Der Stellenwert von Tansania ist bei den internationalen Nachrichtenagenturen überschaubar. Aber es gibt auch solches:
theconversation.com/...nted-protests-268849
Betr. staatliche Gewaltanwendung sind die Berichte ambivalent, aber das Land ist ja auch riesig. Für kurzfristige Reiseentscheidungen wird man wohl verlässliche lokale Quellen und Kontakte brauchen.
Betr. Polizeigewalt und Wahlbeteiligung sagt der Vorabbericht der SADC-Wahlbeobachtungskommission (die aber nur Momentaufnahmen liefert und auch etwas eingeschränkt war)
www.sadc.int/file/11...nload?token=glZp_GI_
1. OBSERVATIONS ON ELECTION DAY
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The presence of police was observed at 96% of the polling stations. The Mission noted that in 88% of the polling stations observed, the police were not armed. In some polling stations, they were more than the number of voters. In Dar Es Salaam, the Mission noted the heavy presence of the police and some major roads were closed; ..........
The Mission noted a very low voter turnout in all polling stations observed. Some polling centres did not have voters at all;
The Mission observed that in some polling stations observed, there were multiple orderly stacked ballots in the ballot box during voting, which created a perception of ballot stuffing, and an impression that individual(s) cast more than one vote at a time with the intention to cheat the election system; ............
Mit der offiziellen Wahlbeteiligung von 87 % und den 98 % für Hassan haben sie so viel Butter am Kopf, dass die Angelobung ruck-zuck auf einem nicht öffentlichen Staatsgelände abgehandelt wurde. In Tansania gibt es gegen Wahlbetrug keine Rechtsmittel, sobald die Wahlkommission und vorgelagerte Behörden ein Ergebnis bekannt gegeben haben, ist das endgültig. Die Wähler müssen das schlucken. Wenn nicht, kann sich das nicht im Gerichtssaal abspielen sondern wird das „auf die Straße“ verlegt werden. Wie weiter, hängt nur mehr von der Gewaltbereitschaft von Polizei und Militär ab...... und PS: der Leidensfähigkeit des Wahlvolkes.