THEMA: Frage zum Stand der Migration/Mara Überquerung
26 Jul 2021 14:35 #621724
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Hallo Beate,
ich fliege am Donnerstag nach Kenia und bin ab Freitag im Malaika Camp. Ich könnte anschließend kurz berichten, wie voll es ist.

Viele Grüße

Britta
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26 Jul 2021 14:39 #621725
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Versilia schrieb:
Hallo Beate,
ich fliege am Donnerstag nach Kenia und bin ab Freitag im Malaika Camp. Ich könnte anschließend kurz berichten, wie voll es ist.

Viele Grüße

Britta

das wäre super. Bei uns steht es zwar nicht in den nächsten Wochen an, aber Kenia steht für nächstes Jahr auf meiner To-Do-Liste. Ich wünsche Dir eine wundervolle Reise und tolle Sichtungen.

LG

Gabi
08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute von Kapstadt zum Addo Elephant Park
Letzte Änderung: 26 Jul 2021 18:23 von Gabi-Muc.
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26 Jul 2021 17:09 #621747
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Versilia schrieb:
Hallo Beate,
ich fliege am Donnerstag nach Kenia und bin ab Freitag im Malaika Camp. Ich könnte anschließend kurz berichten, wie voll es ist.

Viele Grüße

Britta

Hallo Britta,
dankeschön :kiss: , und ich wünsche dir eine ganz tolle Zeit in Kenia. Lange konnten wir uns nicht wirklich freuen, aber mittlerweile sind wir auf das "Abstand halten" trainiert. Wir halten uns draußen auf, sind doppelt geimpft, also sollten wir es wagen. Nur wenn Kenia noch Virusmutationsgebiet werden würde würden wir verschieben.
Herzliche Grüße
Beate
Reiseberichte:
Patagonien 2020: Zwischen Anden, Pampa und Eis: namibia-forum.ch/for...n-pampa-und-eis.html
Das schönste Ende der Welt-Südafrika März 2017 namibia-forum.ch/for...rika-maerz-2017.html
Südafrika 2018-Ohne Braai gibt es keine Katzen namibia-forum.ch/for...es-keine-katzen.html
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26 Jul 2021 20:41 #621761
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Ich Danke euch! Und ich werde kurz berichten.
Ja, das Virusvariantengebiet war auch mein Albtraum. Da würde ich auch Probleme bekommen und müsste verschieben. Aber zumindest bis zum Abflug sieht es ja gut aus…ich hoffe, es bleibt so.

Liebe Grüße
Britta
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27 Jul 2021 10:23 #621784
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Ich bin seit dem Wochenende aus Arusha zurück. Mitte Juli versammelten sich die großen Herden in der Nord-Serengeti. Bei uns zogen zT über 50.000 Gnus und Zebras vorbei. Ein beeindruckendes Schauspiel. Einige kleinere Crossings haben wir auch gesehen. Kurioserweise in beide Richtungen und wohl zum ersten mal "über die Brücke" am Flughafen. Der nördliche Teil am Mara-River gehört übrigens hier zu Tansania. Bleibt abzuwarten ob es Mitte August nicht schon zu spät ist...

Beste Grüße

J.R.
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13 Aug 2021 17:50 #623094
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Hallo zusammen,
ich bin seit Dienstag aus der Mara zurück und ich kann nur sagen: es war absolut genial! Wirklich, wenn der Schwerpunkt auf Tieren und Fotografie liegt, dann ist die Mara glaube ich unschlagbar. Jedenfalls wurden meine Erwartungen deutlich übertroffen. Wie bereits angedeutet, sollte es, nachdem ich Corona bedingt vorher andere geplante Reisen stornieren musste, ein Kurztrip in die Mara sein. Eine Nacht in Nairobi und dann 10 Nächte in der Mara, aufgeteilt auf 7 Nächte im Malaika Camp im Reserve und 3 Nächte im Kicheche Bush Camp in der Olare Motorogi private Conservancy. Game drives waren jeweils von 6.00 bis 13 bzw. 14 Uhr sowie 16 bis 19 Uhr im Malaika Camp und von 6 Uhr bis ca. 12.30 sowie 16 bis 19.30 Uhr im Kicheche Camp. Also wirklich lang. Dafür hatten wir einzigartige Sichtungen. Löwen täglich in allen Facetten, also von einem stolzen Streifen bei schönstem Morgenlicht über die Plains über Jagtszenen, Löwenbabys, fressende Löwen, sitzende Löwen..., einige Male Leos, Mehrfach Geparden, die vier Gepardenbrüder, Familien, mehrfach Servalkatzen, Elefanten, sehr viele Giraffen etc. Die Migration war im vollen Gang. Es ist schon beeindruckend von so vielen Gnus und Zebras umgeben zu sein. Ich bin nicht wegen der Crossings gekommen, wie gesagt, ursprünglich wollte ich ganz wo anders sein zu dieser Zeit, aber natürlich haben wir kleinere auch gesehen. Ich persönlich werde kein Freund von den Crossings werden. Am Mara River sind mir dann doch zu viele Fahrzeuge. Nett war ein kleineres Crossing am Sand River, dort waren tatsächlich nur die drei Fahrzeuge vom Malaika Camp. Nach Aussage unseres Guides werden die Crossings zu 80 % jetzt Mitte August bereits erfolgt sein, aber die Herden sind ja noch in der Mara vorhanden und diese finde ich an sich schon imposant. Also kann sich jeder freuen, der jetzt noch in die Mara fliegt.

Etwas negatives muss ich aber doch anführen:
Als wir ankamen wurde gerade fleißig in der Mara abgebrannt. Nicht nur, dass die schwarzen Flächen landschaftlich unmöglich aussehen und die Luft nicht zum atmen ist, auch der Lebensraum für die dort lebenden Tiere wird - zumindest kurzfristig - vernichtet. Um den Look out hill war alles abgebrannt und unser Guide berichtete, dass er dort noch in der Woche zuvor eine Gepardin mit ihren vier Jungen gesehen habe, die dort lebt. Seit dem Feuer wurden die Jungen nicht mehr gesichtet.
Aufgrund der Dürre, als wir ankamen, hatte es drei Wochen lang nicht geregnet und der Winde, war jetzt das Feuer leider außer Kontrolle geraten. Wir waren relativ dicht an der breiten Front dran und das ist kein Spaß, deshalb wollte ich zurück zum Camp. Die Guides und die Campbetreiber haben sich ebenfalls sehr aufgeregt und sie haben entsprechende Beschwerden abgesetzt. Es bleibt abzuwarten, ob dies an dem Prozedere etwas ändern wird. Es hat dann in den letzten Tagen an drei Tagen abends geregnet, sodass davon auszugehen ist, dass die burned areas schnell wieder grün werden. Aber mich persönlich regt dieses Verhalten auf.

Jetzt noch kurz zu den beiden Camps:
Malaika Camp war wie erwartet wirklich super. Sehr relaxed, leckeres Essen und sehr engagierte Guides. Wir hatten tagsüber Elefanten im Camp und nachts Hippos und Büffel direkt am Zelt.
Kicheche Bush Camp war aber ebenfalls toll. Anders, da in der Private Conservancy und daher viel ruhiger. Es sind dort viel weniger Fahrzeuge unterweges. Ebenso tolle Sichtungen und mit 6 Zelten sehr familiär. Während im Malaika Camp jeder an einem einzelnen Tisch saß wurde im Kicheche Bush Camp eine große Tafel gedeckt, so dass sich alle gemeinsam unterhalten konnten. Nur wer alleine sitzen wolle, erhielt einen gesonderten Tisch. Mir persönlich gefällt das gemeinsame Essen, aber das ist ja immer Geschmackssache.
Frühstück war in beiden Camps im Busch. In Malaika wurde auf der Motorhaube aufgebaut und im Kicheche Camp extra mit Tisch und Hocker irgendwo unterwegs. Insgesamt war Kichecke stilvoller, aber preislich dafür auch doppelt so teuer, sodass mehr als drei Tage für uns nicht drin sind.
Beide Camps haben aber ihren Reiz und die Mischung war für uns optimal. Ich würde es genau so wiederholen und habe dies auch bereits fest in meiner Planung!

Viele Grüße und gute Sichtungen an diejenigen, die jetzt runter fliegen!
Britta
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