THEMA: Crossings, Cats & Kills - Tansania Sep./Okt. 2016
11 Nov 2016 12:26 #451584
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  • Bebbl am 11 Nov 2016 12:26
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Kleo1962 schrieb:
Die Sonnenuntergangsfotos sind aber auch der Knaller. Danke für`s Zeigen.

Liebe Grüsse
Kerstin

Bitte, bitte ... ja wie ein Knall im Himmel hat das tatsächlich ausgesehen :laugh: :woohoo:
Topobär schrieb:
Ich hatte mir ja schon Gedanken gemacht, wie wir mit 4 Personen unser gesamtes Gepäck im Wagen unterbekommen. Wenn ich jetzt höre, dass Ihr zu sechst wart und sogar noch Benzinkanister dabei hattet, werden meine Sorgen schon viel kleiner.

Wobei man natürlich bedenken muss, dass der Landcruiser sogar verlängert war. Das war also kein herkömmlicher! Aber mit 4 Personen (+ Guide?) dürftet ihr auch so keine Probleme haben. Von den Personen her ging´s aber dann halt eben der ganze "Kruschd" noch, den man braucht (Zelte, Essen, Matratzen, Gepäck, Wasser und Benzin für Kogatende) war´s dann schon an der Grenze. Der Landi hat auch schwer geschnauft an manchen Passagen :P ;)
Ich muss mal gucken ... irgendwo hab ich, glaub ich, ein Bild von unserem Gepäck...

Leider hab ich nur Bilder vom beladenen Auto und nicht wo man das ganze gepäck sieht. Das ist da alles schon im Auto:
Man kann aber deutlich sehen wie der Landcruiser in die Knie geht. der hintere Teil innen ist schon komplett voll :-)
Sind leider nur Handybilder:



Letzte Änderung: 14 Nov 2016 08:08 von Bebbl.
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12 Nov 2016 14:54 #451713
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Hi Bebbl (und hi Axel),

wollte nur sagen, dass ich auch an Bord bin :) - und das lässt sich hier ja ganz nett an....also bitte weiterschreiben ;) !

Liebe Grüße von Bele
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13 Nov 2016 17:12 #451869
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  • Bebbl am 11 Nov 2016 12:26
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Champagner schrieb:
Hi Bebbl (und hi Axel),

wollte nur sagen, dass ich auch an Bord bin :) - und das lässt sich hier ja ganz nett an....also bitte weiterschreiben ;) !

Liebe Grüße von Bele

Ich freu mich, dass du mit dabei bist. Ich hoffe du findest noch ein Plätzchen im überfüllten Landcruiser :) :P

LG
Andy
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14 Nov 2016 08:22 #451955
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22.09.2016 - Tag 2 – Tarangire Nationpark - Strecke: Klick

Es war ungefähr 3 Uhr morgens als wir beide aufwachten. Unser Zelt stand am Rande der Campsite und direkt hinter uns raschelte es dauernd. Eine große Herde Impalas ließ sich das Gras hinter unserem Zelt schmecken. Kurz darauf ertönte das tiefe Brüllen eines Löwen der nicht weit entfernt zu sein schien. Meiner Freundin war nicht wohl bei der Sache, hörte sie dieses markante Geräusch doch zum ersten Mal und das gleich in der ersten Nacht. Während das Brüllen und somit auch der Löwe immer näher kam versuchte ich sie zu beruhigen. Was natürlich nicht einfach war, denn Löwengebrüll kann einem schon durch Mark und Bein gehen. Irgendwann beschloß die Katze jedoch die Richtung zu wechseln und wir schliefen beide nochmal ein. Gleich in der ersten Nacht Löwen zu hören ist für einen Afrikaneuling schon sehr beeindruckend.
Beim Frühstück, nach einem wieder einmal spektakulären Sonnenaufgang entdeckten wir auf einem Baum auf der Campsite diese verschlafene Eule.





Nach einigen versuchen Bilder zu machen, die aufgrund des noch fehlenden Tageslicht eher als Beweisfotos zu gebrauchen waren, machten wir uns auf den Weg den Tarangire Nationalpark zu erkunden. Nicht weit entfernt von der Campsite gab es 2 große Wasserlöcher an denen sich schon morgens viele Tiere, vor allem Gnus und Zebras aber auch viele Vögel, einfanden.



Wir orientierten uns am Tarangire River, der nur noch an vereinzelten Stellen sehr wenig Wasser führte.


An einer Biegung trafen wir auf eine große Gruppe Marabus, die sich um einen Katzenwels stritt. Wir beobachteten wie die Vögel versuchten mit den großen Fischen klarzukommen aber immer wieder aufgeben mussten. Unter einem Felsvorsprung hatte sich ein letzter kleiner Teich gebildet in den sich einige Katzenwelse zurückgezogen hatten. Die Vögel hatten leichtes Spiel und zogen ein ums andere Mal einen Fisch aus dem Wasser. Darauf hatte ein auf dem Baum wartender Schreiseeadler nur gewartet. In einem unbeobachteten Moment stürzte er sich aus dem Baum herunter und klaute einem verdutzten Marabu den Fisch. Leider zu schnell für die Kamera.









Direkt neben der Tarangire Road fanden wir ein paar Fuchsmangusten, die es sich auf einem Termitenhügel bequem gemacht hatten. Diese lustigen Gesellen unterhielten uns eine ganze Zeit lang.



Wenig später entdeckten wir unsere ersten Löwen. Die beiden Paschas lagen faul unter einem Baum und konnten sich zu keiner Aktion aufraffen. Aber zumindest hatten wir unsere ersten Katzen und das schon am ersten richtigen Tag der Safari. Wir blieben nicht allzu lange bei den Beiden und machten uns auf den Weg weitere Dinge zu entdeckten.






Direkt an der Hauptstraße saß kurze Zeit später ein Adler, der kurz zuvor Beute gemacht hatte und diese rupfte. Als der Vogel davonflog konnte man deutlich erkennen, dass es auch ein Vogel war. Erinnerte mich irgendwie an ein halbes Hähnchen :P .







Wir fuhren dann weiter in Richtung Osten wo der Tarangire Nationalpark in eine weite Savanne überging während die Gegend um den Tarangire River eher Buschland war das von einzelnen majestätischen Baobabs gezeichnet war.


Hinter einem kleinen Termitenhügel entdeckte Lazaro einen weiteren Löwen, der aber erstens sehr weit entfernt und zweitens so faul war, dass man lediglich ab und an mal einen hochgereckten Fuß erkennen konnte. Wir ließen den Löwen Löwen sein und fuhren zurück an den Tarangire River. Wo wir eine Elefantenherde bei der täglichen Wassersuche beobachteten.














Wenn jemand die Vögel bestimmen möchte ... gerne ... ich bin da nicht so bewandert im Detail :huh: :(
Letzte Änderung: 14 Nov 2016 08:29 von Bebbl.
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14 Nov 2016 09:36 #451973
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Tag 2 – Tarangire Nationalpark – Strecke: Klick

Zurück auf der Campsite machten Axel und ich „Jagd“ auf die unzähligen herumfliegenden Vögel und verkürzten uns so die Zeit zwischen den Game Drives.






Nach dem wieder hervorragenden Lunch verbrachten wir dieses Mal einige Zeit an den Wasserlöchern und beobachteten das Kommen und Gehen der vielen Tiere.













Wir fuhren dann in südlicher Richtung in Richtung Tarangire River ließen uns von einer Horde Paviane bespaßen und genossen die herrliche Landschaft im Park der Elefanten. Zwei der kleinen Racker hatten es meiner Freundin besonders angetan. Sie hatten nur Blödsinn im Kopf und so wurde uns überhaupt nicht langweilig. Nach dieser Comedyshow wurden wir wieder mit einem herrlichen Sonnenuntergang verabschiedet.












Man merkte deutlich wie der Park und die Tiere das Wasser benötigten. Der Himmel zog sich immer wieder zu aber Regen fiel nicht. Allerdings führte der verhangene Himmel zu grandiosen Landschaftsaufnahmen.





Später in der Serengeti würde uns der Regen einholen und zu noch schönen Aufnahmen führen. Wie ich überhaupt sagen muss, dass es zwar immer bewölkt war aber deswegen auch nie langweilig (was den Himmel angeht :) ). Der aufkommende Regen sorgte immer wieder für stimmungsvolle Landschaften und einen farbenfrohen Himmel.










Es war schon dunkel als wir auf unserer Campsite ankamen. Und wir hatten Besuch. Einige Elefanten hatten das Gras auf der Campsite für gut befunden und stillten ihren Hunger direkt an und hinter unserem Zelt. Es war also unmöglich in eben dieses zu kommen. So verdrückten wir unser Abendessen und warteten bis sich die Elefanten davon machten. Danach verkrochen wir uns hundemüde unter die Decke und verbrachten eine ruhige Nacht an diesem wunderschönen Flecken Erde.

Letzte Änderung: 23 Nov 2016 13:41 von Bebbl.
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16 Nov 2016 09:35 #452332
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Tag 3 Tarangire Nationalpark – Strecke: Klick

Nachdem sich die Elefanten zurückgezogen hatten konnten wir uns beruhigt ins Zelt begeben und verbrachten eine ruhige, erholsame Nacht ohne jedwedige Unterbrechungen. Es wurde auch Zeit, dass wir dringend Schlaf nachholten, denn die letzten Tage forderten ihren Tribut. So trafen wir uns schon früh am Morgen ausgeschlafen zum Frühstück, nichtahnend, dass uns der aufregendste Tag im Tarangire Nationalpark bevorstehen würde.
Nach dem Frühstück machten wir uns auf dem Weg. Wie jeden Morgen kamen wir wieder an den Wasserlöchern vorbei an denen sich aber diesmal noch nicht so viele Tiere aufhielten.






So zog es uns weiter in Richtung Tarangire River. Nicht weit hinter den Wasserlöchern entdeckten wir zwei Greifvögel, die sich an einem Baumstamm zu schaffen machten. Einer der Vögel versuchte ständig irgendetwas aus dem scheinbar hohlen Baumstamm herauszuzerren. Wir konnten leider nicht erkennen was das Ziel der Begierde war. Der andere Greifvogel beobachtete die Szenerie aufmerksam. Ob die beiden jetzt zusammengehörten oder doch eher gegeneinander arbeiteten kann ich leider nicht sagen, da, wie bereits erwähnt, ich es nicht so mit Vögeln habe bzw. ich sie einfach nicht auseinanderhalten kann. Und besonders bei Greifvögeln ist es ja manchmal schwer Jung- und Altvogel derselben Art zu unterscheiden. Da gibt es sicherlich bessere Experten wie mich!






Wir beobachteten das Tun der Beiden eine Zeitlang als sich aber kein Ergebnis einstellte beschlossen wir unsere Reise in Richtung Fluss fortzusetzen. Unterhalb einer Lodge (Name ist mir leider entfallen) in der Nähe der Campsite fanden wir uns plötzlich in einer Herde Elefanten wieder. Wir stoppten den Motor und genossen die Zeit inmitten der Dickhäuter. Die grauen Riesen nahmen überhaupt keine Notiz von uns und bewegten sich mit gemächlichen Schritten um unser Fahrzeug. Für Spaß sorgten die zahlreichen Kälber, die, wie Teenies halt so sind, immer wieder mit Rangeleien für Action sorgten.









In der Nähe des Tarangire Rivers standen mehrere Fahrzeuge und starrten in Richtung eines großen Baobabs. Dort solle sich in einer Höhle im Baum ein Leopard mit möglicherweise einem Jungtier befinden. Wir konnten die gefleckte Schönheit zuerst nicht entdecken. Die anderen Fahrzeuge versuchten die Katze von der anderen Seite aufzuspüren als sie plötzlich aus einem Busch neben dem Baum hervorkam die Lage einschließlich uns sondierte und in dem hohlen Baum verschwand. Die Entfernung war zu groß um irgendwelche Bilder zu machen und so beschlossen wir unseren Trip fortzusetzen. Wir fuhren dann in östlicher Richtung auf der Tarangire Road bis zur Matete Picnicsite, wo wir eine kurze Pause mit Toilettengang machten. Man hat von der erhöhten Picnicsite einen wunderbaren Blick auf den tiefergelegenen Tarangire River. Von dort oben sahen wir einige Fahrzeuge, die immer wieder vor und zurückfuhren. Da musste also irgendetwas Interessantes sein.



Wir fuhren also wieder zurück und kamen zu dem Punkt wo die Autos sich befanden. Wir mussten nicht lange suchen, um die Gepardin zu entdecken, die sich mit ihrem Jungen hinter einem Baum versteckte.





Die Anzahl der Autos hielt sich in Grenzen. Es kamen immer wieder welche aber genauso schnell fuhren sie wieder weg. Da wir Zeit hatten konnten wir alles ohne Stress abwarten. Geparden sind, laut Guide Lazaro, sehr selten im Tarangire anzutreffen und so freuten wir uns umso mehr diese außergewöhnliche Sichtung zu haben. Genauso freute sich mehrere junge Amerikanerinen, die nach Ihrer Frage „What is there?“ und meiner Antwort „A Cheetah with a cub“ mit unzähligen langezogenen „Aaaaaaaaaamazing“ beinahe vor Freude aus dem Auto gefallen wären. Ist schon unglaublich wie manche Menschen sich freuen können, auch wenn´s manchmal bei Amerikanern irgendwie aufgesetzt klingt. Der Gepardin jedenfalls war´s egal und nach einiger Zeit tat sie uns sogar den Gefallen und kam hinter ihrem Baum vor um sich in Bewegung zu setzen.





Der Pulk der Autos hat sich zwischenzeitlich stark verkleinert aber noch immer wurde die Raubkatze von einer staatlichen Anzahl von Fahrzeugen begleitet. Sie schritt parallel zum Weg und bewegte sich mit konzentriertem Blick auf eine Herde Impalas zu.



Das Jungtier folgte immer in gebührendem Abstand.



Wir hofften schon auf eine Jagdsequenz aber da machten uns die anwesenden Guides einen Strich durch die Rechnung. Einige wenige dieser Spezialisten positionierten sich so zwischen Gepard und Beutetier, dass es der Jägerin unmöglich war einen Angriff zu starten. Daher brach sie den Beutezug ab und verzog sich ins Dickicht. Immer wieder schade, wie sich manche Guides benehmen, getrieben von der Gier nach gutem Trinkgeld. Auch wir verließen die Katze und fuhren zurück zur Campsite um unseren Lunch einzunehmen.







Nachdem wir die Gepardin verlassen hatten fanden wir noch in weiter Entfernung einige Löwen die sich auf einem Baum tummelten.




Da die Raubtiere zu weit weg waren hielten wir uns nicht lange dort auf sondern fuhren weiter durch die grandiose Landschaft des Tarangire Nationalparks.




Einige Vögel konnten wir noch ungestört beobachten.









Strecke des morgendlichen Game Drives:

Letzte Änderung: 16 Nov 2016 09:53 von Bebbl.
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