THEMA: Vom Kidepo bis zum Lake Kivu, Uganda und Ruanda
24 Sep 2014 21:37 #355074
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  • Champagner am 24 Sep 2014 21:37
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Also ich finde ja diese Bäume an sich schon klasse - aber dann noch mit Löwen drin - wow!!

Euer Bericht abseits des Mainstreams gefällt mir immer noch sehr gut - wie schön für Eure Mädels, dass Ihr ihnen einen so intensiven Zugang zu Afrika ermöglicht. Die Bilder sprechen für sich.....

Liebe Grüße von Bele
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25 Sep 2014 09:10 #355100
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Die Strecke über Ruhija hat uns auch sehr gut gefallen. Da bekommt man einen ungefähren Eindruck, wie die Landschaft Ugandas früher ausgesehen hat.
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25 Sep 2014 19:42 #355156
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@Butterblume, danke für die doch ein wenig ernüchternden Zahlen, wenn das so weitergeht .... Interessanterweise haben sich die Ranger immer sehr zurückhaltend geäußert, wenn wir mal nach genauen Zahlen der Tiere gefragt haben

@Champagner, danke für die Blumen.
Durch die Kinder haben wir unsere Art des Reisens doch komplett umgestellt, wir erleben jetzt die Reisen bewusster und legen dann auch nicht mehr den grossen Wert auf die Hauptattraktionen. Für uns sind diese kleinen Begegnungen mit den Menschen genauso wichtig und schön wie Tiersichtungen, einsame Landschaften, tolle Großstädte oder sonstwas. Genau deswegen gefällt es uns in Uganda und Ruanda so gut, die Menschen gehen so offen und unkompliziert mit uns um, das ist klasse.
Mittlerweile reden die beiden auch schon bei der Gestaltung der Reisen mit und wir sind schon gespannt auf die Art und Weise der Reisen wenn sie mal später alleine unterwegs sind.
Auf jeden Fall kommen beide noch gerne mit und wir geniessen es als grossen Familienurlaub

Gruss
Christian
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25 Sep 2014 19:48 #355157
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Mittwoch, 07.08.2014

In der Nacht hat es gewittert und geregnet, aber als wir morgens aufstehen ist das Zelt schon wieder gut abgetrocknet.
Auf einen frühen Gamedrive haben wir keine grosse Lust so das wir erst mal in Ruhe frühstücken, alles zusammen packen und dann noch eine gemütliche Runde durch den Ishasha Sektor fahren.
Das Schöne an dem Gebiet hier in Ishasha ist, das einem kaum Autos entgegen kommen und man das Gefühl hat den Park für sich alleine zu haben.
Natürlich fahren wir auch wieder einen Teil der Löwenbäume ab, die alle in der Uganda Map vom QENP eingezeichnet sind, aber wir sind nicht wirklich traurig das wir keine Löwen sehen.
Dafür sehen wir noch ein paar Elefanten, Büffel, Uganda Kobs und die schnellen Topi Antilopen.












Am Gate reservieren wir für heute nachmittag die Bootsfahrt von Mweya aus auf dem Kazinga Channel.
Die Piste quer durch den Park nach Mweya ist immer noch genauso schlecht wie im letzten Jahr und kurz nach Mittag kommen wir dann wieder auf die teilweise sehr löchrige Teerstrasse in Richung des kleinen Dorfes Katunguru.
Eigentlich wollen wir in der QE Bush Lodge wieder campen, doch die haben den Campingbereich abgeschafft und haben neben den Hütten nur noch Tented Camps anzubieten.
Ein paar Meter vorher haben wir ein Hinweisschild zur Enigi Campsite gesehen, die ist noch im Bau, wir können aber schon dort übernachten, Duschen und Toiletten können wir von einer der Hütte nutzen. Wir bauen schnell das Zelt auf und fahren dann los nach Mweya zur nachmittäglichen Bootsfahrt.
Das Boot der UWA ist bis auf den letzten Platz ausgebucht und wir machen uns mit 40 Leuten auf den Weg in Richtung Lake Edward.





Unterwegs sehen wir unzählige Hippos, Büffel, Krokodile, Wasservögel und bekommen dazu viele Geschichten erzählt von 3 Rangerauszubildenden die mit uns oben auf dem Deck sind. Die 3 sind total gut drauf und wir haben riesig viel Spass.













Am Ende des Channels ist noch ein Fischerdorf und wir können die Fischer dabei beobachten wie sie mit ihren Booten auf den Lake Edward rausfahren.
Bevor wir dann wieder umdrehen sehen wir noch in der Ferne 2 Elefanten und die Rückfahrt geht dann ziemlich schnell ohne grössere Pausen vorbei.











Im Konvoi geht es aus dem Park heraus und es fängt mal wieder an zu regnen und bis wir im Camp ankommen wird der Regen auch immer stärker.
Auf dem Platz stehen schon grosse Pfützen und die Jungs hier haben unsere Stühle und anderen Sachen in eine Hütte gebracht, unsere beiden Innenzelte sind wieder überflutet. Wir bleiben erstmal im Auto sitzen und warten darauf das es aufhört zu regnen.





Wir bekommen das Angebot in einem der feststehenden Zelte zu übernachten, was wir natürlich dankend annehmen. Das Abendessen kochen wir dann in einer Hütte, es gibt wieder mal unseren leckeren Hähnchen Potje, diesmal halt auf dem Gaskocher, den wir anschließend im geräumigen Badezimmer geniessen, bevor wir dann mit Sack und Pack in das feststehende Zelt einziehen.



Tageskilometer : 164 km
Letzte Änderung: 25 Sep 2014 19:58 von chris p.
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25 Sep 2014 21:19 #355174
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das mit dem Zelt wird wohl echt nichts mehr .... :dry: :lol: :whistle:
Gruss
Christian
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27 Sep 2014 11:59 #355326
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@fordfahrer, stimmt, das Zelt hat es auch nicht mehr bis nach Hause geschafft und da sind ausnahmsweise mal nicht unsere Freunde von der Turkish Airlines schuld

Freitag, 08.08.2014

Wir haben gut geschlafen in dem feststehenden Zelt und hatten das Gefühl in der Nacht Löwen gehört zu haben, was der Aufpasser hier auch bestätigt, ab und an läuft hier ein Löwenrudel rum.
Für heute haben wir uns mal ein frühe Pirsch vorgenommen und fahren vor dem Frühstück in die Kasenyi Plains, von hier aus in gut 10 Minuten zu erreichen, hier haben wir im letzten Jahr tolle Löwensichtungen gehabt.
Von weitem sehen wir schon einige Autos stehen und fahren da natürlich hin. Wir können insgesamt 6 Löwen erkennen die einen Büffel gerissen haben, leider sind die bestimmt 200 m vom Weg entfernt, so das wir mit dem Großteil der anderen Autos nur von weitem beobachten können wie die Löwen am Riss fressen.









3 Autos halten sich nicht wirklich an das Verbot für Offroadfahren und stellen sich genau vor die Löwen, so das wir überhaupt nichts mehr erkennen können.





Als die dann später zurück und an uns vorbei kommen, ist das Gemeckere dann dementsprechend gross. Die sind aber ganz entspannt und präsentieren uns ein extra Permit, das das Offroadfahren erlaubt, Kostenpunkt 50 $ pro Person, bei ca. 15 Leuten in dem Bus ein netter Nebenverdienst der UWA. Zurück am Gate beschweren wir uns über die 3 Autos, typisch deutsch haben wir natürlich die Nummernschilder notiert, die gute Frau meint, das aber alles seine Richtigkeit hat. Sie meint aber noch das sie die Fahrer anspricht, damit diese mehr Rücksicht auf die anderen Besucher nehmen, na ja.
Zurück am Camp gibt es erstmal ein ausgedehntes Frühstück und der Wasserwagen kommt um den Tank wieder aufzufüllen. Nachdem der sich zuerst auf dem Gelände festgefahren hat und das Wasser nur so aus dem Tankwagen rausläuft schaffen die es doch die Pumpe in Betrieb zu nehmen und das Wasser in den Tank zu pumpen. Wir wissen nicht wie viel Wasser oben angekommen ist, aber es war ein schönes Schauspiel für uns.











Mittags fahren wir noch mal zu der Löwenstelle, in der Hoffnung das sie noch an der gleichen Stelle sind und sie tun uns den Gefallen, diesmal sind wir auch ganz alleine da und die Löwen laufen für uns hin und her. Wir sind nur einen guten Kilometer von unserem Löwenfelsen aus dem letzten Jahr entfernt, so das wir vermuten das es sich um das selbe Löwenrudel wie 2013 handelt.







In Katunguru kaufen wir noch ein paar Rolex für die Fahrt und dann geht es durch die Berge und an vielen kleinen Seen vorbei im strömenden Regen in Richtung Mbarara, wo wir im Garten des Agip Hotels zelten, vorher geht es noch in den Nakumatt um für die letzten Tage einzukaufen.












Tageskilometer 195 km
Letzte Änderung: 27 Sep 2014 12:18 von chris p.
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