THEMA: Reisebericht Tanzania Januar 2021/Covid und T.I.A.
04 Mär 2021 08:14 #608724
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09.01.2021

Wir haben trotz der hohen Luftfeuchtigkeit gut geschlafen. Zum Glück besitzen die Bungalows einen Deckenventilator. Gegen 8 Uhr gehen wir frühstücken. Es wurde für uns beim Swimming Pool aufgetischt.





Es gibt Mango Juice, frische Mangos, Pancakes mit Honig, Toasts, Butter, Kaffee....usw Anschliessend marschieren wir ein wenig durch die Anlage.





Um 09.30 werden nämlich die Pfaue mit Mais gefüttert.





Da schauen wir eine Weile zu.





So manche Vögel profitieren auch davon!





Danach geniessen wir den Pool. Da beobachten wir auch die Boote die an uns vorbeikommen









sowie einige Kingfischer.













Gegen 12.30, beim Mittagessen, fängt es an heftig zu regnen. Die Penne al'arrabiatta sind uns etwas zu ölig.....
Um 13 Uhr holt uns Morris ab. Wir haben entschieden trotz des schlechten Wetters, die Balili Hills zu besuchen.





Ab Bunda hört es zum Glück auf zu regnen. In der Stadt erkunden wir uns nach dem Weg. Es gibt ein Signposting Balili Mountain Resort.





Er führt uns zuerst vor einer Schranke.





Da erscheint auf einmal ein Typ und will Entry Fees. 5000 TZS pro Person. Er kann uns aber keinen Beleg geben. Wir weigern uns zu zahlen und er öffnet aber die Schranke. Die Gravel Road ist nicht gerade in einem sehr guten Zustand.
Es geht auch ständig bergauf.





Eine halbe Stunde später erreichen wir den Parkplatz vom Balili Mountain Resort.





Fortsetzung folgt
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05 Mär 2021 13:48 #608874
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Eine nette Dame kommt uns dann entgegen. Sie erklärt uns dass wir da zum View Point hochlaufen können.





Kostet 5000 TZS pro Nase. Wir erzählen ihr von dem Typ bei der Schranke. Sie ist nicht gerade darüber begeistert. Da will Jemand schnelles Geld verdienen....Wir folgen ihr durch die Anlage. Sie besteht aus mehreren Bungalows wo man übernachten kann.





Der Weg geht auf einmal schön bergauf.





Die Steine erinnern ein wenig an das Erongo Gebirge in Namibia.









Die Landschaft sieht echt toll aus. Schade dass es so nebelig ist. Normalerweise hat man von da aus einen tollen Ueberblick auf den Serengeti NP.









Hier die Gravel Road die wir hochgefahren sind.,





Wir bleiben nicht sehr lange da oben denn auf einmal werden wir von einem dichten Nebel überfallen. Man sieht kaum noch etwas......





Wir fahren langsam die ganze Strecke zurück. Die Schranke ist unten auf. Auf dem Weg zum Resort, machen wir einen kleinen Abstecher zur Speke Bay Lodge. Unterwegs muss ich unbedingt dieses Mädchen abknipsen.





Ursprünglich wollten wir in der Speke Bay Lodge reservieren.
www.spekebay.com

Die stolzen Preise haben uns aber davon abgehalten. Die Anlage ist leer. Kein einziger Gast.





Der Manager erklärt uns aber es gäbe jetzt "Special Covid" rates. We can bargain meint er.....





Für Lodgehoppers finde ich aber die Serenity on the Lake viel besser!
Gegen 17.30 sind wir im Resort zurück. Wir erledigen unsere e-mail Post und gehen duschen. Das Abendessen erweist sich wieder als mittelmässig. Wir wurden warscheinlich zu viel verwöhnt....
Wir unterhalten uns ein wenig mit dem sympatischen Manager. Er erklärt uns er würde noch auf einheimische Gäste warten. Die 14 Gäste erscheinen eine halbe Stunde später. Sie wohnen in Mwanza und sind indischer Abstammung.
Wir ziehen uns danach in unserem Zimmer zurück.


10.08.2020

Heute morgen gibt es ein Frühstücksbuffet. Nichts Besonderes aber ganz OK.









Anschliessend laufen wir ein wenig am See entlang. Da beobachten wir wieder viele Kingfischer.





Fortsetzung folgt
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07 Mär 2021 21:38 #609116
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Wir treffen auch einen "macho" Pfau.





Er hat sich entschieden sich von seiner besten Seite zu zeigen.









Sein natürlicher Ursprung liegt übrigens in Indien wo er in Wäldern lebt und von den Einheimischen geschätzt wird. Er frisst nämlich leidenschaftlich gern junge, giftige Kobras und warnt mit seinem schrillen Schrei vor Tigern.





Auf der Anlage finden wir später ein altes indisches Rickshaw.





Am Ufer herrscht wie jeden morgen ein Hin und Her von Vögeln. Diesem Seidenreiher schauen wir eine Weile zu.









Gegen 12 Uhr fahren wir mit Morris zum Dorf Chamgasa. Wir halten vor der Kirche an. Da soll heute einen Gottesdienst stattfinden.





Da wollen wir teilnehmen. Als wir die Kirche betreten bemerken wir dass der Pfarrer Arbeiten korrigiert.





Er kümmert sich um Niemand. Die Kinder glotzen uns an.





Die Mitglieder vom Chor erscheinen auch nicht zur gleichen Zeit. Sie setzen sich hin.





Der Pfarrer korrigiert weiter seine Kopien.





Die Einheimischen gehen raus, kommen wieder rein. Ein Gnusch...... Kommische Situation..... Um 13 Uhr hat der Gottesdienst immer noch nicht angefangen. Wir entscheiden in die Lodge zurückzukehren. Wir begeben uns gleich ins Restaurant um das Mittagessen einzunehmen. Die anderen Gäste sind schon am Tisch. Heute gibt es Samosas, Reis Curry mit Hühnchen und verschiedene Gewürze. Anschliessend vertreten wir uns die Beine im Garten. Da erblicken wir wieder einige Lodgefreunde.





Der Eine wollte es sich schon auf unserer Terrasse gemütlich machen!





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09 Mär 2021 09:06 #609248
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Gegen 15 Uhr laufen wir alle zum Dorf Kalimera. Es liegt nicht sehr weit von der Lodge entfernt. Es windet jetzt stark.





Im Dorf werden wir freundlich von den Fishermen begrüsst.





Die Kinder gucken uns auch neugierig an.









Zwischen Kalimera Dorf und der Lodge wurde ein "Dispensary" vom Resort gespendet.





Leider ist es Sonntags geschlossen. Als wir gegen 17 Uhr unsere Unterkunft wieder erreichen windet es immer noch sehr stark und es fängt an zu regnen.





Der See tobt!





Die Blumen im Garten bleiben eine Freude für die Augen.









Wir schauen uns noch ganz kurz die "Presidential Suite" an.





Mit einem tollen Sonnenuntergang wird es leider heute nichts!





Dieses Resort tut echt gut für die Seele.









Gegen 19.30 eilen wir ins Restaurant für das Abendessen. Die indische Familie hat uns verlassen. Schade dass das Essen so mittelmässig ist. Eine Stunde später heisst es, wir sollen zur Rezeption laufen. Jemand wartet auf uns. Kommisch.....
Da steht der Pfarrer von der Chamgasa Gemeinde. Er entschuldigt sich weil es keine Zeit für uns hatte am Mittag. Er will wissen ob wir uns beichten wollen....Brauchen wir nicht. B) Wir unterhalten uns ein wenig mit ihm und er verschwindet später in seinem Wagen.



11.01.2021

Heute morgen geht es weiter Richtung Mwanza. Der Manager konnte endlich heute morgen das Tanapa Office erreichen. Wir wollten nämlich ab Mwanza zum Rubondo Island NP. Leider ist der Park geschlossen. Asilia hatte uns schon gemeldet dass ihr Camp nicht öffnen würde. Wir haben aber gehofft in den Bandas vom Park übernachten zu können. Nicht möglich da der Verkehr total eingestellt ist (Flug und Schiff). Wir sind sehr enttäuscht. Wir wollten diesen Park, der 1977 durch Dr Bernard Grzimek gegründet wurde, unbedingt besuchen. Er ist, wie der Gombe NP, für seine Chimpanzen sehr berühmt.

Der Victoria See zeigt sich bei unserer Abreise von seiner besten Seite.





Die Sonne scheint.





Gegen 9 Uhr verlassen wir das Resort endgültig.






FAZIT SERENITY ON THE LAKE:

- tolle Anlage
- zum Entspannen bestens geeignet
- tolle Bungalows
- sehr nettes Personal
- mittelmässige Küche
- Preis/leistung kann man nicht meckern

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Letzte Änderung: 09 Mär 2021 09:20 von ANNICK.
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Die Strasse nach Mwanza ist geteert.





Wir passieren viele Dörfer.





Erster Stop: das Sukuma Museum/Bujora Cultural Centre in Kisesa/Bujora.





Es handelt sich um eine gemeindenützige Organisation, die die traditionelle Künste der Sukuma Kultur fördert und feiert. Da die Sukuma die grösste kuturelle Gruppe in Tansania sind, ist die Sukuma-Kultur im ganzen Land verteilt.
Wer darüber mehr erfahren will:
www.sukumamuseum.org

Wir sind natürlich die einzigen Besucher! Preis pro Person 15'000 TZS. Die Tour ist es echt Wert. Am Eingang findet man zuerst einen Wegweiser vom Land in Form einer riesigen Trommel. Davor sind Lake Victoria, Tanganyika, Malawi und das Indische Ozean repräsentiert.





Danach kommt ein traditionnelles Sukuma Schmiedhaus.









Dieses Spiel kennt man in ganz Afrika.






Das königliche Pavillion mit den königlichen Trommeln sind ein Highlight.





Unser Morris fühlt sich schon wie ein König als er den Tron vom letzten König ausprobiert!





Das traditionnelle Sukuma Haus kann sich sehen lassen.













Unweit findet man auch die "Ancestor's Shrines".





Die Sukuma glauben an den ewigen Geist ihrer Vorfahren. Einen Platz wurde für sie errichtet und man besucht sie öfters.





Die Bujora Kirche spielt heute noch eine grosse Rolle bei den Sukumas. Sie wurde 1954 gegründet.





Die Priester waren clever genug und integrierten Sukuma Musik und Tanz in den Gottesdienst.

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Letzte Änderung: 10 Mär 2021 09:16 von ANNICK.
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11 Mär 2021 08:02 #609419
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Die traditionelle Medizin spielt bei den Sukuma eine sehr grosse Rolle.





Man erinnert uns an einige berühmte Healer.





Im Healer's House kann man auch einige Gegenstände bewundern.









Die Sukuma, mit Abstand die grösste Stammesgruppe von Tansania (15% der Bevölkerung) sind auch landesweit für ihren Tanz bekannt. Die Tänzer sind in 2 konkurrierende Tanzgesellschaften unterteilt: die Bagika und die Bagalu.





Der Höhepunkt ist das jährliche Bulabo Dance Festival, das im Juni im Sukuma Museum stattfindet. Die bekanntesten der Dutzenden von Tänzen sind solche, bei denen Tiere verwendet werden.
Die Bagalu sind für ihren Hyänen und Stachelschwein-Tanz berühmt. Die Bagika für ihren Schlangentanz mit Pythons. Wir haben uns da einige Videos angeschaut. Live ist es bestimmt ein Highlight!
Um 12 Uhr essen wir den Inhalt unserer Lunchbox auf dem Parkplatz vom Museum. 40 Minuten später fahren wir weiter nach Mwanza. Es ist die zweitgrösste Stadt in Tansania. Sie liegt am Südufer des Victoriasees in einer Seehöhe von 1150 Meter. Die Ränder der Stadt erstrecken sich über mehrere von Granitfelsen übersäte Hügel.





Einige Häuser wurden sogar in diese Felsen hineingebaut und haben der Stadt den Namen Rock City eingebracht.





Das Herz Mwanzas kann bequem zu Fuss erkundet werden.





Wir suchen eine Weile bis wir einen Parkplatz finden. Heute ist im alten Teil der Stadt Markt. Da ist allerhand los.





Beim Herumspazieren merkt man schnell dass die Leute hier sehr arm sind.





Auf den Bürgensteigen kann man überall sein Geld loswerden.













Man findet hier einfach alles!









Verhungern tut man auch nicht.





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Letzte Änderung: 11 Mär 2021 08:14 von ANNICK.
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