THEMA: Staub & Schlamm (Reisebericht Kenia 2021/2022)
03 Mär 2022 12:17 #638675
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  • Topobär am 03 Mär 2022 12:17
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Hallo Andre,

die Reifen waren in der Tat fabrikneu. Die waren noch keinen Meter gefahren. Ich hatte aber auch im Vorfeld darauf hingewiesen, dass wir bei unserer letzten Anmietung 7 Reifenpannen hatten und das ungern noch mal erleben würden. Hat man sich bei Sunworld anscheinend zu Herzen genommen. Wir waren von dem Wagen so begeistert, dass wir ihn trotz des hohen Preises jederzeit wieder anmieten würden.

Alles Gute
Thomas
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04 Mär 2022 17:38 #638758
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Hallo Thomas,

die fantastischen Aufnahmen aus dem Amboseli sind Grund genug, mich auch noch schnell dazu zu quetschen. ;-) War es denn eigentlich touristisch gesehen voll im Park, also viele Autos oder hattet Ihr die Natur da auch mal für Euch? Plane auch gerade etwas für Kenia nächstes Jahr. Daher bin ich mal gespannt, wohin Eure Reise noch führt.

Danke und viele Grüße
Tina
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04 Mär 2022 18:46 #638766
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  • Topobär am 03 Mär 2022 12:17
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Hallo Tina,

ich freue mich, dass Du mitliest.

es war die Weihnachtswoche, in der auch viele Einheimische frei hatten und der Amboseli NP ist von Nairobi gut und schnell zu erreichen. Aber selbst für diese Umstände war es nicht besonders voll.

Bei den Löwen und Geparden waren wir natürlich nicht allein, da Sie an der Hauptpiste lagen, wo jeder dran vorbei kam der, wie wir, den Park noch durch das Kimana Gate verlassen musste. Trotzdem blieb die Zahl der Fahrzeuge immer im einstelligen Bereich.

Am Observation Hill, als zentraler Anlaufstelle und einzigem Picknickplatz war natürlich viel los. Erst recht mit den Schulklassen. Bei allen anderen Tierbeobachtungen, rund um die Swamps und auf den Plains, waren wir allein.

Auf der Campsite waren wir die erste Nacht allein. In der zweiten Nacht war noch ein zweiter Dachzelt-Camper auf der weitläufigen Campsite.

Alles Gute
Thomas
Letzte Änderung: 04 Mär 2022 18:46 von Topobär.
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09 Mär 2022 13:30 #639094
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5. Tag (Mi. 22.12.2022)
Amboseli National Park – Tsawo West National Park
162km




Nachts gab es noch einmal ein kräftiges Gewitter. Während ich wach lag und hoffte keinen Wassereinbruch bekämpfen zu müssen, hat Kathrin mal wieder alles verpennt. Zum Glück hielt das Zelt dicht. Meine Konstruktion für die Apsis hat gehalten und es hat sich nur wenig Wasser auf dem Zelt gesammelt.

Am morgen haben sich die meisten Wolken verzogen und der Sonnenaufgang ist noch spektakulärer als am Vortag.





Wir ließen uns an diesem Morgen viel Zeit und frühstückten in aller Ruhe auf unserer Campsite. Ich hatte eine Wäscheleine aufgehängt, um die Schlafsäcke und das Bettlaken zu trocknen, was mit Hilfe der Sonne auch bis zur Abfahrt gelang.



Nach über 25 Jahren Afrikareisen denkt man schon alles erlebt zu haben und wird dann doch eines Besseren belehrt. Wir haben eine Maus an Bord, genauer gesagt im Aufbau. Wir haben eindeutige Biss-Spuren an einer Avocado und 2 Tomaten entdeckt. Leider können wir nicht verhindern, dass das Mistvieh an unsere Vorräte kommt, da wir für Obst und Gemüse nur eine offene Lagerbox haben. Bei genauerer Untersuchung des Laderaums müssen wir feststellen, dass sich die Maus nicht nur an Lebensmitteln bedient hat, sondern sich auch an Textilien zu schaffen macht. Das ist sehr ärgerlich, genau wie der Umstand, dass wir noch keine Idee haben, wie wir unseren blinden Passagier loswerden. Kathrin liebt Mäuse und ist für radikale Maßnahmen noch nicht zu gewinnen.

Erst nach 9:00Uhr machen wir uns auf den Weg. Unterwegs noch ein kurzer Abstecher nach Kimana. Während ich tanke, stockt Kathrin auf dem Markt unsere Frischwaren wieder auf.

Die Piste zum Tsawo East zeigt sich in stark wechselndem Zustand. Einige Stellen sind sehr zerfahren und es gibt längere Passagen mit unangenehmen Wellblech. Die Regenfälle der letzten Tage konnten der Piste aber nicht viel anhaben. Der Landcruiser hat jedoch schon eine ordentliche Schlammpatina. Wir fahren durch saftig grünes Agrarland. Viele Felder und Rinder. Lange hängen wir hinter einer großen Herde fest, bis wir uns endlich vorbeidrängeln können. Die früher für die Strecke Amboseli – Tsawo geltende Konvoipflicht besteht nicht mehr.







Um 12:00Uhr erreichen wir das Chyulu Gate des Tsawo West National Park. Unser Plan ist es, den Shetani Lava Flow nördlich durch die Chyulu Hills zu umfahren, dabei die Shetani Lava Cave zu besichtigen und uns abschließend den Shetani Lava Flow selbst anzusehen.

Nur wenige Kilometer nach dem Gate zweigt die Umfahrung von der Hauptpiste ab und führt hoch in die Chyulu Hills. Sie ist steil, aber in gut zu fahrendem Zustand. Anfangs sehen wir immer mal wieder Tiere, das wird aber weniger, je höher wir in die Berge kommen. An der Stelle, wo die Piste lt. allen vorhandenen Karten ins Paralleltal wechseln soll, um östlich des Shetani Lava Flows wieder auf die Hauptpiste zu treffen, erleben wir eine Überraschung. Die Piste führt weiter geradeaus in Richtung Chyulu Hills Nationalpark. Wir suchen die Gegend weiträumig ab und fahren auch noch ein gutes Stück weiter, aber ohne Ergebnis. Unverrichteter Dinge müssen wir umkehren und auf gleichem Weg zurück zur Hauptpiste fahren. Aufgrund der tollen Aussicht aus den Bergen in die Ebene, hat sich der Abstecher trotzdem gelohnt. Wäre interessant zu wissen, wohin die Piste letztendlich führt. Bei maps.me ist sie nicht eingezeichnet.









Somit ist unser nächstes Ziel der Shetani Lava Flow. Als schwarze vegetationslose Wunde zieht sich der erkaltete Lavastrom durch den üppigen grünen Busch. Die Dimensionen von über 10km Länge und bis zu 3km Breite kann man vom Boden gar nicht richtig erfassen und werden auch auf den Fotos nicht annähernd wiedergegeben. Der Shetani Lava Flow Ist erst vor 200 Jahren entstanden. Die gesamten Chyulu Hills erst vor ca. 2.000 Jahren. Shetani ist das Swahili-Wort für Teufel. Noch heute findet sich der Ausbruch in den Mythen und Legenden der Region.









Gleich hinter dem Shetani Lava Flow biegen wir auf die Piste zur Shetani Lava Cave ab. Hier wollten wir bei unserer ursprünglichen Planung aus den Bergen zurück zur Hauptpiste kommen. Diese Piste ist deutlich ruppiger und felsiger als die bisherigen Wege. Unterhalb des Ausbruchskraters an der der Shetani Lava Flow seinen Beginn hat, verliert sich die Piste im dichten Busch. Von einer Höhle ist erst einmal nichts zu sehen. Allerdings weiß ich von Fotos, dass die Höhle nicht etwa in einer Felswand beginnt, sondern in einer Grube im Boden. Ich erkunde die Umgebung und werde bald fündig. Mit Stirnlampe und Taschenlampe bewaffnet, mache ich mich an die Erkundung. Kathrin bleib erst einmal draußen und wartet ab, was ich zu berichten habe. Höhlen sind nicht so Ihr Ding. Angeblich soll die Höhle mehrere Kilometer lang sein. Mir genügt es aber, bis in die erste größere Kammer zu gehen. Hier wimmelt es nur so von Fledermäusen. Als ich das Kathrin erzähle, will Sie doch in die Höhle. Ich hatte immer gedacht, dass Fledermäuse dank ihres Echolots auch im dunkeln präzise navigieren können und bin deshalb überrascht mehrfach von den Flügel im Vorbeiflug berührt zu werden.









Auf der Chyulu Campsite haben wir nur kurz die Lage gepeilt. Der erste Eindruck gefällt uns gut. Eine große saftig grüne Wiese. Am Rand stehen mehrere mit Palmwedeln gedeckte Sonnen- und Regenschutzdächer, von denen aber nur noch rund die Hälfte Ihren Zweck erfüllt. Da wir wahrscheinlich erst bei Einbruch der Dunkelheit wieder zur Campsite zurückkehren werden, schauen wir kurz, wo wir die beiden Nächte stehen wollen und machen uns dann wieder auf den Weg.

Unser Ziel ist der Poachers Lookout, wo wir auf einen schönen Sundowner hoffen.

Vom Tsawo West National Park hört und liest man immer wieder, dass er sich nicht gut zur Tierbeobachtung eignet und eher seiner Landschaft wegen besucht werden sollte. Die Landschaft ist auf jeden Fall sehr schön und abwechslungsreich und würde für sich schon für einen Besuch lohnen. Wir waren aber auch mit den Tierbeobachtung sehr zufrieden. Allein am heutigen Tag sahen wir u.a. Impalas, Kuhantilopen, Schakale, Zebras, Dik-Diks, Elefanten und jede Menge Giraffen. Besonders beeindruckend war eine riesige Herde Oryxe.




Die rote Erde färbt nicht nur die berühmten roten Elefanten des Tsawo ein, sondern alle Tiere des Parks. Wenn Ihr die Ohren der Oryx anschaut, könnt Ihr erkennen, dass es sich um eine andere Art als im südlichen Afrika handelt. Diese Oryx haben Pinselohren.

Der Ausflug zum Poachers Lookout hat sich gelohnt. Der Blick geht weit nach Westen, bis zum Kilimanjaro, der sich jedoch hinter Wolken versteckt. Unter uns in der Ebene sehen wir viele Giraffen. Vor allem erleben wir aber endlich mal einen Sundowner, der diesen Namen auch verdient.







Der Rückweg sind über 10km und es wird zunehmend dunkler. Kurz vor der Campsite entdeckt Kathrin eine Eule auf einem Baumstumpf unweit der Piste. Keine Ahnung, wie Sie die bei dem Licht noch entdecken konnte. Auf der Campsite angekommen ist es dunkel. Gut, dass wir unseren Stellplatz schon vorhin ausgesucht hatten.

Heute hatten wir Glück mit dem Wetter. Es war den ganzen Tag überwiegend leicht bewölkt und trocken. Auch die zum Abend hin aufziehenden stärkeren Wolken bringen keinen Niederschlag.

Gestern hatte ich bei dem durchwachsenen Wetter die Kraft der Sonne unterschätzt und einen kräftigen Sonnenbrand auf den Oberschenkeln geholt. Deshalb war ich heute die meiste Zeit gezwungen, mit einem Handtuch über den Beinen Auto zu fahren.

Zum Abendessen gibt es heute Ratatouille.

Der erste Abend ohne Regen. Das bedeutet endlich auch den ersten GinTonic dieser Reise, denn an den vergangenen Abenden war das Wetter dafür nicht gut genug. GinTonic ist bei mir fest mit gutem und vor allem warmen Wetter verbunden.

Wir haben die ganze Campsite für uns allein. Die Nacht ist sehr ruhig. Selbst die sonst typischen Geräusche der Tierwelt fehlen. Einzige Ausnahme ist das Zirpen der Zikaden.
Letzte Änderung: 09 Mär 2022 14:05 von Topobär.
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09 Mär 2022 14:55 #639098
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  • BMW am 09 Mär 2022 14:55
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Guten Tag Thomas,

Für erdgeschichtlich Interessierte ist Shetani & Chaimu, eigentlich die ganze junge Vulkangegend dort ein "MUST SEE"

die ich immer wieder gerne besuche, wenn ich in der Nähe bin (im Gegensatz zum Amboseli, der mich aus verschiedenen

Gründen nie so ganz überzeugt hat) ....im Nairobi NP stört mich ebenfalls die Eisenbahnbrücke quer hindurch .........

nimmt mir halt das Gefühl von Wildnis (trotz ökologischer Vernunft..... die Skyline von Nairobi (hüstel...Nairobbery :laugh: )

kann ich akzeptieren, die war schon "ewig" da und ist ausserhalb... :laugh: :laugh: :laugh:

Ich folge gerne Deinen (Euren) aktuellen Pisten in Kenya......

LG...............................BMW
Letzte Änderung: 09 Mär 2022 15:48 von BMW.
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17 Mär 2022 23:46 #639794
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6.Tag (Do. 23.12.2021)
Tsawo West National Park
137km




Kurz bevor wir gestern Abend im Zelt verschwunden sind, haben wir weit entfernt Löwen brüllen gehört. Wenigstens ein kleines bisschen Afrikafeeling in einer ansonsten ungewöhnlich stillen Nacht.

Unser Plan für den heutigen Tag sah vor, zunächst direkt nach Süden bis an den Tsawo River zu fahren und an dessen Nordufer entlang nach Osten, bis hinter die Ngulia Berge. Dabei schiebt sich zu Anfang immer wieder der alles dominierende Kilimanjaro ins Bild.





Auch ansonsten eine landschaftlich traumhaft schöne Strecke, bei der es aber ein wenig an Tieren mangelt. Am erfolgreichsten sind wir noch bei den Schildkröten. Die sind zu langsam um sich rasch vor uns zu verstecken. In der Nähe des Flusses entdecke ich Leopardenspuren, aber nicht deren Verursacher.









Schon auf Höhe des Rhino Valleys müssen wir unseren ursprünglichen Plan begraben. Die Piste entlang des Tsawo River ist ab hier nicht mehr befahrbar. Die Piste nach Norden ins Rhino Valley ist aber auch sehr reizvoll. Schroffe Felswände und grüne Hügel bieten einen schönen Kontrast.





Im Tal gibt es auch einige ausgedehnte Grasflächen, die es einfacher machen Tiere zu beobachten. Besonders die roten Elefanten bilden einen tollen Kontrast zum saftigen Grün der üppig wuchernden Vegetation. Hier finden wir auch die ersten der berühmten roten Elefanten. Grundsätzlich verfestigt sich auch im Tsawo mein Eindruck, dass die Stoßzähne der Tiere in Ostafrika größer sind, als im südlichen Afrika.









Wir umfahren die Ngulia Berge nördlich und erkunden das Gebiet bis zum Rhino Sanctuary. Hier werde ich von einem Safari Driver/Guide nach dem Weg zur Ngulia Lodge gefragt. Ich frage mich immer, was das für Touren sind, bei denen die Fahrer noch nicht einmal den Weg zu Ihren Unterkünften kennen. Billigtouren können das bei dieser Unterkunft jedenfalls nicht sein.
Auch in diesem Teil des Parks wieder top Landschaft mit wenig Tieren.











Wobei ich das mit den wenigen Tieren relativieren muss. Eigentlich sehen wir sogar recht häufig Tiere. Nur sind diese meist genauso schnell im dichten Busch verschwunden, wie sie aufgetaucht sind. Ruhe für ein gutes Foto hat man so gut wie nie.

Für die Mittagspause beschließen wir zu den Roaring Rocks zu fahren. Toller Blick vom Aussichtspunkt ins Rhino Valley. Wir sehen sogar eine Elefantenherde von hier oben. Aber auch der Blick vom Parkplatz in die Ebenen im Westen ist klasse. Da es hier keinen Schatten gibt, kommt unsere Markise erstmals zum Einsatz. Ist schnell aufgebaut. Der Abbau und vor allem das Verstauen im Futteral ist ist dann deutlich langwieriger.









Die bestimmenden Tiere des Tages sind ganz eindeutig die Dik-Diks. Es vergeht kein Kilometer, bei dem wir nicht mindestens ein Paar dieser monogamen Zwergantilopen sehen. Die Dik-Diks zu fotografieren ist dagegen aber eine ganz andere Sache. Ungezählte Male pirschen wir uns ganz langsam mit dem Wagen an, um zumindest ein paar brauchbare Fotos auf den Chip zu bannen. Durchs Teleobjektiv beobachtet fallen einem die niedlichen Details der Dik-Diks erst richtig ins Auge. Der kleine Rüssel ist ständig am Zucken und in Bewegung. Dazu noch ein verwegener Irokesen-Haarschnitt und bei den Böckchen kleine Hörner. Das alles und die wilden Zickzack-Sprünge bei der Flucht, machen die Dik-Diks zu unseren Lieblingstieren des heutigen Tages. Deutlich sieht man auf den Portraitfotos die Drüsen, mit deren Sekret die Dik-Diks ihr Revier markieren.











Am Nachmittag fahren wir wieder in die Region rund um den Poachers Lookout. Hier hatten wir gestern die besten Tiersichtungen und werden auch heute nicht enttäuscht. Vor allem Giraffen laufen uns permanent über den Weg. Kathrin ist begeistert.















Die große Orxyherde hat sich seit gestern kaum vom Fleck bewegt.



An einer Stelle können wir den Shetani Lava Flow in seiner ganzen Ausdehnung überblicken.



Wenn man die Landschaft genauer betrachtet findet man auch an vielen anderen Stellen im Park erkaltete Lavaströme. Die sind jedoch alle schon älter und deshalb stärker bewachsen, so dass sie nicht gleich ins Auge fallen.

Heute kommen wir noch vor Sonnenuntergang zurück auf die Campsite. Die Ausstattung ist zwar sehr basic, aber Dusche und Toilette funktionieren. Was will man mehr.





Diese Nacht sind wir nicht allein auf der Campsite. Zusammen mit uns übernachtet ein englisches Selbstfahrer-Paar und Christian, ein junger Pole, der nur mit Rucksack unterwegs ist und per Anhalter angereist ist. Wenn man das vergleicht, sind wir im Laufe der Jahre ganz schön bequem geworden. Wir bieten Ihm an, unsere umfangreiche Ladeinfrastruktur zu nutzen, um all seine Akkus wieder voll zu bekommen. Darüber freut er sich riesig, denn die heutige Jugend ist zwar bereit auf jeden Komfort zu verzichten; die elektronischen Geräte müssen aber funktionieren.

Touristisch gesehen ist der Tsawo West National Park leer. Abgesehen von unseren Mitcampern haben wir den ganzen Tag über gerade einmal 2 Fahrzeuge gesehen.
Letzte Änderung: 18 Mär 2022 00:29 von Topobär.
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