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THEMA: Die Rettung eines Elefantenbabys Teil II
30 Mär 2009 23:19 #96302
  • siggi
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  • siggi am 30 Mär 2009 23:19
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Tsavo-East National Park Kenya

Wir besuchen den “David Sheldrick Wildlife Trust” in der Nähe von Nairobi. Diese Stiftung hat das weltweit erste Waisenhaus für Dickhäuter gegründet. Hier werden die Findelkinder in einer \"Patchwork-Familie\" großgezogen um sie eines Tages in die Wildnis entlassen zu können. Dank liebevoller Zuwendung entwickeln sich die Elefantenwaisen sehr gut. Teilweise schlafen die Pfleger sogar bei den kleinen Elefanten, die viel Liebe und Zuwendung brauchen.







Mehrmals täglich bekommen die Elefantenkinder eine Spezialmilch. Dann gibt es kein Halten.
Der Kleine aus Tsavo ist auch da und hat sich nach einer Woche bereits eingelebt.



So trinken Elefanten, direkt aus dem Schlauch. Ist doch sehr bequem.



He, ich will auch mal aus dem Schlauch trinken.





Jetzt reicht es mir. Gibst du mir den Schlauch nicht freiwillig, dann nehme ich ihn dir einfach weg.



So, jetzt habe ich den Schlauch. Die anderen können aus den Pfützen trinken.



Soll er doch mit dem blöden Schlauch glücklich werden. Nein, mit dem Rüssel das Wasser aufsaugen und dann in den Maul laufen lassen, das kann ich noch nicht. Aber in das Wasser pusten, damit es schön blubbert, das kann ich prima.



Da hat jemand ein Loch gemacht. Ob da was versteckt ist?



Ich grab mal ein bisschen. Mal sehen was da drin ist?



Zu was steht den die Tonne mit dem Wasser hier?



Na klar doch - zum Duschen



He, schaun mal der Kleine. Wenige Tage hier und macht schon so eine Show. Ob er wieder auf die Beine kommt?



Einfach herrlich, sich einzupudern. So bekommt das Leben wieder Farbe. Muss doch rot aussehen. Bin zwar noch klein - aber trotzdem ein “Roter Elefant” aus Tsavo.



Der Kleinste. Er ist wenige Tage alt und erst ein paar Tage hier. Wie man uns sagte, ist er noch verstört. Nimmt die Ersatzmilch und behält sie bei sich. Seine Mutter wurde von Wilderen in Tsavo erschossen und nach zwei oder drei Tagen allein im Busch von den Rangern gefunden und nach Nairobi gebracht.
In seinem Gesicht ist nur Traurigkeit, über den Verlust der Mutter und die Tage die er allein im Busch herumgeirrt ist.
Wird er überleben?

Link zum ersten Teil:
http://www.namibia-forum.ch/index.php?option=com_fireboard&func=view&catid=156&id=96232#96232
Siggi
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Letzte Änderung: 30 Mär 2009 23:34 von siggi.
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31 Mär 2009 08:19 #96314
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  • ANNICK am 31 Mär 2009 08:19
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Hallo Siggi,

Endlich geht die Story los. Wurde schon ungeduldig. Die Kleinen sind echt köstlich zum anschauen. Ich kann mir schon vorstellen wie es ist, da Live dabei zu sein.

Der Tag fängt richtig gut an.

Danke Siggi


Annick
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31 Mär 2009 09:09 #96316
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  • Afrika - ein einziges Abenteuer
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  • siggi am 30 Mär 2009 23:19
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Hallo ANNICK,
danke das motiviert.

Wird er überleben?
Ich sage es nur Dir ganz leise ins Ohr: Er lebt und es geht ihm gut. Bin im Mai in Kenya, wenn zeitlich machbar schauen wir nach ihm.

Gruß
Siggi
Siggi
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31 Mär 2009 09:16 #96318
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  • Olli Bö am 31 Mär 2009 09:16
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Hallo Siggi,

gerade wollte ich fragen, ob der arme kleine Kerl überlebt hat- wie schön, dass Du es schon verraten hast. Bin gespannt, wie Du ihn im Mai antreffen wirst und freu mich heute schon über ein paar Bilder.

Die kleinen Elefanten sind so niedlich, ich kann mich daran niemals satt sehen! Es ist mir völlig unbegreiflich, wie man so einem Kleinen einfach die Mutter wegschießen und das Kalb seinem Schicksal überlassen kann... :dry:

Nochmals danke für Deine herrlichen Bilder, die lustigen Kommentare und die unterhaltsamen Kurzgeschichten, die sich daraus ergeben. Da fängt der Tag wirklich gut an.

Grüße, Kathrin
Kathrin und Olli

Manchmal wollen die Goetter, dass etwas nicht gelingt, damit die Menschen die Demut bewahren.
Reisebericht Botswana Apr/Mai 08:
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Reisebericht Botswana Jun 09: Feuertaufe im Regenwasser
Norwegen 2010
Letzte Änderung: 31 Mär 2009 09:17 von Olli Bö.
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31 Mär 2009 10:00 #96320
  • Gernot Eicker
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  • Gernot Eicker am 31 Mär 2009 10:00
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siggi schrieb:


Tsavo-East National Park Kenya

In seinem Gesicht ist nur Traurigkeit, über den Verlust der Mutter und die Tage die er allein im Busch herumgeirrt ist.
Wird er überleben?

moin,

es ist höchst unwissenschaftlich, Tiere so zu vermenschlichen.
Das ist doch kein Streichelzoo!
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31 Mär 2009 10:22 #96321
  • trauch
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  • trauch am 31 Mär 2009 10:22
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Ich wusste gar nicht, dass das hier ein wissenschaftliches Forum ist... :S
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