THEMA: Vom Kidepo bis zum Lake Kivu, Uganda und Ruanda
21 Sep 2014 11:54 #354662
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  • chris p am 21 Sep 2014 11:54
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@Bernd, das mit den Plastiktüten hatten wir auch vorher gelesen, es hat aber an der Grenze keiner kontrolliert oder gefragt, so das wir unseren Ugandavorrat mit rüber nehmen konnten. Es ist ja erstaunlich wie viel Müll wir jeden Tag beim Campen produzieren und wir nutzen die dann gerne zum Müll sammeln und entsorgen. Wir haben am Paradise Malahide einem Angestellten unsere Mülltüte gegeben mit der Bitte diese zu entsorgen, ein paar Minuten später kam er wieder und hat und die Tüte ausgewaschen zurück gegeben !!!

@picco, Du hast vollkommen recht, die Gegenden dort sind einfach nur toll, heute gibt es auch wieder ein paar mehr Fotos

Samstag, 02.08.2014

Wie auch in Kigali hat hier auf dem Zimmer das Wasser nicht funktioniert, das hat uns auf der ganzen Reise durch Ruanda begleitet, das scheint noch eines der grösseren Probleme hier in Ruanda mit der Wasserversorgung zu sein.
Heute geht es weiter in den Norden des Lake Kivu nach Rubona, die ersten 16 km geht es auf der Teerstrasse zurück in Richtung Kigali dann geht es in Richtung Norden auf eine harte Geröllpiste in die Berge.
Nach ein paar Kilometer sehen wir einen Baum quer über der Strasse liegen und viele Leute hier rumlaufen, für uns eine willkommene Abwechslung und Möglichkeit zur Pause. Zum Glück sind die hier mit Motorsägen am Werk und nach knapp 20 Minuten geht es dann weiter durch wunderbare Berglandschaft, es ist zwar ziemlich anstrengend zu fahren, aber die Landschaft ist wunderbar.













Es geht durch viele kleine Dörfer und wir treffen wieder auf viele winkende Menschen.





Die nächste Pause kommt dann bei dem nächsten gefällten Baum der die Strasse versperrt, hier wird noch mit Axt und Macheten gearbeitet.








Das Schöne ist, das wir auf der ganzen Fahrt nur freundliche und lachende Menschen getroffen haben, alle haben sich gefreut mit den Muzungus zu reden oder fotografiert zu werden.
Auf der Weiterfahrt haben wir manchmal das Gefühl durch die Alpen zu fahren, es gibt viele Kühe, viele Holzfäller und Säger und zum Ende hin kommen viele grosse Teeplantagen.



Zwischendurch kaufen wir noch von dem leckeren Gebäck das hier überall angeboten wird und dann kommen wir langsam auf die Teerstrasse die nach Rubavu führt.







Wir haben für die etwas über 80 km 4 Stunden gebraucht aber es hat sich gelohnt, wir wurden durch fantastische Landschaft und super freundliche Menschen belohnt.





Als Übernachtungsplatz haben wir uns das Paradise Malahide in Rubona ausgesucht, hier wollen wir für 3 Tage ein wenig am See faulenzen. Wir bauen unser Zelt dann auch direkt an dem kleinen Strand auf und springen dann ziemlich schnell ins Wasser.





Wir treffen noch eine Familie aus Tschechien, die mit ihrem Landy von Nairobi nach Harare unterwegs sind und verbringen einen tollen Abend mit vielen schönen Reisegeschichten.

Tageskilometer : 117 km
Letzte Änderung: 21 Sep 2014 11:59 von chris p.
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21 Sep 2014 13:25 #354681
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Hallo Chris,

sehr beeindruckender Bericht und Bilder.

Ich kann Nele gut vrestehen, dass sie im Auto geblieben ist. Schon beim Lesen sind mir die Tränen in die Augen gestiegen und ich bekam ein sehr beklommes Gefühl.

Und richtg: Wann wird die Menschheit endlich lernen?!

Danke

Etwas beklommene Grüße
Dagmar
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

Zu den Reiseberichten:
www.namibia-forum.ch...n-afrika.html#471572
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21 Sep 2014 14:12 #354689
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Hallo Chris.....

Sehr geiler Bericht .

Könntest du vielleicht noch etwas über die Übernachtungspreise, bzw. Essenspreise schreiben,oder den Lebensmittel .

Ist "" baden"" in ruanda unbedenklich ? Meine gelesen zu haben, dass überall bliharziose lauert ?!?!

Kannst du auch die Route hochladen , die ihr in ruanda gefahren seid.

Recht herzlichen Dank.

Lg Heinz
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21 Sep 2014 16:15 #354698
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@take-off, trotz der so schrecklichen Bilder und Geschichten die wir dort erfahren haben sind wir froh das wir uns damit beschäftigt haben. Für uns war es wichtig auch diesen Teil Ruandas kennen zu lernen. Was uns aber am meisten beeindruckt hat, wie sich das Land in der Zwischenzeit "gemacht" hat und wie die Menschen mit den Ereignissen von damals umgehen. Wir freuen uns für und mit dem Land über den Werdegang und vor allen Dingen mit den vielen freundlichen und hilfsbereiten Menschen dort.

@Bloke, die Lebensmittelpreise sind mit denen in Uganda vergleichbar, der Diesel kostet in Uganda 0,9 Euro und in Ruanda 1,1 Euro. In Kigali haben wir für das Familienzimmer 38 Euro bezahlt, das Doppelzimmer in Kibuye kostete 11 Euro, Camping in Rubona 21 Euro und später in Kinigi 14 Euro.
Essen gibt es meistens für 5 Euro in den Restaurants, die Currywurst lag so bei 3 Euro. Das Buffet im Fantastic Restaurant für gut 2 Euro ist unbedingt zu empfehlen.
Der Lake Kivu soll nach unseren Informationen unbedenklich zum baden sein, wir haben es auf jeden Fall reichlich genutzt.
Die Gedenkstätten sind bis auf das Museum in Kigali übrigens Eintrittfrei, aber die freuen sich immer über eine Spende.
Das mit der Route werde ich mal probieren



ich hoffe das reicht Dir erstmal, Heinz
Gruss
Christian
Letzte Änderung: 21 Sep 2014 16:37 von chris p.
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chris p schrieb:



ich hoffe das reicht Dir erstmal, Heinz
Gruss
Christian

Hi chris,

Recht herzlichen Dank ,für die Infos.

Warum seid ihr nicht weiter südlicher gefahren ?
Hatte es euer Zeitplan nicht zugelassen ?!?

Lg Heinz
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21 Sep 2014 20:01 #354731
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Hallo Heinz,

da wir schon oben im Kidepo gewesen sind und somit für unsere 3,5 Wochen ziemlich viele Kilometer auf der Uhr hatten haben wir uns den Süden Ruandas für das nächste Mal aufgehoben.
Ausserdem haben wir auf der ganzen Reise nur 1 Tag dabei gehabt, wo wir das Auto mal haben stehen lassen, da hatten wir im letzten Jahr ein paar mehr Tage dabei und sind auch gut 1000 km weniger gefahren.
Zusätzlich wollten wir unbedingt in den Queen Elizabeth um noch mal auf die Suche nach den Baumlöwen zu gehen, die wir 2013 nicht gesehen haben.
Aber wir werden bestimmt noch mal wieder kommen, wir sind Wiederholungstäter.

Gruss
Christian
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