THEMA: Crossings, Cats & Kills - Tansania Sep./Okt. 2016
08 Nov 2016 08:50 #451211
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Bereits seit langer Zeit wollten mein Freund Axel (Uganda80) und ich, unbedingt einmal die Crossings am Mara River miterleben. Deshalb begannen schon im letzten Jahr die ersten Planungen für einen Trip rund um die Flußüberquerungen der Gnus. Natürlich sollte sich die Reise nicht nur darauf beschränken. Zuerst war die Frage wann und wohin wir reisen wollen. Es gibt ja die Möglichkeit die Crossings in Kenia oder in Tansania zu erleben. Da wir mit Sikoyo und Mashokatours bzw. unserem Driverguide Lazaro schon mehrfach gute Erfahrungen gemacht hatten war die Entscheidung für Pro Tansania schnell gefällt. Ende September/Oktober war üblicherweise die Zeit für die Gnus den Rückweg in Richtung Serengeti und in den Süden nach Ndutu anzutreten. Deshalb fiel unsere Wahl für die Reisezeit auf eben diesem Zeitraum. Und so buchten wir unseren Hinflug für den 20.09.2016. So ganz wohl war mir nicht, da ich vor 2 Jahren Ende Oktober in der Seronera Region unterwegs war und dort schon Massen an Gnus anzutreffen waren. Aber das ist eben von Jahr zu Jahr verschieden und abhängig von den Regengüssen in den verschiedenen Teilen der Serengeti. Es blieb uns also nichts weiter übrig als zu hoffen. Begleiten würde uns meine Freundin Dagmar, die das erste Mal nach Afrika und damit auf eine Safari ging. Des Weiteren schloss sich uns noch ein Mitreisender aus meinem letzten Urlaub in Botswana an, so dass wir mit Karl-Heinz 4 Personen waren. Dadurch hielt sich der Preis für Fahrzeug/Benzin und Guide/Koch in Grenzen und das Platzangebot wurde nicht übermäßig strapaziert. Obwohl es teilweise, vor allem während den Platzwechseln schon hart an der Grenze war. Denn neben den Taschen für jede Person mussten noch insgesamt 5 Zelte, Wasser und Benzin für die Special Campsite in Kogatende, das Essen, die Fotoausrüstung und natürlich die Menschen untergebracht werden. Da wir alle (außer meiner Freundin) eine nicht unerhebliche Masse an Fotoausrüstung dabei hatten war der Landcruiser, obwohl schon verlängert, schnell am Anschlag. Die Planungen sahen also wie folgt aus:
Ankunft Kilimanjaro Airport --> Übernachtung Mashokatours guesthouse
1. Tag: Tarangire Nationalpark / Public Campsite
2. Tag: Tarangire Nationalpark / Public Campsite
3. Tag: Tarangire Nationalpark / Public Campsite
4. Tag: Fahrt zum Ngorongoro Krater / Ngorongoro Conservation Area / Rhino Lodge
5. Tag: Ngorongoro Crater / Ngorongoro Conservation Area / Rhino Lodge
6. Tag: Fahrt in die Serengeti / Seronera Region / Public Campsite
7. Tag: Seronera Region / Serengeti Nationalpark / Public Campsite
8. Tag: Fahrt in die Lobo Region / Serengeti Nationalpark / Public Campsite --> nachträglich geändert in Seronera Region
9. Tag: Fahrt nach Kogatende / Serengeti Nationalpark / Special campsite
10. Tag: Kogatende / Serengeti Nationalpark / Special campsite
11. Tag: Kogatende / Serengeti Nationalpark / Special campsite
12. Tag: Kogatende / Serengeti Nationalpark / Special campsite
13. Tag: Fahrt nach Seronera / Serengeti Nationalpark / Public campsite
14. Tag: Fahrt nach Ndutu / Ngorongoro Conservation Area / Ndutu Safari Lodge
15. Tag: Fahrt nach Arusha / Besuch Waisenhaus / Abflug Kilimanjaro Airport
So war alles mit Sikoyo abgesprochen und auch für gut und machbar empfunden. Also wurde schon frühzeitig die Special Campsite in Kogatende gebucht und schon im Januar die Flüge mit Turkish Airlines. Während der Tour und nach Rücksprache mit unserem Guide Lazaro empfahl uns dieser den Ablauf dahingehend zu verändern, dass wir die Fahrt nach Lobo am 8. Tag strichen und dafür eine weitere Nacht in Seronera verbringen. Da die Strecke von Seronera nach Lobo sehr lang und schwierig wäre. Wir kannten die Strecke nicht und vertrauten auf unseren Guide und das war eine gute Entscheidung. Da Axel schon 1 Woche früher nach Tansania flog um den Mount Meru zu besteigen und anschließend noch 1 Woche für den Ol Donyo Lengai sowie den Lake Natron einplante trafen wir uns erst in Arusha mit ihm. Die Flüge waren also gebucht und es begann die lange Zeit des Wartens. Es war ja noch über 9 Monate bis zur Abreise. Vor allem für meine Freundin war es eine ungewisse Zeit, da sie ja noch nie in Afrika war, geschweige denn dort gecampt hat. Allerlei Horrorgeschichten und gutgemeinte Ratschläge von Nichtafrikakennern verunsicherten sie noch mehr. Da halfen auch meine gebetsmühlenartigen Verweise auf tausende überlebende Camper jedes Jahr in der Serengeti nicht viel. Ist ja auch verständlich, verbindet man Afrika oft nur mit gefährlichen Raubtieren, tödlichen Schlangen und giftigem Krabbelgetier. Trotz allem hat sie sich prächtig geschlagen und ließ sich die Vorfreude auch nicht nehmen. Im Nachhinein betrachtet war sie sehr tapfer und die anfängliche Skepsis hat sich dann im Laufe der Reise auch gelegt. Im Laufe der Vorbereitungen holte auch uns die von der tansanischen Regierungen kurzfristig eingeführte VAT auf alle touristischen Leistungen ein. Somit erhöhte sich der Preis unserer Reise mal eben schlagartig um fast 19%. Selbst auf die bereits im Januar bezahlte Special Campsite mussten wir einen Zuschlag zahlen. Es ist mir völlig egal wie und was Andere darüber denken, aber das was die tansanische Regierung abzieht ist eine bodenlose Frechheit und lässt sich mit nichts begründen außer damit, dass einige wenige Personen sich noch mehr die Taschen vollstopfen wollen. Ich für meinen Teil hoffe, dass die Regierung das spüren wird und eventuell ein Umdenken einkehrt. Leidtragende sind wie immer die kleinen Straßenverkäufer und Safariunternehmen die einen Rückgang der Touristen merken werden. Die Nationalparkgebühren erhöhten sich also für den Tarangire NP von 45$ auf 53$, für den Ngorongoro Krater von 250$ auf 300$, für die NCA von 50$ auf 71$ und für die Serengeti von 60$ auf 71$. Die Übernachtungsgebühren auf den Public Campsites von 30$ auf 35,40$ und auf der Special Campsite von 50$ auf 59,50$. Der Preis in den Lodges erhöhte sich nicht, da die Betreiber schon vorher die VAT abführten. Alles in allem ein stolzer Preis und das Ganze macht Tansania mit zum teuersten Reiseland in ganz Afrika. Irgendwann legte sich auch dieser Ärger und wir freuten uns nur noch als endlich der Abflugtag gekommen war. Axel befand sich bereits in Tansania und hatte den Mount Meru bestiegen. Axel, vielleicht magst du ein paar Bilder einstellen…
Mit Karl-Heinz, der in der Nähe von Schweinfurt wohnte, mit uns aber von Stuttgart aus flog, war ausgemacht, dass er so gegen 9 Uhr bei uns aufschlagen würde, und sein Auto bei einer Freundin von Dagmar für die Dauer des Urlaubes stehen lassen konnte. Gemeinsam wollte wir dann mit der S-Bahn zum Flughafen fahren wo unser Flieger um 13 Uhr in Richtung Istanbul abheben sollte. Um 9 Uhr klingelte mein Handy, es war Karl-Heinz! Ich dachte er wolle mir sagen, wo er sich gerade befindet. Das tat er auch, allerdings hatte er verschlafen und war erst um 15 Minuten vor 9 Uhr aufgewacht. Jesses, das würde nun aber knapp werden. Karl-Heinz beschloss direkt zum Flughafen zu fahren und hoffte dass es nirgends einen Stau gab. Ohne Stau müsste es noch reichen, da wir ja bereits am Abend zuvor online eingecheckt hatten. Wir machten uns also auf den Weg zur S-Bahn und waren um ca. 11 Uhr am Flughafen in Stuttgart. Nach der Gepäckaufgabe liefen wir noch etwas im Flughafengebäude herum und genehmigten uns ein Getränk. Um kurz nach 12 Uhr trudelte dann auch Karl-Heinz ein, der die Strecke ohne Stau hinter sich bringen konnte und sein Smart an den Rand des glühenden Motors trieb. Leider stellte er sein Fahrzeug in der Hektik und natürlich weil er sich in Stuttgart nicht auskannte auf einem ganz normalen Parkplatz ab. Das würde ein teurer Spaß werden wenn er nach 15 Tagen sein Auto wieder abholen würde, in der Hoffnung, dass es überhaupt noch da stand. Und ja, es war ein teurer Spaß! Er hat sein Auto nach langem Suchen wiedergefunden aber die Flughafengesellschaft hatte in der Zeit in der wir weg waren die Software für die Parkhäuser umgestellt so dass er ziemliche Schwierigkeiten hatte seine Gebühren überhaupt an den Mann zu bringen. Schlussendlich hat dann doch alles geklappt … zwar teuer aber besser wie einen zweiten Flug buchen müssen oder den Urlaub ganz zu verpassen.
So kamen wir mitten in der Nacht in Tansania an wo uns Lazaro am Flughafen abholte und zu Sikoyo fuhr. Nachdem wir morgens um 3 Uhr Axel aus den Federn geschmissen hatten, um uns zu begrüßen fielen wir kurz darauf alle in die Betten. Am nächsten Tag sollte es schon früh erst zum Shoppen und dann in den Tarangire Nationalpark gehen.



Ich freue mich über jeden Kommentar und über alle die uns auf dieser Reise begleiten möchten…



Wer keine Kommentare lesen will, dem hilft die Sonne oben rechts!
Letzte Änderung: 15 Dez 2016 07:15 von Bebbl.
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08 Nov 2016 20:06 #451297
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Liebes Forum,

gerne stelle ich in Andys Reisebericht auch noch ein paar Fotos meiner Mount Meru Besteigung ein.

Mount Meru Besteigung Tag 1

Nach meiner Kili-Besteigung von 2015 bin ich in regelmäßigen Kontakt mit meinem damaligen Lieblingsguide, August Diwani, geblieben. Er arbeitet für Kilimanjaro Active Tours in Moshi, die ich auch uneingeschränkt weiterempfehlen kann. Bei der Agentur habe ich direkt angefragt, ob August die Tour mit mir machen kann - das OK kam sofort. Wer eine Besteigung auf den Kili / Meru plant, dem sei wirklich dieser Guide ans Herz gelegt. Er ist super nett, kümmert sich um wirklich alles und man kann super mit ihm plaudern und dazu bringt er einem noch richtig was in Swahili bei.

Tag 1:
August holt mich bei Sikoyo gegen 11:30 Uhr morgens ab. Wir fahren in den Arusha NP zum Momella Gate. Dort trage ich mich in eine Liste ein und stoße auf die anderen Wanderer. Zum Glück findet sich eine super nette Gruppe, alle ziemlich in meinem Alter. Gegen 14:00 Uhr laufen wir endlich los. Vorbei an Giraffen und Büffeln geht der Weg ganz sachte los in Richtung des wunderschönen Tree Arch, einem mächtigen Feigenbaum. Hier machen wir eine ausgiebige Pause und Fotorast. Anschließend wird der gut ausgebaute Weg ein bisschen steiler. Wir passieren einen tollen Wasserfall. Wunderschöne Blicke gehen immer wieder ins Tal wir können die Momellaseen von oben sehen. Langsam wird es etwas kühler, die ersten Moose und Flechten hängen an den Bäumen, überall blüht es. Die farbenprächtigen Turakkos hüpfen von Ast zu Ast, Nektarvögel in den Büschen, Hornraben auf den Bäumen - schade, aber mein Teleobjektiv wollte ich dann doch nicht auf den Berg schleppen. Der immer noch fast einer Straße ähnelnde Weg macht eine Biegung und wir verlassen den Kitoto-Wald. Nun erreichen wir den irre schönen Meru-Kraterboden: einzelne Bäume von Moosen behangen und dahinter die rund 1000 m steile Wand des Ashcones, auf den ich mich so gefreut hatte. Hier wusste ich, dass sich die Wanderung für mich schon gelohnt hatte. Gegen 18:00 Uhr erreichten wir ganz gemütlich die tolle Miriakamba Hütte, gelegen auf 2.500 m. Der Ranger vergibt an uns ruck zuck die Zimmer, ich bekomme sogar ein Vierbettzimmer ganz für mich alleine. Besser geht es nicht. Kurze Zeit später heisst es in der gemütlichen Essenshütte: Futtern bis zum Umfallen - leckeres Popcorn mit heißem Kaffee oder Tee, Kekse und sonstiges Gebäck. Dann kommt schon der Koch und reicht heiße Suppe. Anschließend gibt es Rindfleisch mit Bratkartoffeln und gemischtem Gemüse, Avocadosalat und noch eine riesige Früchteplatte. Kurze Zeit später verabschiede ich mich in mein Bett.





















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08 Nov 2016 20:27 #451303
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Tag 2:
Nach einem ausgiebigem Frühstück mit Crepes, Toast, Rühreiern, Würstchen und Bohnen geht es um 08:00 Uhr gemütlich weiter. Wir kommen an uralten Bäumen vorbei unter uns immer wieder die glitzernden Momellaseen. Der Little Meru, unser heutiges Ziel, ist nun deutlich zu erkennen. Nach einer ausgiebigen Rast wird die Vegetation langsam spärlicher. Außerdem hat es vor nicht allzulanger Zeit am Meru ordentlich gebrannt, viele der Heidesträucher sind abgefackelt. Gegen 13:00 Uhr erreichen wir die Saddle Hut auf 3570 m. Auch hier ergattere ich wieder ein Vierbettzimmer für mich alleine. Nach einem super Mittagessen lege ich mich zwei Stündchen hin und schlafe ein bisschen. August holt mich um 16:00 Uhr ab und wir wandern ganz pole pole auf den Little Meru. Den Kibo sieht man leider nicht trotzdem hat die Stimmung hier oben schon etwas magisches. Wir bleiben eine Weile hier oben und machen viele Fotos. Anschließend steigen wir ab und nach einem wieder äußerst leckeren Mal geht es für ein paar Stündchen ins Bett.



















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08 Nov 2016 20:31 #451309
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Tag 3:
Geschlafen hab ich gar nicht, ich war viel zu aufgeregt und ich glaube so erging es auch den meisten anderen in der Hütte. Um 23:30 packte ich meine sieben Sachen für den Aufstieg dann gab es schon wieder Essen (Porridge mit ordentlich Zucker und Zimt) und im Schein der Stirnlampe machte ich mich mit August um 00:30 auf den Weg. Es war eine Vollmondnacht. Alles völlig ruhig, kein Wind, keine sonstigen Geräusche, dazu der Mondschein und die abgefackelten Heidesträucher - eine ganz eigenartige Stimmung. Wir machten ein paar Päuschen. Irgendwie waren wir dann doch etwas zu schnell auf dem Gipfel, die Uhr zeigte erst 04:30. Ich habe mir den Allerwertesten abgefroren also sind wir wieder ein Stück abgestiegen und harrten noch etwas an einer geschützten Stelle aus. Zum Sonnenaufgang standen wir dann glücklich auf dem Gipfel. Der Ausblick ist absolut fantastisch. Wirklich direkt hinter der aufgehenden Sonne erhebt sich der Kili aus dem Wolkenmeer. Direkt unterhalb der extrem steilen Abbruchwand liegt der Ashcone, den die Sonne erst in lilafarbenes, dann in ein oranges Licht taucht. Hinter mir ragten violette Wolkentürme auf, es war einfach galaktisch. Wir blieben eine Zeit lang oben und ich machte ein paar schöne Aufnahmen, dann hieß es auf zum Abstieg. Den Ashcone immer wieder im Blick geht der Weg vorbei am Rhino Point (auch ein toller Ausblickspunkt zum Sonnenaufgang) und wieder zurück zur Saddle Hut. Dort sind wir um 09:00 Uhr. Wir hauen uns alle erstmal ins Bett bis 11:30. Dann gab es nochmal ein gutes Mittagessen und anschließend folgte der gemütliche Abstieg zur Miriakamba Hütte. Man ist nun aber schon ganz schön platt. Daher war ich froh dass ich mit August noch die Nacht dort verbracht habe, die anderen haben sich dann von mir verabschiedet und sind noch zum Momella Gate abgestiegen (dauert dann nochmal ca. 2 1/2 - 3 Stunden).





















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08 Nov 2016 20:33 #451310
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Tag 4:
Nach einer guten Nacht und einem ausgiebigem Frühstück machen wir uns auf den Weg. Genutzt wird nun der Short Cut zum Gate. Trotzdem ist auch dieser Weg sehr reizvoll, besonders am Schluss mit einem herrlichen Wasserfall und einer tollen Walking-Safari, vorbei an vielen Giraffen und einer großen Büffelherde in der Ferne. Am Gate steht schon wieder Essen parat - hier wird man einfach nur gemästet ! Nach der Trinkgeldübergabe geht es wieder aus dem Park und nun heißt es - asante sana rafiki und kwaheri.

So Andy, jetzt freue ich mich auf Deine Fortsetzung !

Letzte Änderung: 08 Nov 2016 20:34 von uganda80.
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21.09.2016 - Tag 1 – Tarangire Nationalpark - Strecke: Klick
Nach einer kurzen Nacht in Sikoyo´s Guesthouse waren alle schon früh auf den Beinen um die Vorbereitungen für unsere Reise zu treffen. Viele Dinge mussten in den Landcruiser verladen werden. Da wir in Kogatende auf einer Special Campsite vollkommen ohne Infrastruktur 4 Nächte verbringen werden benötigten wir eine mobile Toilette, Wasser und mangels Tankstelle in dieser Region auch Ersatzkanister für Benzin. Nachdem alles im Fahrzeug verstaut war machten wir uns auf den Weg nach Arusha, wo wir uns mit unserem altbekannten Koch Prosper trafen und das Essen für den gesamten Trip einluden. Während Lazaro und Prosper die Essensvorräte von rechts nach links und wieder von links nach rechts packten um ja jeden Millimeter im Fahrzeug konsequent auszunutzen, wechselten wir Geld und gingen anschließen in den Nakumatt um uns mit Getränken und alltäglich benötigtem zu versorgen. Nachdem alles geschafft war ging es dann endlich los und wir brachen auf in die Wildnis, die sich uns zuerst in Form einer geteerten Straße darbot. Die Strecke bis zum Tarangire Nationalpark ist im Gegensatz zur Straße in die Serengeti bis fast ans Haupttor asphaltiert. Nur die letzten 7- 8 Kilometer muss man über eine Buschsstraße zurücklegen. Lazaro erledigte die Formalitäten und schon bald konnten wir zum Camping Platz weiterfahren. Der mir bekannte Campingplatz liegt nicht weit vom Eingangstor entfernt und hatte sich in den 2 Jahren meiner Abwesenheit nicht verändert. Allerdings standen schon relativ viele Zelte. Wir suchten uns also alle einen freien, möglichst schattigen Platz und bauten unsere Zelte auf. Da ich vor dem Urlaub noch ein neues Zelt gekauft hatte, dauerte es bei mir etwas länger aber schlussendlich hab ich es dann doch geschafft und wir konnten am Nachmittag unseren ersten Game Drive im Tarangire Nationalpark. Für meine Freundin war es der erste Game Drive überhaupt und ich war gespannt was wir entdecken würden. Wir hatten an diesem Nachmittag nicht mehr viel Zeit und so blieben die Sichtungen recht spärlich.


Dagmar´s erste Elefanten

Beweisbild :-)

Träumen im Tarangire Nationalpark





Dafür verabschiedete uns der Tarangire Nationalpark mit einem wunderschönen Sonnenuntergang.







Nach einem von unserem Koch Prosper in gewohnt hervorragender Manier gezauberten Abendessen verkrochen wir uns frühzeitig ins Zelt für unsere erste Nacht in der Wildnis Afrikas. Eine Nacht, die meiner Freundin wohl für immer im Gedächtnis bleiben wird…

Für alle die, die zu faul sind den obigen Link anzuklicken :-)
Letzte Änderung: 11 Nov 2016 09:08 von Bebbl.
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