THEMA: Frage nach Reiseanbieter
11 Feb 2018 22:28 #509730
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  • marimari am 11 Feb 2018 22:28
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Wir waren letztes Jahr als Selbstfahrer in der Serengeti -wir haben's überlebt, gefährlich oder überaus kompliziert war's nicht ;) ...gross verfahren kann man sich auch ohne GPS nicht...es gibt tatsächlich eine gute Ausschilderung.
Jedoch hat maps.me uns einen guten Dienst geleistet...
Ich find's gut, dass nicht alle als Selbstfahrer dahin wollen...so gibt's noch einige Parks, die zu entdecken bleiben und die Gruppenreisenden bleiben unter sich.
Gruss Mari :P
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12 Feb 2018 09:39 #509759
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  • Strelitzie am 12 Feb 2018 09:39
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KarstenB schrieb:
Hallo,
"wer hat das denn gesagt?"
Ich nehme an, jemand, der Dumme sucht, an die er seine Touren verkaufen will.
Ansonsten finde ich diese Aussage " nicht allein befahrbar- nur mit Guide, man findet sich nicht zurecht, da schlecht ausgeschildert.." sehr dreist.
LG aus HH,
Karsten

Guten Morgen,
hallo Karsten,
gerade zurück aus Tansania (mit Fahrer) finde ich Deine Aussage "sehr dreist" doch kommentierungswürdig.
Wir sind bisher als ausschließlicher Selbstfahrer etliche Male in Südafrika, in Namibia, in Botswana, unterwegs gewesen.
In Tansania waren wir jedoch sehr froh über unseren Fahrer. Die Serengeti ist geradezu paradiesisch ausgeschildert ... im Tarangire sind Schilder nur an wenigen Wegpunkten, im Ndutu-Gebiet war gar nichts ausgeschildert. Im Tarangire gab es viel Wasser, wir mussten Umwege fahren, von denen unser Fahrer nur hoffte, dass sie ans Ziel führen!
Da ich die kleinen Diskussionen über Fahren mit und ohne Driver hier schon etwas verfolgt habe, habe ich gerade darauf geachtet, wie gut die Ausschilderung ist. Die Mainroads zu den NP sind natürlich gut befahrbar, keine Frage, ob man da selbst fahren kann (wenn man sich nicht davon abschrecken lässt, dass auch mal 3-4 Fahrzeuge nebeneinander auf zwei Spuren sind...) - aber die Schilder zu den NP z.B. waren nur 1x vor der Kreuzung, Abbiegung - hat man ein anderes Fahrzeug vor sich, übersieht man es leicht.

Wir waren in der Central-Serengeti im Tortilis Camp - hiervon gibt es keine GPS-Koordinaten; nicht nur wir, auch andere Gäste haben ca. 30-60 min die Zufahrt zum Camp gesucht. Vom Kati-Kati Camp in der Ndutu Area gibt es inzwischen zwei Camps; beide durch Tiefsand erreichbar - und keins auch nur irgendwo ausgeschildert!
Unser Guide ist seit 5 Jahren Driver für das Unternehmen und war ein guter und sicherer Fahrer.
Ich finde es etwas leichtfertig eine unbekannte Person zu ermuntern, diese Reise als Ersttäter selbst zu fahren!

(Warum man allerdings in den Ngorongoro Crater angeblich nur mit Guide fahren darf? - ist sogar mir ein Rätsel! :) )

Winterliche Grüße aus dem kalten Norden - und
viel Spaß für alle Narren und Jecken!
Strelitzie

Dies ist die Zufahrt zur Tankstelle in der Serengeti
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12 Feb 2018 09:50 #509762
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  • travelNAMIBIA am 12 Feb 2018 09:50
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OFF TOPIC
Hi Strelitzie,
Warum man allerdings in den Ngorongoro Crater angeblich nur mit Guide fahren darf? - ist sogar mir ein Rätsel!
ich vermute es liegt an der offiziellen Website: "ALL VISITORS TO NGORONGORO CRATER AND TO OLDUPAI GORGE MUST BE ACCOMPANIED BY A LICENSED GUIDE." (www.ngorongorocrater.org/regulations.html)

Viele Grüße aus dem Regen Windhoeks
Christian
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Aktuelle Einreiseregelungen für Namibia bis 15. Dezember 2021: (1) PCR-Test nicht älter als 7 Tage vom Abstrich bis Einreise für alle Reisenden, (2) Ausfüllen des medizinischen Einreiseformulars ("Surveillance Form") (3) Nachweis einer Versicherung zur Behandlung einer COVID19-Erkrankung, (4) Ausfüllen des normalen Einreiseformulars; NICHT NÖTIG: Reiseplan mit vorgebuchten Unterkünften, zweites medizinisches Einreiseformular.
Am 15. November wurde Trusted Travel eingeführt (ab 16.01.2022 verpflichtend bei Einreise und bei Ausreise, sofern ein Test nötig ist)! Mehr Informationen: www.namibia-forum.ch...elSystem28102021.pdf bzw. www.namibia-forum.ch...eingefu%CC%88hrt.pdf
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12 Feb 2018 12:01 #509788
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  • Topobär am 12 Feb 2018 12:01
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Strelitzie schrieb:
Wir sind bisher als ausschließlicher Selbstfahrer etliche Male in Südafrika, in Namibia, in Botswana, unterwegs gewesen.
In Tansania waren wir jedoch sehr froh über unseren Fahrer. Die Serengeti ist geradezu paradiesisch ausgeschildert ... im Tarangire sind Schilder nur an wenigen Wegpunkten, im Ndutu-Gebiet war gar nichts ausgeschildert. Im Tarangire gab es viel Wasser, wir mussten Umwege fahren, von denen unser Fahrer nur hoffte, dass sie ans Ziel führen!
Da ich die kleinen Diskussionen über Fahren mit und ohne Driver hier schon etwas verfolgt habe, habe ich gerade darauf geachtet, wie gut die Ausschilderung ist. Die Mainroads zu den NP sind natürlich gut befahrbar, keine Frage, ob man da selbst fahren kann (wenn man sich nicht davon abschrecken lässt, dass auch mal 3-4 Fahrzeuge nebeneinander auf zwei Spuren sind...) - aber die Schilder zu den NP z.B. waren nur 1x vor der Kreuzung, Abbiegung - hat man ein anderes Fahrzeug vor sich, übersieht man es leicht.

Wir waren in der Central-Serengeti im Tortilis Camp - hiervon gibt es keine GPS-Koordinaten; nicht nur wir, auch andere Gäste haben ca. 30-60 min die Zufahrt zum Camp gesucht. Vom Kati-Kati Camp in der Ndutu Area gibt es inzwischen zwei Camps; beide durch Tiefsand erreichbar - und keins auch nur irgendwo ausgeschildert!

Hallo Strelitzie,

wenn ich Deine Zeilen hier lese kommt mir eher der Moremi NP in den Sinn, als die Parks am Northern Circuit. Alle von Dir genannten Schwierigkeiten finden sich im Moremi NP wesentlich stärker als in den Parks im Norden Tansanias. Im Moremi gibt es wesentlich mehr und tiefere Wasserdurchfahrten, wesentlich anspruchvolleren Tiefsand und so gut wie keine Ausschilderung. Dazu fehlt es an auffälligen Landmarken, die die Orientierung erleichtern. In Zeiten vor GPS haben wir zum Teil mehrere Stunden gebraucht um Xakanaxa oder 3rd Bridge zu finden. Solche Probleme hatten wir in Tansania nie.

Ich kann Karsten in seiner klaren Aussage nur unterstützen. Die Anbieter geführter Touren versuchen mit zum Teil unseriösen Aussagen und Lügen das Bild aufrecht zu erhalten, man könne in Tansania nicht als Selbstfahrer reisen. Völliger Blödsinn!

Die Guidepflicht im Ngorongoro Crater ist in der Sorge begründet, dass sich die Selbstfahrer nicht an die speziellen Regeln im Krater halten.
Letzte Änderung: 12 Feb 2018 12:03 von Topobär.
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12 Feb 2018 12:24 #509792
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  • KarstenB am 12 Feb 2018 12:24
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Danke Thomas,

ich habe mich in all den Jahren in Tansania nie verfahren, obwohl wir früher nur Papierkarten hatten. Wenn man auf einem Weg nicht weiterkam, fuhr man halt auf einem anderen ans Ziel. Ein wenig Orientierungssinn kann natürlich nie schaden.
LG aus HH, wo nach dem Schneefall die Sonne rauszukommen scheint,
Karsten
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12 Feb 2018 15:22 #509807
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  • earl of hennsewilre am 12 Feb 2018 15:22
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Hallo zusammen,

wahrscheinlich liegt die Wahrheit irgendwo zwischendrin. Was auf jedem Fall kompletter Unsinn ist, dass man die NPs in Tansania nur mit Fahrer bereisen kann/sollte. Unsere erste Reise nach Ostafrika letztes Jahr haben wir als Selbstfahrer Campingreise ohne Komplikationen erlebt und sehr genossen. Jedoch muss man im Vergleich zum Etosha oder den NPs in Südafrika schon etwas mitdenken, sich vorab informieren und es ist sehr hilfreich mit einem GPS umgehen zu können. Wir empfanden die Beschilderung als ausreichend, aber alles andere als üppig.

WIr hatten uns Im Verlauf der Tour im MAWE LUXURY TENTED CAMP eingebucht, um mal ordentlich zu duschen etc. Ich muss gestehen, dass es etwas gedauerte bis wir es gefunden haben. :blush: Zwar hatte ich mir vorab die GPS Koordinaten herausgesucht, jedoch ist es gewöhnungsbedürtig, wenn weder das OSM noch das T4A Kartenmaterial Strassen kennen, die zum Camp führen.

Rein fahrtechnisch empfanden wir den northern circuit im Juni als wesentlich einfacher im Vergleich zum z.B. Naxi Pan NP im Dez.

Gruss
earl
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