THEMA: 29 Lodge-Tage im Norden von Tanzania – Gnus satt
24 Jan 2021 18:01 #604785
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Hoi JP

Toll dass Du so schnell begonnen hast, bin dabei! B)
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24 Jan 2021 21:49 #604803
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  • Sadie am 24 Jan 2021 21:49
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Wenn’s nach Tanzania geht, bin ich auch mit dabei und freue mich auf eine tierlastigen Bericht.
Danke für die Mühe!
Grüsse von Katrin
If life is a journey be sure to take the scenic route


Meine RBs

Expedition Antarktis:
www.namibia-forum.ch...s-und-s-georgia.html

Island In Herbstfarben
www.namibia-forum.ch...-september-2018.html


Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019

www.namibia-forum.ch...landschaft-2019.html

Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different.
Juni 2018
www.namibia-forum.ch...e-but-different.html

Trip reports in English:

Namibia and KTP 2016
safaritalk.net/topic...-tr-nam-sa-bots-nam/

Botswana 2016:
safaritalk.net/topic...fari-tr-bots-nam-sa/

Tanzania 2015:
safaritalk.net/topic...s-and-lions-in-camp/

Nam-SA-Bots 2014:
safaritalk.net/topic...-and-namibiab/page-1
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25 Jan 2021 08:24 #604814
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@BMW - die Reiseroute im Detail hatte ich unserem Veranstalter überlassen. Serengeti sollte als Highlight nach Ndutu Lake kommen. Es wäre mE tatsächlich besser gewesen, zuerst Serengeti und danach Ndutu zu machen, da die Gnuherden zu unserer Zeit alle in die NCA geströmt sind. Am Lake Ndutu hatten wir zwei Löwinnen mit zwei Kleinen gesichtet, die während unserer Zeit in der Marschebene keine Beute hatten. Unser Guide Dennis meinte, wenn die Gnus erst einmal in die Marsch vordringen, dann wird es ein leichtes für die Löwinnen und die anderen Raubtiere der Marsch sein, was zu fressen zu bekommen.

@Nadine, ja das könnte sein, dass wir auf dem gleichen Rastplatz waren. Ich würde mich tatsächlich tendenziell als einen Grüssmuffel bezeichnen. Allerdings bin ich nach meiner Erinnerung sofort mit der Kamera auf Jagd gegangen und war gar nicht in Grüß-Reichweite der anderen Touristen. Falls Ihr es wart, dann jetzt eben nachträglich Hallo :) Das Thema Trinkgeld in Tanzania war in diesem Forum schon mehrfach vor ein paar Jahren diskutiert worden.
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25 Jan 2021 08:37 #604815
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Arusha – Serena Hotel
Eigentlich war geplant, 4 Nächte in Arusha zu bleiben. KLM hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht, unser Flug wurde gecancelt, stattdessen sind wir einen Tag später geflogen. Geplant hatte ich den Besuch der Schule der SOS Kinderdörfer, bei der ich seit 2 Jahren Pate bin, aber die haben Besuch während der Corona-Zeit strikt untersagt. So bin ich nicht zu traurig um diese Reiseverkürzung. Arusha war geplant zum Ankommen und Eingewöhnen.

Haupthaus des Arusha Serena Hotel



Das Serena Hotel war die einzige Unterkunft, in der wir nur Frühstück vorgebucht hatten, alle anderen Unterkünfte waren pauschal Full Board. Mittags hatten wir westliches Fingerfood, einmal Sandwich und das andere Mal Burger, jeweils mit Fritten. Abends haben wir a la carte gegessen, nach meiner Erinnerung ging es in die Richtung Indish Curry. Am Essen hatten wir nichts auszusetzen.
Unser Cottage war im Innern großzügig rund ausgelegt mit grossem Sanitärbereich. Wie in allen Unterkünften umgab das Bett ein Moskitonetz, was abends vom Personal geschlossen wurde. Über dem Bett gab es einen Propeller, der sehr laut, aber effektiv war.



Eigentlich wollte ich auf eigene Faust durch die Gässchen stromern und nach Fotomotiven Ausschau halten, durch Corona haben wir das aber gar nicht in Angriff genommen, sondern sind im Hotel geblieben. Die ersten beiden Nächte war noch eine amerikanische Familie dort einquartiert, die drei Generationen umfasste, die letzte Nacht waren wir die einzigen Gäste. Das Hotel steht auf einem mehrere Hektar ummauerten Areal, das wir fotografisch mehrfach inspizierten. Das Hotel liegt am Rande von Arusha am Lake Duluti, zu dem wir aber nicht gegangen sind.





Vögel gab es auch im Garten zu beobachten, u.a.:
Speckled Mousebird






Das Ehepaar African Wood Owl blieb stundenland auf dem selben Ast sitzen und hat sich auch nicht gerührt, als wir ihnen mit der Kamera immer näher gerückt sind.







Ein Drongo-Jüngling



Brown-breasted Barbet



Violet-backed Starling



Golden Weaver



White-eared Barbet



Falls meine Artenbestimmungen fehlerhaft sein sollten, bitte ich um entsprechende Hinweise. Nach unserer Rückkehr habe ich erstmal das Buch Birds of East Africa gekauft und stundenlang versucht nachzuvollziehen, was unser Guide Dennis uns alles zu den Vögeln erklärt hatte.

Es ist schon erstaunlich, wie ein solches Tier sich an der glatten Fensterscheibe unseres Cottages halten kann



Es wird noch ein bisschen blümerant:













Ich hatte noch eine Menge mehr Blumen fotografiert, aber ich lass es mal hiermit gut sein. Ich bin mit insgesamt 3.500 Bildern nach Hause gefahren, täglich hatte ich das Material gesichtet und schon vor Ort aussortiert. Trotzdem muss ich auch jetzt noch weiter reduzieren, wer will sich das alles anschauen…
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25 Jan 2021 10:31 #604822
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JP K schrieb:
@Nadine, ja das könnte sein, dass wir auf dem gleichen Rastplatz waren. Ich würde mich tatsächlich tendenziell als einen Grüssmuffel bezeichnen. Allerdings bin ich nach meiner Erinnerung sofort mit der Kamera auf Jagd gegangen und war gar nicht in Grüß-Reichweite der anderen Touristen. Falls Ihr es wart, dann jetzt eben nachträglich Hallo :) Das Thema Trinkgeld in Tanzania war in diesem Forum schon mehrfach vor ein paar Jahren diskutiert worden.

An einem Rastplatz waren wir an dem Tag nicht, wir haben nur beim Seregenti Schild gehalten (da könnt ihr eigentlich nicht gewesen sein an dem Tag) und beim Grab der Grzimeks kurz und kurz danach beim Aussichtspunkt in den Ngorongoro-Krater. Wir haben da ein Paar mit Fahrer gesehen, aber das wart ihr nicht (dank des Bildes weiß ich es :laugh: ). Das war auch schon am späten Nachmittag. Wenn überhaupt, sind wir vermutlich an der Straße aneinander vorbei gefahren.
Letzte Änderung: 25 Jan 2021 10:31 von Nadine3112.
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26 Jan 2021 11:18 #604980
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Arusha National Park

Am zweiten Tag sind wir dann in den Arusha NP gefahren, Dennis hat uns um 8:30 Uhr vom Hotel abgeholt, wir kamen gegen 17 Uhr zurück ins Hotel. Die Zufahrt zum Hotel ist Feldweg, danach geht’s geteert durch Arusha und Schotterpiste zum Nationalpark. Es hatte den Abend zuvor stark geregnet, die Vegetation hats gedankt. Auffällig war, dass anscheinend insbesondere Bettgestelle derzeit der ganz grosse Hit sind, die haben wir überall an den Strassenrändern zum Verkauf gesehen, auch in den kleinsten Ortschaften. Ist dies Ausdruck steigenden Wohlstands im Land? Der Großteil der Bevölkerung scheint ja immer noch in den runden Lehmhütten zu leben, aber Häuser aus gebranntem Ziegel werden wohl auch immer mehr.







Im Park wurden die Wegeverhältnisse schon viel holpriger, und daran galt es sich zu gewöhnen, es hat sich die ganze Reise so fortgesetzt. Verglichen mit Namibia sind die Strassen mE felsiger, ausgewaschener und weniger instantgehalten. Es gab aber keine Strecke, die ich mir nicht auch als Selbstfahrer zugetraut hätte. Dieses Mal hatten wir Dennis, der uns geschaukelt hat, mal sehen ob ich beim nächsten Trip selbst fahre – kostenseitig scheint es überschlägig betrachtet keinen so grossen Unterschied zu machen.
Die kleine Serengeti im Arusha NP




Das ist kein Kabel, sondern eine Schlange auf den Stufen zum Museum

Unsere ersten Colobus Monkeys hätten wir ohne Dennis nicht gefunden, wir hätten wohl gar nicht gewusst, wo wir hingucken müssen. Diese hier hat er für uns kurz vor dem Ngurdoto Crater gefunden, sie sind hoch oben ins Gebälk geflüchtet, als wir den Wagen zum Photoshooting anhielten. Alle Colobus Familien, die wir sahen, auch später in den Usambara Mountains, waren sehr scheu im Vergleich zu vielen anderen Tieren.




Crowned Eagle


Immer wieder kamen uns Baboon-Horden auf den Strassen entgegen.





Auf halber Strecke zu den Momela Lakes bei den Sümpfen:






Kenyan Rock Agame


Bushbock


Und zwischendurch in den Waldstücken immer wieder diese lustigen Kerle, Syke Monkeys




An den Momela Lakes gab es die ersten Flamingos zu sehen, nichts im Vergleich zum Lake Natron ein paar Tage später
Letzte Änderung: 26 Jan 2021 11:23 von JP K. Begründung: zu viel MB?
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