THEMA: Staub & Schlamm (Reisebericht Kenia 2021/2022)
18 Mai 2022 10:54 #643675
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  • Topobär am 18 Mai 2022 10:54
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13.Tag ( Do. 30.12.2022)
Tsawo East National Park
148km




Heute ist nicht mein bester Tag. Habe Verdauungsprobleme und mir ist den ganzen Tag über flau im Magen. Bin deshalb auch nicht sehr konzentriert bei den Gamedrives, so dass fast alle Sichtungen des Tages auf Kathrins Konto gehen.

Als wir aufstehen bedeckt Hochnebel den Himmel. Wir fahren zunächst nördlich des Voi River nach Osten in Richtung Aruba Dam. Mit die ersten Tiere die wir sehen sind 2 Löwen auf morgendlicher Revierpatrouille. Über einen längeren Zeitraum können wir die Beiden begleiten. Gute Fotos gelingen mir aber kaum. Erst ist es noch bedeckt und als dann die Sonne hervorkommt, haben wir die meiste Zeit Gegenlicht. Hinzu kommt noch, dass ich gestern Abend vergessen habe die Belichtungskorrektur zurückzunehmen und dies erst im Laufe des Vormittags bemerke.



Weiter geht es in Richtung Aruba Dam. Hier in der Gegend sieht man relativ viele Tiere.





Im Kanderi Swamp stehen viele Elefanten. Ich habe den Eindruck, dass die Stoßzähne der Elefanten in Ostafrika im Schnitt um einiges größer als bei Ihren Verwandten im südlichen Afrika sind.





Zwischen Aruba Dam und Satao Camp treffen wir auf ein großen Löwenrudel, die etwas weiter entfernt und dicht aneinander gekuschelt im hohen Gras liegen. Da es inzwischen wieder zugezogen hat, kann man auf den Fotos leider nur eine braunes Fellknäul ohne Konturen sehen.

Weiter geht es nach Süden zu den Ndara Plains. Hier ist hinsichtlich der Tierwelt ziemlich tote Hose. Zumindest größere Säugetiere sind kaum zu sehen. Selbst die Wasserlöcher sind verwaist. Auffällig sind dafür die riesigen Schwärme Wattled Starlings.

Gegen Mittag setzt sich dann die Sonne endgültig durch. Der Kontrast der tiefroten Erde und der saftig grünen Vegetation ist eine Freude für die Augen.





Da sich die großen Tiere nicht zeigen wollen, widmen wir uns verstärkt den kleinen Tieren, die so häufig übersehen werden.





Inzwischen ist es Mittag und sehr heiß geworden. Wir beschließen erst einmal zu einer ausgiebigen Siesta zurück auf die Campsite zu fahren. Kurz bevor wir ankommen sichtet Kathrin zwei Löwinnen im hohen Gras. Noch bevor ich die Kamera in Position habe sind die beiden auch schon wieder verschwunden.

Bis 16:00Uhr verlassen wir den Schatten unter dem Baum an unserem Stellplatz nicht.

Für den abendlichen Gamedrive beschließen wir, uns auf den Bereich nördlich des Voi River zwischen Campsite und Aruba Dam zu konzentrieren. Hier hatten wir am Vormittag die besten Sichtungen.



Man sieht, wie die Natur die aktuelle Zeit des Überflusses nutzt. Überall trifft man auf Antilopen mit Nachwuchs.





Leider fährt man beim Rückweg zur Campsite direkt der tiefstehenden Sonne entgegen, was die Tierbeobachtung nicht gerade erleichtert. Dazu bietet die Hauptpiste noch heftiges Wellblech.

Dafür finden wir einen schönen Sundownerplatz.







Zum Abendessen mache ich Nudeln mit Auberginen-Tomaten-Sauce.

Zum Glück hat es heute wesentlich weniger Insekten als am vorherigen Abend.

Später hören wir noch weit entfernt Löwen brüllen.
Letzte Änderung: 18 Mai 2022 11:09 von Topobär.
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18 Mai 2022 18:49 #643698
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  • Beatnick am 18 Mai 2022 18:49
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Hallo Thomas,

höchste Zeit, mal wieder so richtig "Danke" zu sagen. Das Chamäleon ist der Knaller! Ich freu mich auf die Fortsetzung.

Liebe Grüße,
Betti
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18 Mai 2022 19:58 #643702
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  • Sadie am 18 Mai 2022 19:58
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Danke Thomas! Denk dir mit all unseren Afrika Reisen “under the belt” haben wir noch nie den Kot Käfer oder ein Chamäleon entdeckt! Höchste Zeit dazu.
Im Tsavo East im September war nach und südlich des Aruba Hotels nichts aufzutreiben. Der Voi River hatte kein Wasser mehr und es wurde gepumpt.
Wart ihr auch bei der Pump Road?
LG Katrin
If life is a journey be sure to take the scenic route

Expedition Antarktis:
www.namibia-forum.ch...s-und-s-georgia.html

Island In Herbstfarben
www.namibia-forum.ch...-september-2018.html


Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019

www.namibia-forum.ch...landschaft-2019.html

Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different.
Juni 2018
www.namibia-forum.ch...e-but-different.html

Trip reports in English:

Namibia and KTP 2016
safaritalk.net/topic...-tr-nam-sa-bots-nam/

Botswana 2016:
safaritalk.net/topic...fari-tr-bots-nam-sa/

Tanzania 2015:
safaritalk.net/topic...s-and-lions-in-camp/

Nam-SA-Bots 2014:
safaritalk.net/topic...ca-and-namibiab/page
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18 Mai 2022 22:08 #643715
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  • bwananyoka am 18 Mai 2022 22:08
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Jambo ihr zwei, der Sundowner Platz sieht verdammt nach Kanderi Swamp aus? Und ja, die Elefanten im östlichen Afrika haben im vergleich zu ihren südlich lebenden Artgenossen das längere aber oft auch dünnere Elfenbein! Tsavo ist neben der Masai Mara unser "Hausrevier" und ich freue mich, dass ihr den Tsavo so intensive erleben konntet. Hoffe es treibt euch noch öfter in das östliche Afrika und wir können irgendwann mal den Sundowner im Bush gemeinsam erleben. Freue mich auf die Fortsetzung. kwa heri ya kuonana Jörg
Self Drive Safaris - Reiseberichte und Infos zu Kenya, Tanzania, Namibia und einer Kanu Safari in Zimbabwe - 1990 bis heute
www.safari-wangu.de
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19 Mai 2022 07:10 #643724
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Da sich die großen Tiere nicht zeigen wollen, widmen wir uns verstärkt den kleinen Tieren, die so häufig übersehen werden.

Hi Thomas,
für Chamäleon und Pillendeher würde ich sogar auf ne Katze verzichten!

Vielen Dank & liebe Grüße
Konni
Link zu Reiseberichten,Homepage & Reiseblog: www.namibia-forum.ch...ammlung-daxiang.html

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19 Mai 2022 14:18 #643749
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  • Topobär am 18 Mai 2022 10:54
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@Kathrin:
Ich vermute mal, das Du mit Pump Road die Strecke meinst, die wir als Pipeline Road kennen. Die fahren wir im nächsten Kapitel.

@Jörg:
Ja, der Sundowner Platz war am Kanderi Swamp.
Es wäre in der Tat super, wenn wir uns mal in Afrika treffen würden. Wir wechseln immer zwischen Ostafrika und dem südlichen Afrika. Die nächste Safari haben wir deshalb für den Jahreswechsel 23/24 für Botswana geplant und den Januar 25 wollen wir in Tansania verbringen. Für Kenia habe ich auch noch eine Tour im Hinterkopf, die ich unbedingt fahren will.
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