Marubus, Schildraben / Pied Crow, Indische Hauskrähen / Indian House Crow sind, wenn sie in zu grosser Zahl vorkommen, eine arge Bedrohung für kleinere Vögel, vor allem Bodenbrüter. Sie ernähren sich zwar von Aas und Abfall (was die Zahlen leider ansteigen lässt, da Kenia nicht eine Abfallverbrennungsanlage hat), doch halt eben auch von Kleintieren. Indische Hauskrähen sind gut im Futter klauen. An der Küste ist ein Vergiftungsprogramm mit eine speziellen Gift für Krähen im Gange. Es muss sein!
Das Wasserloch vor der Sentrim Tsavo Lodge zieht immer Tiere an. Man kann der Plattform aus gut beobachten oder durch die Drähte hindurch fotografieren. Nicht nur Elefanten kommen, sondern Steppenpaviane / Yellow Baboons und viele andere.
Der Graukopfliest / Grey-headed Kingfisher mag den Pfosten vor meinem Zelt…. Guter Aussichtspunkt, um Insekten und kleine Wirbeltiere zu erspähen
Ach und Libellen gibt es auch noch. Ein Weibchen der Elegant Dropwing (Sonnenzeiger) / Trithemis werneri. Das Männchen ist toll bunt…
Es gibt in der Gegend einen Mann, der Schlangen fängt, um sie wieder auszusetzen. Das rettet oft der Schlange und auch Menschen das Leben. Er hat die notwendige Ausrüstung und auch die Kenntnisse. Auf Facebook sind wir in Kontakt und ich kann sehen, was Norman Makokha tut. Wir planten schon lange, dass wir uns hier treffen. Für ihn war es logistisch nicht ganz einfach, doch er kam in die Lodge. Leider hatten wir nur wenig Zeit, denn ich sollte bald auf Pirschfahrt. Dennoch es war ein intensiver Gedankenaustausch unter Schlangenliebhabern!
Wir waren auf dem Weg zum Parkplatz, da rief uns BW. Beim Zaun läge eine tote Schlange. Schade, eine grosse Puffotter. Norman nutzt gleich die Gelegenheit Leute zu belehren. Ich frage rum, wer hat die getötet. Ich sage es auch dem Manager, denn die Besitzer der Lodge wollen nicht, dass Tiere getötet werden. Beim abendlichen Gespräch mit den Wächtern sickerte durch, dass sie es nicht waren. KWS hat jemanden mit einer grossen Maschine beauftragt, die Bedrohung Mathenge / Mesquite / Neltuma juliflora (former Prosopis juliflora) auszureissen. Dank den tief reichenden Pfahlwurzeln nicht einfach und keiner tut was, solange sie noch klein sind. Durch eine Japanische NGO und das 2. Mal durch die kenianische Regierung wurde der Baum aus Südamerika eingeführt. Er sollte als Viehfutter und Feuerholz / Kohle dienen. Doch der Schuss ging extrem hinten raus. Vieh / Ziegen und Wildtiere fressen es nicht. Die Samen des Hülsenfrüchtler sind so hart, dass sich Ziegen die Zähne ausbeissen. Das schlimmste ist, dass sich der Baum rasant verbreitet und undurchdringliche Hecken bildet, vor allem entlang von Strassen. Die Puffotter hatte sich wohl unter dem toten Baumstrunk versteckt und ist entweder von der Maschine oder Leuten getötet worden. Die Pirschfahrt startete ein paar Minuten später und zum Glück war keiner sauer.
Wir finden eine Gerenuk Dame, die leider etwas versteckt ist. Fälschlicherweise wird sie oft zu den nördlichen Vertretern gezählt, doch kommt sie auch im südlicheren Kenia vor.
Beim Kanderi Sumpf finden wir Elefanten….. Schwalben fliegen wild umher, um Insekten zu fangen.
Eine elegante Impala Kuh / Schwarzfersenantilope spaziert der Strasse entlang
Von hoch da oben kann man gut sehen, ob Fressfeinde im Anmarsch sind / Savannenpavian / Yellow Baboon. Sähe er etwas, würde er die Truppe warnen.
Königsglanzstare / Golden-breasted Starlings. Obwohl Joseph das Auto immer wieder anders stellt, gelingen die Bilder nicht. Die Vögel, so schön sie auch sind, sind selten kooperativ. Erschwerend ist, dass der Winkel stimmen muss, um die Schönheit einzufangen.
Elefantenmamas mit ihren Kleinen. Dahinter sieht man wie dicht die Mesquite Bäume wachsen!
Es ist nicht so selten, dass man einen Elefanten mit nur 1 Stosszahn findet
Einfach das schöne Licht und die tolle Landschaft des Tsavo Ost geniessen
Das Abendlicht beleuchtet den Raubadler / Tawny Eagle auf einem Craveta adansonii Baum grade toll
Es wird noch dauern, bis sich die Hörner des jungen Impala Bock’s in die Leier Form formen werden
Spinnen hat es überall – hier eine nicht zu kleine Wandernde Wolfsspinne (Familie Ctenidae). Die sind harmlos. Sie jagen ohne Netz.
Das letzte Abendessen und die letzte Nacht im Busch.