Liebe Foris
wie versprochen, noch ein Bericht... springt auf, es geht an andere Orte
Etwas zu unserem Hintergrund. Vor Jahrzehnten waren wir Mitglieder im Reitverein Wetzikon, einer Stadt im Zürcher Oberland. Wir waren eine super Clique und haben viel unternommen. Sei es die Springkonkurrenz organisieren und durchführen, Tages- oder 2Tagesritte unternehmen, in die Reiterferien im Engadin (ich damals mit meinem Irischen Wolfshundmischling zu Fuss), Reitunterricht und Abende im Restaurant oder userer Reiterstube.
Nachdem ich 1999 nach Kenia zog, erlosch der Kontakt etwas, aber Facebook kommt da gelegen. Als ich 2020 im kalten Januar in der CH war, gab es ein Treffen mit den “alten” Reitern. War so toll!
Dann haben sich 2 Pärchen entschieden, mit mir in Kenia auf Safari zu fahren. Leider musste das eine kurzfristig wegen Krankheit absagen. Doch Moni und P kamen.
Am 20.9. fuhr ich ins Four Points am Flughafen und holte die beiden ab. Welche Freude! Wir sassen noch kurz zusammen, bevor es ins Bett ging.
21.9. Joseph kam pünktlich, doch eine Nabe am Rad ist gebrochen. Es ist Sonntag und somit dauert es bis Mittag bis das geflickt ist. Wir kommen also erst am späten Nachmittag in der Sentrim Lodge im Amboseli an.
22.9. Kurz vor 8 Uhr können wir vom Park aus schon einen recht klaren Kilimanjaro bewundern. Links Mawenzi mit 5.149 m, in der Mitte Kibo 5.895 m und rechts Shira 3.600 – 4.000 m. Shira ist der älteste Vulkan und erlosch vor ca. 2.5 Millionen Jahren. Der Vulkanrand ist stark erodiert und bildet ein Plateau. Kibo ist schlafend, denn er hat noch aktive Fumerolen.
Ein Hartlaubtrappen Mann / Hartlaub’s Bustard stolziert vorbei
Eine tolle Herde Grantgazellen / Grant’s Gazelle / Nanger granti. Man sieht es ist recht trocken.
Da die Toiletten recht weit weg sind, weil etliche Wege unter Wasser sind, gibt es in der Ol Tukai Lodge eine Kaffeepause. Der Kaffee hier ist wirklich gut.
Im Palmenwald stossen wir auf die Elefanten. Der eine muss ein ergiebiges Schlammloch gefunden haben. Die Palmen sind Afrikanische Wilddattelpalmen / Phoenix reclinata
So schief kommen Fotos gelegentlich raus, wenn ich Joseph’s Fenster benutzen muss. Ellipsenwasserbock / Common Waterbuck
Es tut so gut sich im Staub zu wälzen. Steppenzebras sind halt immer unterhaltsam
Es geht Richtung Sumpf und Observation Hill. Ein wunderschöner Elefantenbulle kommt anmarschiert. Da müssen wir einfach stehen bleiben. Der Kuhreiher wird gratis transportiert. Es hat noch einige tolle Bullen im Amboseli. Leider ist einer der berühmtesten, Craig, vor Kurzem verstorben.
Eine kleine Herde östlicher Weissbartgnus kommt angelaufen und nun kann man den Grössenunterschied gut sehen.
Wie beweglich der Rüssel ist, kann man nun gut sehen
Schaut genau, dann sieht man Akaziendornen, die in der Haut stecken. Er hatte sich wohl an den Gelbrindenakazien verköstigt.