THEMA: Tansania Parks werden zum Alptraum?
17 Jul 2017 11:11 #481631
  • KarstenB
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  • KarstenB am 17 Jul 2017 11:11
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Hallo Thomas,
"Fallen gibt es. Allerdings natürlich nur bei der Public Campsite und den Picknicksites."
Eine kleine Korrektur dazu: Auch an den Special CS hatten wir Fallen. Und die haben prima funktioniert, sonst hätten wir kaum vor dem Zelt sitzen können.

LG aus dem leicht bewölkten HH,

Karsten
RB Kenia 2020 www.namibia-forum.ch...pt-2020.html?start=0
Reisebericht Südtanzania 2013 www.namibia-forum.ch...lft-nicht-immer.html
Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 www.namibia-forum.ch...wochen-nam-bots.html
Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis www.namibia-forum.ch...tage-gefaengnis.html
Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha www.namibia-forum.ch...e-bush-ha-ha-ha.html

Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB www.namibia-forum.ch...imitstart=0&start=12]
Walking Safari Zimbabwe 97 www.namibia-forum.ch...ri.html?limitstart=0
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17 Jul 2017 13:33 #481645
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  • steinbeisser am 17 Jul 2017 13:33
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Sadie,
wir sind gerade zurück, und ich kann weder die Fakten bestätigen noch die Interpretation nachvollziehen - aber das ist ja rein subjektiv :unsure:
Wir hatten in der Serengeti deutlich mehr Tsetese als im Tarangire. Sowohl in der Serengeti als auch im Tarangie waren sie aber nur zeitweilig aggressiv, so 80 bis 100 Stiche hatte jeder von uns beiden, dicker wurden zum Glück nur 3 oder 4 und auch das hielt sich, im Vergleich zu Bremsen beim Kajaken in Österreich, in Grenzen. Im Tarangire war es am schlimmsten bei der Fahrt durch eine Büffelherde unten am Fluss und dann nochmal kurz auf einem Hügel hinter Borderhill-Gate. Wir sind übrigends immer mit offenem Fenster und in shorts gefahren, wollen ja game drives machen und nicht zum Mond fliegen :lol:

Die Guides/Fahrer sind zwar für unsere Begriffe meistens auch deutlich zu schnell gefahren, aber bei Begegnungen und an den spots waren sie allesamt korrekt, oft gab es auch nette Plauschs. Uns stört eher grundsätzlich die Masse an Safarifahrzeugen, vor allem in der Zentralserengeti. Deutlich mehr Fahrzeuge als Katzen, das ist schon bedauerlich :(

Campsites: wir hatten 2 SCS Buchungen - übrigends Topobär: im Voraus gezahlt - beide Plätze waren frei.

Fahrzeuggebühren: ANP und Serengeti haben sie bis 2000kg (Tansanisches Fahrzeug) akzeptiert, 9,- US$ + VAT = 11 US$. Das war bei 8 Tagen natürlich sehr schön. Dass es ein Landrover mit knapp 3000kg war, konnten sie sehen. In der NCCA mussten wir den Fahrzeugschein zeigen, das war dann Pech und kostete für einen Tag 41.300 TSH plus VAT, also rund 20 US$.
Alles in allem: wir haben gut geschlafen ganz ohne Alpträume. Näheres demnächst im Kurzbericht.
steinbeisser
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17 Jul 2017 16:49 #481671
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  • Landbub am 17 Jul 2017 16:49
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Vor geschätzt 15 Jahren war ich im Tarangire. Die Tsetsefliegen waren so schlimm, dass wir ein mobiles Moskitonetz über das Hochstelldach des Landies gezogen hatten und der Fahrer alle Fenster zu machte. So gings. Ohne wäre es unmöglich gewesen. V.a. weil die Viecher sogar durch eine Jeans durchstechen und kaum zu erschlagen sind. Man muss sie "zerbrechen".
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17 Jul 2017 17:02 #481672
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  • globenomaden am 17 Jul 2017 17:02
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Durch die Safarikultur in Nord Tansania und Kenya, dass hier zu 90% Tour Operator in den Parks fahren (da die Hotels keine eigenen Fahzeuge haben) ist die Qualtität des Natur Erlebnisses aus unserer Sicht deutlich eingeschränkt. Und das Übelste dabei ist, die Sache mit dem Funk. Das gehörte als erstes abgeschafft. Die fahren ja nur mehr wie die Verrückten zu den einzelnen (Katzen) Sichtungen. Dann stehen dort 20 Autos oder mehr rum. Wer dafür so viel Geld zahlt ist selber schuld, mit Naturerlebnis hat das wenig zu tun. Die Paar ganz wenigen exclusiven und abgelegenen Safari Lodges in der Serengeti sind davon natürlich ausgenommen.

Es gibt genug andere Parks oder Länder wo man wirklich noch eine "Art"Safari Erlebnis bekommt oder findet. Dort gibt es vielleicht auch eine größere Anzahl an Lodge Autos, die aber in einem ganz normalen Tempo und ohne Funk fahren. Man sieht halt, was man sieht und nicht das was der andere funkt.

Einer dieser Parks ist z.B. der South Luangwa National Park. Hier gibt es zum Glück keine Tour Operator. Die Tierwelt und Landschaft ist mehr als beeindruckend. Hier, wie auch in den südlichen und westlichen Parks in Tansania fährt man auch in offenen Fahzeugen und nicht in den Toyota Konservendosen mit Hochdach.

Nachdenkliche Grüße

Eva&Alfred
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Letzte Änderung: 17 Jul 2017 17:04 von globenomaden.
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17 Jul 2017 17:50 #481681
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  • Topobär am 17 Jul 2017 17:50
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Hallo Eva&Alfred,
Ihr habt aber schon mitbekommen, dass es hier um Selbstfahrer-Touren geht und Eure Anmerkungen deshalb am Thema vorbei gehen?
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17 Jul 2017 20:13 #481711
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Es geht nicht am Thema vorbei. Es geht um die Mentalität und das Safari Business in Nord Tansania und das man als Selbstfahrer auch andere Erlebnisse haben kann - sowohl in Tansania in anderen Parks oder anderen Ländern. Ich habe eben dort als Selbtsfahrer einfach andere Erlebnisse als diesen "Sichtungswahnsinn" a la Ngorongoro oder Serengeti der Tour Operator voll mit Chinesen und Indern. Ich treffe dort Lodge Autos mit Gästen die eine Menge Geld für diese Safaris ausgeben und sich die Guides daher auch in vielen Dingen anders verhalten.

Ciao
Eva&Alfred
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Letzte Änderung: 17 Jul 2017 20:16 von globenomaden.
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