THEMA: Von Elefanten zu Zistensängern - 3.5 Wochen
12 Mär 2022 19:04 #639369
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Die Nachmittagspirschfahrt beschert uns 3 tolle Grosse Kudu Bullen. Sie spazieren vor dem Auto durch und auf einen Hügel. Wir folgen ihnen ganz vorsichtig. Obwohl oft scheu, zeigen diese keine Zeichen von Angst oder Unsicherheit. Und nein, das Portrait habe ich nicht wegen den Rotschnabelmadenhackern geknippst :lol:







Unter Geiern…. Vielleicht kennt jemand den Film noch. Weissrückengeier brüten auf Bäumen.



Das Abendessen schmeckt wieder herrlich.

8.2. Buffalo Springs
Heute wollen wir nach Buffalo Springs. Auf dem Weg nach Archer’s Post….

Kommentkämpfe dienen dazu die Kräfte zu messen und den Stärkeren als Sieger die Weibchen bekommen, ohne dass mit Absicht der Gegner verletzt wird. Die Kämpfe sind ritualisiert und die beiden Bright’s Gazellenbullen zeigen sehr schön, wie das vor sich geht. Ob alle Autoren, die Bright’s Gazelle (Nanger notata) als eigene Art akzeptieren, sei dahingestellt. Jedoch sind sie im neusten Säugetierbuch von Chris und Mathilde Stuart als eigene Art deklariert. Die haben auch viele Studien in etlichen Arten unternommen. Die Bright’s Gazelle finden man in Samburu, Meru und weiter im Norden (Marsabit County) bis in den Süden von Aethiopien.



Bright's Gazellen kaempfen

2 Adler, ein Schuss und dann setzen sie sich tief in einen Busch rein. Ich würde das unscharfe Bild nicht posten, wenn es nicht ein besonderer Adler wäre – ich war mir erst nicht sicher, ob Fleckenadler / Ayer’s Hawk-Eagle oder Afrikanischer Habichtsadler – neuer deutscher Name Akazienadler / African Hawk-Eagle / neuer wissenschaftlicher Name (Aquila spilogaster), was heisst er gehört nun zu den echten Adlern… mmmhhh wenn da noch wer durchblicken kann… Eine neue Vogelart für mich juhui!



Wie schön der wirklich ist, sieht man auf dem Bild von meinem Fotografenkollegen Lorenzo Barelli. Ich darf seine Bilder verwenden und das ist eins meiner Lieblingsbilder, die er in Kenia geschossen hat.



Aus dem Tor von Samburu raus, durch Archer’s Post, über die Brücke von wo man sieht wie sie den Sand aus dem Flussbett schaufeln und mit Lastern abtransportieren. Kann gefährlich werden, wenn der Fluss seinen Lauf ändern wird….. Dann kurz auf der Teerstrasse zum Tor von Buffalo Springs. Niemand da, das Tor ist abgeschlossen. Hupen also und irgendwann kommt einer gaaannzz langsam her. Obwohl er eine saure Miene macht, ist er total freundlich und heisst uns willkommen.

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12 Mär 2022 19:33 #639374
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Schon bekommt Joseph die Nachricht von einer Gepardin mit 3 Jungen und auch Moses treffen wir nochmal. Sie hat sich schon etwas ins Gebüsch verzogen und ist nur noch schwer fotografierbar. Als wir später wieder hier durchkamen, fanden wir leider Reifenspuren, die der Gepardin gefolgt sind. Dies kann zum Verlust der Jungen führen…..



Der Ololokwe ist von hier aus sehr gut sichtbar. Schade, das Licht ist schon zu grell. Wer ihn von vorne sieht, meint, dass es ein uneinnehmbarer Berg ist. Doch hinten geht es sachte runter. Man kann auch auf ihn hochspazieren.



Taitawürger / Taita Fiscal sind recht häufig und lieben es oben auf Büschen zu posieren



Der Dornbuschweber / Donaldon-Smith’s Sparrow-weaver ist fast endemisch in Kenia und demzufolge ein gesuchter Vogel (von Birdern natürlich :laugh:



Da rennt ein gut getarnter Vogel rasant herum. Den muss ich erwischen – nochmals eine neue Vogelart für mich! Somalirennvogel / Somali Courser



Spielen mit Reflektionen – Silberreiher / Great White Egret



Ein süsser kleiner Vogel wuselt unter einem Strauch herum. Immer wieder wird er von Grashalmen verdeckt – Goldpieper / Golden Pipit



Auf einmal stoppt Joseph und zeigt auf einen Ast. Erst sehen wir gar nichts, aber dann könnnen auch wir den Nilwaran erkennen



Als ich mal kurz hinters Auto musste, nutzte ich die Gelegenheit, dieses herzige Blümchen zu fotografieren. Was es ist weiss ich (noch) nicht.



Eins muss ich sagen, Buffalo Springs hat landschaftlich auch seinen Reiz!



Wir wollten eigentlich zum “Schwimmbad” aber da war so viel Betrieb und Toiletten gibt es auch nicht. Also weiter und zu einer Stelle, die mir gefällt – Sukkulenten. Aloe Art und Sansevieria sp.





Nun zurück zum Elephant Bedroom und wer blockiert da “meinen” Weg? Keine Bange, man macht einfach SOFORT Platz und nichts passiert.



Rasten und das leckere Mittagessen geniessen, bevor es um 16.00 Uhr wieder los geht.
Wir haben einen VH Ordner kreiert, da kommen alle Tiere und Vögel von hinten rein… dazu gehört nun auch dieser Gaukler / Bateleur. Ein Männchen, rotbraune Phase



Der stattliche Elefantenbulle präsentiert sich in bestem Licht. Als wir uns vor ihn stellten, trug der Wind seinen Duft genau auf uns zu. Und er roch wirklich. Für unsere Nasen nicht sehr angenehm. Auf dem letzten Bild sieht man leider den hässlichen Zaun von der Ashnil Lodge. Diese bauen nun ebenfalls auf der Buffalo Springs Seite eine weitere Lodge. Ob sie umziehen wegen Hochwasser ist noch nicht gewiss. Für mich egal, ich mag die nicht.









Termitenhügel nehme ich immer genau unter die Lupe. Ich könnte ja endlich einmal eine Wunschkobra erspähen…. Aber auch ohne Schlange, diese Termiten bauen geniale Schlösser



Zwergfalkendame / Pygmy Falcon. Sie brüten in den Nestern von Starwebern / White-headed Buffalo Weaver und ihr Verbreitungsgebiet deckt sich auch in etwa mit deren.



Toll steht Herr Gerenuk!



Leider unsere letzte Nacht….
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Letzte Änderung: 12 Mär 2022 19:43 von Bushtruckers. Begründung: link eingefuegt
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9.2. Samburu zu den Aberdare
Frühstück und Losfahrt um 07.30 Uhr. Vom Elephant Bedroom bis zu Archer’s Post schauen wir klar Tiere und können dem schön im Licht sitzenden Raubadler / Twany Eagle nicht widerstehen.



Am Ausgang gehe ich meiner Liebe für Sukkulenten nach – Desmidorchis acutangua aus der Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae). Die Blüten stinken und ziehen somit Fliegen zur Bestäubung an. Wäre ich nicht mehr so lange unterwegs, hätte ich Ableger mitgenommen.





Wüstenrosen (Adenium obesum) gehören ebenfalls zu den Hundsgiftgewächsen. Wilderer können mit dem Gift die Pfeile vergiften.



Wiederum geht es auf der Teerstrasse durch Isiolo und über die ziemlich zahlreichen Bumps. Danach die Strasse hoch bis vor Timau, wo unser Herr Gast seinen echt guten Espresso bekommt. Ich darf leider nicht, sonst schlafe ich nachts nicht. Der Schildrabe / Pied Crow ist zwar häufig und kommt auch in meinem Garten vor, aber ihn gut im Licht zu nicht hoch oben zu bekommen, ist anders. Joseph muss nun halt das Auto nochmals stoppen und schaut mich nur verwirrt an. Schildraben ernähren sich nebenbei von Abfall und vermehren sich deshalb lokal zu arg. Sie werden dann zur Bedrohung von anderen Vögeln, deren Nester sie plündern. Noch schlimmer ist die Indische Hauskrähe an der Küste, die leider immer mehr ins Inland vordringt. Man versucht sie zu dezimieren, indem man Eier aus deren Nestern holt – vergeblich.



Durch Nanyuki und an Nyeri vorbei bis zum Aberdare Country Club, wo das Mittagessen auf uns wartet. Es war Tellerservice und schmeckte gut. Was nun? Vögel jagen! Und die Nektarvögel sind sicherlich nicht die einfachsten. Doch einer gelingt recht gut – Nandinektarvogel (früher Preussnektarvoge) / Northern Double-collared Sunbird (Cinnyris reichenowi reichenowi – früher Nectarinia preussi kikuyuensis). Man sehe, die Wissenschaftler sind an der Arbeit….



Wenn man bei den Aberdare Bergen ist, fällt ein Baum besonders auf, wenn er in Blüte ist. Alle Baumkronen sind grün und mittendrin leuchtet es rosa. Cape Chestnut / frei übersetzt Kapkastanie (Calodendrum capense, Familie Rautengewächse)



Beim Treetops Gate (Eingang zum Aberdare Nationalpark) beobachte ich nach dem Einchecken diese Wespe. Als ich sie fotografierte, schauten mich die Ranger verwundert an. Was für ein Wildtier, die wohl entdeckt hat… Potter Wasp / Solitäre Faltenwespe – ich finde keinen besseren Deutschen Namen auf Internet – besser wäre Töpferwespe

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14 Mär 2022 15:21 #639487
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Bis zum The Ark sehen wir nicht viel. Ich bringe nur kurz mein Gepäck aufs Zimmer und nutze da Licht und die Ruhe auf dem Steg. Nun ein Wunsch geht in Erfüllung! Oliventaube / Olive Pigeon



Und eine unerwartete aber nicht unbekannte Art…. Gelbbartbülbül / Yellow-whiskered Greenbul / Eurillas latirostris. Das Foto war bei der 2. Sichtung, bei den ersten kam der gelbe Bart nicht so klar raus



Nektarvögel haben halt ihren Reiz. Hochland-Nektarvogel (früher Fülleborn-Nektarvogel) / Eastern Double-collared Sunbird (Cinnyris mediocris). Endemisch in Kenia Hochland und Nordtansania.



In dem seichten See, den man/Frau (habe gelernt, das ist nun üblich in Deutschland, dass alle Geschlechter einbezogen werden müssen) von den Plattformen aus gut übersehen kann, ist immer etwas los. Teichhühner / Common Moorhen (Gallinula chloropus meridionalis) sind immer present und suchen nach Nahrung.



Auf die Bekassine / Common Snipe (Gallinago g. gallinago) treffen wir nicht nur hier. Sie verbringen den Nordwinter in Afrika.



Und dann kommen die schwarzen Riesenwaldschweine (Hylochoerus m. meinertzhageni). In Kenia und Nordtansania kommt die grösste der 3 Unterarten vor. Ihr Begleiter, die Madenhacker, scheuen nicht davor zurück auch in Wunden zu bohren, um das Blut zu trinken. Riesenwaldschweineber können ein Stockmass von bis zu 1.1 m erreichen und bis zu 275 kg wiegen.





Riesenwaldschwein mit Madenhacker

Und so sieht es vor der The Ark Lodge aus



Man hört sie oft rufen und sieht gelegentlich eine grosse Zahl an Tüpfelhyänen. Hier werden sie nicht von Löwen bedroht, da es keine hat. Sie suchen nach günstigen Gelegenheiten ein Büffelkalb oder Buschbock zu reissen.



Vor Büffeln haben auch die Riesenwaldschweine Respekt!



Eine nette Kletterpflanze auf die man oft trifft – Black-eyes Susan (Thunbergia alata)



Turakos gehören zu den schönsten Vögeln in Afrika! Je nach Gebiet ändert die Art. Oft sitzen sie leider im Schatten oder fliegen, wobei die tolle rote Flügelunterseite zur Geltung kommt. Also ist ein guter Ort beim Vogelfütterungsplatz auf dem Steg. Seidenturako / Hartlaub’s Turaco



Nach dem Abendessen muss ich natürlich nochmals auf die offene Plattform. Die Flutlichter ziehen eine riesige Menge an Faltern und anderen Insekten an. Fledermäuse fliegen um mich herum und unter sind die Grossfleck-Ginsterkatzen, die sich gütlich tun.



Ab ins Bett.
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16 Mär 2022 18:32 #639683
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10.2. Aberdare Nationalpark
Wer es nicht scheut, morgens rechtzeitig aus den Federn zu kriechen, kann dies erleben. Es war aber nur an dem Morgen so toll, dann die nächsten beiden leider nicht mehr
6.38 Uhr Mount Kenia



6.53 Uhr



6.54 Uhr



6.55 Uhr



Es liegen viele tote Falter und andere Insekten rum und das holen sich die tagaktiven Vögel wie die Kapstelze / Cape Wagtail / Motacilla capensis wellsi



Nach dem Frühstück starten wir die Pirsch. Im Wald sehen wir noch kaum Tiere. Das die Stelle wo die Strasse sich verzweigt und links hoch in Hochmoor geht und da wollen wir hin.



An einem Ort, wo wir schon etliche Nektarvögel und auch ein VonHoehnel Chamäleon gefunden hatten, halten wir. Wenigstens ein Schmetterling Medea Sylph – Dickkopffalter und ein paar Blütenpflanzen



Beim idyllischen Teich, wo schon etliche Hochmoorpflanzen vorkommen, fotografieren wir kurz



Wo es zum Chania Fall runtergeht (zu Fuss, aber nicht für mich) fliegen 2 Bergbussarde über uns. Leider ist meine Kamera zu langsam für Flugaufnahmen. Dafür Schmetterlinge – African Migrant (Catopsilia florella – Familie Weisslinge / Pieridae). Erst das Männchen und dann African clouded Yellow (Colias electo). Die Blume ist Hebenstretia dentata, eine Hochlandpflanze







Die herrliche Landschaft der Aberdare Berge (Lesatima 4.001 m) für diejenigen, die gut zu Fuss sind



Durch den Märchenwald geht es zur Fishing Lodge. Es kommen uns so viele Schmetterlinge des African Migrant entgegen, sieht fast so aus, als ob Schneeflocken treiben. Fishing Lodge sind ähnlich der Alphütten und Selbstversorger. Also Essen, Trinken mitbringen. Küche und Küchenutensilien, sowie ein gemütlicher Essraum sind da. Es ist herrlich da oben, auch wenn es gelegentlich unter 0 Grad gehen kann

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Wer würde auf 2.920 m einen Blutschnabelweber / Red-billed Quelea erwarten? Ich sicherlich nicht…. Aber es war einer



Wir geniessen unser Mittagessen auf der Terrasse der Fishing Lodge. Nicht gegessenes, aber noch eingepacktes Mittagessen bekommt der Ranger. Die Aepfel sind für Joseph
Langsam geht es wieder Richtung The Ark. Aber erst habe ich noch riesiges Glück und kann den Aberdare Zistensänger fotografieren. Mein erstes anständiges Bild. Die Art ist endemisch und leider gefährdet.



Ich habe R versprochen wir finden Jacksons Frankoline / Jackson’s Spurfowl, also langsam fahren, denn oft sind am Wegesrand



Bei einer Gruppe Weisskehlmeerkatzen / Stuhlmann’s Blue Monkey / Cercopithecus mitis stuhlmanni verweilen wir eine Zeit. Sie sind grade intensiv mit Fressen beschäftigt. Die Blue Monkeys, wie sie im Englischen genannt werden, sind auch eine der komplexeren Gruppen. Aber mittlerweile gibt es gute Forscher, die das auch auf einer Karte einzeichnen, welche Unterart wo vorkommt.



Viel sehen wir nun nicht mehr und sind bald in der The Ark Lodge, die wir vom Weg aus fotografieren. Ich muss natürlich sofort wieder auf die Plattform und den Steg, ich könnte ja was verpassen. Ein stattlicher Buschbock kommt auf die Lichtung.



Büffel Mama mit Kalb kommen zum Trinken. Auf die Jungen haben es die Tüpfelhyänen abgesehen….



Ein gutes Abendessen und ins Bett

11.2. Aberdare Nationalpark
Der Morgen ist nicht grandios und eher trübe. Somit gibt es von der Morgenpirsch auch nur das Foto von dem Elefantenbullen, der sich bei der Körperpflege auf dem Weg nicht stören liess. Dass der Baum dem Druck standhält…





So flach ist der Tümpel, dass die Gelbschnabelenten / Yellow-billed Ducks den Untergrund aufwirbeln



Herr Buschbock, tested seine Weibchen auf Empfängnisbereitschaft





Einige Büffel haben lustige Hornformen



Nun auf den Steg und siehe da ich finde wieder eine neue Vogelart für mich! Dickschnabelgirlitz / Thick-billed Seedeater / Crithagra burtoni albifrons, die Unterart in den Hochlandwäldern in Kenia östlich des Grossen Grabenbruchs



Man kann sehen, es sind ein paar Regentropfen gefallen, aber nicht so, dass ich mich hätte verkriechen müssen. Goldschwingen Nektarvogel – Golden-winged Sunbird, Weibchen



Die Verstrebungen an der Brücke sind ganz eklig angebracht und die Brüstung ist für mich zu hoch. Lehnt man sich aber fest dagegen, dann wird die Kleidung dunkel von der Imprägnierung. Dennoch die Grossfleckginsterkatze und das Suni bringe ich mit Verrenkungen aufs Bild





Wuselig, nach Insekten suchend und klein ist der Kikuyu Brillenvogel / Kikuyu White-eye (früher Montane White-eye) / Zosterops kikuyuensis



Mit dem Regenbogen sage ich gute Nacht für heute

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Letzte Änderung: 16 Mär 2022 18:48 von Bushtruckers. Begründung: Fehler korrigiert
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