THEMA: 29 Lodge-Tage im Norden von Tanzania – Gnus satt
26 Jan 2021 11:30 #604983
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White-fronted Bee-eater


Black-winged Stilt


Redshank (Rotschenkel)


Pied Avocet


Sacred Ibis


Cinammon-chested Bee-eater


Crowned Lapwing


Die Fahrt am Tululusia Hill zum Fig Tree und zum Kilimanjaro View Point war doch arg schaukelig, vom kräftigen Regen ausgewaschener Weg. Da wird wohl nichts ausgebessert in der Trockenzeit. Den Baum mit dem Fahrzeug hatten wir nicht durchquert, da wir das Dach aufgestellt hatten.


Der Ausblick auf den Kilimanjaro war dann doch enttäuschend wolkenverhangen und diesig, wir hatten eine halbe Stunde für dieses Beweisfoto warten müssen. Besser wurde das Wetter nicht.


Irgendein Flycatcher als Zeitvertreib, bis sich der Kili zeigte.


Weiters gabs zu sehen unsere dritte Horde von Colobus Monkeys


und diesen gelangweilt wiederkauenden Kumpel


Schwarzstorch


Auf der Rückfahrt vom Arusha NP zum Serena Hotel


Insgesamt fand ich den Arusha NP, der ja vergleichsweise klein und an einem Tag zu erkunden ist, einen guten Auftakt für die vor uns liegenden Parks, an die größere Erwartungen geknüpft sind.

Am folgenden Morgen kamen uns zum Frühstück in der Lodge diese Hadada Ibise besuchen
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26 Jan 2021 11:37 #604985
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  • Nadine3112 am 26 Jan 2021 11:37
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Da scheint euer Fahrzeug deutlich höher zu sein, als unser Land Rover, mit dem konnten wir problemlos durch die Feige fahren mit aufgestelltem Dach. Aber man hat auch nicht wirklich viel verpasst, wenn man das nicht tut. :laugh:
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28 Jan 2021 18:12 #605249
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Fahrt zum Tarangire NP

Auf dem Weg von Arusha zum Tarangire NP wurde deutlich, dass nur die Hauptstrasse geteert war, die meisten Strassen, die davon abgingen, waren Schotterpisten, auch in den vorbeiziehenden Dörfern.




Typischer Kleinbus als Linienverkehr. Die waren teilweise so vollgepackt insbesondere wenn Markt war, dass das Coronavirus leichtes Spiel gehabt hätte, wenn auch nur ein Passagier es mitgebracht hätte.


Auf dem Weg zum Tarangire gab es laut Dennis einen Abschnitt von ca. 30km Länge, auf dem Fotoverbot herrschte, es war Militärgebiet, in dem die Armee ihre Übungen abhielt. Wir haben wenig, aber doch einige, Soldaten erspäht im Gelände. Es war sowieso nichts photogenes dabei, für das es sich gelohnt hätte, das Gesetz zu brechen.



Am Eingangstor zum Tarangire NP eine Schulklasse. Hier ebenfalls kein Abstand und keine Masken.


Wild animals have the right of way


Ashy Starling


Knob-billed Duck am ersten Wasserloch hinter dem Eingangstor


Common Fiscal (Fiskalwürger)


Lilac-breasted Roller (Gabelracke)


Eine erste einsame Löwin, die unseren Weg gekreuzt hat, mit Sender. Ich stelle mir ein solches Halsband echt nervig vor, denn es ist ja recht klobig mit breitem Lederband. Gibt’s das nicht auch in kleiner? Die heutige Technologie müsste doch energiesparsame Sender in viel kleinerer Ausführung erlauben, die auch widerstandsfähig sind. Mir tun die Tiere leid, die für Zwecke der Wissenschaft ihren Beitrag leisten müssen, hoffentlich hilft es auch zur Arterhaltung und nicht nur den Spieltrieb von Zoologen zu befriedigen. Ob andere Löwen Witze über sie reissen? Guck mal, was hat die denn für eine Geschwulst da, ist ja ekelig, komm lass uns lieber abhauen, vielleicht ist es ansteckend. Oder: ist die blöd, hat sich von Menschen fangen lassen, sowas von unfähig.


Sie hat eine Impala-Herde entdeckt, aber ihre Annäherungsversuche waren halbherzig, es kamen noch drei andere Fahrzeuge hinzu, sie wollte uns ihre Jagdkünste nicht vorführen, ihr wars wohl eher unangenehm. Dennis hatte eine andere Erklärung: die Impalas haben gelernt aufmerksam zu sein, wenn Fahrzeuge anhalten, in der Nähe könnten Raubtiere sein; die Löwin weiss dass die Fahrzeuge die Aufmerksamkeit der Impala auf sich ziehen, und bricht ihre Jagd ab.

Mittags auf dem Rastplatz mit Blick auf den Tarangire-Fluss. Die Vervet Monkeys haben sich darauf spezialisiert, unaufmerksamen oder auch zu gutmütigen Touristen ihr Essen zu stehlen. Jemand hatte eine Steinschleuder mitgebracht, die Monkeys kennen anscheinend ein solches Gerät, jedenfalls nahmen sie bei dem Anblick sofort Reißaus bis in die höchsten Zweige der umliegenden Bäume.



Auch von mir ein Dik Dik


White-browed Coucal


Bei dieser Sichtung zeigte sich die ganze Klasse von Dennis. Dieser Leopard schlief hoch oben in einem Baobab, keine Chance ihn bei einem gelegentlichen Vorbeifahren auch nur erahnen zu können, es war die der Fahrtrichtung abgewandten Seite. Es war kein anderes Fahrzeug in der Nähe. Ich bezweifle auch, dass es über Funk Hinweise bekam, sonst wäre das erste Fahrzeug noch da gewesen, andere Fahrzeuge kamen auch nur mit sehr zeitlichem Abstand. Es sollten noch mehr solcher wundersamen Sichtungen folgen.



Wir haben von Dennis auch gelernt, dass Leoparden eigentlich ungerne auf Baobabs steigen, da deren Rinde recht glatt ist und sie ihre Krallen ausfahren müssen, um hoch zu kommen. Andere Bäume sind einfacher zu besteigen. Die Beute hat der Leo in einer nahestehenden Akazie abgelegt gehabt, ein Impala. Sie war schon ganz abgenagt, so dass Hoffnung bestand, dass der Leo sich irgendwann am späten Nachmittag von seinem Versteck bequemt um einen nächsten Snack zu fangen. Diese unsere Hoffnung wurde aber nicht erhört, und so fuhren wir noch ein paar Loops. Diese Elis hab ich geschossen, während wir auf eine Regung des Leos warteten.
Letzte Änderung: 28 Jan 2021 18:15 von JP K. Begründung: zu viele Bilder
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28 Jan 2021 18:20 #605251
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Black-faced Sandgoose


Red-necked Spurfowl



Von der Decken’s Hornbill


Tawny Eagle in der Abendsonne


Brown Snake Eagle


Dwarf Mongoose bei der Ausfahrt aus dem Park


Bei der Ankunft im Maramboi Tented Camp präsentierte sich uns der See im schönen Abendlicht


Abends um 19 Uhr auf dem Weg zum Dinner mussten wir aufpassen, dass wir nicht auf die vielen quakenden Frösche treten, die sich uns in den Weg stellten. Der Lake Manyara ist voll gefüllt, und so kommt das Seeufer-Leben zu uns ins Camp.
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28 Jan 2021 18:28 #605252
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  • clawi am 28 Jan 2021 18:28
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Vielen Dank für die wunderbaren Bilder und auch, dass du einige Straßenszenen eingefangen hast.
Die fototechnisch sehr guten Vogelbilder sind sehr schön anzuschauen!
Danke, freue mich auf die weitere Fahrt!

Clawi
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29 Jan 2021 15:31 #605361
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5. Tag - Den ganzen Tag im Tarangire NP

Das Maramboi Tented Camp hat über 40 Zelte, wovon wohl ca 5 belegt waren über die drei Tage, so viel Gäste haben wir sonst in kaum einem anderen Camp gesehen. Da das Wasser bis an die Zelte reichte, waren die Gnus und Zebras zwischen den Zelten unterwegs. Freunde von uns waren vor 2 Jahren hier, sie sprachen davon, dass die Herden vor ihrem Zelt am Ufer vorbeiwanderten.




Ein Trupp Streifenmangusten war morgens um 6:30 Uhr auch schon im Camp unterwegs.


Morgens beim Frühstück. Das Wetter war gut drauf, wir konnten draussen essen alle 3 Tage. Am letzten Abend gab es während des Essens ein Schauer, ansonsten konnten wir auch abends draussen essen. Aufgrund der unsicheren Corona-Situation war uns dies sehr angenehm, aber auch sonst ist es natürlich toll, auf der Terrasse zu essen. Wie an den überwiegenden Tagen so auch hier nahmen wir eine Lunchbox mit, um den ganzen Tag unterwegs sein zu können.


Los gehts mit den kleinen Dik Diks und den großen Elefanten








Die männlichen Strausse waren alle sehr rosa angehaucht, es ist jetzt Balzzeit, erklärte uns Dennis.


Spotted Thick-Knee


Buffalo-Weaver


Yellow-Collared Lovebirds


Was der Madenhacker dem Impala-Weibchen wohl ins Ohr geflüstert hat?


Orange-bellied Parrot


Red-and-Yellow Barbet
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