THEMA: Tansania Parks werden zum Alptraum?
16 Jul 2017 14:51 #481543
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  • Applegreen am 16 Jul 2017 14:51
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Hallo Sadie,

wir waren letztes Jahr im Oktober im Tarangire, Manyara und im Krater. Sowohl im Tarangire als auch im Manyara waren überall Tsetse-Fallen aufgehängt. Im Tarangire wurden auch alle einfahrenden Fahrzeuge besprüht. Wir hatten die Tsetses im Tarangire nur partiell und nicht überall - wenn, dann fallen sie allerdings über einen her. Fliegenklatschen haben wir von zu Hause mitgebracht und die haben gute Dienste geleistet :whistle: Im Manyara NP haben wir keine einzige Tstetse gesehen.

Im Krater sind auch uns keine aggressiven Fahrer aufgefallen - wir waren nach einigen negativen Berichten eher erstaunt, unterwegs so gut wie keine anderen Fahrzeuge anzutreffen. An den Picknicksites oder bei einer "besonderen" Sichtung haben sich natürlich ein paar Fahrzeuge angesammelt, aber ohne negativ aufzufallen. Auch Drängeleien gab es nicht, selbst bei einem Büffelkill haben sich alle anwesenden Fahrer sehr korrekt verhalten.

Zum Rest kann ich auch nix beitragen - aber für uns steht Tansania eines Tages sicher wieder auf der "Bucket-List".

Liebe Grüße
Sabine
Letzte Änderung: 16 Jul 2017 14:56 von Applegreen.
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16 Jul 2017 16:40 #481555
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  • Sadie am 16 Jul 2017 16:40
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Danke allen für eure Beiträge! Leider kann mir niemand diese Entscheidung abnehmen: Besuchen oder abwarten, wie Bettina sagt?
Bei unserm letzten Besuch hatten wir nur lokalisierte tsetse, war schlimm, aber nach Durchfahrt war es hinter uns. Aber die Idee dass es nun keine Tsetse Fallen mehr geben soll, macht mit schon zu denken. Wenn wir gehen, nehme ich auf jeden Fall Fliegengitter mit und Velcro, so dass die Viecher nicht ins Auto kommen. Wenn ich gestochen werde, habe ich nach dem Stich große "bumps" auf der Haut und es juckt mich mehrere Tage. Sehr unangenehm.
Es ist gut zu hören dass ihr alle keine schlechten Erfahrungen mit Game drivers im Krater hattet. Vielleicht war das nur ein Einzelfall. Ich fand die Game drivers in allen Pärken sehr hilfreich und nur nett!
Picco, du hast sicher recht wegen der Wagen Gebühr. Wir haben damals in der NCA auch nach Gewicht bezahlt, und meine Freundin wusste das wahrscheinlich nicht.
Was mich eigentlich am meisten stört ist dass ich mich nicht auf meine Buchungen verlassen kann. Wir werden auch ein Jahr vorher buchen aber das ist dann eben nicht 100% sicher ob man diese campsites auch erhâlt wenn es soweit ist. Ist uns letztes Mal auch einmal passiert und wir mussten auf eine andere special campsite ausweichen als die welche ursprünglich gebucht war.
(In Botswana gibt es auch immer wieder Doppelbuchungsprobleme. )
Da glaube ich entweder muss ich diese Tatsache auf mich nehmen oder dann halt nur auf Public campsites parkieren wo es immer Platz hat, aber man muss eben mit vielen andern teilen.
All das sind natürlich wie man sagt" first world problems" und ich glaube dass am Ende all diese Unannehmlichkeiten nicht genug gegen diese Reise wiegen, da die Erlebnisse letztes Mal so toll und unvergesslich waren.
( Wäre schön auch noch von topobär und Steinbeißer zu diesem Thema zu hören)
Danke allen,
LG von Florida.
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16 Jul 2017 21:46 #481592
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  • beate am 16 Jul 2017 21:46
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Hallo Sadie,

das Problem mit den TseTse hatte wir auch bei unseren beiden Touren. Und nicht nur im Tarangire. Aber dort im Tarangire hatte ich, trotz aller Vorsicht, ein EINEM Bein gezählte 100 Bisse!! Und jeder einzelne hat sich entzündet. (Das zweite Bein habe ich gar nicht mehr angeschaut!!). Auch meine Arme waren total zerbissen. Mein rechter Arm ist damals so stark angeschwollen, dass wir 2 Tage später in Wasso in die Klinik gingen, damit ein Arzt sich das anschaut.

Auch das Problem mit den Special Campsites kennen wir . Auf unserer ersten Tour war unsere gebuchte Site von einem Tourveranstalter besetzt. Wir suchten dann die Parkrancher, die uns bestätigten, dass unsere Buchung die richtige ist. Aber bis dieser Tourveranstalter seine vielen Zelte hätte abgebaut, das war uns zu lange. Wir liesen uns deshalb vom Parkrancher eine andere Stelle zeigen und waren letztendlich mit dieser mehr zufrieden als mit der gebuchten.
Auf derselben Tour hatten wir dasselbe Problem auch on Ndutu. Auch hier liesen wir uns eine andere Stelle zeigen und campten also mehr oder weniger "wild". Aber letztendlich ist es ja egal, diese special campsite sind ja auch nichts anderes als "wild campen".

Auch die wilde und gefährliche Fahrweise der Tourguides haben wir sehr oft angetroffen. Nicht im Ngorongoro Crater, aber in der Serengeti. Die haben überholt wie die Blöden, ohne Rücksicht ob wir evtl. irgendetwas beobachten. Und dann erzählen diese Tourveranstalter immer, nur mit ihrer Hilfe würde man die Tiere sehen. Wir haben ohne Tourguides, aber mit langsamerer Fahrweise, wahrscheinlich mehr gesehen als diese rücksichtslosen Driver.

LG
Beate
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16 Jul 2017 23:21 #481600
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  • uganda80 am 16 Jul 2017 23:21
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Hallo Sadie,

lass Dich doch nicht so verunsichern ich finde schon die Überschrift furchtbar warum soll denn
Deine Tour / Nationalparks zu einem Albtraum werden ? Ich habe letztes Jahr auch einige Szenen erlebt wo einfach unheimlich viel los war (Serengeti) und da kam es
mal zu einer Drängelei aber alles in allem sind das nur ganz wenige Ausnahmen. Mit den Tse Tse - ich glaube da haben die meisten Bedenken davor aber
im Tarangire habe ich vielleicht drei oder vier Stiche in 3 Tagen abbekommen und ich war nicht von Kopf bis Fuß vermummt. Da hatten wir damals im Ruaha ein krasseres Erlebnis :laugh: Hör doch nicht nur auf eine Sichtweise. Liebe Grüße
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17 Jul 2017 05:20 #481605
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  • Sadie am 16 Jul 2017 16:40
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@uganda 80
Genau deshalb habe ich im Forum meine Bedenken geschildert, damit ich nicht nur EINE Sichtweite hätte, sondern mehrere und von Leuten die sich dort auskennen,und denen ich Vertrauen schenke.
Verunsichert bin ich deshalb weil diese Freundin schon ihre 5. Tour dort macht, sich auskennen sollte, und sie von diesen, eigentlich nicht neuen Problemen erzählt hat.
Mal sehen, aber heute denke ich dass wir trotzdem einen zweiten Besuch wagen werden, da wir nun beide über 60 sind und campen in Zukunft nur schwieriger und arbeitsreicher für uns werden wird.
Danke jedenfalls für deinen Beitrag mir Mut zu machen!
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17 Jul 2017 10:55 #481629
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  • Topobär am 17 Jul 2017 10:55
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Hallo Sadie,

ich war das erste Mal 1998 als Selbstfahrer in Tansania. Danach noch mehrere Male. Das letzte Mal im Januar dieses Jahres. Habe also die Entwicklung über einen langen Zeitraum verfolgen können. Ich kann die Punkte Deiner Freundin beim besten Willen nicht nachvollziehen und selbst wenn sie zutreffen würden, sind sie nach meinen Maßstäben noch weit von einem Alptraum entfernt.

Wenn Deine Freundin bei mehreren Besuchen im Tarangire NP bislang noch nie TseTses angetroffen hat, frage ich mich, wie sie das geschafft hat. Wir hatten dort immer welche. Der Tarangire ist nach meiner Erfahrung einer der am stärksten von TseTses heimgesuchten Nationalparks. Fallen gibt es. Allerdings natürlich nur bei der Public Campsite und den Picknicksites. Flächendeckende Fallen würden sich wohl kaum mit dem Konzept eines Nationalparks vertragen und wären über lange Zeit auch sehr schädlich für den Nationalpark.

Die von Deiner Freundin genannten Fahrzeuggebühren sind für ausländische Fahrzeuge. In Tansania zugelassenen Fahrzeuge sind deutlich günstiger. Seid Ihr auch mit einem ausländischen Fahrzeug unterwegs. In der Vergangenheit wurden immer alle Geländewagen pauschal in die billigste Klasse (unter 2000kg) eingruppiert. Inzwischen kommt es immer häufiger vor, dass man sich am Gate den Fahrzeugschein zeigen lässt und den Wagen dann entsprechen eingruppiert. Ist natürlich ärgerlich, weil teurer, aber ich kann es kaum als Alptraum bezeichnen, wenn bestehende Regelungen korrekt angewendet werden. Grundsätzlich ist natürlich Tansania extrem teuer, aber dass sollte einem klar sein, wenn man dorthin zu reisen plant.

Wir haben unsere Special Campsite ein Jahr im voraus über unseren Fahrzeugvermieter gebucht. Für den hat es dann ein halbes Jahr gedauert, bis er eine konkrete Zusage für unsere Special Campsite erhalten hat. Die Buchung hat dann aber auch funktioniert. Der Vorteil ist aber, dass die Special Campsite nicht im voraus bezahlt werden musste und man im Notfall noch immer auf eine Public Campsite ausweichen kann. Wer die Situaltion bei der Campsite-Buchung in Tansania schon als Alptraum empfindet, sollte niemals eine Reise nach Botswana planen.

Die Situation mit anderen Fahrzeugen und Guides fand ich im Krater immer sehr entspannt. Als wir mal liegen geblieben sind, waren alle sehr hilfsbereit. Im Krater gilt mit 25km/h eine deutlich niedrigere Höchstgeschwindigkeit als in allen anderen Nationalparks, was man auch beim Fahrverhalten aller Fahrer gemerkt hat. Wir konnten uns nicht beklagen. Wenn sich Deine Freundin beschwert, dass die anderen Fahrzeuge ohne abzubremsen zwischen Ihnen und der Sichtung hindurchgefahren sind, stand sich auf der falschen Straßenseite. Man sollte immer an der Straßenseite anhalten, auf der auch die Sichtung sich befindet, denn ansonsten bleibt den anderen Fahrzeugen ja nichts anderes übrig, als durchs Sichtfeld zu fahren. Wenn man sowieso schon langsam fährt, will man auch nicht bei jedem anderen Fahrzeug fast stehen bleiben, dann es stehen im Krater jede Menge Fahrzeuge am Straßenrand.
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