THEMA: Von Samburu, Aberdare, Amboseli, Tsavo bis Watamu
19 Okt 2025 07:59 #714499
  • picco
  • piccos Avatar
  • Beiträge: 6177
  • Dank erhalten: 12486
  • picco am 19 Okt 2025 07:59
  • piccos Avatar
Hoi Elvira
Bushtruckers schrieb:
Zebras, Zebras, Zebras in verschiedenen Zahlen, Stellungen und Aktivitäten. Auch im Auto tönte es gelegentlich – ach wieder Zebras – war aber als Spass gemeint
Bei uns hiess es 2011 in der Serengeti ja mal 'Hats denn hier nur Leoparden, keine Zebras?'...
So unterschiedlich können Gamedrives sein... ;)

Danke fürs Weiterschreiben!
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: Bushtruckers
19 Okt 2025 20:06 #714520
  • Bushtruckers
  • Bushtruckerss Avatar
  • Meine Liebe zur Natur brachte mich nach Afrika
  • Beiträge: 1503
  • Dank erhalten: 5341
  • Bushtruckers am 19 Okt 2025 20:06
  • Bushtruckerss Avatar
Hoi Picco

und wir hatten keinen Leo..... :( dafuer vieles anderes

Ich versuche weiterzumachen.....

Liebe Gruesse
Elvira
Safaris in Ostafrika
Bush Trucker Tours
www.bushtrucker.ch
Elvira Wolfer

Zubucher- und individuelle Safaris
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: picco
19 Okt 2025 20:17 #714521
  • Bushtruckers
  • Bushtruckerss Avatar
  • Meine Liebe zur Natur brachte mich nach Afrika
  • Beiträge: 1503
  • Dank erhalten: 5341
  • Bushtruckers am 19 Okt 2025 20:06
  • Bushtruckerss Avatar
Marubus, Schildraben / Pied Crow, Indische Hauskrähen / Indian House Crow sind, wenn sie in zu grosser Zahl vorkommen, eine arge Bedrohung für kleinere Vögel, vor allem Bodenbrüter. Sie ernähren sich zwar von Aas und Abfall (was die Zahlen leider ansteigen lässt, da Kenia nicht eine Abfallverbrennungsanlage hat), doch halt eben auch von Kleintieren. Indische Hauskrähen sind gut im Futter klauen. An der Küste ist ein Vergiftungsprogramm mit eine speziellen Gift für Krähen im Gange. Es muss sein!







Das Wasserloch vor der Sentrim Tsavo Lodge zieht immer Tiere an. Man kann der Plattform aus gut beobachten oder durch die Drähte hindurch fotografieren. Nicht nur Elefanten kommen, sondern Steppenpaviane / Yellow Baboons und viele andere.





Der Graukopfliest / Grey-headed Kingfisher mag den Pfosten vor meinem Zelt…. Guter Aussichtspunkt, um Insekten und kleine Wirbeltiere zu erspähen



Ach und Libellen gibt es auch noch. Ein Weibchen der Elegant Dropwing (Sonnenzeiger) / Trithemis werneri. Das Männchen ist toll bunt…



Es gibt in der Gegend einen Mann, der Schlangen fängt, um sie wieder auszusetzen. Das rettet oft der Schlange und auch Menschen das Leben. Er hat die notwendige Ausrüstung und auch die Kenntnisse. Auf Facebook sind wir in Kontakt und ich kann sehen, was Norman Makokha tut. Wir planten schon lange, dass wir uns hier treffen. Für ihn war es logistisch nicht ganz einfach, doch er kam in die Lodge. Leider hatten wir nur wenig Zeit, denn ich sollte bald auf Pirschfahrt. Dennoch es war ein intensiver Gedankenaustausch unter Schlangenliebhabern!



Wir waren auf dem Weg zum Parkplatz, da rief uns BW. Beim Zaun läge eine tote Schlange. Schade, eine grosse Puffotter. Norman nutzt gleich die Gelegenheit Leute zu belehren. Ich frage rum, wer hat die getötet. Ich sage es auch dem Manager, denn die Besitzer der Lodge wollen nicht, dass Tiere getötet werden. Beim abendlichen Gespräch mit den Wächtern sickerte durch, dass sie es nicht waren. KWS hat jemanden mit einer grossen Maschine beauftragt, die Bedrohung Mathenge / Mesquite / Neltuma juliflora (former Prosopis juliflora) auszureissen. Dank den tief reichenden Pfahlwurzeln nicht einfach und keiner tut was, solange sie noch klein sind. Durch eine Japanische NGO und das 2. Mal durch die kenianische Regierung wurde der Baum aus Südamerika eingeführt. Er sollte als Viehfutter und Feuerholz / Kohle dienen. Doch der Schuss ging extrem hinten raus. Vieh / Ziegen und Wildtiere fressen es nicht. Die Samen des Hülsenfrüchtler sind so hart, dass sich Ziegen die Zähne ausbeissen. Das schlimmste ist, dass sich der Baum rasant verbreitet und undurchdringliche Hecken bildet, vor allem entlang von Strassen. Die Puffotter hatte sich wohl unter dem toten Baumstrunk versteckt und ist entweder von der Maschine oder Leuten getötet worden. Die Pirschfahrt startete ein paar Minuten später und zum Glück war keiner sauer.



Wir finden eine Gerenuk Dame, die leider etwas versteckt ist. Fälschlicherweise wird sie oft zu den nördlichen Vertretern gezählt, doch kommt sie auch im südlicheren Kenia vor.



Beim Kanderi Sumpf finden wir Elefanten….. Schwalben fliegen wild umher, um Insekten zu fangen.



Eine elegante Impala Kuh / Schwarzfersenantilope spaziert der Strasse entlang



Von hoch da oben kann man gut sehen, ob Fressfeinde im Anmarsch sind / Savannenpavian / Yellow Baboon. Sähe er etwas, würde er die Truppe warnen.



Königsglanzstare / Golden-breasted Starlings. Obwohl Joseph das Auto immer wieder anders stellt, gelingen die Bilder nicht. Die Vögel, so schön sie auch sind, sind selten kooperativ. Erschwerend ist, dass der Winkel stimmen muss, um die Schönheit einzufangen.



Elefantenmamas mit ihren Kleinen. Dahinter sieht man wie dicht die Mesquite Bäume wachsen!



Es ist nicht so selten, dass man einen Elefanten mit nur 1 Stosszahn findet



Einfach das schöne Licht und die tolle Landschaft des Tsavo Ost geniessen



Das Abendlicht beleuchtet den Raubadler / Tawny Eagle auf einem Craveta adansonii Baum grade toll



Es wird noch dauern, bis sich die Hörner des jungen Impala Bock’s in die Leier Form formen werden



Spinnen hat es überall – hier eine nicht zu kleine Wandernde Wolfsspinne (Familie Ctenidae). Die sind harmlos. Sie jagen ohne Netz.



Das letzte Abendessen und die letzte Nacht im Busch.
Safaris in Ostafrika
Bush Trucker Tours
www.bushtrucker.ch
Elvira Wolfer

Zubucher- und individuelle Safaris
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: tigris, Fluchtmann, ANNICK, Lotusblume, picco, THBiker, Beatnick, TinuHH, Enilorac65, Christian66
21 Okt 2025 13:00 #714647
  • Bushtruckers
  • Bushtruckerss Avatar
  • Meine Liebe zur Natur brachte mich nach Afrika
  • Beiträge: 1503
  • Dank erhalten: 5341
  • Bushtruckers am 19 Okt 2025 20:06
  • Bushtruckerss Avatar
30.6. (irgendwo habe ich mich mit dem Datum vertan) Heute geht es nach Watamu. Aber natürlich nicht ohne Sichtungen.

Kurz vor der Abfahrt mit Gepäck noch einen Spornkiebitz / Spur-winged Plover fotografieren.



Wir sind auf dem Weg zum Mudanda Rock. Die Löwin nutzt den Graben, der eigentlich zum Wasser von der Strasse wegfliessen zu lassen, gedacht ist.



Die Rotgesicht-Hornraben Familie / Southern Ground-Hornbill können wir auf keinen Fall unbeachtet lassen. Sie fressen alles, was in den Schnabel und Rachen passt. Auch Giftschlangen gehören dazu.







Bei den Steppenpavianen ist echt was los….











Bei einem der künstlich angelegten Wasserlöcher beobachten wir erst die Zebramangusten. Die suchen eifrig nach Futter.







Als aber die kräftigen Burschen auftauchten, verschwanden die Zebramangusten. Grösse hat Vortritt









Ach, da sind die Zebramangusten wieder. Ob der Graureiher ihnen was abgibt? Wohl kaum, dennoch man kann ja mal hoffen und schauen



Der kleinere Bulle nähert sich dem Grossen. Oft sind jüngere Bullen in der Nähe von Alten.

Safaris in Ostafrika
Bush Trucker Tours
www.bushtrucker.ch
Elvira Wolfer

Zubucher- und individuelle Safaris
Letzte Änderung: 21 Okt 2025 13:13 von Bushtruckers. Begründung: falsches Bild
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: tigris, Fluchtmann, Lotusblume, picco, THBiker, Sadie, Beatnick, TinuHH, mika1606, Christian66
21 Okt 2025 18:48 #714658
  • Bushtruckers
  • Bushtruckerss Avatar
  • Meine Liebe zur Natur brachte mich nach Afrika
  • Beiträge: 1503
  • Dank erhalten: 5341
  • Bushtruckers am 19 Okt 2025 20:06
  • Bushtruckerss Avatar
Um 09.10 sind wir dann beim Mudanda Rock. Dieser walfischförmige Fels aus Urgestein ist 1.6 km lang



Während die 5 den Berg erklimmen, suche ich nach Fotoobjekten. Vielleicht finde ich irgendwann mal raus, was das für ein Strauch ist.





Und hier die tapferen Berg Wanderer. Man sieht es hat hier noch Grün. Der Stein hat Einbuchtungen und Ritzen und da hält sich Wasser





Ein Weibchen der Einsiedleragame sucht auf dem Fels Insekten. Es hat Leben auf dem scheinbar öden Stein



Die Strasse führt uns nun Richtung Galana Fluss und es sind etliche Kilometer auf gerader Strasse. Sie ist recht gut und es holpert kaum. Es geht ein Stück dem Yatta Plateau entlang, wenn auch in einer ziemlichen Distanz. Der Galana Fluss ist immer zwischen uns und dem Yatta Plateau. Dies ist ein mit 290 km der längste Lavastrom der Welt. Er entsprang vom Oldonyo Sabuk, einem Vulkan in meiner Nähe, der auch ein Nationalpark ist









10.30 Uhr und wir kommen bei den Lugard Fällen an. Der Galana Fluss entspringt in der Nähe von Thika, bildet als Athi River die 14-Fälle und fliesst weiter westlich. Der Tsavo Fluss fliesst im Tsavo Ost hinzu und hier heisst er Galana Fluss. Nördlich von Malindi fliesst er als Sabaki Fluss in den Indischen Ozean. Die grünliche Farbe kommt von zu viel Abwasser, das leider in den Fluss gelassen wird (es mangelt auch an genügend Kläranlagen und dass die Fabriken und Häuser angeschlossen sind). Somit haben Algen genug Dünger, respektive zu viel. Der Fluss ist im Moment in recht niedriger Höhe. Er kann zwar auch noch kleiner werden oder ein reissender Strom, so dass man die schönen Felsen gar nicht mehr sehen kann. Mit 390 km Totallänge ist er nach dem Tana Fluss der 2. längste Fluss in Kenia





















Vielleicht fällt es dem einen oder anderen auf, ich mag diese Gesteinsformationen….
Safaris in Ostafrika
Bush Trucker Tours
www.bushtrucker.ch
Elvira Wolfer

Zubucher- und individuelle Safaris
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: Fluchtmann, picco, THBiker, Beatnick, TinuHH, Christian66
21 Okt 2025 20:38 #714662
  • Bushtruckers
  • Bushtruckerss Avatar
  • Meine Liebe zur Natur brachte mich nach Afrika
  • Beiträge: 1503
  • Dank erhalten: 5341
  • Bushtruckers am 19 Okt 2025 20:06
  • Bushtruckerss Avatar
Die Brücke über den Galana Fluss. Wenigstens wirklich hoch oben gebaut



Der nächste Halt ist beim Hippopool am Galana Fluss, wo Nilpferde und Krokodile ihre Ruhe geniessen, denn nahe ran kann man nicht. Das sind 2 der Tierarten, die oft Tote oder Verletzte fordern, wenn sie zum Wasserholen oder Wäsche waschen an Flüsse gehen.







Die Weite in Afrika….



Wir haben noch eine weite Strecke vor uns. Das Sala Gate liegt im Osten von uns. Nun sind wir unterwegs entlang des Galana Flusses.







Man sieht, sie haben an der Strasse gearbeitet und sie geschliffen. Somit ist es nicht soooo holprig und Joseph kann zügig fahren. Diese Strasse war vor nicht allzu langer Zeit die Hölle!

An verschiedenen Stellen werden diese dicken Röhren verlegt. So trocken es im Moment ist, wenn der Regen kommt, läuft er auf der harten Erde schnell ab und reisst die Strasse mit.









Beim Sala Gate freue ich mich, Nicholas wieder zu sehen. Er kam mit seinem Noah und einem kleineren, da wir sonst zu wenig Platz gehabt hätten mit all dem Gepäck. Joseph will gleich weg, sie hatten sein Lunchpaket nicht zubereitet…. Zudem muss er noch eine gute Strecke, aber auf direkterem Weg zur Sentrim Lodge fahren, wo er übernachten wird. Morgen fährt er dann nach Nairobi und startet bald eine andere Safari ohne mich.

Wir halten bei einem Souvenirshop und essen unser gepacktes Mittagessen. Klar teilen wir mit den beiden Fahrern. Einige kaufen ein paar Dinge, bevor es los geht. Als wir ca. 10 Minuten unterwegs waren, läutet das Telefon von Nicholas. RZ hätte seine Jacke vergessen. Ein riesiger Zufall, dass der Geschäftsmann die Nummer hatte. Dies nur, weil Nicholas eine MPESA Transaktion machte. Also zurück und RZ etwas wegen Vergesslichkeit hänseln.





Die Teerstrasse ist nun fast bis Watamu fertig und wir kommen gut voran. Je näher wir der Küste kommen, desto schwärzer werden die Wolken. Nach dem ausgedorrten Land sind wir plötzlich im Grünen. Der Küstenstreifen hat in der letzten Zeit ausserfahrplanmässig recht viel Regen bekommen. Dennoch, die Strecke zieht sich und wir sind etwa 2.5 Stunden unterwegs. Als ich den einen Teil des Arabuko Sokoke Waldes sehe, weiss ich, jetzt ist es nicht mehr so weit.

Es ist einfach immer schön, wenn man in einer Unterkunft ankommt und die Leute kennt, die einem herzlich begrüssen. Wir beziehen unsere Zimmer im Ocean Sports. Etwa Ruhen bevor es zum Abendessen geht. Ich staune nicht schlecht, als ich merkte, dass wir drinnen essen müssen. Doch der Wind ist so aussergewöhnlich stark, dass es uns die Teller mit Essen ins Gesicht schleudern würde. Und so bleibt es die Tage.
Safaris in Ostafrika
Bush Trucker Tours
www.bushtrucker.ch
Elvira Wolfer

Zubucher- und individuelle Safaris
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: tigris, Fluchtmann, ANNICK, picco, THBiker, Sadie, Beatnick, TinuHH, Christian66