THEMA: Oktober 2020, 12 Tage Masai Mara: Leoparden satt
12 Nov 2020 19:15 #598566
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  • trsi am 12 Nov 2020 19:15
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Klaudi schrieb:
@trsi, nicht immer nur ringen, auch mal nachgeben ;)

Hab ich, nur keine Bange :laugh:

www.namibia-forum.ch...tiefenentspannt.html

;)
Meine Afrika- und Wüstenerfahrungen: 2003 Tunesien und Libyen (2 Wochen) ¦ 2009 Namibia & Botswana (3 Wochen) ¦ 2011 Nambia, Sambia & Botswana (7 Wochen) ¦ 2016 Namibia & Botswana (4 Wochen) ¦ Oman (12 Tage) ¦ 2018 Kamerun (12 Tage) ¦ Namibia & KTP (5 Wochen) ¦ 2019 Uganda & Tansania (5 Wochen) ¦ 2020 Namibia (3 Wochen) ¦ 2021 Tansania (2 Wochen) ¦ Namibia (6 Wochen) ¦ 2022 Sabbatical in Namibia und Kapstadt (6.5 Monate) ¦ Dazu immer wieder in den USA, im Kaukasus und im schönen Europa unterwegs
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12 Nov 2020 20:18 #598570
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  • Gabi-Muc am 12 Nov 2020 20:18
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Hallo Klaudi,

deine Foto's sind ja allerliebst, da könnte ich sofort los. Ich habe auch mit Kenia geliebäugelt, aber wir waren jetzt spontan in Namibia. Unsere Kids müssen wieder in die Schule und können leider nicht, wie wir Eltern uns in's Homeoffice verkriechen, um die Quarantäne zu absolvieren. Allerdings liebäugle ich immer noch mit Kenia, ich glaube die Mara ohne viele Menschen zu erleben ist schon ein Privileg. Das wird zwar auch noch 2021 so sein, aber danach sollte es sich - vor allem auch für die Menschen dort unten - wieder normalisieren.

Welche Unterschiede siehst Du zwischen dem Malaika Camp und dem Camp wo Du warst? Welches Camp hat welche Vorteile? Wieviel Tage siehst Du als optimal für eine Reise in so ein Camp an?

Deinem Bericht zu urteilen, warst Du schon öfter in Kenia. Darf ich fragen, wie oft?

LG

Gabi
08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute von Kapstadt zum Addo Elephant Park
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12 Nov 2020 20:27 #598572
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  • bayern schorsch am 12 Nov 2020 20:27
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Guten Abend Klaudi,

Dein Bericht macht uns wehmütig. Sehr wehmütig.
Danke füs´s "posten".

LG
der bayern schorsch
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Reiseberichte Bayern Schorsch
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12 Nov 2020 22:56 #598591
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  • Sadie am 12 Nov 2020 22:56
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Das ist ja der Wahnsinn dass du gerade 8 Geparde auf einen Streich gesehen hast. Und dazu noch die berühmten Brüder. Also ist es nicht zur Paarung gekommen weil die Gepardin nicht dazu bereit war? Hatten die cubs Angst vor den Großen?
George hat mir mal geschrieben dass er einen guten Camping Platz außerhalb des Reservat kennt, aber man könne von dort in den Park reinfahren ohne am Gate zu warten, natürlich nicht beim ersten Mal! Vielleicht ist es dieser?
Warst du auch im Triangle zu Besuch?
Wenn du auch nur ein schlechtes Bild von Bahati hast, zeige es bitte gleichwohl. Ich habe eine Freundin im UK, die eine spezielle Beziehung zu diesem Tier hat und sich freuen würde. Ich werde ihr Bahati’s cub Foto schicken.
Bayern Schorsch, du kennst diese Frau, Chris, vom Malaika Camp, nun ist ihr Mann leider im Juni an einem Herzinfarkt gestorben und sie ist tief in Trauer.
Liebe Grüsse von Katrin
If life is a journey be sure to take the scenic route

www.safaritalk.net/topic/21799-first-time-k

Expedition Antarktis:
www.namibia-forum.ch...s-und-s-georgia.html

Island In Herbstfarben
www.namibia-forum.ch...-september-2018.html


Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019

www.namibia-forum.ch...landschaft-2019.html

Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different.
Juni 2018
www.namibia-forum.ch...e-but-different.html

Trip reports in English:

Namibia and KTP 2016
safaritalk.net/topic...-tr-nam-sa-bots-nam/

Botswana 2016:
safaritalk.net/topic...fari-tr-bots-nam-sa/

Tanzania 2015:
safaritalk.net/topic...s-and-lions-in-camp/

Nam-SA-Bots 2014:
safaritalk.net/topic...-and-namibiab/page-1...
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13 Nov 2020 12:20 #598629
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Vielen Dank euch allen für euer Interesse und die Fragen.

@Mzeekenya
Hallo Mzeekenya, es ist richtig, dass KWS für seine Parks die Gebühren reduziert hat. Soweit ich das jetzt erfahren habe, ist dort trotzdem "tote Hose". Außer der Masai Mara läuft zurzeit nicht viel in Kenya. In der Masai Mara waren die Gebühren zu Anfang der Pandemie ausgesetzt und der Park offen für alle. Das haben sehr viele Einheimische genutzt und sind z.B. über's Wochenende in den Park gefahren. Seit dem 1. August muss man die Gebühren leider wieder bezahlen, und zwar ungekürzt. Das heißt: 80 US$ bzw. 70 US$, falls man innerhalb des Parks eine Unterkunft hat.

@ trsi
Hallo trsi, sorry, das habe ich jetzt erst gesehen, dass auch du gereist bist. Verfolge nun auch deine Namibia-Reise. Sehr schöne Fotos hast du geschossen!

@Gabi-Muc
Hallo Gabi, ja, die Masai Mara ohne Touristen, das hatte was. Kein Vergleich zu den Vorjahren, und schon gar nicht zu Zeiten der Migration.
Du fragst nach den Unterschieden der Unterkünfte: 2017 war ich ja im Malaika Camp und fand das auch gut. Im Grunde nichts auszusetzen. Das Camp war relativ neu damals und das eine oder andere war noch im Aufbau. Aber die Freundlichkeit der Staff hat das wieder wett gemacht. Ich denke, dass mittlerweile das Camp auch weiterentwickelt wurde. Trotzdem habe ich gewechselt, weil für mich das Preis-Leistungsverhältnis nicht stimmt. Alle Camps innerhalb des Parks sind nicht zimperlich im Aufrufen der Preise und ganz ehrlich möchte ich das nicht unterstützen. Auf meiner Reise 2018 habe ich im Aruba Mara Camp in Talek (außerhalb) gewohnt. Das war günstig und okay, aber die Atmosphäre hat mir nicht gefallen, außerdem ist es laut dort wegen der Nähe zu Talek. 2019 habe ich auch einige Tage im Mara Bush Camp gewohnt (innerhalb), bevor ich dann in das Zebra Plains gewechselt bin. Wie ich eingangs meines Berichts schon schrieb, gefällt mir im Zebra Plains die Lage am Hang mit weitem Blick über die Mara. Im Mara Bush Camp, das unter Bäumen an eine Flusslauf liegt, hatte ich immer das Gefühl, es würde gar nicht hell. Außerdem - siehe oben - die Preise sind sehr hoch. Für mich gibt es zurzeit keine Alternative zum Zebra Plains: Essen gut, Service gut, Wohnzelte tiptop, Lage und Preis für mich optimal. Die Camps innerhalb werben immer damit, dass man dann nicht so viel fahren müsste, aber das ist m. E. Humbug. Egal, wo man wohnt, fahren muss/will man immer, denn die Tiere kommen ja nicht alle vorbei, sondern man muss sie suchen. Und das Argument, man könne dann früher in den Park einfahren, stimmt auch nicht. Wir sind jeden Morgen spätestens um 5:30 Uhr in den Park gefahren. Die Parkeingänge muss man ja nicht zwingend nutzen, falls man ein Permit hat.
Die Frage, wie viele Tage optimal sind, ist ja nur individuell zu beantworten. Ich bleibe immer zwischen 12 und 14 Tagen, weil ich oft nur in die Mara gehe und dann wieder nach Hause fliege. Das ist aber m. E. absolut ausreichend bzw. schon sehr viel. 8 Tage würden eigentlich auch ausreichen, vor allem, wenn man es noch mit anderen Parks oder einem Badeurlaub verbindet.
Letzte Antwort: Bisher war ich viermal in Kenya: Zweimal nur Mara, einmal in Kombination mit Samburu NP (weit aber gut) und einmal in Kombination mit Naivasha und Nakuru.

@bayern schorsch
Hallo bayern schorsch, ja, das glaube ich gerne, dass dir wehmütig wird. Wenn ich mich recht erinnere, warst du ja 2018 in der Mara und hast den Aufenthalt dort auch sehr genossen.

@Sadie
Hallo Katrin, ja, 8 auf einen Streich. Die 5 Brüder sieht man, wenn man denn möchte, relativ oft (z. B. habe ich sie letztes Jahr mal auf einer Gnu-Jagd begleitet). Dieses Spektakel mit Mutter und Kindern war allerdings ganz besonders. Die Gepardin war in der Tat nicht zur Paarung bereit. Ob die cubs Angst hatten, kann ich nicht sagen. Aber Mama war außer sich! Die 5 haben sich aber völlig entspannt und verspielt gezeigt, ich glaube also nicht, dass von ihnen eine Gefahr ausging. Aber, wie George immer sagt im Bezug auf wilde Tiere: Traue nie einem wilden Tier über den Weg, auch wenn du es noch so gut kennst. Es kann seine Meinung jederzeit ändern.
Zur Campsite: Nein, es handelt sich bestimmt nicht um die gleiche CS. Diese von mir beschriebene war eindeutig innerhalb des Parks. Die CS außerhalb des Parks liegen oft nur einige Meter von der Parkgrenze entfernt, man spürt gar nicht, dass man außerhalb ist, denn der Übergang ist ja fließend und die Tiere kennen keine Grenzen. Falls man die Parkfees schon gezahlt hat, kann man also die "grüne Grenze" ganz einfach passieren.
Im Triangle waren wir nicht, denn die Anfahrt ist sehr weit. Aber wir waren zweimal bis zum Sandriver an der tansanischen Grenze. Das ist mein Lieblings-Gebiet.
Bahati-Fotos werde ich in den kommenden Tage noch genügend einstellen. Deine Freundin Chris wird nicht zu kurz kommen.

VG Klaudi
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13 Nov 2020 12:28 #598630
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  • Klaudi am 13 Nov 2020 12:20
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Mittwoch 21. Oktober 2020 – Tag 3



Vor Sonnenaufgang treffen wir (lt. George) auf den ältesten Löwenmann der Masai Mara. Er ist abgemagert und stark gehbehindert. Selbst könnte er nicht mehr jagen, er wird aber von seinem alten Rudel „durchgefüttert“. Im nächsten Jahr werde ich ihn wohl nicht mehr wiedersehen.













Endlich geht die Sonne auf und er sieht nicht mehr ganz so bedauernswert aus.








Ob diese Löwen zum Rudel des Alten gehören, weiß ich nicht.
















Und diese beiden lungern am Fluss herum.











Weiter geht es in Richtung Leoparden. Unterwegs treffen wir auf einen Cheetah.










Und dann sichten wir endlich die Leopardin Kaboso.




Sie ist mit Ihrem Kind unterwegs und empfängt uns völlig relaxt.

























Nach 35 Minuten zieht sie sich ins Gebüsch zurück und wir fahren weiter








und frühstücken im Busch







Vom Frühstück zurück treffen noch einmal kurz auf Kaboso




und danach auf diese Giraffen.







Der Bulle schnüffelt und schnüffelt, die Dame ist aber noch nicht bereit.

















Immer mal wieder trifft man auf Löwen




und Zebras.









Die Zebras werden von dieser Löwendame beobachtet.






Sie liegt dort mehr als 20 Minuten, kommt aber nicht zu einem Angriff und wandert dann ab.

Das Wetter lässt mich heute im Stich. Es ist bedeckt und leichter Nieselregen fällt. Alles andere als optimal zum Fotografieren. Schlussendlich bin ich aber doch ganz zufrieden, denn Löwenportraits mit Regentropfen haben ihren Reiz.
























Die beiden Brüder finden den Duft einer Löwin und schnüffeln und flehmen intensiv.





Auch im Nieselregen lässt sich gut liegen.











Auch das Schlussbild des Tages ist wegen des schlechten Wetters eher ein Beweisfoto.


Letzte Änderung: 13 Nov 2020 13:31 von Klaudi.
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