THEMA: 12 spontane Tage im Norden- Tiere satt statt Kombi
17 Nov 2021 12:31 #630268
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Fahrtag Lake Manyara - Ngorogoro Conservation Area - Serengeti NP

Am späten Vormittag raus aus dem Lake Manyara NP, den Grabenbruch hoch, durchs Hochland inkl. Tankstop und Touristenstop. Im nachhinein war das aber eigentlich nur ein Abzock-Versuch und der einzige Punkt, der von unserer Agentur nicht ok war. Es wurde gesagt, alle Guides halten da und die Käufe kommen der örtlichen Bevölkerung zu Gute. Ist ja alles schön und gut. Es war der erste Souvenier-Stop und wir wollten auch ein paar Souveniere kaufen, aber die Preise kamen mir seltsam hoch vor, obwohl ich keinen Vergleich hatte. Da wir aber glücklicherweise noch den letzten Tag in Arusha zum shoppen hatten war der Druck auch nicht zu groß. Als erstes hatte es uns ein kleines Metall-Nashorn angetan, 7 USD schien vollkommen ok, bis wir bei anderen Preisen (Masai Decke 28 USD, ein einfaches Armband 15 USD) rausbekamen, dass für das Nashorn 70 USD fällig waren. Wir wollten dann gehen, aber auf massive Bitten haben wir uns dann ohne weitere Diskussionen auf 40% des aufgerufenen Preises "geeinigt". Das entsprach dann auch in etwa den Preisen in Arusha und anderen "normalen" Shops.





Am Eingang zur Ngorogoro Conservation Area hat Karim wieder fix die Formalitäten erledigt. Hoch zum Krateraussichtspunkt. Ist schon spektakulär, die Aussicht und 600 Meter tiefer die Gnuherden als Minipunkte zu sehen.





Weiter ziemlich zügig durch die Area zum Eingang der Serengeti. Etwas bewölkt und staubig. Ja, staubig war es da ohne Ende. Ein paar schöne Sichtungen auf dem Weg zum Camp. Löwen inkl. Babies, aber nur kurz, da wir weiter wollten zu Geparden, die wir dann noch von weitem gesehen hatten, zum Hippo-Pool, eng auf eng, bestimmt 60-80 Hippos. Es wurde schon dunkel, und weiter zu einem anderen Pool, wo gerade Krokodile an einem aufgedunsenen, totes Hippo gefressen haben.





Wer sich über unsere Ankunft fast bei Dunkelheit im Tortilles Camp am meisten gefreut hat, Staff oder Tse Tse Fliegen, war nicht auszumachen. Wir hatten aber gelernt, dass die Fliegen die Hitze des Autos lieben. Im Camp selbst war es einigermaßen ok.



Auch hier waren wir mit 1-2 Pärchen fast alleine im Camp. Ein kleiner Nachteil, wieder in einem Tortillis Camp zu sein, war, dass das Essen und die Lunchbox sehr ähnlich waren. Habe dann auch erfahren, dass die Agentur mit Tortillis irgendwie zusammenhängt. Trotzdem waren wir wieder sehr zufrieden mit dem Camp und der Lage.
Letzte Änderung: 19 Nov 2021 08:01 von cheva.
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17 Nov 2021 13:28 #630274
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  • KarstenB am 17 Nov 2021 13:28
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Hallo cheva,
ich bin auch dabei!
Danke fürs Schreiben!
LG aus Puerto de la Cruz,
Karsten
RB Kenia 2020 www.namibia-forum.ch...pt-2020.html?start=0
Reisebericht Südtanzania 2013 www.namibia-forum.ch...lft-nicht-immer.html
Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 www.namibia-forum.ch...wochen-nam-bots.html
Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis www.namibia-forum.ch...tage-gefaengnis.html
Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha www.namibia-forum.ch...e-bush-ha-ha-ha.html

Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB www.namibia-forum.ch...imitstart=0&start=12]
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18 Nov 2021 10:01 #630345
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Nach gutem Frühstück ging es bei leicht bewölktem Himmel um 07:30 los. Heute war Katzentag angekündigt. Die ersten zwei Stunden war aber außer der sehr beeindruckenden Weite nicht viel zu sehen.




Dann ging es aber los und wir haben fast alles gesehen, was wir uns gewünscht hatten, hier die Highlights:

















Alles in allem war es ein sehr schöner, intensiver Tag
Letzte Änderung: 19 Nov 2021 08:02 von cheva.
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18 Nov 2021 10:08 #630346
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Am nächsten Morgen ging es früh los Richtung Mara. Da aber der Regen schon langsam im Norden ankam, hatte Karim entschieden, nicht die schlechte Straße innerhalb des Parks zu nehmen, sondern außenherum zu fahren.

Allerdings wollten wir nochmal nach ein paar Katzen schauen. Wir hatten Glück ,u.a. ein großes Rudel Löwen zu finden und einen Serval.






Mittagspause wieder am Parkeingang. Unterwegs an der Parkgrenze lang sahen wir schon ein paar Gnus und die Hoffnung, dass es mit den Crossings doch schon klappen könnte. Die Gnus waren wohl schon auf dem Rückweg von Kenia zurück nach Tansania. Und da ist nunmal der Mara Fluß dazwischen.
Es wurde auch langsam grüner.

Karim hatte sich mit den Rangern vor Ort kurz geschlossen und erfahren, daß die Möglichkeit eines Crossings kurz bevor stand. Wir sind dann mit einem Höllentempo (natürlich nie schneller als die 50 km/h) Richtung Fluß gefahren, um es nicht zu verpassen...



Unterwegs immer wieder viele

Gnus


Am Fluss angekommen standen bereits ca. 20-30 Autos ca. 500 Meter weg vom Ufer und gegenüber eine größere Herde. Die Autos warteten schon seit dem Morgen. Die Autos dürfen erst zum Ufer fahren, wenn die Tiere im Wasser und auf dem Weg zur gegenüberliegenden Seite sind.



Als es dann plötzlich so nach 30 Minuten los ging, war auf einmal Alarm!!! Alle Autos setzen sich mit Höllentempo in Bewegung, um am Ufer einen guten Platz zu ergattern. Wir waren zwar vorgewarnt und angeschnallt, trotzdem war es schon heftig. Wir waren als Drittes am Ufer, ein toller Platz und perfekt zum Beobachten. Das Crossing dauerte so ca. 10-15 Minuten. Adrenalin, lautes Geblöke, Staub, Fliegen und dann die Ruhe, als sie sich dann nach dem Crossing wieder gesammelt hatten. Ein "erfolgreiches" Krokodil schwamm am Schluss noch vorbei...














Mittlerweile hatte es sich auch zugezogen und ein Gewitter war im Anmarsch. Wir entschieden uns um 15:00 Uhr zum Camp zu fahren und uns mal ein paar Stunden Ruhe zu gönnen. Das Gewitter war aber nur kurz.
Letzte Änderung: 19 Nov 2021 08:07 von cheva.
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18 Nov 2021 15:43 #630377
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Das Camp ist nur für 3 Monate aufgebaut. Wir waren die einzigen Gäste für 2 Nächte. Staff war freundlich. Allerdings mussten wir das Zelt wechseln, da sich in den Pfützen hinter dem Zelt Frösche niedergelassen hatten. Keine Ahnung was das für welche waren. Sie waren aber unglaublich laut. Morgens, als wir das berichtet hatten, wurden wir noch belächelt, aber als wir abends wiederkamen sollten wir doch besser umziehen. Ein Tier hatte außerdem das Stromkabel durchgebissen, wir hatten kein Licht mehr, und das Kabel konnte auf die Schnelle nicht repariert werden.
Man hörte sonst noch die Gnus um uns rum schnaufen und blöken, außerdem waren Hyienen und Löwen zu hören. Das Camp war ähnlich den Tortillis Camps mit gleichem Standart. Es war schön grün um uns rum mit einigen blühenden Pflanzen.







Beim Frühstück die Gnu Herden um das Zelt beobachtet, die da friedlich gegrast haben.
Morgens um 07:30 ging es los Richtung Fluss. Eine Hyiene lag faul am Rand. Zwei Löwen direkt am Flussufer, die wohl hofften, dass die Gnus dort queren (obwohl die Löwen ziemlich vollgefuttert aussahen).




Wir mussten dann ungefähr 5 Stunden auf das erste Crossing des Tages warten, welches aber rießig war.
Aber auch die Warterei war spannend, da die Tiere immer von links nach rechts, mal langsam, mal hektisch, gelaufen sind.
Danach gab es nochmal 2 kleine Crossings der Nachzügler. Abends noch vergeblich einen gesichteten Leoparden gesucht, Hyienen beim Aufwachen zugeschaut und ein Löwenrudel beim Rumtollen im Sonnenuntergang beobachtet.










Einen Kill ...






War wieder ein sehr intensiver Tag!
Letzte Änderung: 19 Nov 2021 08:13 von cheva.
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18 Nov 2021 18:24 #630394
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Nach einem guten Frühstück haben wir zunächst einen Fesselballon beobachtet. Sah sehr schön aus im Morgenlicht.



Um 07:30 ging es los, Fahrttag zur Rhino Lodge / Ngorongoro.






Eine Hyäne war auch schon wach.



Wieder aus dem Park raus und außenherum. Beim Hippopool Lunch.




Keine spektakulären Sichtungen am Tag, War weniger anstrengend als gedacht. Die Rhino Loge ist nix besonderes aber sauber und zweckmäßig, Blick geht nicht in den Krater, aber es war eh schon fast dunkelals wir ankamen. Das Beste ist die Nähe zur Abfahrt in den Krater für den nächsten Morgen. War schon recht frisch, haben uns deshalb das Kaminfeuer im Zimmer anmachen lassen.




Nach einem guten Abendbuffet ging es auch früh ins Bettchen. Für 05:30 Uhr war Frühstück angesagt, um pünktlich um 06:00 beim Parkeingang zu sein, was wir auch fast geschafft hatten.



Kühl und bewölkt am Morgen. Schon toll die Abfahrt. Einige Elefanten und Büffel. Dann andere Autos, die auf Löwen aus waren. Und dann kamen auch schon die drei Löwenbrüder. Gingen auch zwischen den Autos durch die neue Strasse hoch, die noch gesperrt ist.





Dann weiter zum See, Flamingos, Hippos, viele Hyänen.








Und dann das Highlight für uns, der schon angekündigte Caracal:



Lunch am Rastplatz, ziemlich voll, außerdem waren die Vögel ziemlich agressiv auf die Lunchboxen aus. Haben im Auto gegessen und alles schön beobachtet.

Beim Rausfahren noch Kraniche gesehen und um 13:00 Uhr ging es raus zur letzten Station Trangiere NP.


Anhang:
Letzte Änderung: 19 Nov 2021 08:18 von cheva.
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