Hallo,
wir waren gerade für einige Tage auf der Farm Hoas. Diese wird seit ca. einem halben Jahr von dem Ehepaar Kruger geführt. Sie liegt etwa 60 km südlich von Keetmaanshoop an der der D608, 5 km vor dem Abzweig zur D607. Sie ist eingebettet in eine große weite Landschaft, Einsamkeit ist garantiert.
Während der Farmbetrieb mit der Schaf- und Ziegenzucht die wirtschaftliche Basis bildet, steckt der Beherbergungsbetrieb noch in den Kinderschuhen. Dabei sind die Voraussetzungen vorhanden. Die wenigen Zimmer befinden sich in einem recht neuen Gebäudekomplex, den sich eine südafrikanische Unternehmerin für ihre Jagdgesellschaften hatte bauen lassen. Alle Räume sind luxuriös groß, heller Veloursteppich. Der Schlafraum ist geschätzt 50 m² groß mit 6-türigem Kleiderschrank, zwei große ebenerdige Schiebefenster mit Rollos und Vorhängen, dazu ein großes Bad mit Wanne und Dusche, reichlich Ablagemöglichkeiten, kein Fön. Ein vielfaches größer sind die zwei Aufenthalts/Essräume, die selbstgefertigten rustikalen Möbel füllen die Räume nicht, großer offener Kamin, offene moderne Küche, in der zu arbeiten ein ganzes Kochteam seine Freude hätte. Alle Räume öffnen sich zur das Haus umgebenden Terrasse, an die die Außenanlage (noch nicht fertig) grenzt mit kleinem Pool, Liegen fehlen.
Frau Kruger bemüht sich redlich um das Essen, es ist reichlich, schmackhaft nach überlieferten heimischen Rezepten, liebevoll dekoriert, Menükarte. Bei der Zeitplanung fällt die Unerfahrenheit auf.
Größtes Manko sind die fehlenden Freizeitangebote, keinerlei Programm, kein eigenes Fahrzeug für Besichtigungsfahrten, nur Faulenzen wird irgendwann zur Qual!
Zuletzt: Die Preisvorstellungen sind abenteuerlich! Für Einsamkeit in großen Räumen viel zu teuer, meine ich!