THEMA: Weihnachten und Neujahr in Nordtansania's Wildnis
13 Jan 2016 16:33 #414706
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  • Lisa64 am 13 Jan 2016 16:33
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Hallo Elvira

Wundervolle Erinnerungen werden wach - vielen Dank !
Zebra Refreshment fährt auch am Abend zur Dinnerzeit die Campingplätze an .
Wir haben die kühlen Getränke sehr genossen und auch noch nett geratscht - ein echt netter Typ betreibt den Wagen .

Grüße Lisa
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13 Jan 2016 18:33 #414721
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  • Bushtruckers am 13 Jan 2016 18:33
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Hallo Lisa

der hat echte eine gute Idee!

Liebe Gruesse
Elvira
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13 Jan 2016 18:33 #414722
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Nun wir tun uns gütlich an der Lunchbox von der Serena Lodge. An Picknickplätzen ist Voegel fotografieren einfach, da sie sich an Menschen gewohnt sind und leider halt auch gefüttert werden.



Schuppenkoepfchen / Speckle-fronted Weaver



Starweber / White-headed Buffalo Weaver in dessen Nester die Zwergfalken brueten



Elsterwuerger / Magpie Shrike

Bakari hat was von Geparden gehört und die gehen wir nun suchen. Strausse stehen auf der Strasse, da muss man halt warten, bis man vorbei kann.





Trappen und Frankoline laufen im hohen Gras rum, doch darin liegende Geparden zu sichten, ist fast unmöglich, solange sie sich nicht bewegen. Also gemütlich Richtung Lodge. Ein Kongoni (Kuhantilope) liegt auf dem Weg, gibt die Strasse aber frei und posiert toll für uns.

Wir müssen noch tanken und fahren zur Garage bei Seronera. Da liegt ein grosses Löwenrudel unter einem Leberwurstbaum. Sehen kann man sie dank dem hohen Gras ganz schlecht. Hin und wieder steht einer auf, lässt sich aber gleich wieder ins Gras fallen.



Das nächste niedliche Tier, das wir zu sehen bekommen, ist der Aufpasser einer Truppe Zebramangusten.

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14 Jan 2016 19:00 #414880
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Dieser Marmorspätzling frisst die Samen einer bodenkriechenden Pflanze. Ich kenne leider den Namen nicht, weiss aber, dass die kleinen, spitzigen Samen enorm weh tun können.



Wir wollen noch beim Hippopool vorbei und kommen dabei an Dikdiks und im Schlamm liegenden Büffelbullen vorbei.





Dank dem vielen Regen fliesst viel Wasser in dem Fluss und die Hippos müssen nicht mehr dicht zusammengedrängt in der Dreckbrühe liegen, wie es im Oktober der Fall war.







Auch ein noch ganz kleines Nilpferdchen ist neben seiner grossen Mutter im Wasser.



Zum Vergleich die gleiche Stelle im Oktober 2015



Wir müssen, die Zeit drängt. Also zum Hauptweg zurück und Richtung Süden bis zur Abzweigung zur Serena Lodge. Ein hüpfendes Dikdik, es ist ganz aufgeregt und siehe da, ein Schakal. Dieser schnüffelt ihm nach und das Dikdik hüpft in hohen Sprüngen immer weiter weg. Ein 2. Schakal kommt auf die Strasse und das an uns vorbeisausende Safarifahrzeug konnte grade knapp bremsen, so dass der Schakal unverletzt blieb. Uns drängt die Zeit und wir müssen, doch dies war ein interessanter Anblick - und es ist zu hoffen, der Schakal hat was anderes zu fressen gefunden.

Als wir um eine der Kurven kommen, wo die Strasse ziemlich gelitten hat, treffen wir auf einen Verkehrsstau. Ein Fahrer hat es geschafft, eins seiner Räder in ein tiefes Loch bei einer Wasserröhre zu versenken. Er musste rausgezogen werden und man konnte den verbrannten Gummi der spulenden Räder noch riechen. Nun, nachdem was passiert ist, werfen sie als Warnung grosse Steine rein.

Bakari wurde unterwegs schon von einem Angestellten der Lodge angerufen und als wir ankamen, redete ich mit ihm. Sie hatten als Ueberraschung einen Sundowner vorbereitet. Nun, Pech, wir wussten von nichts. Er versprach, dass wir den in der Ngorongoro Serena Lodge bekommen sollten.

Wir sollen schauen, dass wir dann um 18.30 spätestens in der Lodge sein werden. Nun also unter die Dusche und zum Abendessen anziehen. Beim reinspazieren in das Hauptgebäude kommen mir die Rufe der Kröten entgegen. Diesmal ist der Fotoapparat mit dabei. Sie paaren sich und die nichtbeschäftigten Männchen blasen ihre Rufblase weit auf, so dass der montone aber für mich beruhigend klingende Ton weit hallt.



Ein gediegenes und wohlschmeckendes Abendessen vom Buffet erwartet uns. Von einer Dame, die am Buffet arbeitet, erfahre ich, dass sie zum Training hier ist. Sie kommt aus Kenia, wie viele Angestellte in den Lodgen. Ab ins Bett, die Morgen kommen immer sehr schnell.

28.12. Heute müssen wir um 08.00 Uhr los, damit wir es innert den 24 Stunden während denen das Ticket gültig ist, zum Naabi Gate schaffen. Bei zu spätem Auschecken, muss ein ganzer Tag nachbezahlt werden. Ein grosser Mistkäfer liegt am Boden. Also hebe ich ihn auf und positioniere ihn zum fotografieren. Danach setze ich ihn im Gras ab.



Die Pillendreher sind weitläufig mit den Maikäfern verwandt und gehören zu den Mistkäfern, welche mit über 25.000 Arten über den Globus verteilt sind. Würden keine Mistkäfer existieren, so würden die Steppen, wo sehr viele Pflanzenfresser leben, bald im Dung vergraben werden. Sie sind also enorm wichtig für den Kreislauf.
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15 Jan 2016 18:42 #414990
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Wir starten nun die Fahrt via den Moru Kopjes zum Naabi Hill Gate. Ueberall sieht man noch viel Wasser liegen, doch die Wege sind grösstenteils trocken. Weit weg auf einem Baum liegt ein Leopard. Es reicht grade für ein Erkennungsbild. Wir fahren zügig ohne zu rasen, doch anhalten tun wir nur bei einer Herde Impalas und dann den Moru Kopjes.




Kurz vor dem Naabi Hill ist alles voller Zebras, die zügig ziehen.








Es scheint mir dass das vorderste Zebras von einer Schlinge verletzt ist - ob die Schlinge noch dran ist, kann ich leider nicht erkennen. Es fiel mir auch erst jetzt beim Fotos bearbeiten auf.



Ein paar Minuten vor der vorgeschriebenen Auscheckzeit erreichen wir das Naabi Gate. Rotschnabelbüffelweber tanzen bei ihren Nestern , die sie nicht nach Weberart weben, sondern grob aus Zweigen konstruieren. Es ist Mittagszeit und somit fällt kein Licht auf die schwarzen Vögel. Versuchen tue ich es trotzdem.



Wir beschliessen vor dem Essen auf die Kopjes hoch zu gehen. Man sieht unendlich weit von da oben, doch Fotos bringen in der feuchten Mittagsluft gar nichts. Nun erst mal Essen.



Ein Vogel fliegt unters Dach an die Mauer. Eine Felsenschwalbe hat dort ihr Nest gebaut und bringt Futter zu den noch nestbedürftigen Jungen. Das Nest bauen sie aus Lehmkügelchen und kleben es an der Wand fest.



Beim Elefantenschädel erkläre ich, wie das mit den Zähnen bei den Elefanten funktioniert. Sie wachsen von hinten nach vorne. Jeder nachfolgende der 6 Zahnsätze ist grösser als der vorhergehende. Bei den Lamelleneinschnitten brechen sie vorne weg. Somit hat der Elefant immer Zähne, bis der letzte im Alter von etwa 66 Jahren auch verbraucht ist.



Elfenastrild beim Naabi Gate
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16 Jan 2016 10:04 #415044
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Es geht weiter, runter vom Naabi Hill auf die Ebene. Da stehen etwa 10 Autos, da muss was sein. Ist es auch - ein Gepard. Er will eigentlich über die Strasse und schaut sich um, wo es am besten ist, zwischen den Autos durchzugehen.






und der Beweis, dass es sich um ein Maennchen handelt, das alleine unterwegs ist, was seltener der Fall ist. Meist bilden sie Koalitionen von 2 - 3 Katern.





Wir sind an allem interessiert und halten auch für eine Sumpfschildkröte, die in einer der Pfützen Wasser gefunden hat. Wenn diese austrocknet, dann wandert sie zu einer anderen. Starrbrust-Pelomeduse (Pelomedusa subrufa)



Wir sind nun im Ndutu Gebiet, welches zur Ngorongoro Conservation area gehört. Zebras haben hier schon Einzug gehalten und etliche Stuten sind hoch trächtig.



Weiss- und Regenstörche laufen auf der Wiese rum und suchen nach Insekten, die nach dem Regen in grosser Zahl vorhanden sind.

Erstmal nun in die Lodge, um die Zimmer zu beziehen und uns etwas frisch zu machen. Danach wieder ab in die Wildnis. Bakari hört von Löwen und somit zieht es uns dahin. Auch ein grosser Elefantenbulle frisst unweit von den Löwen. Es stehen etwa 5 Autos hier, als die Ranger kamen. Jedem Fahrer, der keinen Eintrittsbeleg für die Serengeti hat, werden die Belege für Ndutu weggenommen. Wir stehen etwa 200 m von der Grenze, die sehr unklar mit weissen Grenzsteinen markiert ist. Das leidige Thema wird von Safariveranstaltern mit TANAPA diskutiert, wie ich von einem anderen Fahrer später höre. Es ist wirklich tückisch! Und ein Rätselraten, wo man sich nun befindet - Serengeti oder Ndutu.



Da liegt ein Löffelhund im Gras und ruht sich aus.


Ein stattlicher Elefantenbulle spaziert gemütlich im Abendlicht durch das seichte Wasser.



Die Sonne senkt sich und es ist Zeit in die Lodge zu fahren. Schon vor dem Abendessen sitzen die Ginsterkatze oben auf dem Gebälke. Dies ein Faktor, der der Ndutu Lodge einen speziellen Charakter verleiht. Müde ab ins Bett.

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