THEMA: Als Selbstfahrer Masai Mara, Serengeti, Ngorongoro
04 Mai 2010 22:22 #138847
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  • christian am 04 Mai 2010 22:22
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Hallo!

Wir waren seit 2007 mehrfach in der Serengeti als Selbstfahrer unterwegs.
Warum soll es da Probleme geben? Der Park wird nur in der Regenzeit zum Problem wegen einiger Schwarzschlamm-Passagen.
(auch black-cotton-soil genannt)
Tiere sind immer zu sehen, auch wenn die Migration etwas sehr besonderes ist. Meine Empfehlung: Eine private campsite buchen, kostet 50$p.p.statt 30$p.p. ist es aber wert. Naturerlebnis pur ohne Overlander und Gruppentourismus.

Tansania ist Afrika pur!!! Sehr teuer aber ist es Wert! Mit den Parks in Namibia oder SA ist das nicht zu vergleichen.

Christian

Ps: Private campsites müssen vor gebucht werden. Es ist aber alles in den einschlägigen Reiseführern beschrieben.
Letzte Änderung: 04 Mai 2010 22:53 von christian.
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05 Mai 2010 19:47 #138948
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Hallo zusammen, bin neu hier und möchte von meinen Erlebnissen in TZ als Selbstfahrer berichten.

Wir haben durch einen Freund in Arusha einen LR 110 Tdi gekauft und waren 2 Monate Jan/Feb 2010 unterwegs. Wir sind folgende Strecke gefahren: Arusha-Mto Wa Mbu-Lake Natron-Wasso-Lake Ndutu-Karatu-Lake Eyasi-Tarangire-Arusha-Pangani-Arusha

Die Strecke zum Lake Natron und weiter über Wasso direkt zum Lake Ndutu war der absolute Höhepunkt. Gut befahrbar und landschaftlich wunderschön. Speziell die Strecke Wasso-Lake Ndutu war spitze. Keine Menschenseele und Tausende Gnus.

Wir hatten am Lake Ndutu für 2 Nächte eine Lodge gebucht und sind 3 Tage in der Ngorongoro Conservation Area rumgefahren. Beim Reinfahren von Wasso her, hat es kein Gate und wir mussten erst beim herausfahren vor Karatu dann zahlen. Da es bereits später nachmittag war, haben wir berichtet, dass wir direkt von Wasso gekommen seinen. Mussten also nur einen Tag bezahlen. Ob das auch funktioniert beim Campen bezweifle ich, da doch meist Rangers am Campsite vorbeikommen, um die Tickets zu kontrollieren.

Laut Freunden in Arusha soll es auch eine tolle direkte Strecke Lake Eyasi-Lake Ndutu geben, da fährt man durch gar kein Gate mehr.

Zu den Autovermietern: in Kenya kann ich auch Arid Adventures empfehlen. Haben im letzten Sommer einen Defender und einen LAndCruiser gemietet. Ob man aber nach TZ reisen darf, weiss ich nicht.

Im Oktober geht es wieder nach TZ, dann wollen wir die Massai Steppe erkunden. Hat das schon mal jemand gemacht?

Robert
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06 Mai 2010 18:07 #139066
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Hallo zusammen!

Christian:
Meine Empfehlung: Eine private campsite buchen, kostet 50$p.p.statt 30$p.p. ist es aber wert. Naturerlebnis pur ohne Overlander und Gruppentourismus.
Wir waren im März u.a. in der Ngorongoro Conservation Area und in der Serengeti. Der Campingplatz am Ngorongoro Krater war sehr schön, sehr groß und super gepflegt (so was haben wir in Kenya noch nicht gesehen). Wir haben uns einen Stellplatz abseits von 2 größeren Gruppen gesucht und waren dort auch ungestört.
In der Serengeti sah das schon wesentlich anders aus. Die uns zugeteilte DikDik Campsite war recht klein und vollgepackt mit 40 Zelten und mehr als 100 Leuten (nach uns trafen noch weitere Camper ein). Wir hatten große Not, noch ein Plätzchen für uns zu finden und kamen uns vor wie in einer Konservenbüchse. Die sanitären Anlagen waren grottenschlecht, ungepflegt und Wasserhähne an den Waschbecken defekt.
Man kann es also so oder anders antreffen und daher ist das Buchen einer privat Campsite sicher zu überlegen, wenn man den Trubel nicht so sehr liebt (tun wir auch nicht! Wir haben unsere beiden Abende in der Serengeti mit ganz schön langen Gesichtern verbracht).

Im übrigen ist das Selbstfahren in Tansania und in Kenia überhaupt kein Problem. Und wer in diesen Ländern als Selbstfahrer unterwegs ist, kann sicher auch schon einen Reifen wechseln und im Idealfall auch kleinere Pannen am Auto vorübergehend beheben. Auch das Tanken und selbst größere Pannen haben uns in der Wildnis nie Probleme bereitet. An den Ranger-Stationen ist in der Regel immer auch eine Werkstatt und Tankmöglichkeit angegliedert. Außerdem hat man ja auch einen Reservekanister dabei, der mehr als 5l fasst und meistens füllt man den Tank an jeder sich bietenden Stelle auf.

Schöne Grüße an alle Ostafrika-Selbstfahre! Vielleicht sieht man sich ja mal!Dann bitte blinken, winken und anhalten! :)

Birgitt
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19 Aug 2010 09:27 #152409
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Hallo zusammen,

kann man vor Ort in Lodges auch geführte Trekkingtouren mit einem Guide buchen? Oder auch Trekking-Safaris, Wanderungen am Ngorongoro-Krater oder dergleichen? Wir würden ebenfalls als Selbstfahrer unterwegs sein, würde mich aber nicht trauen, irgendwo alleine wandern zu gehen.

Vielen Dank auch für die vielen Tipps in diesem Thread!

Viele Grüße
Nicky
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19 Aug 2010 18:30 #152479
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  • christian am 04 Mai 2010 22:22
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Hallo!

wenn ihr Trecking machen wollt, würde ich eine Tour in Arusha(oder über einen deutschen Reiseveranstalter) buchen. Wozu dafür als Selbstfahrer unterwegs sein? Es gibt zum Beispiel Touren mit Esel über mehrere Tage im Ngorongoro-gebiet. Das soll sehr schön sein. Habe ich aber nicht gemacht.

Wenn Ihr kleine (Nacht)Wanderungen machen wollt, geht das ggf. auch in den Lodgen. Bei Wanderungen im Nationalpark ist ein Führer mit Gewehr pflicht. Auch im Ruaha habe ich so etwas gesehen, das sollte also zu buchen sein.Wenn Ihr Euch in den Lodgen aufhaltet ist soetwas oft auch im Program enthalten. Ich würde mir aber überlegen, ob sich dann das Selbstfahren noch lohnt.

christian
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20 Aug 2010 09:28 #152545
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Für Fußsafaris würde ich mich eher an die Ranger als an die Lodges wenden.

In vielen Nationalparks in Ostafrika werden durch die Nationalpark-Ranger Fuß-Safaris angeboten.
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