einfach ein gutes Foto zu schiessen. Die Gorillas bewegen sich immer wieder, besonders die Kleinen!





















Leider geht die Stunde viel zu schnell vorbei. Robert erklärt dass wir langsam zurück müssen. Zum Glück gibt es eine Abkürzung. Die 3 Schweizer und 5 Israelis haben kein Lunchpacket dabei. Sie wollen auch keine Pause einlegen denn für sie geht es anschliessend weiter nach Lake Bunyonyi.... :blink:
Und so krabbeln wir wieder eine ganze Stunde hoch bis zur Hauptpiste. Da warten wir auf unser Jeep. Mein Magen knurrt wie verrückt. Sobald ein Sammeltaxi oder Auto vorbei fährt, sieht man praktisch nicht mehr viel. Der Staub irritiert wahnsinnig die Augen!





15 Minuten später fahren wir zur Rangerstation zurück. Jeder bekommt eine Gorilla Urkunde. Unter Schweizer lassen wir uns fotografieren.





Endlich kann ich gegen 14.30 mein Lunchpacket mit Robert teilen. Es tut gut für den Magen! :) Ein Boda Boda bringt mich anschliessend in die Lodge zurück. Da wartet auch neugierig mein Mann. Er hat sich heute einen Ruhetag gegönnt. Ich gehe schnell duschen und ziehe mir andere Klamotten an. Dann geht es mit einem Koffer voller Schulsachen zum Ruhija Community Orphanage. Happy, die Direktorin, erwartet uns!





Diese Schule empfängt 127 Kinder, davon 55 im Internat. Wir besuchen zuerst verschiedene Klassen.

















Dann die Küche. Jeden Tag gibt es praktisch dasselbe Essen: Maispape mit Bohnen und Kraut.













Happy und die Kinder freuen sich sehr auf unseren Besuch. Gegen 18 Uhr verlassen wir sie und kehren zur Bakiga Lodge zurück. Zum Abendessen gibt es frische Gemüsesuppe, Beef Stroganoff und flambierte Banane. Lecker! :cheer:

Morgen fahren wir nach Kigali.
Letzte Änderung: 02 Sep 2015 15:47 von ANNICK.
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03 Sep 2015 21:31 #398180
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23.07.2015

Gegen 9 Uhr verlassen wir Ruhija. Die 30 kilometerlange Sandpiste bis zur Abzweigung Kabale ist kurvenreich.





Wir brauchen 2 Stunden bis wir diese Stadt erreichen. Und dort herrscht ein unmögliches Chaos. Kabale Innenstadt ist wegen einer riesen Baustelle gesperrt.





Da tanken wir und verlieren eine halbe Stunde bis wir da durch sind. Auf der neuen Teerstrasse Richtung Rwanda sind die Bauarbeiten fast beeendet.









Die Landschaft wird grüner und die Teeplantagen häufen sich.









20 Kilometer später kommen wir an die Gatuna Grenze an. Mamamia was für ein Gnusch!





Da stehen lauter LKWs die rüber wollen. Wir fahren weiter bis zum Immigration Gebäude.





Da füllen wir unsere "departure" Zettel aus und zeigen unsere Pässe. Ich muss mich echt durchschlagen denn es gibt immer wieder Kerle, die sich vor mir schleichen wollen... :blink:
Danach eilen wir zur Polizei wo wir die Papiere vom Hilux zeigen müssen. Anschliessend marschieren wir noch zum Zoll um die Wagenausfuhr zu erledigen. Da muss ich in der Schlange auch meinen Platz verteidigen.... B)

Der ganze Papierkram Uganda Seite braucht 30 Minuten...

Dann fängt das Ganze wieder in der Rwanda Seite an. Zuerst kommt aber die Sanitärkontrolle wegen Ebola. Vor uns stehen schon 18 Leute. Auf einmal herrscht auch Aufregung. Bei einer Dame wurde Fieber gemessen. Der Chef kümmert sich darum. Bis wir endlich drankommen verlaufen wieder 15 Minuten.
Jetzt dürfen wir zur Rwanda Immigration. Da muss ich 2 Männer beschimpfen weil sie einfach eine Musungu Frau so auf die Seite schieben! Der Beamte am Schalter lacht sich zum Tode. Dann kommt der Zoll für die Wageneinfuhr und noch die Polizei. Das kostet uns auch 45 Minuten. Insgesamt verlieren wir an der Grenze 1 1/2 Stunden. Kaum zu glauben. :whistle:

Zum Schluss gibt es noch eine Schranke wo uns ein Officer darauf aufmerksam macht dass man in Rwanda rechts fährt und dass es eine Zeitdifferenz gibt ( 1 Stunde weniger).

Man merkt gleich dass man Uganda verlassen hat. Die Strassen sind auf einmal sehr sauber. Unterwegs werden wir auch mehrere LKW Unfälle beobachten.





Der Radverkehr nimmt auch zu.















Die 78 Kilometer bis nach Kigali schaffen wir in einer Stunde.





Irgendwie verfahre ich mich und wir geraten ins Zentrum. Da herrscht ein reger Verkehr. Mit der englischen Sprache kommt man hier nicht weit. Französisch scheint hier besser zu klappen. Gegen 14 Uhr kommen wir endlich in Nyarutarama und Garr Hotel an.





An der Rezeption werden wir freundlich von Vanessa begrüsst. Wir bekommen Zimmer 108, mit 2 Betten









Bad/WC.





Wifi klappt im Zimmer wunderbar. Wir packen unsere Koffer aus und erfrischen uns im Pool. Es tut schon gut bei dieser Hitze.





Später laufen wir bis zum MTN Shopping Center wo wir 200'000 FRW mit unserer Visakarte abheben. Mehr will der Automat nicht hergeben und von der Maestro Karte will er nichts wissen...

Am Abend essen wir unweit im italienischen Restaurant Via Veneto. Pizza und Penne al Arrabiata schmecken lecker.

Morgen besuchen wir die Stadt und das Genocide Memorial.

Preis für das Zimmer in B&B: 120 US$
Letzte Änderung: 03 Sep 2015 21:49 von ANNICK.
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05 Sep 2015 19:36 #398314
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24.07.2015

Das Frühstücksbuffet erweist sich im Garr Hotel als reichhaltig und sehr lecker! Miam miam. :)

Gegen 9 Uhr fahren wir zum Genocide Memorial Centre. Es ist ein nationales Mahnmal und erinnert in Dokumentationen an den Völkermord.





Kein Ereignis hat grössere Auswirkungen auf die Geschichte Ruandas gehabt als der Bürgerkrieg von 1994. In einer Periode vom 100 Tagen und unter den wachsamen Augen einer Friedenstruppe der Vereinten Nationen ermordeten die Hutus systematisch über eine Million Tutsis.
Die Völkermord-Gedenkstätte in Kigali wurde am zehnten Jahrestag des Genozids, im Jahr 2004, eingeweiht. Das Zentrum befindet sich im Vorort Gisozi, an der Stelle wo 250'000 Menschen ihre letzte Ruhestätte in einem Massengrab fanden.
Eintritt ist frei aber eine kleine "donation" wird gerne gesehen.





















Im Museum selber kann man viele Bilder von diesen Massakers ansehen. Ich habe mir schon andere Genocide Centers angeschaut und ich finde Bilder tun nicht denselben Effekt wie zum Beispiel Objekte, Knochen, Folterkammer...usw
Murambi hat mich zum Beispiel viel mehr berührt.
Vom Center aus bekommt man einen tollen Ueberblick auf die Stadt.





Anschliessend fahren wir zum Hotel zurück und nehmen ein Boda Boda für das Stadtzentrum. Mit dem Wagen wollen wir nämlich nicht hinfahren. In Rwanda verfolgt man genau die Verkehrsordnung. Jeder Boda Boda Fahrer trägt einen Helm, die Fahrgäste müssen es auch. Die Fahrt zum Nakumatt handeln wir auf 1500FRW pro Boda Boda.

In unserem Hotel sagte uns die Rezeptionistin dass nur die Equity Bank die Maestro Karte akzeptiert. Da laufen wir anschliessend hin. Tatsächlich haben wir Glück und können 200'000FRW abheben. Für uns ist Maestro günstiger als Visa. Viel weniger Spesen.
Danach spazieren wir in die Stadt herum.













Bald knurt auch schon wieder unser Magen.....In Rwanda servieren viele Restaurants zum Lunch ein billiges Buffet zu 2'500FRW. Wir probieren es im Nakumatt Zentrum und es schmeckt sehr gut.





Gegen 16 Uhr nehmen wir wieder ein Boda Boda zurück ins Hotel. Wir geniessen noch 2 Stunden den Pool. Während einer Stunde fällt auch der Strom aus. Kein Wunder bei diesen super Anlagen......





Das Abendessen nehmen wir im Oriental ZEN Restaurant ein. Fünf Minuten nur zu Fuss. Es schmeckt wunderbar.

Morgen geht es weiten zum Akagera NP.
Letzte Änderung: 05 Sep 2015 19:44 von ANNICK.
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07 Sep 2015 11:50 #398478
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25.07.2015


@Bloke: ja Avocado Salat haben wir überall in Ruanda genossen. Die Avocados waren einfach immer lecker. Weiss ich dass 1500FRW viel zu teuer ist. Aber mein Toni war so stolz es von 2500FRW auf 1500FRW herunter gehandelt zu haben.... :lol:

@Chris: da muss ich dir Recht geben! B)

25.07.2015

Um 8 Uhr, nach dem leckeren Frühstück, verlassen wir das Garr Hotel. Wir wollen zuerst noch den Presidential Palast besuchen. Als wir dort ankommen heisst es "closed" wegen "Umuganda (Kehrtag)". Bis 13 Uhr sind Heute alle Geschäfte geschlossen. Ausserdem sorgen Polizei, Armee und die lokalen Autoritäten für die Umsetzung der Kollektivarbeiten. Wer sich nicht beteiligt, zahlt 500FRW Strafe.... :blink:
Es handelt sich um eine sehr alte Sitte, an einem Tag im Monat seine Arbeitskraft in den Dienst der Gemeinschaft zu stellen. Nach dem Genozid erfuhr die Tradition eine neue Bedeutung als gesellschaftsbildentes Element. Umuganda geht so: Täter und Opfer bauen gemeinschaftlich Häuser, beackern Gemeindeland, bessern Strassen aus. Lachen dabei zusammen, stellen fest, sie mögen sich, beschliessen, nie wieder wollen sie einander umbringen. Und es scheint echt zu funktionnieren! :cheer:

Ja was soll's wir kehren um und beschliessen direkt in den Akagera NP zu fahren. Unterwegs können wir viele Bürger beim Fegen zusehen. Umuganda scheint aber nicht Jeden zu kümmern...





2 1/2 Stunden später erreichen wir auch schon den Park.





Zum Visitor Centre sind es noch 3 Kilometer.





10 Minuten später stehen wir auch schon an der Rezeption. Da herrscht ein Gnusch. Kreditkarten werden hier akzeptiert aber die Maschine funktionniert nicht....





Ein Tour Operator steht da ganz verärgert denn er hat 10 Leute und nicht genügend Bargeld. Wir bezahlen lieber cash da wir nicht ewig warten wollen: 35 US$ pro Tag und Person.
Danach fahren wir 6 Kilometer bis zum Ruzizi Tented Lodge wo wir gestern telefonisch noch ein Zimmer für 2 Nächte bekommen haben.

Yann, der Chef Rezeptionnist, heisst uns sehr herzlich Willkommen. Es gibt auch gleich einen Welcome Drink und Erfrischungstücher. Danach werden wir zu unserem Zelt nr 4 gebracht. Man erreicht es durch einen Holzsteg.





Das Zelt gefällt uns auf Anhieb. Davor eine nette Terrasse





mit Blick auf dem Ihema See.





Das Zimmer verfügt über 2 grosse Betten













ein geräumiges Badezimmer









Safe und Schrank.





Gegen 13 Uhr essen wir auf der Deckterrasse einen wunderbaren Avocadosalat! Die Aussicht von hier aus, wouah!





Ab und zu bekommen wir auch noch Besuch.





Fortsetzung folgt.
Letzte Änderung: 07 Sep 2015 12:02 von ANNICK.
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