THEMA: Kurzer RB Kenia Sept. 2020
22 Dez 2020 16:31 #602008
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  • KarstenB am 22 Dez 2020 16:31
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Masai Mara, weiterhin der Vormittag des 19.9.20
Nach diesem emotional aufputschenden Erlebnis haben wir erst mal in der Savanne gefrühstückt.
Anschließend sahen wir ein Paar Bare-faced Go-away-bird:



ein Topi mit Jungem:



und ein Warthog, das sich eine Fango-Schönheitskur gönnte.



Ob es geholfen hat? :whistle:
Dann fuhren wir ins Camp zum Lunch zurück. Beim Lunch bekam ich von Jo eine schlechte Nachricht, mit der ich aber schon so halb gerechnet hatte: Unser Flug aus der Mara nach Nairobi am nächsten Tag war vom späten Nachmittag auf den Vormittag vorverlegt worden. Also entschlossen wir uns, diesen Nachmittag im Camp zu bleiben, um zu packen und ein wenig die Eindrücke zu verarbeiten.
Abends hatten wir unser letztes Dinner mit Jo und John am Mara-Fluss :pinch: :

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Letzte Änderung: 22 Dez 2020 17:38 von KarstenB.
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23 Dez 2020 12:10 #602063
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KarstenB schrieb:
Hallo Klaudi,

Aber etwas kann ich schon auflösen: ich schrieb ja mal, dass sich unsere Berichte voraussichtlich in 2 Punkten unterscheiden werden. Und das sind die Anzahl der gesehenen Crossings und Leoparden. B)

Hallo Karsten,
danke für die Auflösung ;) Das mit den Leoparden war mir fast klar, dass du die Crossings meintest, darauf wäre ich gar nicht gekommen. Ich dachte eher, die hättest gemeint, dass meine vielen Ganztagstouren im Park gemeint waren.

Um die Crossings beneide ich dich wirklich sehr. Ich habe sie erst einmal erlebt als ich 2017 im September dort war. Danach war ich jeweils erst im Oktober/November in der Mara. Ehrlich gesagt bin ich bei den Crossings ziemlich gespalten: Einerseits finde ich das absolut faszinierend, andererseits geht mir das Elend der Tiere, die sich verletzen, ziemlich an die Nieren. Aber erlebt haben sollte man das mal.

Ich wünsche euch noch sonnige Weihnachtstage in Puerto und einen guten Rutsch in ein hoffentlich gutes Jahr 2021.

Herzliche Grüße
Klaudia
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26 Dez 2020 15:48 #602234
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Hallo Klaudia,
unsere Crossings waren nicht so grausam, verletzte Tiere haben wir nicht gesehen - abgesehen von dem Gnu, das von dem Croc unter Wasser gezogen war. Und das hat eigentlich nur Véro richtig gesehen, ich war mit fotografieren beschäftigt. :whistle: Sie hat mich darauf aufmerksam gemacht, ich habe dann noch die Hornspitzen gesehen und auf dem Foto festgehalten.
Und das mit den Ganztagestouren: ja, wir sind eher entspannt unterwegs und faulenzen auch mal ganz gerne im Camp, lassen die Seele baumeln und die Natur auf uns wirken. Wer weiß, was für spektakuläre Sichtungen uns dadurch entgangen sind. B)
LG aus Puerto,
Karsten
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26 Dez 2020 16:04 #602236
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Masai Mara - Nairobi, 20.9.20

Wir hatten noch Zeit, gemütlich zu frühstücken, bevor es zum Keekorok-Flugfeld losging.
Jo eröffnete uns, dass John uns alleine fahren würde, da Philipp, der 2. Guide des Camps, von einer enormen Ansammlung von Gnus und Zebras berichtet hatte, und er wollte sich das mögliche Crossing nicht entgehen lassen. (Wie John uns später berichtete, gab es tatsächlich ein spektakuläres Crossing, dass über 2 Stunden gedauert haben soll! :evil: Wenn er wollte, dass wir unseren Abschied bedauern, das hat er erreicht.)
Die gesamte Crew hat uns sehr herzlich verabschiedet, und dann ging es auch schon los.
Wenn diese beiden uns verabschieden wollten, dann haben sie es verschlafen:





Außer großen Herden sahen wir kurz vor dem Flugfeld noch diese Löwin bei ihrem Riss:



Obwohl vollgefressen, versuchte sie immer noch die Geier von dem Kadaver zu vertreiben:




Irgendwann hatte sie von den Spielchen aber die Nase voll und kehrte dem Ganzen den Rücken zu



und querte direkt hinter unserem Auto die Straße:





Noch ein letzter Blick zurück



dann durften die Geier übernehmen:



Wir warteten dann mit John zusammen auf unser Flugzeug (er hat es sich nicht nehmen lassen, uns noch zuzuwinken). Der Flug war wieder sehr angenehm, nur dass wir diesmal direkt hinter den Piloten saßen. Véro fand es etwas beunruhigend, dass der Pilot die ganze Zeit mit seinem Handy zugange war, ich hatte den Eindruck, dass er dem Copiloten vermitteln wollte, dass er ungetrübtes Vertrauen in ihn hätte. :whistle:
Durch die Vorverlegung des Inlandsflugs hatten wir nun viel Zeit in Nairobi. John hatte organisiert, dass unser Abholer uns in ein Gartenrestaurant (den Namen haben wir leider vergessen) bringt und uns nach ein paar Stunden wieder abholt. Abgesehen davon, dass es etwas kühl und bedeckt war, hat es uns gefallen: das Essen war lecker, wir konnten in Ruhe lesen und einige Vögel fotografieren:
Diesen mir unbekannten (wer kann helfen? Natürlich Elvira): White-eyed slaty Flycatcher



und die Olive Thrush (seit 2010) Abyssinian Thrush (Danke, Elvira!):



Der Rückflug war nicht so angenehm wie der Hinflug (trotz BC haben wir nur wenig geschlafen). In HH haben wir dann das Testcenter für Reiserückkehrer am Flughafen gesucht und unseren Test gemacht. Im Nachhinein gesehen hätten wir lieber wieder zu Centogene gehen sollen. Erstens war die Prozedur dort nicht so unangenehm - nur Rachenabstrich und nicht in der Nase. (Véro meinte hinterher, nächstes mal geht sie lieber 2 Wochen in Quarantäne. :laugh: ) Und zweitens hatte ich mein negatives Ergebnis nach 30 Stunden, Véro erst nach über 3 Tagen auf Nachfrage: "Ach, haben wir Ihnen das nicht geschickt? Tut uns leid." So musste ich 3 Tage lang alle Einkäufe erledigen! :evil: B) :laugh:
Ein Fazit des Malaika-Camps kann ich mir wohl sparen, unsere Begeisterung dürfte auch so rübergekommen sein.
Und die Reise insgesamt? Für Véro war es die schönste Afrikareise überhaupt (allerdings auch, weil wir fast die ganze Zeit allein waren), für mich war es die Reise mit den spektakulärsten Sichtungen in unglaublich dichter Abfolge. Allerdings ziehe ich immer noch Selbstfahrerreisen im mit Zelt vor. Leider habe ich den Eindruck, dass ich langsam zu alt dafür bin.
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Letzte Änderung: 27 Dez 2020 13:00 von KarstenB.
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27 Dez 2020 09:13 #602261
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Hoi Karsten

Vielen Dank für den tollen Reisebericht!
Meine Afrikasehnsucht war vorher ja schon riesig, aber jetzt...
KarstenB schrieb:
Allerdings ziehe ich immer noch Selbstfahrerreisen im Zelt vor.
OK, kann man machen.
Ich finde halt dass man so viel weniger Tiere sieht als wenn man ausserhalb des Zeltes rumreist, aber jeder wie er mag.
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27 Dez 2020 09:49 #602265
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  • Bushtruckers am 27 Dez 2020 09:49
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Hallo Karsten

Tolle Aufnahmen. Der graue Vogel im Vogelbad ist ein Brillenschnäpper / White-eyed slaty Flycatcher.
Die Olive Thrush ist abgesplittet. Der Name gilt nun für diejenigen im südlichen Afrika. In Kenia hast Du die Turdus abyssinicus abyssinicus / Gmelinsdrossel / Abyssinian Thrush or African Mountain Thrush - hält auf Trab ständig den Aenderungen zu folgen.... :woohoo:

Liebe Gruesse aus der Wärme mit kühlem Wind
Elvira
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Elvira Wolfer

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