THEMA: Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017)
06 Jul 2017 13:56 #480550
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24.Tag (Mo. 16.01.2017)
Serengeti National Park (Seronera Area)
93km


Für unsere Zeit in der Seronera Area haben wir uns zwei Ziele gesetzt. Zum einen wollen wir die großen Herden der Migration finden und zum anderen geht es auf die Pirsch nach Leoparden.

Die Migration verläuft im Moment nicht nach Plan. Eigentlich sollten die großen Herden jetzt schon im Gebiet rund um den Lake Ndutu sein. Dort ist allerdings noch nicht genug Regen gefallen und das Gras spriest noch nicht. Vielmehr kommt es in der gesamten südlichen Serengeti zu vereinzelten Regenschauern. Die Tiere sind verwirrt und ziehen kreuz und quer durch die südliche Serengeti auf der Suche nach Nahrung.

Bei Sonnenaufgang machen wir uns auf den Weg.



Heute ist unser Plan, die östlichen Bereiche der Seronera Area zu erkunden, d.h. die Gebiete am Seronera River, Wadamu River und den Massai Kopjes. Kaum verlassen wir die buschigen Regionen des zentralen Seronera Valley, sehen wir Massen an Gnus und Zebras über die weiten Ebenen verteilt. Die Tiere ziehen nicht in großen Gruppen, sondern sind mit der Nahrungsaufnahme beschäftigt.






Wir umrunden die Massai Kopjes, aber hier sind nur wenige Tiere zu sehen. Dafür sind die Kopjes immer wieder ein herrlicher Blickfang in den flachen Grasebenen.




Wir hatten heute schon mehrfach Hyänen gesehen, aber die waren alle sehr scheu. Bei den Kopjes können wir dann eine junge Hyäne lange dabei beobachten, wie sie einen alten Gnubalg gegen aufdringliche Geier verteidigt. Das Teil ist nur noch das reine Leder und mit Sicherheit ohne jeden Nährwert. Es sieht mehr so aus, als würde die Hyäne um ihre Schmusedecke kämpfen.



So, der erste Teil unserer To Do Liste ist abgehakt. Jetzt wollen wir einen Leoparden suchen. Das ist nirgends so einfach, wie hier in der zentralen Serengeti. Zum einen hat es hier eine sehr starke Leopardenpopulation und zum anderen sind sie nirgends so einfach zu spotten wie hier. Durch die ebenfalls sehr starke Löwenpopulation in dem Gebiet ruhen die Leoparden hier fast ausschließlich auf Bäumen und wie alle Katzen ruhen Leoparden viel. Glücklicherweise gibt es in den großen Plains nicht sehr viele Bäume. Also heißt es die Bäume zu scannen. Bei den Baumkronen herrschen horizontale Linien vor, weshalb wir explizit auf vertikale Linien achten, denn dabei hat man gute Chancen, dass es sich um einen Leopardenschwanz handelt. Unsere Taktik funktioniert auch diesmal wieder sehr gut und wir werden noch vor der Mittagspause fündig. Ein sehr hübsches Tier liegt sehr fotogen auf den dicken Ästen. Ein Fahrweg führt direkt unter dem Baum hindurch, so dass sich sehr gute Fotopositionen finden lassen.


Hier kann man gut erkennen, worauf man beim scannen der Bäume achten muss.

Der Leopard selbst ist extrem cool, und ignoriert uns die erste halbe Stunde komplett.





Dann wird er langsam wach – sehr langsam.





Allerdings hält das nicht lange vor. Er schaut ein wenig in die Runde und schläft dann weiter. Die schöne Katze sieht so flauschig aus, dass ich am liebsten auf den Baum klettern würde, um ihn zu streicheln.

Inzwischen haben wir ordentlich Hunger. Es wird Zeit für die Mittagspause. In der Nähe der Massai Kopjes hatten wir eine geeignete Baumgruppe gesehen, die wir jetzt ansteuern, um in ihrem Schatten die Mittagszeit zu verbringen.




Je heißer es wird, umso mehr Fliegen kommen auf. Zum Glück keine TseTses, aber auch wenn sie nicht stechen, sind sie doch ziemlich nervig.

So sind wir froh weiterzufahren und die Fliegen hinter uns zu lassen.

An einer Furt des Seronera Rivers treffen wir auf eine sehr große Herde Gnus und Zebras, die hier ihren Durst stillen. Ich habe immer den Eindruck, je mehr der Tiere auf einem Fleck sind, umso panischer verhalten sie sich. Einzelne Gnus und Zebras machen dagegen immer einen recht entspannten Eindruck.




Jetzt am Nachmittag bilden sich rasend schnell Gewitterwolken und wir können ringsum viele kräftige Schauer beobachten. Ein Gewittersturm schiebt eine große Staubwolke vor sich her. Den kräftigsten Schauern entgehen wir, müssen aber trotzdem auf den vom Regen aufgeweichten Pisten fahren. Natürlich hatte ich noch in Erinnerung, dass es bei Regen in der Serengeti sehr glatt wird. Wie extrem glatt der nasse Black Cotton Soil wird hatte ich aber doch verdrängt. Nach Eisregen auf deutschen Straßen fährt es sich einfacher.




Am Nachmittag sehen wir auch zweimal Löwen. Bei ersten Mal sind es zwei Löwinnen auf der Wanderschaft. Wir fahren für längere Zeit in größerem Abstand hinter ihnen her. Bei Durchqueren eines Bachbettes springt plötzlich direkt vor der Nase einer der Löwinnen ein Rietbock aus dem Schilf. Er hatte sich dort versteckt gehalten bis die erste Löwin fast über ihn gestolpert ist. Die Löwinnen sind viel zu überrascht, um dem Rietbock nachzustellen und so kommt dieser ungeschoren davon.

Nach dem Regen finden für noch einen prächtigen Löwen mit seinen beiden Frauen. Nasse Katzen machen immer einen etwas kläglichen Eindruck. Das ist auch bei diesen Dreien der Fall.




Als wir kurz vor Sonnenuntergang zurück auf unsere Campsite kommen, reißt der Himmel schon wieder in weiten Teilen auf und wir erleben wieder vorm Zelt sitzend einen tollen Sundowner.


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13 Jul 2017 13:28 #481259
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25.Tag (Di. 17.01.2017)
Serengeti National Park „Seronere Area“
118km


Hans und Hedda werden schon über eine Stunde vor Sonnenaufgang zu Ihrer Ballonfahrt abgeholt. Dabei sind sie so leise, dass wir nichts davon mitbekommen. Somit sind Kathrin und ich heute Vormittag zunächst allein unterwegs. Wir erkunden die Ebenen westlich von Seronera. Hier ist auch der Ballon unterwegs, den wir immer mal wieder am Horizont sehen. Wir sehen reichlich Tiere, wobei sich die Kleindarsteller deutlich fotogener zeigen, als z.B. die Löwen, die wir an zwei Stellen entdecken. So gibt es viele Fotos von Kleinvieh und keines vom König der Tiere.









Um 10:00Uhr holen wir Hans und Hedda vom Visitorscenter ab. Sie sind von der Ballonfahrt genauso begeistert wie wir beim letzten Mal. Ziel für den Rest des Tages sind die Ebenen und Bachläufe südwestlich von Seronera.

An der großen Furt des Seronera River ist heute eine noch viel größere Herde als gestern. Dicht an dicht drängen sich die Gnus und Zebras bis zum Horizont. Ein Meer aus Tierleibern. Die Geräuschkulisse dazu ist unbeschreiblich.



Wenig später entdecken wir in einem Baum einen Leoparden. Anscheinend war er erst vor kurzem erfolgreich bei der Jagd, denn das neben ihm im Baum hängende Beutetier sieht noch unversehrt aus. Leider ist der Baum sehr weit vom Track entfernt und der Leopard ist auch nicht bereit, für uns groß zu posieren. Er schläft die meiste Zeit tief und fest. Für das Foto hat er wenigstens kurz den Kopf gehoben.



So langsam ist es Zeit für unsere Mittagspause, die wir diesmal auf der sehr schön auf einem Hügel gelegenen Songore Picknick Site verbringen. Der Blick geht weit über die umliegenden Ebenen. Der Nachteil an offiziellen Picknicksites sind die bettelnden und klauenden Tiere. Hier sind es vor allem die Vögel. Einer versucht mir mein Marmeladenbrot aus der Hand zu reißen. Dabei fällt es runter auf meine Hose, natürlich mit der Marmelade nach unten, so dass ich jetzt aussehe, wie ein Schwein.

Am frühen Nachmittag machen wir uns dann wieder auf den Weg. Immer wieder sehen wir Löwen und Hyänen, leider immer im Tiefschlaf. Die Hyänen bevorzugen es dabei, im Wasser oder Schlamm zu liegen.




Es ist sehr heiß und die meisten Tiere suchen Schutz im Schatten der wenigen Bäume. Natürlich sortiert nach Beutetieren und Beutegreifern.




Unter einem Busch sehe ich eine verdächtige Bewegung. Das sieht mir sehr nach Raubtier aus, ich kann aber nicht erkennen, ob Wildhund oder Hyäne. Ein mit Gästen vorbeifahrender Guide hält kurz an, meint lapidar „Warthog“ und fährt weiter. Das passt nach meiner Ansicht überhaupt nicht zu meinen Beobachtungen und so beschließen wir zu warten. Letztendlich zeigen sich zwei Hyänen. Soviel zur Qualität der Guides.

Noch immer ist es sehr warm und nur wenige Tiere zeigen sich in der Sonne.



Am besten scheinen immer die Vögel mit der Hitze zurecht zu kommen. Die sieht man selbst bei der größten Hitze in der prallen Sonne.




Auf dem Rückweg zur Campsite entdecken wir noch eine Löwin unter einem Baum. Neben ihr liegt ein Riss, den wir als Rietbock identifizieren können. Ein ungewöhnliches Beutetier für Löwen. Das Rätsels Lösung zeigt sich, als wir unseren Blick von der Löwin lösen und den Baum näher betrachten. Seht Ihr die vertikale Linie, die nicht zur sonstigen Silhouette des Baums passt?




Richtig: Auf dem Baum liegt ein Leopard. Wir sind uns sicher, dass der Rietbock vom Leoparden gerissen wurde und dieser dann von der Löwin überrascht wurde, bevor er den Rietbock auf dem Baum in Sicherheit bringen konnte. Dafür spricht auch, dass sich die Löwin überhaupt nicht für den Rietbock interessiert. Es zeigt sich auch mal wieder, dass Leoparden die „coolsten“ aller Katzen sind. Der Leopard scheint völlig unbeeindruckt von der Situation zu sein und schläft tief & fest, als würde ihn der Verlust der Beute und die Bedrohung durch die Löwin überhaupt nicht betreffen.

Die Löwin ist ein mächtiges Tier. Ihr dicker Leib deutet darauf hin, dass Sie in kürze Nachwuchs zur Welt bringen wird. Dafür sprechen auch die deutlich hervorstehenden Zitzen. Vollgefressene Löwen sehen dagegen anders aus. Die haben eher einen Kugelbauch.



Zum Abendessen gibt es Lapskaus. Das Hamburger Seemanngericht ist auch für lange Reisen in Afrikas Wildnis gut geeignet, da sich die Zutaten lange ungekühlt transportieren lassen. Die Spiegeleier, die es dazu geben sollte fallen allerdings leider aus. Die Eier sind alle verdorben. Das ist uns bislang noch nie passiert.
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18 Jul 2017 16:00 #481789
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26.Tag (Mi. 18.01.2018)
Serengeti National Park (Seronera – Moru Kopjes)
103km


Als der Wecker klingelt sind wir schon längst wach, denn ganz in der Nähe brüllen Löwen. Das ist der deutlich coolere Wecker. Heute verlassen wir die DikDik-Campsite, weshalb es nicht gleich los zum Gamedrive geht, sondern wir in Ruhe auf der Campsite frühstücken und dann das Camp abbrechen.

Danach geht es aber auch gleich los auf Gamedrive. Wir fahren heute wieder in das Gebiet am Wadamu River. Schon von weitem sehe ich eine Silhouette über die Savanne ziehen, die von den Bewegungen her ganz klar ein Raubtier vermuten lässt. Von der Größe her würde ich auf einen Löwen schließen. Das wollen wir natürlich aus der Nähe sehen und stellen dann fest, dass es sich um einen gewaltigen Leopardenkater handelt. So einen großen und kräftigen Leoparden habe ich noch nie gesehen. Der hat einen richtigen Stiernacken. Über einen Kilometer lang begleiten wir den Leoparden, der beständig auf der Wanderschaft ist und uns gar nicht beachtet. Sein Ziel ist eine kleine Akazie mit einer sehr dichten Dornenkrone. Der Grund dürfte in dem Zebrakadaver liegen, der in der Baumkrone hängt. Der Leopard macht erst noch ein wenig Pause und springt dann in den Baum, um zu fressen. Sieht sehr unbequem aus, aber dafür kommen an diese Speisekammer garantiert nur Leoparden. Die Dornen scheinen dem Kater selbst dann nichts auszumachen, wenn sie ihm ganz eindeutig ins Gemächt stechen. Sowie der Leopard satt ist, verlässt er den Baum wieder und sucht einen deutlich bequemeren Baum auf. Mit den breiten horizontalen Ästen bietet sich dieser wesentlich besser zum schlafen an.








So wie wir Katzen kennen, wird sich hier die nächsten Stunden rein gar nichts mehr tun, weshalb wir beschließen, weiter zu fahren.

Gerade mal 5 Minuten später entdecke ich auf der Ebene zwei Geparde. Leider sind sie sehr weit entfernt und es sind auch keine Fahrspuren vorhanden, die es uns ermöglichen würden, näher ran zu kommen. Sie veranstalten einen halbherzigen Jagdversuch auf eine Herde Thommys, werden aber frühzeitig entdeckt, so dass sie abbrechen und sich daraufhin zur Ruhe unter einen Busch begeben.



Am Seronera Swamp treffen wir auf jede Menge Grasfresser.




Heute haben wir das erste neugeborene Gnukalb gesehen. Die Nabelschnur hing noch unter dem Bauch. Die Zebras scheinen da etwas früher mit den Geburten dran zu sein, denn wir haben schon die letzten Tage jede Menge niedliche Zebrafohlen über die Ebenen springen sehen.



Morgen laufen die Versicherungen für unser Auto ab. Da wir schon so lange unterwegs sind, waren die Versicherungsnachweise bei unserem Start noch nicht vorhanden. Jetzt hat unser Vermieter die Dokumente einem Piloten mitgegeben. Die fungieren hier auch als Kurier und so fahren wir zum Flugplatz, wo die Übergabe problemlos von statten geht. Das Ganze hatten wir telefonisch so mit unserem Vermieter abgesprochen.

Dann wird es Zeit zu unserem heutigen Tagesziel aufzubrechen, den Moru-Kopjes. So gut unsere Karte und auch T4A im Gebiet um Seronera sind, so schlecht sind sie im Gebiet der Moru-Kopjes. Da gibt es Wege auf den Karten, die in Realität nicht existieren und umgekehrt. So sind wir länger als geplant unterwegs, bis wir unsere für diese Nacht reservierte Special Campsite Moru Nr. 4 erreichen. Unterwegs viele Tiere aber keine besonderen Motive. Man ist da mit der Zeit schon recht verwöhnt.

Auf der Campsite angekommen schauen wir uns erst einmal um, wo wir uns genau hinstellen wollen. Wie bei Special Campsites üblich gibt es keinerlei Infrastruktur. Lediglich an die zentral auf der Campsite stehenden Euphobie ist ein Schild mit dem Namen der Campsite genagelt.



Als ich an dem Schild stehe, höre ich direkt hinter mir ein Geräusch, dass jeder Katzenbesitzer kennt, wenn seine Katze von der Fensterbank auf den Boden springt. Nur um einiges lauter. Gleichzeitig höre ich die erschreckten Ausrufe der anderen. Ich drehe mich um und sehe gerade noch einen Leoparden fluchtartig zwischen den Büschen verschwinden. Die anderen berichten, dass der Leopard direkt hinter mir aus dem Baum auf den Boden gesprungen ist. Genauso gut hätte er mir auch ins Genick springen können. Das ist das große Problem mit der Routine. Die vielen Jahre in Afrika haben uns ein wenig sorglos werden lassen. In der dichten Baumkrone hätte man den Leoparden nur entdecken können, wenn man diese zunächst sehr genau abgesucht hätte. Genau das habe ich aber nicht getan, sondern mich durch das Campingplatz-Schild in trügerischer Sicherheit gefühlt. Eine Campsite suggeriert Sicherheit. Jetzt kennt Ihr die Geschichte zum Titel dieses Reiseberichts.

Nachdem wir uns von dem Schreck erholt haben, machen wir da weiter, wo wir aufgehört haben und suchen uns einen schönen Platz für die Zelte aus. Leider können wir sie aber nicht gleich aufbauen, denn das Auto lässt uns nicht an die Ausrüstung. Die Hecktür ging schon von Tag zu Tag schlechter auf und hat jetzt ganz den Dienst quittiert. Das Schloss klemmt. Zunächst versuche ich das Schloss auszubauen, aber die Schrauben sitzen alle so fest, dass ich sie auch mit einer Zange nicht lösen kann. Also Plan B. Aus einer zerschnittenen Plastikflasche bastele ich eine Rinne, mit der ich Olivenöl durch die Türdichtung zum klemmenden Riegel leiten kann. Zu meiner großen Freude und Verwunderung funktioniert das tatsächlich und der Riegel lässt sich für den Rest der Reise wieder problemlos betätigen.



Nachdem die Zelte stehen ist der Tag schon so weit fortgeschritten, dass wir auf einen abendlichen Gamedrive verzichten und lieber das Areal der Campsite näher erkunden. Zur Sicherheit nehme ich unsere Machete mit. Ob das etwas bringen würde weiß ich nicht, aber man fühlt sich zumindest besser. Wir besteigen den Kopje hinter unserer Campsite und genießen den Ausblick. Die Lage der Campsite ist perfekt. Auf einem kleinen Hochplateau gelegen bietet sie einen weiten Blick über die Ebenen.







Während des Abendessens hören wir ständig die Zebras in der Ebene. Hin und wieder auch Hyänen. Kurz bevor wir zum Schlafen in den Zelten verschwinden, tauchen Büffel auf der Campsite auf.

Letzte Änderung: 18 Jul 2017 16:18 von Topobär.
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18 Aug 2017 13:09 #485614
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27.Tag (Do. 19.01.2017)
Moru Kopjes – Lake Ndutu
123km


Nachts ist Highlife auf unserer Campsite. Wir hören deutlich Büffel und Hyänen. Eine halbe Stunde vor dem Wecker werden wir von Löwengebrüll ganz in der Nähe geweckt. Da man im Bodenzelt leider nicht rausschauen kann, läuft kräftig Kopfkino. Als ich das Zelt in der Morgendämmerung verlasse, lagert ganz in der Nähe eine Gruppe Büffel.

Wir frühstücken auf der Campsite und werden dabei aufmerksam von einer Gruppe Paviane beobachtet. Die halten jedoch ausreichend Abstand, so dass kein Risiko für uns besteht, von den Affen beklaut zu werden.





Danach wird das Camp eingeräumt und wir starten zu einem ausgedehnten Gamedrive durch die Moru Kopjes. Schon nach wenigen Minuten kommt uns ein Löwe im hohen Gras entgegen und gleich danach entdecken wir ein Löwenrudel, welches sich auf einem Kopje in der Morgensonne räkelt.




Die Landschaft ist ein Traum. Die schönste Gegend der Serengeti. Dazu noch sehr tierreich. Nur wenige Minuten später finden wir die nächsten Löwen, diesmal am Fuße eines Felsens.




Es handelt sich um Junglöwen, die wahrscheinlich erst vor kurzem aus ihrem Rudel verstoßen wurden und jetzt auf eigenen Beinen stehen müssen. Einer der Löwen klettert dann noch auf den Fels und verschwindet dort in den Büschen. Leider zu schnell für mich, so dass ich kein Foto hinbekomme.

Hier in den Moru Kopjes finden sich auch Massai Paintings. Die Felsen sind allerdings von dichtem Gebüsch umgeben, so dass wir uns bei der hier herrschenden Löwendichte nicht trauen, das Auto zu verlassen.



Bei den Gong Rocks sieht das schon viel besser aus. Hier ist die Landschaft übersichtlicher. Man bewegt sich überwiegend auf einer großen Felsplatte. Der Name rührt von den Tönen, die die Felsen von sich geben, wenn man mit einem harten Gegenstand dagegen schlägt.




Nur wenige Kilometer nördlich der Moru Kopjes liegt der Lake Makgadi. Der einzige See in der zentralen Serengeti. Er ist unser nächstes Ziel, doch unterwegs dahin gibt es schon wieder Löwen zu sehen.



Am Lake Makgadi machen wir eine längere Pause. Die Landschaft gefällt uns gut und es weht ein frischer Wind. Nach und nach sammeln sich dann Gnus und Zebras am Ufer und wir kommen in den Genuss, ein Crossing durch den See mitzuerleben.









Jetzt wird es Zeit, die Region der Moru Kopjes zu verlassen. Es geht weiter zu den Simba Kopjes. Hier gibt es jede Menge Thommys. Da sollten sich eigentlich auch Geparden finden lassen, wir haben aber keinen Erfolg. Auch von den namensgebenden Löwen ist nichts zu sehen.



Weiter geht unsere Kopjes Tour. Wir wollen nicht die Hauptpiste mit ihrem üblen Wellblech zum Naabi Hills Gate fahren und nehmen lieber den Umweg über die Gol Kopjes unter die Räder. Hier bei den Gol Kopjes ist es extrem trocken. Es scheint noch kein einziges Gewitter niedergegangen zu sein.





Wir sind daher umso stärker überrascht, dass sich trotzdem recht viele Tiere finden lassen.





In einer Höhle unter einem Felsüberhang entdecken wir eine Hyäne. Die sieht echt gruselig aus und hat etwas von einem Zombie.




Der Wechsel vom Serengeti National Park in die Ngorongoro Crater Conservation Area verlangt dann von Kathrin einen bürokratischen Kraftakt. Es dauert rund eine Stunde, bis alle Papiere ausgefüllt und geprüft sind. Es tröstet dabei auch nicht, dass die professionellen Guide genauso lange brauchen. Geteiltes Leid ist eben doch nicht immer halbes Leid.

Auf direktem Weg geht es dann weiter zum Lake Ndutu. Der Tag ist schon recht weit fortgeschritten. Am See ist es gar nicht so leicht unsere Unterkunft, die Lake Ndutu Luxury Tented Lodge, zu finden, denn die ist ganz neu und noch nicht bei T4A erfasst. Auch die Ranger am Naabi Hills Gate kannten sie noch nicht und auf der Landkarte ist sie ebenfalls nicht verzeichnet. Das Wege-Labyrinth rund um den Lake Ndutu macht die Sache auch nicht leichter, denn nur ein kleiner Teil der Wege ist in T4A enthalten. Wichtigster Anhaltspunkt waren für mich daher die Fotos von der Homepage der Lodge. So wusste ich zumindest, dass man von der Lodge aus den See sehen kann und hatte aufgrund der Perspektive eine Vorstellung von der Lage der Lodge gegenüber dem See. Das passte dann auch und wir erreichten unsere Unterkunft rechtzeitig vor Sonnenuntergang.

Näheres zur Lodge gibt es am nächsten Tag, denn wir bleiben für 2 Nächte hier.

Letzte Änderung: 18 Aug 2017 13:36 von Topobär.
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25 Aug 2017 14:19 #486665
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28.Tag (Fr. 20.01.2017)
Lake Ndutu
84km


Trotz luxuriöser Unterkunft und sehr bequemen Betten sind wir wie immer früh aufgestanden. Das Frühstücksbuffet war auch zu so früher Stunde schon eröffnet und so stand unseren morgendlichem Gamedrive nichts im Wege.

Unser erstes Ziel waren die Ndutu-Swamps, denn hier gibt es selbst bei der aktuell herrschenden Trockenheit noch Wasser, was auf eine reiche Tierwelt hoffen lässt. Wir wurden nicht enttäuscht. Obwohl die Herden der großen Migration noch nicht eingetroffen waren, gab es doch reichlich Tiere zu beobachten. So schließen sich z.B. nicht alle Gnus und Zebras der großen Migration an. Einige sind standorttreu und halten sich das ganze Jahr über im Gebiet um den Lake Ndutu auf.




Im Bereich wo die Swamps an die großen Plains grenzen entdeckt Kathrin einen unter einem Busch sitzenden Geparden. Er beobachtet aufmerksam die Umgebung und wir hoffen auf ein bisschen Action. Anstatt auf die Jagd zu gehen, legt er sich aber nach einiger Zeit schlafen – faules Tier.



Etwas später entdecken wir eine Gruppe Löwinnen auf der Wanderschaft. Sie ziehen durch das Sumpfgebiet und wir folgen ihnen am Rand. An einem Wasserloch wird ausgiebig getrunken und danach suchen sie sich einen schattigen Platz zum Ausruhen.






Als sich nichts mehr tut, fahren wir weiter. Da es bis zum Lunch noch Zeit hat, machen wir einen Abstecher zum Lake Masek. Tiere gibt es hier deutlich weniger als in den Swamps, dafür ist es landschaftlich ausgesprochen schön. Das Wasser des Sees ist in einem kräftigen violett gefärbt. Wir vermuten, dass die Farbe von Algen oder Kleinstlebewesen stammt, da es hier im Gegensatz zu Lake Ndutu reichlich Flamingos hat, die sich bekanntlich von so etwas ernähren.





Die Fahrspur entlang des Ufers ist teilweise nur schwach ausgeprägt und weist zum Teil starke Schräglagen auf. Solche Fahrsituationen sagen mit gar nicht zu.



Dann geht es zum Mittagessen. Die Zeit bis zum abendlichen Gamedrive verbringen wir danach in der Lodge. Gelegenheit ein wenig über die Lake Ndutu Luxury Tented Lodge zu schreiben. Um es gleich vorweg zu nehmen – hier gibt es nichts auszusetzen. Der Service, die Unterkünfte und das Essen sind von bester Qualität. Das Maindeck um den Swimmingpool mit Restaurant, Bar und Lapa ist aufgeständert, so dass der Blick über die Bäume zum Lake Ndutu geht. Unser Zelt liegt am Rand des Lodgegeländes und wir haben von der Veranda einen schönen Blick auf die angrenzenden Plains, wo es Giraffen, Zebras und Impalas hat. Das Essen ist nicht nur gut, sondern auch reichhaltig. Was ich in den letzten 4 Wochen abgenommen habe ist hier mit Sicherheit in 2 Tagen wieder auf den Hüften. Auf dem gesamten Gelände hat es schnelles WLAN.





Zum Abend hin machen wir nur einen kleinen Gamedrive. Leider hat es zugezogen und es sieht nach Regen aus. Es fällt dann aber doch kein Tropfen. So erhält die trockene Landschaft wieder nicht den benötigten Regen und wir nicht die für schöne Fotos benötigte Abendsonne. Die Natur ist ungerecht.

Zunächst fahren wir entlang des Lake Ndutu, der aktuell aufgrund der Trockenheit stark geschrumpft ist. Hier tut sich aber nix. Also fahren wir wieder in die Swamps, um nach den Löwinnen von heute Vormittag zu suchen. Die sind noch immer an der Stelle, wo wir sie verlassen haben, allerdings ist in der Zwischenzeit ein Gnu hinzugekommen. Das wurde aber anscheinend nur auf Vorrat erlegt, weil es dem Rudel direkt vor die Nase gelaufen ist. Anders können wir uns die Situation zumindest nicht erklären. Auf jeden Fall ist es abgesehen davon, dass es tot ist, noch komplett unversehrt und die Katzen machen auch nicht den Eindruck, als wollten sie in Kürze mit dem Abendessen beginnen. Das dumme Gnu muss quasi über die Löwen gestolpert sein. So langsam trudeln auch die ersten Geier ein, und obwohl die Löwinnen noch keinen Hunger haben, wird der Kadaver gegen die Aasfresser vehement verteidigt.




Wir werden morgen auf jeden Fall noch einmal hier vorbei schauen. Mal sehen, in welchen Zustand sich das Gnu dann befindet.
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29.Tag (Sa. 21.01.2017)
Lake Ndutu – Ngorongoro Crater
128km


Morgens fahren wir gleich nach dem Frühstück los. Unsere Sachen hatten wir schon vorher gepackt. Unser Ziel sind natürlich wieder die Swamps, da wir die Löwen noch einmal besuchen wollen und gespannt sind, was vom Gnu noch übrig ist. Schon auf dem Weg zu den Swamps können wir die reiche Tierwelt genießen.




Die Löwen sind gerade am fressen, als wir eintreffen. Bedauerlicherweise sind sie aber Spielverderber. Sie haben das Gnu ins hohe Rietgras der Swamps gezogen, so dass wir nichts sehen können. Nur schwach können wir sie durch das Gras erahnen. Als sie aus dem Gras auftauchen sind ihre Mäuler blutverschmiert und die Bäuche prall gefüllt. Zu unserem Glück zieht es die meisten Katzen nach dem Fressen zum Wasser, um zu trinken. So kommen wir doch noch in den Genuss die Löwen in Bewegung zu erleben, bevor sie sich ein schattiges Plätzchen suchen, von dem sie sich wahrscheinlich den ganzen Tag nicht mehr fortbewegen.







Kaum haben sich die Löwen vom Kadaver entfernt, schweben die ersten Geier ein. Man sieht den Löwen an, dass sie kurz überlegen, die Reste der Beute zu verteidigen, sich dann aber aus Bequemlichkeit dagegen entscheiden.

Nachdem die Löwen das Wasserloch verlassen haben kommt ein Schwarm Flughühner um Wasser zu fassen.



Als nächstes tauchen Elefanten auf. Zunächst eine kleine Herde…



… und dann dieser starke Raucher.



Auf den Zigarettenpackungen wird ja u.a. davor gewarnt, dass Rauchen die Zähne zerstören kann; der Elefant ist ein sehr gutes Beispiel dafür. :laugh: :whistle: :pinch: B)

Da unsere Unterkunft mit Vollpension gebucht war, fahren wir zum Lunch noch einmal zur Lodge. Auf dem Weg dorthin kommen wir an einem Wasserloch vorbei, dass auf dem Hinweg noch vollkommen ausgestorben war. Jetzt treffen sich dort mehrere große Herden. Es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell das wechselt.



Nach dem Essen heißt es dann Abschied nehmen von der Ndutu Area. Obwohl die Herden dieses Jahr noch nicht in der Gegend angekommen waren, gab es doch einiges zu sehen. Wie muss es erst sein, wenn sich hier die großen Herden der Migration treffen.

Die Plains auf dem Weg zur Hauptpiste sind noch vollkommen vertrocknet. Wir ziehen eine riesige Staubwolke hinter uns her. Obwohl hier alles so trocken ist, sind doch jede Menge Thommys auf der Ebene.




Die Hauptpiste zwischen Serengeti und Ngorongoro Crater ist eine äußerst unangenehme Strecke. Schlimmeres Wellblech in Kombination mit einer steinigen Piste ist kaum zu finden. Wir liegen gut in der Zeit und beschließen deshalb die einsame Parallelstrecke über die „shifting sands“ zu fahren. Dabei handelt es sich um eine Wanderdüne aus Vulkanasche, die von einem Ausbruch des Ol Donyo Lengai von vor über 100 Jahren stammt.



Um von dort wieder zur Hauptpiste zu gelangen, müssen wir die Olduvai-Schlucht durchqueren. Eine ziemlich ruppige Angelegenheit. Lt. Reiseführer soll die Schlucht auch extra Eintritt kosten, davon bekommen wir aber nichts mit.



Kurz nach der Schlucht steht ein Safariwagen mit Touristen am Rand der Piste und der Fahrer bittet um Hilfe. Er hat einen Platten und der eine Ersatzreifen ist ebenfalls bereits platt und der andere Ersatzreifen lässt sich nicht lösen. Ich schaue mir die Sache an und es ist eine für afrikanische Verhältnisse typische Situation. Die Muttern der Ersatzradhalterung sind so durchgenudelt, dass der Schraubenschlüssel keine Chance hat zu greifen. Da kommt niemand auf die Idee, die Muttern zu tauschen, solange sie sich noch irgendwie bewegen lassen. Irgendwann geht es dann natürlich gar nicht mehr. Vorbeugende Instandhaltung ist in Afrika ein absolutes Fremdwort. Da mit dem Bordwerkzeug der Fahrzeuge kein Herankommen an den Reifen ist, versuchen wir unseren Vermieter zu erreichen, um zu fragen, ob wir einen unserer beiden Reifen vorübergehend ausleihen können. Leider erreichen wir zunächst niemanden und als wir zurück gerufen werden, steht schon ein anderer Safariwagen bereit, der ein Ersatzrad zur Verfügung stellt.



Bei dem anderen Ersatzreifen, der jetzt montiert wird handelt es sich um eine Alufelge. Wer von Euch einen Wagen mit Alufelgen fährt kennt sicher die Ermahnung des Reifenhändlers, dass die Radmuttern ca. 50km nach dem Reifenwechsel noch einmal nachgezogen werden müssen.
Wir werden nicht mehr gebraucht und fahren schon einmal weiter. Der Reifen ist anscheinend schnell gewechselt, denn nach wenigen Kilometern werden wir von den anderen in hoher Geschwindigkeit überholt. Da muss wohl einiges an Zeit wieder aufgeholt werden.
Rund 20km weiter sehen wir den Wagen erneut am Straßenrand stehen. Diesmal in ziemlicher Schräglage. Wir halten kurz an und erfahren, dass sich das neue Rad gelöst hat, den Wagen überholt hat und dann den Hang runter gerollt ist. Das erklärt auch, weshalb dort gerade so viele Menschen durch die Büsche springen. Sie suchen das Rad. Bei der Aktion ist der Wagen fast umgekippt und es hat auch noch einen der Vorderreifen beschädigt, der nun ebenfalls platt ist.
Ich fühle mich bestätigt in Afrika lieber selbst zu fahren, anstatt mich den Harakiri-Aktionen und dem Gottvertrauen der einheimischen Fahrer auszuliefern.
Es sind bereits mehrere andere Fahrzeuge vor Ort, so dass unsere Hilfe nicht benötigt wird und wir weiterfahren können.

Im schönen Licht des späten Nachmittags geht es weiter durchs saftig grüne Hochland. Hier muss es deutlich mehr geregnet haben.



Wir erreichen den Kraterrand und es Ausblick ist wie immer überwältigend.



Auf der Simba Campsite dann das gleiche Bild wie immer. Auf der oberen Wiese drängen sich die Safarizelte dicht an dicht, während wir die untere Wiese ganz für uns alleine haben. Grund dafür sind sicherlich die Küchenkäfige an der oberen Wiese. Leider werden gerade auch an der unteren Wiese Küchengebäude errichtet, so dass es hier in absehbarer Zeit wohl auch mit der Ruhe vorbei ist. Durch die Höhe ist es hier ziemlich frisch. Da ist es schade, dass es diesmal kein warmes Wasser in der Dusche gibt.



In der Ferne können wir dann noch Wetterleuchten beobachten, bei uns bleibt es aber trocken.
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