THEMA: 6 Wochen Safari in Kenia und Nordtansania
24 Mär 2023 18:11 #664042
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  • Bushtruckers am 24 Mär 2023 18:11
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Liebe Foris

Nachdem Casimodo einen so schönen Bericht eingestellt hat und Burschi so lieb war, den Bericht von unserer November 2022 Tour zu kreieren, der u.a. ganz andere Aspekte bot, fange ich nun mit meinem an.
Burschi hat sehr toll, das Leben ausserhalb der Parks eingefangen, was mal einen Eindruck gibt, wo man überhaupt durchfährt, um von A nach B zu kommen.

Meine November Bilder habe ich auf Facebook gestellt und einige für die neue Webseite, die einfach nicht wachsen will, abgespeichert.

Damit Ihr einen Faden habt.
Die erste Safari startete in Kenia, ging durch Tansania und zurück nach Kenia, 3 Wochen. Danach verbrachte ich 3 Nächte im Four Points am Flughafen. Die 2. Tour war 7 Nächte Tsavo Ost, 7 Nächte Tsavo West und 7 Nächte Amboseli. Total 6 Wochen, was wirklich lange genug war, aber die zum Teil aussergewöhnlichen Sichtungen, hätte ich nicht missen wollen.

Ich habe sehr radikal Fotos gelöscht, sonst würde der Bericht nie fertig und meine Speicherplatte zu voll.

19.1. Meine Gäste, die teils in Deutschland und teils in Südafrika leben, kamen gestern an und übernachteten im Norfolk Hotel. Das, das älteste Hotel in Nairobi, das auch im Film “Out of Africa” eine Rolle spielte.

Ich buchte mich im Heron Hotel ein, da ich ganz früh eine Gruppe erwartete. Doch als ich im Norfolk sass, kam die Nachricht, Flug gestrichen, wir kommen einen Tag später. Mmhhh passiert leider im Moment gelegentlich.

Wir assen ein tolles Nachtessen. Das muss man sagen, das Norfolk hat eine echt hochstehende Küche! Wir merkten, dass wir uns gut verstehen werden. Schön auch, dass sie an allem Interesse haben und auch schon Erfahrungen aus dem südlichen Afrika haben.

20.1. Start in den Busch. Joseph, den mittlerweile ja einige kennen, holte erst mich ab und dann holten wir das Ehepaar im Norfolk ab. Die Fahrt nach Nakuru verlief ohne Probleme und zum Mittagessen waren wir in der Lake Nakuru Lodge. Unsere erste Pirsch starten wir um 16.00 Uhr.
Der Seewasserspiegel ist nach wie vor recht hoch und somit die tollen Wege entlang des Sees nicht befahrbar. Die Vegetation ist trocken, aber es noch Nahrung für die Pflanzenfresser.

Die Gelbrindenakazien sind nicht nur beeindruckende Bäume, sondern auch Nahrung für viele. Der Akaziensaft wird von Grünen Meerkatzen, Buschbabies und anderen genommen. Rothschildgiraffen reissen Rinde ab und das löst wiederum die Abgabe von Saft aus. Es bewirkt auch die Musterungen am Stamm. Leider sind viele durch Hochwasser abgestorben. Obwohl sie wachsen, wo der Wasserstand relativ hoch ist, war es schon seit einiger Zeit zu viel. Sie sind leider auch begehrt, um Holzkohle zu brennen.



Auch das erste Breitmaulnashorn begegnete uns



Klar, ohne Vogelfotos geht es nicht - Rosapelikane in Massen





Lake Nakuru Lodge ist für mich immer mit den Lake Nakuru Singern verbunden. Und es hat geklappt, dass sie heute kamen. Auch für die nächste Gruppe, die nach uns hierher kommen wird, werden sie singen. Leider sind die Videos gar nicht gut geworden. Es war schön die Gruppe, nach so langer Zeit (Covid) endlich mal wieder sehen und hören zu dürfen.

20.1. Morgenstund hat Gold im Mund…. Also safarigemäss früh aus den Federn und nach dem Frühstück ab in die Wildnis. Das Licht am See ist zwar super, aber man kommt nicht mehr nahe an den See. Aus Schutzgründen ist der Weg näher ran gesperrt und aussteigen darf man auch nicht mehr. Den Grund kann ich verstehen, zu viele jagden die Flamingos immer wieder hoch. Zudem hat es auch Büffel und Nashörner. Im Hintergrund die abgestorbenen Gelbrindenakazien.



Graumantelwürger / Grey-backed Fiscal



Hoch geht es auf das Baboon Cliff. Von hier aus sieht man gut, dass das Wasser über die Parkgrenze raus und in Häuser/Felder eindrang. Im Hintergrund Nakuru Stadt.



Kurz vor der Lodge auf dem Rückweg erspähen wir von Weitem ein Spitzmaulnashorn. Am Nachmittag war es dann netterweise etwas näher. Wir hatten noch andere Tiere gesehen, aber ich knipste nicht mehr so viel.



22.1. Joseph wählt die kürzere Route über das Mau Escarpment. Das grosse, bergige Gebiet ist das grösste Wasserauffanggebiet in Kenia. Leider sehr stark zersiedelt, was heisst, der Wald musste weichen. Es ist eines der heissen Eisen in der Politik….. Die Strasse ist grösstenteils geteert und zwischendurch halt Holperpiste.







Wir erreichen die Stadt Narok in guter Zeit. Ich hatte gemerkt, dass ich in der Eile falsch gepackt hatte. Das heisst, die Nachthemden sind in der Tasche für die 2. Safari gelandet. Also in den Tusky Supermarkt rein und eingekauft. Leider gab es nur “Made in China”, aber passen tun sie dennoch.
Tanken und weiter zum Sekenani Gate.
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24 Mär 2023 19:09 #664046
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  • Daxiang am 24 Mär 2023 19:09
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Hi Elvira,

einen Bericht von dir lass ich mir natürlich nicht entgehen! Da wir aber (hoffentlich) am Sonntag nach Namibia fliegen, lese ich ihn mir aber erst nach unserer Tour durch.

Liebe Grüße
Konni
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25 Mär 2023 04:14 #664056
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Hoi Elvira

Wau, sechs Wochen Safari...'träum'...

Bei Deinen Reiseberichten bin ich doch immer dabei, hau in die Tasten! :)
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Hallo Elvira, da bin ich auch gerne dabei! Liebe Grüsse Caroline
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25 Mär 2023 11:45 #664073
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Konni - der Bericht wird auch nach Deiner Rueckkehr noch nicht fertig sein. Geniesse also erstmal Namibia. Es kamen doch ein "paar" Fotos zusammen

Picco - hauen? dann bringst Du mir das naechste Mal eine neue Tastatur :woohoo: ;)

Caroline - herzlich willkommen

Es hat ENDLICH gestern Nacht mal anstaendig geregnet, aber weit in die Erde ist das Wasser noch nicht gedrungen
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26 Mär 2023 10:32 #664125
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Wenn es in Kenia giesst, heisst das auch, dass oft der Strom weg ist..... und Computer laufen auch hier nicht ohne....

Da wir auf der Triangle Seite übernachten, brauche ich hier nicht einzuchecken. Es geht auf dem Hauptweg und wir sehen eine Gruppe Topis, die starren. Es gibt auch Fahrer, die genau kucken. Und nun schaut auch Joseph und erklärt uns, wo der Leopard im Busch versteckt ist. Uns kommen nun etliche Fahrer entgegen – Ziel Leopard. Einige fahren normal, andere drücken zu sehr aufs Gaspedal.




Ein nettes Blümchen (Ocimum obovatum), kommt dann irgendwann mal auf die Blumenseite auf der Webseite. Im Moment ist es eine gute Uebung mit dem Pflanzenbuch von Anne Powys zurechtzukommen.



An der Mara Brücke essen wir unser gepacktes Mittagessen und ich checke uns ein. Der Fluss hat normal Wasser. Wir fahren nun den Hauptweg Richtung Serena Lodge. Und nun geht es los…. Elefanten, Elefanten, Elefanten. So viele habe ich in der Gegend noch nie gesehen. Aber es hat auch Löwen… Wie man sehen kann, ist es herrlich grün und das rote Hafergras steht hoch. Also kein Futtermangel. Die Löwinnen spazieren recht nahe bei den Elefanten vorbei. Keiner macht Anstalten, dem anderen was zu tun.









Unter dem Hauptweg Richtung Serena Lodge geht eine grosse Röhre zum Wasser ableiten durch. Und das nutzen die Löwen. Wir haben sie hier schon öfter gefunden und das ganz nah ohne ein anderes Auto.



Ob ich gemeint bin?



Hier kann man bequem liegen und schauen, ob was zum Fressen vorbei läuft. Im Hintergrund ist das Olololo Escarpment.



Nebst dem Hafergras wächst auch Fingergras. Beide sind sehr nahrhaft.



Man kann buchstäblich sehen, wie lästig diese kleinen Fliegen sind.

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