THEMA: Reisebericht Uganda 2012
28 Mär 2013 19:49 #282841
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Guggu schrieb:
Wow, Nicole,
hier reicht der Danke-Button nicht :) :)
Vielen Dank für die wunderschönen Fotos von der Löwenfamily.

LG Guggu

Hallo Guggu,

da werde ich ja ganz rot :blush: und freue mich ganz unwahrscheinlich über das tolle Lob.

Vielen Dank und liebe Grüße,

Nicole
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28 Mär 2013 19:51 #282842
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ANNICK schrieb:
Hallo Nicole,

Neid!

Hoffentlich werde ich die 3 Löwinnen mit Nachwuchs auch beobachten können. :)

Danke für die tollen Bilder.
Annick

Hallo Annick,

ich drücke Euch die Daumen. Sie dürften zwar ein bisschen größer sein inzwischen, haben aber bestimmt vom "Niedlichkeitsfaktor" nichts verloren. :)

Schöne Grüße,

Nicole
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28 Mär 2013 20:41 #282847
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Hallo Nicole,

auch ich finde Deine Löwenbilder mehr als gelungen, manchmal muss man Glück haben und dann noch so tolles Licht dabei.
Dein Bericht macht uns immer mehr Lust auf Uganda, von uns aus könnte es losgehen, aber wir haben immer noch 118 Tage.
Wie habt Ihr es eigentlich mit dem Bezahlen der diversen Eintritte und sonstigem gemacht, alles in Uganda Schilling, US$ oder Euro ? Was macht am meisten Sinn ?

Gruss
Christian
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28 Mär 2013 20:54 #282850
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George ist sehr zufrieden mit sich und so fahren wir weiter und sehen noch die üblichen Verdächtigen, Kobs, Warzenschweine und diverse Vögel. Auch hier zeigt sich, dass George, wie auch unsere anderen UWA-Guides, sehr viel Kenntnis über die heimische Tierwelt. Für einen kurzen Stop fahren wir noch zu einem der Seen, die von der lokalen Bevölkerung zur Salzgewinnung genutzt werden.





Wir fahren durch den Park und sehen noch eine Hyäne, die mit einem Bein durch die Gegend läuft.



Ich konzentriere mich aufs Fotografieren, während dessen hört die Hyäne plötzlich auf zu fressen und schaut angestrengt in eine Richtung (siehe Foto). Ich höre Robert nur rufen: „What is he doing?“. Ich nehme die Kamera herunter und sehe erst jetzt vor uns die bekannten Kleinbusse. Einer der Fahrer steigt aus dem Auto und läuft wild fuchtelnd auf die Hyäne zu. Die Hyäne flüchtet völlig verschreckt und entfernt sich immer weiter. Wir wissen nicht ganz, was der Fahrer mit dieser Aktion bewirken wollte, aber Robert ist stinksauer. Er bittet Markus zu den Kleinbussen zu fahren und geht zu dem Fahrer. Er spricht sehr aufgeregt mit dem Fahrer in Swahili und kommt wütend zu uns ins Auto zurück. Er möchte jetzt nur noch zum Gate zurück, um den Fahrer zu melden und wir hoffen, ehrlich gesagt, er tut es wirklich. So setzen wir Robert um 8.30 Uhr wieder am Gate ab, fahren aber wieder in den Park hinein, denn zur Rückkehr in die Lodge ist es noch viel zu früh.


Er hatte wohl eine unangenehme Begegnung, aber hatte anscheinend Glück.

Wir sehen noch diverse Vögel, verzehren mitten im Park im Auto unser Frühstück und helfen einem japanischen Pärchen und schieben es aus dem Schlamm.


Rufous-naped Lark – Rotnackenlerche (bin mir aber nicht sicher)


Ein herrlicher Uganda Kob Bock


Grey Kestrel - Graufalke

Um 10.30 Uhr geht es zurück zu Bush Lodge. Wir genießen die leider etwas kühle Dusche und setzen uns bis zum Lunch auf unsere Terrasse.
Letzte Änderung: 18 Jul 2013 09:54 von AfricaDirect.
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28 Mär 2013 21:03 #282852
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chris p schrieb:
Hallo Nicole,

auch ich finde Deine Löwenbilder mehr als gelungen, manchmal muss man Glück haben und dann noch so tolles Licht dabei.
Dein Bericht macht uns immer mehr Lust auf Uganda, von uns aus könnte es losgehen, aber wir haben immer noch 118 Tage.
Wie habt Ihr es eigentlich mit dem Bezahlen der diversen Eintritte und sonstigem gemacht, alles in Uganda Schilling, US$ oder Euro ? Was macht am meisten Sinn ?

Gruss
Christian

Hallo Christian,

Glück gehört immer dazu, aber man muss einfach offen sein, auch für die kleinen Dinge. Ihr könnt Euch auf jeden Fall auf Uganda freuen. Ich würde eher gestern als heute noch einmal zurückkehren.

Wir haben die Eintritte immer bar, den Eintritt für uns meist in US$ und die Gebühren fürs Auto in Uganda Schilling bezahlt. Euro haben wir nie verwendet.
Ansonsten haben wir eigentlich fast immer mit Schilling bezahlt, die wir an den ATM in den Städten geholt haben. Das war fast immer möglich, nur in Kisoro waren die Geldautomaten leer :( Man sollte also immer mal damit rechnen und ausreichend Bargeld haben. Die größten Barabhebungen waren bei uns bei der Barclays möglich.

Schöne Grüße,

Nicole
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28 Mär 2013 22:32 #282864
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und weiter geht es:

Nach dem leckeren Lunch machen wir uns auf den Weg zur Mweya Safari Lodge, trinken dort auf der schönen Terrasse noch etwas, bestaunen die vielen Vögel und tanken anschließend noch, nachdem wir in der Lodge für das Benzin bezahlt haben. Dann geht es zum Jetty, wo unsere Bootstour startet.


Ein brauner Vogel? Vielleicht kann jemand helfen :whistle:

Um 16.15 Uhr startet die „Sun Bird“ mit uns und sieben anderen Personen. Im Unterschied zur Nilfahrt haben wir hier ein sehr viel kleineres Boot. Das hat den großen Vorteil, dass man wesentlich tiefer sitzt und den großen Nachteil, dass das Boot wesentlich instabiler ist und sehr viel mehr schwankt, wenn sich jemand bewegt.


Und los geht’s

Wir sehen sehr viele Vögel, Hippos, Elefanten und Büffel.


Eine Hippo-Mama mit Nachwuchs

Ein Haubenzwergfischer posierte für uns, damit jeder schöne Fotos bekommen konnte.


Malachite Kingfisher – Haubenzwergfischer











Markus legt seine Videokamera beiseite, nimmt meine zweite Kamera und entdeckt den Spass am Fotografieren. Einige der Fotos vom Haubenzwergfischer sind also auch von ihm. :)
Graufischer finden sich in Massen am Ufer und auf Beute wartend über dem Kanal. Diese große Anzahl haben wir noch nie so in Afrika gesehen.


Pied Kingfisher - Graufischer






Yellow-billed Stork – Nimmersatt bei der Futtersuche


Squacco Heron – Rallenreiher


African Fish Eagle – Schreiseeadler


Und wieder mein Lieblingstier - von Markus super eingefangen


Leben am Fluss – Das Fischerdorf liegt mitten im Nationalpark

Es gibt in der Nähe der Mündung in den Lake Edward ein Fischerdorf, dass mitten im Nationalpark liegt. Die Menschen dürfen dort leben, da das Dorf natürlich schon vor dem Nationalpark existierte, aber unser sehr kundiger Guide (leider habe ich den Namen vergessen) erzählte uns, dass sie auf Fischfang, aber nicht auf die Jagd gehen dürfen. Falls sie Vieh an Wildtiere (z.B. Löwen oder Hyänen) verlieren dürfen sie diese nicht jagen. Aber das ist natürlich nur die offizielle Version. Der Guide erzählt, dass hier auch schon ein paar Mal Löwen an vergifteten Ködern gestorben sind. Ich finde das sehr schwierig, denn die Menschen leben hier schon sehr lang und dürfen eigentlich ihr traditionelles Leben nicht mehr führen. Das hat für uns ersichtliche Gründe, ob diese für die lokale Bevölkerung nachvollziehbar ist, ist halt die Frage.
Unser Guide entdeckt sogar ein Löwenrudel, weit entfernt oben am Ufer, aber sehr nah am Dorf. Und dann sehen wir zwei Männer aus dem Dorf, die zu Fuss :blush: in Richtung der Löwen gehen, um sie zu verjagen.


Lake Edward






Die Mweya Safari Lodge

Um 18.15 Uhr sind wir wieder zurück am Jetty und fahren zügig Richtung Gate, denn das Katunguru Gate schließt um 19.00 Uhr. Es gibt auf dem Weg aber auch nicht viel zu sehen, so dass wir schon um 18.45 Uhr das Gate erreichen, ohne zu schnell zu fahren.
Zurück in der Lodge gibt es wieder nette Gespräche, z.B. mit einem britischen Assistenzarzt, der in einem ugandischen Krankenhaus 3 Monate Hilfsarbeit leistet. Ein leckeres Dinner folgt und dann geht es früh ins Bett, denn morgen geht es wieder früh raus.
Letzte Änderung: 18 Jul 2013 09:55 von AfricaDirect.
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