THEMA: Neue Unterkünfte - Namibia
21 Aug 2025 19:11 #711675
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  • Logi am 21 Aug 2025 19:11
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Camp Nevada bei Windhoek hat seit Ende Juni geöffnet
Farm Hoffnung, Otjihase Mine Road (das ist die Straße, die bei der Heja Game Lodge abbiegt)

LG
Logi
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21 Aug 2025 23:53 #711686
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  • Bwana Tucke-Tucke am 21 Aug 2025 23:53
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Der Luxuslodge - Betreiber Natual Selection möchte im Mai 2026 zwei neue Camps eröffnen.

1. Nkasa Linyanti Camp mit 6 Luxuszelten in einem Konzessionsgebeit in der südwestlichen Ecke vom Nkasa Rupara Nationalpark.
Soweit so gut.

aber gruselig und schwer erträglich
2. und das Hoanib Elephant Camp mit 8 Doppel- und zwei Famlienzelte im Hoanib Trockenfluss, 70km südwestlich von Sesfontein, nur 25 km flussabwärts entfernt von Hoanib Valley Camp, was schon in der Kritik für zu dichte Nähe an den "Wüsten"-Löwen war, die bereits jetzt durch die Besucherströme teilweise beim Jagen behindert wurden.
Zusätzlich wird ein neue Landepiste gebaut. Die Lodge wird in Abstimmung mit der Sesfontein Conservancy betrieben und darf auch Touren in den Skelettküstennationalpark anbieten. Dann kann man die Löwen auch beim Robbenfressen stören.

Mit sonnigen Grüßen aus Windhoek
Carsten Möhle
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22 Aug 2025 07:33 #711688
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  • Ad Rian am 22 Aug 2025 07:33
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Bwana Tucke-Tucke schrieb:
Dann kann man die Löwen auch beim Robbenfressen stören.

Wenn es sie bis dahin noch gibt.
Touristen zerstören das, was sie suchen.

Regnerische Grüße aus dem Allgäu,
Adrian
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22 Aug 2025 08:30 #711693
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  • pollux am 22 Aug 2025 08:30
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Hoanib: Ich sehe das Problem, habe dazu aber inzwischen eine andere Meinung. Ich schrieb im Mensch-Wildtier-Konflikt Thread:

Unpopuläre Meinung zu den Wüstenlöwen: Ich war früher ein Bewunderer von Flip Stander und all den Wüstenlöwenschützern, bin es aber nicht mehr. Die Gründe dafür möchte ich darlegen. Klar ist das eine rein persönliche Meinung. Es gibt zwei Aspekte. Damaraland und Kaokoveld sind sehr aride Regionen. Ich glaube, es hat z.B. in Palmwag bis zu den guten Regenfällen heuer sechs Jahre kaum geregnet. Das erzeugt massive Schwankungen von jagbaren Wildbeständen. Hinzu kam in den letzten 20 Jahren + X die Schaffung der sog. Conservancies. Die Idee dahinter war, der lokalen Bevölkerung einen Anteil an den natürlichen Ressourcen zu geben, in Form von "sustainable hunting". Vorher war die Jagd verboten und nur als Trophäenjagd Konzessionären vorbehalten (Die südafrikanische Armee hat im Buschkrieg auch viel abgeschossen, das ist aber ein anderes Thema). Diese Idee mit der sinnvollen Nutzung von Wild ist vollkommen schief gegangen, durch "greed and corruption". Die Conservancies wurden "leergeschossen". John Grobler hat das vielfach dokumentiert. Ich sehe nur zwei Möglichkeiten, die aber beide nicht realisierbar sind. 1) Vergrößerung des Etosha NP zum Atlantik, wie es vor ca. 1960 der Fall war. Würde größere Umsiedlungen bedeuten (z.B. der Tokamas-Rinderzüchter, die hauptverantwortlich für die Tötung von Wüstenlöwen sind), politisch nicht machbar. 2) Ohne Park-Status Verbot der Jagd für alle, auch Berufsjäger. Wird auch nicht kommen und wäre eh nicht zu kontrollieren. Deswegen haben die Wüstenlöwen keine Chance vernünftig zu jagen, und dann passiert so was, es war ja kein Einzelfall. Sieht man ja auch am unnatürlichen Freßverhalten, wenn die Löwen zur Küste ausweichen müssen und Robben fressen. Ich bin für die Umsiedlung aller Löwen westlich Etosha in den Park.
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
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22 Aug 2025 10:02 #711696
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  • solitaire am 22 Aug 2025 10:02
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Ich bin seit Jahrzehnten in Österreich im Naturschutz aktiv und versuche den Leuten immer zu erklären: Das ist wie bei einem Fußballspiel - da ist das Spielfeld tabu, sonst funktioniert das Spiel nicht mehr, wenn alle aufs Feld laufen. Leider kommt das bei den Wenigsten an, die Gier nach "noch näher" ist groß. Natürlich fällt es auch mir schwer, wenn ich weiß, irgendwo hinten ist das Tier, das ich so gerne sehen möchte (egal ob Löwen, Vögel oder Säuger), aber ein bisschen Respekt vor der Natur muss man schon haben. Ansonsten ist es wie Ad Rian schreibt - man zerstört das, was man sucht.
Und dann kommt natürlich auch noch die kommerzielle Komponente dazu, mit dieser Gier der Menschen lässt sich gut Geld machen.
Ein Lösung weiß ich leider auch nicht :(
www.margit-noehrer.com
FB und Insta: reisende.autorin
Buch: Der glühende Atem der Wüste
Meine Solo-Reise von der Namib in die Kalahari
Letzte Änderung: 22 Aug 2025 10:17 von solitaire.
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11 Okt 2025 12:35 #714126
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Die Erdbeerfarm EdenBerry, mit dem Upside-Down-Haus, südlich von Windhoek auf dem Weg nach Rehoboth, bietet seit einiger Zeit nun auch Camping und Glamping an.
- www.facebook.com/gro...ts/4535755536651039/
- www.edenberry.com.na

Unweit hiervon hat auch das Montania Suites & Spa direkt an der B1 eröffnet: www.facebook.com/61568501727411/

Viele Grüße
Christian
Vom 2. Mai bis 31. Mai, 27. Juni bis 5. Juli, 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026 und 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
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