THEMA: Crossings, Cats & Kills - Tansania Sep./Okt. 2016
08 Nov 2016 11:26 #451237
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  • Bebbl am 08 Nov 2016 11:26
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NOGRILA schrieb:
Führt euer Operater auch Lodge Touren durch?
LG NOGRILA

Ja, klar der führt auch Lodgereisen durch :)
Daxiang schrieb:
Einmal live bei so einem Crossing dabei zu sein, steht schon länger auf meiner Wunschliste.
Bin schon ganz gespannt was ihr so alles gesehen und erlebt habt und feue mich auf ganz viele Fotos!

Da geht´s dir wie mir ... und es ist unglaublich ... Live schlichtweg atemberaubend. Ich hatte sowas bis dahin noch nie erlebt!

Es werden diesesmal viele Fotos sein, weil ich diesesmal nicht ganz so viel schreiben möchte... ich hoffe Sie gefallen euch...
Auf was ihr euch einstellen könnt habt ihr ja schon im Einleitungspost gesehen :laugh: :P
Ich kann nur soviel sagen: Die Sichtungsfee hat es diesesmal gut mit uns gemeint (...hatte ich jedenfalls das Gefühl :) )

@Annick, Kleo1962, Topobär
Freut mich, dass ihr mit dabei seid!
Letzte Änderung: 08 Nov 2016 11:27 von Bebbl.
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08 Nov 2016 13:06 #451243
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Servus Andy ! Sehr cool dass Du Dir die Mühe machst mit dem Bericht. Ich freue mich sehr drauf !
Bis bald !!
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08 Nov 2016 16:47 #451261
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uganda80 schrieb:
Servus Andy ! Sehr cool dass Du Dir die Mühe machst mit dem Bericht. Ich freue mich sehr drauf !
Bis bald !!

Axel, wenn du ein paar Bilder und etwas zur Mount Meru Besteigung einstellen willst... mach mal. Das interessiert bestimmt auch einige :)
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08 Nov 2016 19:02 #451282
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Da bin ich dabei. Ndutu hat uns Anfang des Jahres komplett begeistert, Serengeti und Ngorongoro sowieso auch spitze. Crossing haben wir auch im Sinn, aber eigentlich aus Kenia. Von daher bin ich sehr gespannt...

Viele Grüße,
Bettina

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08 Nov 2016 20:06 #451297
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Liebes Forum,

gerne stelle ich in Andys Reisebericht auch noch ein paar Fotos meiner Mount Meru Besteigung ein.

Mount Meru Besteigung Tag 1

Nach meiner Kili-Besteigung von 2015 bin ich in regelmäßigen Kontakt mit meinem damaligen Lieblingsguide, August Diwani, geblieben. Er arbeitet für Kilimanjaro Active Tours in Moshi, die ich auch uneingeschränkt weiterempfehlen kann. Bei der Agentur habe ich direkt angefragt, ob August die Tour mit mir machen kann - das OK kam sofort. Wer eine Besteigung auf den Kili / Meru plant, dem sei wirklich dieser Guide ans Herz gelegt. Er ist super nett, kümmert sich um wirklich alles und man kann super mit ihm plaudern und dazu bringt er einem noch richtig was in Swahili bei.

Tag 1:
August holt mich bei Sikoyo gegen 11:30 Uhr morgens ab. Wir fahren in den Arusha NP zum Momella Gate. Dort trage ich mich in eine Liste ein und stoße auf die anderen Wanderer. Zum Glück findet sich eine super nette Gruppe, alle ziemlich in meinem Alter. Gegen 14:00 Uhr laufen wir endlich los. Vorbei an Giraffen und Büffeln geht der Weg ganz sachte los in Richtung des wunderschönen Tree Arch, einem mächtigen Feigenbaum. Hier machen wir eine ausgiebige Pause und Fotorast. Anschließend wird der gut ausgebaute Weg ein bisschen steiler. Wir passieren einen tollen Wasserfall. Wunderschöne Blicke gehen immer wieder ins Tal wir können die Momellaseen von oben sehen. Langsam wird es etwas kühler, die ersten Moose und Flechten hängen an den Bäumen, überall blüht es. Die farbenprächtigen Turakkos hüpfen von Ast zu Ast, Nektarvögel in den Büschen, Hornraben auf den Bäumen - schade, aber mein Teleobjektiv wollte ich dann doch nicht auf den Berg schleppen. Der immer noch fast einer Straße ähnelnde Weg macht eine Biegung und wir verlassen den Kitoto-Wald. Nun erreichen wir den irre schönen Meru-Kraterboden: einzelne Bäume von Moosen behangen und dahinter die rund 1000 m steile Wand des Ashcones, auf den ich mich so gefreut hatte. Hier wusste ich, dass sich die Wanderung für mich schon gelohnt hatte. Gegen 18:00 Uhr erreichten wir ganz gemütlich die tolle Miriakamba Hütte, gelegen auf 2.500 m. Der Ranger vergibt an uns ruck zuck die Zimmer, ich bekomme sogar ein Vierbettzimmer ganz für mich alleine. Besser geht es nicht. Kurze Zeit später heisst es in der gemütlichen Essenshütte: Futtern bis zum Umfallen - leckeres Popcorn mit heißem Kaffee oder Tee, Kekse und sonstiges Gebäck. Dann kommt schon der Koch und reicht heiße Suppe. Anschließend gibt es Rindfleisch mit Bratkartoffeln und gemischtem Gemüse, Avocadosalat und noch eine riesige Früchteplatte. Kurze Zeit später verabschiede ich mich in mein Bett.





















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08 Nov 2016 20:27 #451303
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Tag 2:
Nach einem ausgiebigem Frühstück mit Crepes, Toast, Rühreiern, Würstchen und Bohnen geht es um 08:00 Uhr gemütlich weiter. Wir kommen an uralten Bäumen vorbei unter uns immer wieder die glitzernden Momellaseen. Der Little Meru, unser heutiges Ziel, ist nun deutlich zu erkennen. Nach einer ausgiebigen Rast wird die Vegetation langsam spärlicher. Außerdem hat es vor nicht allzulanger Zeit am Meru ordentlich gebrannt, viele der Heidesträucher sind abgefackelt. Gegen 13:00 Uhr erreichen wir die Saddle Hut auf 3570 m. Auch hier ergattere ich wieder ein Vierbettzimmer für mich alleine. Nach einem super Mittagessen lege ich mich zwei Stündchen hin und schlafe ein bisschen. August holt mich um 16:00 Uhr ab und wir wandern ganz pole pole auf den Little Meru. Den Kibo sieht man leider nicht trotzdem hat die Stimmung hier oben schon etwas magisches. Wir bleiben eine Weile hier oben und machen viele Fotos. Anschließend steigen wir ab und nach einem wieder äußerst leckeren Mal geht es für ein paar Stündchen ins Bett.



















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