THEMA: Säugetiere, Vögel und ihre Fressgewohnheiten
25 Sep 2019 19:58 #568761
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12.9. Joseph ist zurück vom Amboseli und holt uns um 07.00 ab. Die Fahrt in den Samburu ist lange. Wir stoppen in Nanyuki und haben gelegentlich Blicke auf den ziemlich freien Mount Kenia. Doch man sieht, dass von Nanyuki bis nach Timau Regen gefallen ist. Es ist toll grün und stellenweise noch nass. Als wir durch das Tor von Buffalo Springs fahren, ist es schon fast 13.00 Uhr. Also mit geschlossenem Dach durch, über die Brücke des Ewaso Ngiro Flusses zum Tor, wo ich die Tickets abgebe und uns eintrage. Dann zur Lodge. Wir bekommen die hintersten Zimmer direkt am Fluss! Es geht nun zum Essen, das lecker schmeckt und dann kurze Pause, bis wir auf Pirsch fahren.
Joseph fährt unweit des Flusses und klar hofft er auf eine Katze. Da, ich sehe den Leoparden und sage Joseph, dass er gleich um den nächsten Strauch ist. Er staunt, denn es kommt nur alle paar Jahre mal vor, dass ich eine Katze vor ihm sehe... Die Leopardin läuft vor uns durch in Richtung Antilopen. Dann kommen andere Autos und blockieren ihr die Sicht. Also setzt sie sich erst hin und legt sich dann nieder. Also die Autos zu viel wurden, spazierte sie in die Gebüsche, gefolgt von den Autos. Leider immer wieder ein hässlicher Anblick.... weder meine Kunden noch ich mochten dies und zogen ab, denn wir wollten sie von hinten beobachten und schauen, was sie machen wird.







Es ist schon bedeutend trockener und brauner als bei unserem letzten Besuch im August. Beisa Oryx vor den Samburu Bergen und mit Staub Licht Spiel





Das Licht wird golden und gerade zur richtigen Zeit spaziert eine Netzgiraffe und ein Elefantenbulle vorbei.









Tüpfelhyänen sieht man selten im Samburu, doch es spaziert eine Richtung Fluss. Wir müssen nun in die Lodge und das Licht ist auch weg. Auch hier werden wie im Larsens die Krokodile mit Küchenabfällen gefüttert. Sie wissen das auch und warten geduldig.



Nach dem Abendessen werden wir von Wächtern mit Taschenlampe zum Zimmer gebracht. Die Lodge ist nicht ganz eingezäunt. Im Zimmer erstmal die Vorhänge aufmachen und die Klappfenster mit Moskitonetzen draussen aufmachen. Ich kann nicht in einem Raum schlafen, wo ich mir wie im Gefängnis vorkomme. Auch das Moskitonetz ums Bett schlage ich hoch. Am nächsten Tag sage ich am Empfang tut einfach nichts zu... grosse Augen, aber es klappt.
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25 Sep 2019 20:11 #568762
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13.11. Man gewöhnt sich daran um 05.30 Uhr aufzustehen. Das eine herrliche Zeit des Tages, wenn auch das Licht noch schwach ist. Kroki liegt noch da und ein Nilwaran und Kappengeier haben sich dazu gesellt. Es könnte ja noch ein winziges Fleischstückchen übrig sein.



Nach dem leckeren Frühstück geht es los und als erstes posiert ein Rotschnabeltoko im Salvadora persica Busch, wo es rote Früchte hat.



Auch hier kommt das Maskenflughuhn vor



Wir kommen an eine Stelle, wo eine Gerenukfamilie am Fressen ist. Sie füllen die Nische zwischen Giraffen und anderen Antilopen, die nicht auf die Hinterbeine stehen können.







Wer kann einem so toll stehenden Ellipsenwasserbock widerstehen?



Wir sehen ein paar Autos stehen. Also die Frage, uns da dazugesellen oder nicht, da wir alle Massenversammlungen nicht mögen. Doch, Joseph hat da recht, wenn wir was sehen wollen, dann werden wir selten alleine sein. Also mal hin und schauen. Erstmal sehen wir nur ein frisch getötetes Impala. Doch der Besitzer kommt bald zurück. Wir stellen unser Auto an den Hang auf dem Weg. Von hier ist es zwar etwas weiter, doch haben wir den Leo auf Augenhöhe und stören auch nicht (wie ein Selbstfahrer leider später tut und den Leo verjagt mit zu nahem Hinfahren.



Der Beutebesitzer ist zurück - juhui! Er schaut gelegentlich hoch, denn es fliegen Raubadler und Kappengeier über ihm und Autos verschieben sich. Dennoch beisst er wieder herzhaft zu. Dies war eine meiner besten Leopardensichtungen!











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27 Sep 2019 18:16 #568895
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Als der Leopard dann verschwand, widmeten wir uns anderen Tieren und auch wieder der Vogelwelt.

Der Dornbuschweber ist im Samburu Gebiet fast endemisch. Einer der hiesigen Vogelarten, die von Ornithologen gesucht werden.



Natürlich dürfen die Grevy Zebras nie zu kurz kommen. Diese gefährdete Zebraart verdient alle Beachtung.



Es sieht irgendwie komisch aus diese grossen Paviane auf einer Schirmakazie Blüten und Blättchen zu fressen. Aber scheinbar schmeckts.





Was wäre Samburu ohne Elefanten? Diese Dickhäuter hinterlassen viel Nahrung für andere Tiere und Vögel, da sie nur ca. 40% verdauen. Zudem braucht die Frucht der Palmen die Passage durch den Elefantendarm, um zu keimen.







Der Rüssel muss zum Milchtrinken hochgehalten werden



Einen Kampfadler zu finden ist immer toll. Noch viel schöner und mein erstes Mal, dass ich ein Junges sehe und dann wird es auch grade noch gefüttert.



Wir kehren ins Camp zurück und bereiten uns aufs Mittagessen vor. Ruhen und um 4 Uhr das Nachmittagslicht geniessen. Auch Tauben sind schöne Vögel! Wie diese Brillentaube oder der Von der Deckens Toko





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Und da hüpft Meister Lampe weg und glaubt wir sehen ihn/sie im Gebüsch nicht mehr



Wie meist fahren wir weg von den oft benutzten Wegen. Doch neugierig sind wir halt dennoch und fahren hin, als wir 2 Autos stehen sehen und Geier landen. Ein Grevy Zebra ist eines natürlichen Todes gestorben und nun versuchen die Geier die zähe Haut aufzureissen. Am einfachsten geht das beim Auge und beim After. Ich habe ja im Titel geschrieben, Fressverhalten und da gehören für einige vielleicht gruselige Bilder dazu.









Das tolle Licht des Samburu und das mit friedvoll vorbei spazierenden Elefanten und den Nyambene Bergen im Hintergrund



Ein herrlicher lauer Abend mit dem Mond. Ein gutes Abendessen und eine gute Nacht

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14.9. Leider heisst es schon packen und auf dem Weg über die Brücke ins Buffalo Springs Reservat nochmals die Augen offen halten. Aber zuerst den Sonnenaufgang aufnehmen. Keine Angst, es brennt nicht... und dann herzhaft frühstücken, bevor das Gepäck zum Auto wandert.





Wir sind schon auf der Buffalo Springs Seite und ganz in der Nähe, wo wir das letzte Mal den Kampfadler mit Beute fanden. Da werden von den wachsamen Augen oben diese Löffelhunde gesichtet. Diese niedlichen Beutegreifer ernähren sich von allem was kreucht und fleucht und zu überwältigen ist. Dies mein erstes Mal, dass ich sie im Samburu sichte.







Bei Termitenbauten sollte man immer genauer hinschauen - Flammenbartvogel



Kronenkiebitz - hat von uns den Namen Klodeckelkiebitz bekommen



Ein aktueller Elefant und ein Wegweiser zu einer Lodge, die schon vor vielen Jahren weggespült wurde und nie wieder aufgebaut wurde. Die Brücke, die der Ewaso Ngiro Fluss auch schon weggeschwemmt hatte, ist derzeit intakt.



Es gibt friedliche Elefantenbullen, doch sollte man immer wachsam sein



Und nun verlassen wir das Gebiet. Fahren hoch zum Laikipia Plateau, vorbei an einem etwas verhängten Mount Kenia und zum Aberdare Country Club. Es ist stahlblauer Himmel und wir geniessen erstmal das Mittagessen, bevor wir auf Vogeljagd gehen.
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Mit Blass-Schnäppern fängt es an, dann Azurblauer Schmetterlingsfink und man sieht, dass es hier hohe Luftfeuchtigkeit, die Flechten in allen Formen wachsen lässt.





Brillenschnäpper. Totes Holz ist nicht tot, es ist Nahrung für etliche Insektenlarven



Und mal ein Kronentoko, der nicht auf der Baumkrone sitzt



Bergspint



Wir fahren nun zum The Ark Parkeingang. Und siehe da, wir treffen die Rangerin, die dabei war, als Joseph den umgefallenen Baum zerhackte.
Diese schwarzen Riesenwaldschweine sind einfach nicht leicht zu fotografieren, obwohl das Licht gut war. Sie waren aber auch recht weit weg.





Langsam und auf Vögel achtend, bewegen wir uns zur The Ark Lodge. Glück hatten wir mit den Vögel keins. Als wir in der Lodge ankamen, nur kurz das Gepäck aufs Zimmer und das letzte Licht des Tages nutzen. Der Goldschwingennektarvogel... aber leider wird auch diesmal nichts. Distanz mit zu wenig Licht passt einfach nicht, obwohl er super sass. Und das war der Mond, der ganz schnell wie ein glühender Ball hochkam



Die nachtaktiven oder diejenigen, die nachts gerne salzleckenden Tiere zeigen sich, Tüpfehlhyäne, Büffel, Elefanten. Das Abendessen schmeckt wieder lecker. Die haben einen ganz guten Chefkoch hiere. Es ist viel wärmer als im August und die Wärmflasche im Bett tut dem Rücken gut, doch frieren würde ich auch sonst nicht.

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