THEMA: Tanzania Northern Circuit, Januar/Februar 2017
08 Mär 2017 21:06 #467100
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  • D und M am 08 Mär 2017 21:06
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Hallo Konni
Vielen Dank, das kommt hin - ich korrigiere es.

Hallo Matthias
Mit den Watvögeln bin ich immer noch auf Kriegsfuss - viele sehr ähnlich in der Färbung und Form. Im Princeton sieht er viel brauner aus, aber wenn du es sagst...

Hoi Picco
Ja, die Gnus haben wohl auf den Bus gewartet und waren darum nicht pünktlich in Ndutu :unsure: :whistle: :S

Jetzt gibt's dann nochmals Vögel am Lake Manyara.
Fotos auf Flickr: Alben
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08 Mär 2017 21:47 #467102
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Tag 14
Heute steht der letzte Park auf dem Programm, der Lake Manyara NP. Auch diesmal dauert das Einchecken wieder seine Zeit, da ab Februar irgendeine neue Regel gilt, die nicht richtig auf dem Permit steht. Auch hier gibt es eine Verschlechterung bei gleichem hohem Preis. Es gibt nur noch ein Single Entry Ticket. Wir können also nicht am nächsten Morgen nochmals reinfahren innerhalb der bisher gültigen 24-Stunden.
Zuerst geht es durch den dichten Grundwasserwald. Überall zwitschert und trompetet es (Trumpeter Hornbill) und wir treffen mehrere Affenbanden, sowohl Paviane als auch Samango- und Black-faced Vervet-Monkeys.






Juvenile Fish Eagle

Aus dem Wald heraus geht es Richtung Sumpf und See, zum Hippo-Pool. Die Hippos sind nicht besonders aktiv, aber es hat Hunderte verschiedener Wasservögel. Diese werden dann auch noch erschreckt und bieten ein tolles Bild als Vogelwolke. Wir können uns kaum satt sehen und fotografieren wie die Wilden.

















Danach geht es weiter dem See entlang. Dieser ist aber wegen der Trockenheit sehr weit von der Piste entfernt, sodass wir die riesigen Ansammlungen von Flamingos leider nur von Weitem sehen. Dafür treffen wir Elefanten, Giraffen, Gnus, immer wieder riesige Gruppen von Baboons und kommen schliesslich an einen Fluss, der für meine ungeübten Augen doch etwas viel Wasser hat für eine Querung. Hinter uns treffen zwei weitere Wagen ein und die 3 Fahrer diskutieren, ob sie es wagen sollen. Laut unserem Fahrer hat einer ein Abschleppseil und so fährt er rasant in den Fluss. 4/5 sind geschafft und dann fährt er in ein Loch und bleibt stehen. Uns schüttelt es recht durch. Das Wasser geht bis zum Trittbrett, läuft aber nicht ins Innere oder in den Kühler. Wie versprochen fährt der andere Wagen uns hinterher und parkt auf noch höherem Niveau im Fluss. Das Abschleppseil ist sehr kurz und der Wagen gräbt sich beim Versuch, uns rauszuziehen ebenfalls ein. Es kommt wie es kommen muss. Der dritte Wagen kommt auch noch zu Hilfe und versinkt ebenfalls im Sand-Schlamm-Gemisch. Nach kurzer Beratung fangen alle wie wild an zu graben, der Highjack lift wird in Stellung gebracht und es wird geschaufelt und Holz unterlegt, was aber alles nichts nützt, weil das fliessende Wasser alle Bemühungen wieder zunichte macht. Ein viertes Auto kommt und holt bei der nahen Rangerstation Hilfe. Der Ranger kommt mit einem Gewehr bewaffnet. Was das beim Bergen helfen soll, erschliesst sich uns nicht. Immerhin versucht er dann per Telefon noch mehr Hilfe zu rufen. Zuerst kommt ein Rangerauto, das aber auch zu sehr rutscht auf dem lehmigen Ufer, um uns rauszuziehen. Erst als der Grader kommt, kann unser Auto nach 3 Stunden geborgen werden. Die anderen beiden schaffen es mit einer neuen Strategie tatsächlich , selbst rauszufahren. Sie bauen einen Damm und dann hat das Schaufeln auch genützt. Im Nachhinein ist das ganze ziemlich lustig, es war wirklich wie ein Slapstick, wie doof die Leute sich vergeblich aber fleissig bemüht haben. Im Moment waren wir etwas genervt, weil es unser letzter Gamedrive dieser Reise war. Ausserdem haben wir nachher gesehen, dass der Umweg zur Brücke höchsten 15 Minuten gedauert hätte. :angry:


vor der Überfahrt


mit viel Einsatz aber nutzlos :whistle: :silly:




Bei gleich schweren Autos geht's auch rutschigem Grund auch nicht wirklich


...endlich

Wir fahren dann noch zu den heissen Quellen und können im letzten Licht noch tolle Vogelbilder machen.




die Tiefenschärfe war bei dem schlechten Licht auch nicht mehr der Hammer, aber immerhin Flamingos



Danach fahren wir zurück ins Camp und trinken wehmütig unser letztes Sundownerbier.

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08 Mär 2017 21:50 #467103
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Tage 15/16
Wir fangen den Tag gemütlich an, gehen noch etwas der Strasse entlang auf Entdeckung, duschen nach der Rückkehr und packen alles zusammen. Es gibt noch einen letzten Brunch und wir fahren danach los Richtung Arusha. Unsere Agentur hatte auf das Programm für den Guide Arusha Airport geschrieben. Wir fliegen aber ab Kilimanjaro International. Nach dem Aufklären des Missverständnisses werden wir dann doch etwas nervös, als wir an eine Strassensperre aufgrund eines umgekippten Lastwagens kommen. Wir kommen aber zeitig genug am Flughafen an. In Arusha haben wir uns schon vom Koch verabschiedet, nun auch vom Driver. Unser Flug geht pünktlich und der Anschlussflug ebenfalls und wir laden planmässig am Sonntagmorgen um 6.15 Uhr in Zürich

Fazit der Reise
Landschaftlich und tiermässig war die Reise eindrücklich und wunderschön. Wir sahen so viele Katzen wie noch nie: 9 Geparde, 4 Leoparden und unzählige Löwen. Ausserdem entspannte Elefanten, viele Savannentiere, Hyänen, kleine und grosse, unbekannte und bekannte Vögel und die Python. Die 5 Parks sind alle unterschiedlich und jeder hat seine eigenen Qualitäten. Es wurde uns jedenfalls nie langweilig. Wir sind vom ersten bis zum letzten Gamedrive immer in der offenen Luke gestanden und haben so sicher einiges gesehen, das anderen Touristen, die im Auto sassen, entgangen ist. So hatten wir durch das Abfedern auch etwas Bewegung. Wir waren jedenfalls jeweils auch körperlich ordentlich müde am Abend.
Mit unserem Guide und dem Koch waren wir sehr zufrieden, nachdem wir uns erst einmal auf unseren Rhythmus geeinigt hatten. Der Guide wollte immer zuerst richtig frühstücken, wir wollten früh losfahren und nicht 3 volle Mahlzeiten pro Tag. Das Essen war gut und mehr als reichlich.
Die Übernachtungen auf den Public Campsites waren zum Teil nicht sehr entspannt. Vor allem die ungepflegten sanitären Anlagen mit nur kaltem Wasser und zum Teil die schiere Masse der Camper (Ngorongoro) haben das Naturerlebnis getrübt. Preis/Leistung steht unseres Erachtens auch in keinem Verhältnis. Ausserdem war der Registierungsprozess bei den Gates eine Zumutung. Wenigstens mussten wir es nicht selbst machen und konnten unterdessen Vögel beobachten.
Schade, dass wegen der ausgefallenen kleinen Regenzeit die meisten Gnus noch nicht in Ndutu waren und die Jungen auch noch auf sich warten liessen. Sonst haben wir aber viele junge Tiere gesehen, mehr als jeweils im afrikanischen Winter. Wir jammern also auf hohem Niveau.
Was würden wir anders machen? Wir würden nur noch Special Campsites buchen. Mir ist ein Loch im Boden jederzeit lieber als ein schmutziges Spülklo und die Kosten liesse sich eventuell optimieren, wenn man zu viert reist. Ausserdem würden wir sicher mit mehr Zeit noch ein Trekking machen, am ehesten Mt. Meru.

Vielen Dank fürs Mitfahren und bis zum nächsten Mal B)
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08 Mär 2017 22:28 #467109
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  • picco am 08 Mär 2017 22:28
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Hoi Daniela

Vielen herzlichen Dank für diesen schönen Bericht! :cheer:
Wird Zeit dass ich wieder mal nach Afrika kann, der Virus macht sich schon wieder bemerkbar... :whistle:
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09 Mär 2017 06:22 #467123
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Hallo Konni
Vielen Dank, das kommt hin - ich korrigiere es.

Hi Daniela,
mit den deutschen Namen ist das immer so eine Sache. Ich hatte bei dem Graumantelwürger an den Grey-backed Fiscal gedacht.
LG Konni
Link zu Reiseberichten,Homepage & Reiseblog: www.namibia-forum.ch...ammlung-daxiang.html

Letzte Änderung: 09 Mär 2017 07:13 von Daxiang.
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09 Mär 2017 07:15 #467133
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Hallo Daniela

auch von mir ein Danke fuer den schoenen Bericht - na ja, einmal muss man wohl ein wirkliches Steckenbleiben miterleben....

Liebe Gruesse
Elvira
Safaris in Ostafrika
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www.bushtrucker.ch
Elvira Wolfer

Zubucher- und individuelle Safaris
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