THEMA: Cats&Kills in der Mara - Mom&Daughter auf Abwegen
Gestern 19:45 #635013
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Na dann mal Prost, liebe Konni B)


Kapitel 9 Die andere Seite Kenias

Zur gewohnten Zeit steht Petra mitten in der Nacht um 3:45 Uhr auf und genießt dank ihrem kleinen Tauchsieder ihren ersten Kaffee, begleitet von Hyänenlauten und grasenden Gnus oder Zebras, die ziemlich dicht ans Zelt kommen. Sie hört lediglich das Zupfen des Grases. Nachdem ich meine Ohropax herausgenommen habe, höre auch ich die ersten Hyänenrufe, die mir gleich ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Sicher werden wir von einem der Nachtwächter zum Hauptzelt begleitet. Diese Morgen im Camp haben mittlerweile etwas von einem gewohnten Ablauf und das gefällt mir.

Die Abfahrt erfolgt pünktlich um 5:30 Uhr und wir haben ein uns bereits bekanntes, aber dadurch nicht weniger spannendes Ziel: Der Topi Pride! Es begrüßen uns wieder alle 11 Cubs mit ihren vier Mamas. Eine Löwin fehlt allerdings, diese war beim letzten Mal recht stark verletzt. Vielleicht schont sie sich aber auch nur im Dickicht weiter oben.

Wir haben heute noch mehr Glück, denn die Cubs spielen in den Fahrspuren eines Weges, das heißt, wir haben freie Sicht mit bestem Licht kurz vor Sonnenaufgang! Man kann sich absolut nicht entscheiden, wo man in diesem absoluten Gewusel fokussieren soll. Wir sind hin und weg!



Ist das jetzt Müdigkeit oder ein klassischer Fall von "Mamaaaaa, da steckt ein Dorn in meinem Fuß!" :lol:









































Während die Sonne weiter aufgeht, gibt eine der Löwinnen das Kommando, jetzt Schutz in den Büschen auf den Hügeln zu suchen. Mittlerweile haben sich natürlich viele Autos angesammelt und wir sagen George, dass wir ihnen nicht folgen müssen. Wir haben mehr als genug tolle Bilder, Videos und vor allem Erinnerungen. Also fahren wir weiter und kommen wieder an einem der Salas Boys vorbei, der flach auf dem Boden liegt. George meint, der wird sich erstmal nicht bewegen und fährt weiter - na gut. (Auch hier gilt natürlich wieder, hätten wir darauf bestanden, dort stehen zu bleiben, hätten wir das natürlich auch getan)

Wir fahren über ein paar Ebenen, auf denen wir einige Elefanten sehen und befinden uns kurz darauf wieder im Leopardengebiet, diesmal von Bahati. Also irgendwann müssen wir eine der berühmten Damen doch mal finden!

Tja, was soll ich sagen, finden können wir lediglich einen wirklich unkooperativen Schreiseeadler.



Futter wäre genug da. Neben vielen Impalas flitzen immer mal wieder kleine Dik Diks durchs Unterholz. Kaum zu glauben, wie scheu diese kleinen Antilopen hier sind im Gegensatz zu Etosha. Nicht ein einziges Bild bekomme ich von ihnen :(



Um 8:15 Uhr halten wir an einer extrem stinkigen Flussgabelung. Komm, das muss auch mal sein - Frühstück mit Blick auf die gefährlichsten und wohl am übelsten riechenden Tiere Afrikas! Die Krokos sind auch schon aktiv. Ich sehe zwei wunderschöne rot/blaue Vögel davon flattern und bin in diesem Fall echt enttäuscht, kein Bild von ihnen machen zu können. Die waren fast so bunt wie Papageien.







Nachdem der größte Hunger gestillt ist, erweisen sich immerhin die etwas Kleineren als kooperativ.







Nun queren wir den Fluss und fahren bereits Richtung Talek. Unter einem Baum unmittelbar am Ufer faulenzen sechs Löwinnen, von denen eine sofort die Flucht ergreift und sich in einen Busch verzieht. Den Rest juckt unsere Anwesenheit löwentypisch null. Man kann von Glück sagen, wenn man mal einen müden Blick zugeworfen bekommt. Aber so soll es ja auch eigentlich sein, nämlich dass die Tiere die Autos nicht wahrnehmen.













Ein paar Gnuherden und Vögel bilden den Abschluss bevor wir Talek erreichen.





Ohrengeier





Familie Nimmersatt - Kameraeinstellung mal wieder on fleek...



Die lieben Gabelracken. Auf die kann man sich wenigstens verlassen :)


Versprochen, ich kriege demnächst noch mein Gabelracken-Flugbild!






Fortsetzung folgt!
Letzte Änderung: Gestern 20:05 von Flash2010.
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