THEMA: Reisebericht Uganda 2012
17 Mai 2013 13:02 #288755
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  • Clax am 17 Mai 2013 13:02
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Hallo Nicole,
hey, ich wusste doch, dass es weiter geht, wenn ich nicht hin gucke ;) ich sag nur "Baustellen-Finale" :pinch:
Schön, wie immer :kiss: die Bilder sind so klasse.
Bei den Rindern hab ich erst an eine Fotomontage gedacht :laugh: Mann, haben die Hörner auf der Dunstkiepe.
Himmlisch finde ich die "Herzchen" Nasen der Buschböcke und die kleinen "Gummi" Geckos könnt ich immer einpacken.
und... ein echtes Highlight: der Bananenlaster :laugh:
Freu mich auf den Rest, ich bin dabei und ab morgen auch wieder ohne Handwerker ;)

Liebe Grüße
Claudia
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17 Mai 2013 13:04 #288756
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  • engelstrompete am 17 Mai 2013 13:04
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Hallo Nicole,
vielen Dank mal wieder für den sehr schönen Reisebericht. :kiss: Deine Tierbilder sind wirklich sehr sehr schön. Die Hippos in der Dunkelheid ... und diese Rinder der Wahnsinn.
Liebe Grüße
Cécile :)
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
namibia-forum.ch/for...hrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
www.namibia-forum.ch...eiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html[/size]
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
[/url]
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
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17 Mai 2013 14:28 #288761
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  • AfricaDirect am 17 Mai 2013 14:28
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Hallo,

vielen Dank für die Kommentare und "Danke"-Drücker. Das ermutigt doch immer wieder, den Bericht doch noch zu Ende zu schreiben, auch wenn ja jetzt "nur" noch ein Tag und die Heimreise kommen.

@Alexa
Ja, die Hippos. Ich kann mich auch immer wieder an ihnen erfreuen (so lange ich im Auto sitze :whistle: ). Zu Fuss sehe ich sie lieber nicht. Aber ansonsten liebe ich sie und sie gehören für mich einfach zu Afrika dazu.

@Guggu
Freut mich, dass Du noch dabei bist. Und vielen Dank für das Lob für die Fotos :blush: .

@Steffi
Das Hippo fühlte sich wahrscheinlich ertappt, denn es hatte wohl nicht mit uns gerechnet hinter dem nächsten Busch. Und so ging es wohl beiden Parteien. B)

@Claudia
Ich drücke Euch die Daumen für das "Finale".
Die Rinder sehen tatsächlich so aus, Fotomontage gibt es bei mir nicht ;) . Ist alles echt, was man sieht. Da wird nichts weggestempelt (außer vielleicht ein bisschen Sensordreck). Ich bin da eher der Typ, der die realen Verhältnisse zeigen will und nichts beschönt oder verschwinden läßt.
Und der Bananenlaster brachte einfach den Nachschub für unser nächstes Essen :side:

@Cecile
Auch Dir lieben Dank, dass Du uns auch bis zum Schluss begleitest. Und danke für das Kompliment, auch da werde ich gleich ein bisschen :blush:

Jetzt wünsche ich allen ein schönes Pfingstwochenende.

Liebe Grüße aus dem Frankenland,

Nicole
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17 Mai 2013 16:43 #288779
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  • picco am 17 Mai 2013 16:43
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Hoi Nicole
AfricaDirect schrieb:
Hier in Lake Mburo gibt es immer wieder Probleme mit den großen Herden. Sie werden in den Nationalpark hinein getrieben, obwohl dies verboten ist. Immer wieder werden die Herden dann von den UWA Guides in einen Pferch getrieben und müssen von ihren Besitzern ausgelöst werden. Das hindert aber die Hirten nicht, die Rinder wieder in den Nationalpark zum Grasen zu bringen. Diese Info haben wir von Azaria, unserem UWA Guide, mit dem wir die Nightdrives gemacht haben
Das ist aber mal interessant, denn ich hab mich noch gewundert dass so viele Rinder im Park sind:


Die Bilder entstanden an unterschiedlichen Orten im Lake Mburo NP, und meist hab ich an den Rindern vorbei fotografiert...
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17 Mai 2013 17:46 #288785
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Hallo Picco,

als wir im Lake Mburo ankamen, war der Pferch vor dem Ranger Post (am Gate Richtung Mihingo Lodge) voll mit einer riesigen Herde Ankole Rinder.
Deswegen haben wir bei Azaria nachgefragt, der uns dann die Erklärung geliefert hat. Wir haben aber auch noch während unserer Game Drives diverse Herden im Nationalpark gesehen.

Schöne Grüße in die Schweiz,

Nicole
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19 Jun 2013 13:42 #292612
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02. November

Nun ist er da, unser letzter Safari-Tag in Uganda :( . Wir starten früh, der Wecker klingelt um 5.45 Uhr, der Kaffee sollte um 6.00 Uhr gebracht werden (wir wollten eigentlich keinen, aber sie wollten ihn uns unbedingt bringen). Mit dem akademischen Viertel ist er dann auch da und wir genießen ihn mit der schönen Aussicht auf unserer Terrasse.
Um 6.30 Uhr fahren wir in Richtung Gate. Dies ist der Morgen des falschen Abbiegens, wir wissen zwar immer genau, wo wir hinwollen, biegen aber leider trotzdem immer falsch ab. Wir sind ohne Probleme durch ganz Uganda navigiert und nun schaffen wir es hier nicht, den geplanten Weg zu finden :whistle: . Das ist echt zum schief lachen und nicht dramatisch, denn irgendwie kommt man ja irgendwo auch wieder raus.
Es fängt damit an, dass wir vor dem Pferdestall landen (naja, den wollte ich mir ja sowieso anschauen), also umdrehen. Wir sind wohl noch nicht so richtig wach. ;)
Chris, der Lodge-Manager, hat uns noch einige Tipps gegeben, welche Strecken wir fahren sollten und welche eher nicht. Er wies vor allem auf eine Strecke hin, die extrem dicht bewachsen sein soll. Das können wir nach diesem Morgen definitiv bestätigen, denn auch hier sind wir zielsicher falsch abgebogen. Naja, ein bisschen Abenteuer darf ja sein. Und ein Motorrad ist ja hier schließlich vor uns auch schon hergefahren :P . Auf jeden Fall kommen wir da an, wo wir hinwollten, wenn auch mit diversen Umwegen.


Rotkehlfrankolin – Red-necked Spurfowl (Red-necked Francolin)


Trauerkiebitz – Senegal Lapwing (Lesser Black-winged Plover)

Es ist überall sehr ruhig, aber definitiv „Mongoose Day“, wir sehen mehrfach Banded und Dwarf Mongoose. Fotografieren konnte ich sie leider nicht, da sie entweder zu schnell verschwunden waren oder aber recht versteckt und weiter entfernt.


Hammerkopf – Hamerkop


Senegalkiebitz – African Wattled Lapwing


Vielleicht kann mir hier jemand helfen? Welcher Vogel ist das?

Ansonsten die üblichen Verdächtigen. Der Park ist sehr schön, trotz des Regens, der uns diesen Morgen begleitet. Antilopen sind reichlich vorhanden und es gibt viel zu entdecken, auch wenn die „großen“ Sichtungen fehlen.


Riedbock - Reedbuck

Die sich im Schlamm suhlenden Büffel waren auch sehr kurzweilig.









Wir fahren zurück in die Lodge und genießen unser Frühstück im offenen Restaurant mit Blick auf das Wasserloch.


Unser Chalet – Leopard Rock Room

Es fängt an zu schütten und wir laufen schnell ins Zimmer. Allerdings muss ich nochmals durch den Regenguss, da ich noch für eine Massage angemeldet bin. Es ist recht kühl und ich werde auf der Liege in eine warme Decke eingewickelt (und das mitten in Afrika). Die Massage ist sehr gut und wird von Frauen aus dem nahe gelegenen Dorf gemacht. Sie wurden von einer Masseurin ausgebildet und verdienen sich so ihren Unterhalt. Leider regnet es von hinten in die Hütte rein, so dass meine Masseurin bald in 10 cm Wasser steht mit ihren Flip-Flops. Auch auf dem Rückweg ins Zimmer regnet es immer noch sehr stark. Na, das kann ja witzig werden später im Park.
Anschließend ruhen wir uns ein bisschen in unserem Zimmer aus, bevor es nach dem leckeren Lunch wieder auf Game Drive geht in Richtung Lake Mburo. Heute Nachmittag sind wir für eine Bootsfahrt auf dem See angemeldet. Ich hoffe darauf, eine Afrikanische Binsenralle (African Finfoot) zu finden.
Am Bootsanleger treffen wir auf unsere holländische Reisetruppe, der wir ja nun schon öfter begegnet sind. Sie versuchen verzweifelt, ihre nassen Matratzen und Zelte trocken zu bekommen. Mir tun sie echt leid, denn die Nacht auf einer nassen Matratze möchte ich nicht verbringen. Wir unterhalten uns noch ein wenig mit dem Reiseleiter und bezahlen dann unseren Bootstrip, als ein UWA-Beamter erscheint.
Kurz vor 16.00 Uhr wird uns gesagt, dass unsere Mitfahrer wohl nicht kommen und wir noch nachzahlen müssen. Das tun wir natürlich gerne, denn dann hätten wir das Boot für uns, gerade zum Fotografieren natürlich ideal. Leider kommen Punkt 16.00 Uhr noch die holländische Familie. Wir bekommen unser Geld wieder zurück, es läuft hier alles sehr korrekt. Wir haben eine sehr nette Fahrt mit der Familie, die Tochter hat in Uganda in ein soziales Projekt gearbeitet und macht nun mit ihren Eltern eine Reise durchs Land als Abschluss für ihre Zeit in diesem wunderschönen Land.




Graufischer – Pied Kingfisher



Unser Guide (ich habe fatalerweise den Namen nicht notiert) ist echt gut, kennt viele Vögel und hat unwahrscheinlich gute Augen. Wir sehen viele verschiedene Vögel, ganz viele Hippos (ich liebe sie) und die Bootsfahrt ist wirklich total schön und sehr empfehlenswert.


Wassertriel – Water Dikkop


Water Dikkop – Wassertriel


African Fish Eagle - Schreiseeadler-Pärchen

Außer ein paar einheimischen Fischern in ihren Kanus sind auch keine Boote auf dem See unterwegs. Und unser Guide findet auch tatsächlich den „African Finfoot“ für mich, wenn auch recht versteckt und schwierig zu fotografieren.


Malachiteisvogel – Malachite Kingfisher










Riesenfischer - Giant Kingfisher


Afrikanische Binsenralle - African Finfoot


Unser Auto wurde während unserer Abwesenheit besetzt

Wir fahren nach der Bootsfahrt wieder kurz zurück zur Lodge bevor wir wieder Richtung Gate aufbrechen, um pünktlich Azariah abzuholen und unser Glück auf dem Night Drive zu versuchen. Es war wieder sehr spannend, wir haben einige Tiere gesehen, u.a. eine Hyäne, sind durch unzählige Schlammlöcher gefahren, in denen Azariah Markus den besten Weg gezeigt hat (inzwischen hat er auch Vertrauen in Markus’ Fahrkünste). Azariah hängt in unserem Fenster, steigt halb aufs Dach, leuchtet mit seinem Scheinwerfer in jede Ecke und hinter jeden Busch, aber ... auch heute bleibt uns die Leoparden-Sichtung verwehrt. Wir müssen also wiederkommen in dieses wunderschöne Land.
Azariah ist sehr frustriert und beteuert noch einmal, dass die Leoparden-Sichtungen in Lake Mburo wirklich recht gut sind. Wir bezweifeln das nicht, bedanken uns für die zwei schönen Abende, die er mit uns verbracht hat und geben ihm sein wohlverdientes Trinkgeld. An ihm lag es definitiv nicht, dass wir kein Glück hatten, denn er hat alles versucht. Auch hier wurde nie auf die Uhr geschaut, um nach einer bestimmten Zeit zurück zu sein und das Engagement war groß.
So fahren wir zurück zur Lodge, genießen unser letztes Dinner in Mihingo, dass wir alleine zu uns nehmen, da die anderen Gäste alle schon fertig sind mit Essen und gehen anschließend etwas enttäuscht, aber trotzdem zufrieden ins Bett.

Fazit Mihingo Lodge:
Die Mihingo Lodge punktet definitiv durch ihre Lage und die Position der Zimmer. Auch das Essen war sehr gut. Das Manager Pärchen war sehr nett, aber machte anscheinend ein bisschen „Dienst nach Vorschrift“. Denn das bei der Rückkehr der Gäste (und es waren ja noch andere Gäste auf Night Drive) die Lodge dunkel ist und niemand mehr da um ca. 22.30 Uhr, habe ich bisher noch nie erlebt. Kurze Zeit nach unserem Urlaub hat das Management gewechselt. Ich würde Mihingo aber definitiv wieder besuchen und das nächste Mal würde ich vielleicht auch mal das Reiten ausprobieren.
Letzte Änderung: 18 Jul 2013 10:04 von AfricaDirect.
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