THEMA: Samburu bis Masai Mara
27 Aug 2019 20:11 #565932
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Es geht wieder an den Fluss und da begegnen wir diesem hübschen Elefantenmann.



Wir müssen doch mal für ein Foto posieren und gleichzeitig ein Danke an Jeffrey, der so hilfsbereit eingesprungen ist und uns tolle Sichtungen in Samburu ermöglichte.



In einem Busch wuseln etliche Vögel rum, darunter die immer interessant zu beobachtenden Rotbauchpapageien





Es geht zurück zum Larsens Camp, wo Joseph auch bereits eingetroffen ist. Alles umladen, so dass Jeffrey, der morgen eine andere Tour anfängt, gleich losfahren kann. Wir geniessen wiederum ein traumhaftes Abendessen und einen guten Schlaf.
10.8. Früh geht es los und nun mit Joseph. Ich will durch Buffalo Springs raus fahren. Autos stehen und schauen, auch die Impalasa schauen angestrengt. Warum?



Vor wenigen Sekunden lag er noch auf dem Fels, nun möchten die Impalas natürlich wissen, was für Absichten der Leopard hat. Schade, es war recht weit weg und ganz schwierig, die Kamera auf die Distanz ganz still zu halten.





Noch der letzte Klick von einem Geierperlhuhn, dann werden wir ihnen auf dieser Reise nicht mehr begegnen.



Das letzte Tier auf der Samburu Seite. Eine der kleinsten Antilopen - Dikdik



Nun checken wir auf der Samburu Seite aus und fahren über die Brücke ins Samburu Reservat.
Unsere Familienmama ruft stop. Da ist etwas unter dem Baum. Gute Augen, denn da ist ein Kampfadler mit einem Riss verdeckt von Zweigen.



Ein Pärchen Schabrackenschakale nähert sich. Wohl vom Geschrei vor dem Tod des Helmperlhuhnes angelockt.



Was bleibt dem Kampfadler anderes übrig als das tote Huhn auf den Baum zu fliegen



Pech gehabt, klettern koennen die Schakale nicht, aber hoffen, dass etwas runterfallen wird



Der Kampfadler ist wachsam und wir hören einen Ruf. Da kommt auch schon ein Raubadler angeflogen und möchte die Beute klauen. Nichts da meint der Kampfadler, der viel stärker ist.



Der Raubadler setzt sich mal etwas zur Seite





Wenn Blicke töten könnten...





Und daher kam der Ruf - ein noch junger Kampfadler, der noch von den Eltern gefüttert wird, weil er noch nicht selber erfolgreich jagen kann. Doch die Raubadler liessen ihn nicht herkommen. Er war leider sehr weit weg, drum das nicht scharfe Bild. Ob er was abbekommen hat, wissen wir leider nicht, wir mussten weiter.

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27 Aug 2019 22:08 #565944
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Hallo Elvira,

vielen Dank für den Bericht, dem ich ab sofort aufmerksam folge. Ich bin sehr gespannt auf deine Schilderungen, zumal wir im vergangenen August mit sehr gemischten Gefühlen aus der Mara heimgekehrt sind (zu voll, zu viel Bedrängen der Tiere für unseren Geschmack. Aber tolle Sichtungen). Nun wollen wir (wahrscheinlich 2021 im Januar) zu einer anderen Jahreszeit nochmal hin und auch u.a. Samburu einbauen, wo ich mich besonders über Grevys freuen würde.

Liebe Grüße,
Bettina
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Hallo Bettina

Vor allem Anfang August ist hektisch in der Masai Mara.

Was wir gemacht haben, da wir alle ziemlich gute Kameras hatten/haben, ist, dass wir uns nicht ins Autogemenge gestellt hatten, sondern immer etwas abseits waren. Das bei einer Flussdurchquerung, 5 Geparden am Riss etc. Braucht halt einen Fahrer, der nicht Jaeger ist.

Liebe Gruesse
Elvira
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28 Aug 2019 17:26 #566040
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  • Beatnick am 27 Aug 2019 22:08
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Hallo Elvira,

Bushtruckers schrieb:
Vor allem Anfang August ist hektisch in der Masai Mara. Was wir gemacht haben, da wir alle ziemlich gute Kameras hatten/haben, ist, dass wir uns nicht ins Autogemenge gestellt hatten, sondern immer etwas abseits waren.

Das haben wir auch so gehalten, aber dennoch bekommt man ja leider auch von etwas abseits unvermeidbar mit, was die armen Tiere da in den Hochzeiten aushalten müssen. Das hat mich schon massiv gestört. Insofern bin ich wirklich gespannt auf deine Schilderungen. Wenn ich mir vielleicht noch die Frage erlauben darf, ab wann wird es denn deiner Erfahrung nach wieder deutlich ruhiger?

Liebe Grüße,
Bettina
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Hallo Bettina

Du darfst Dir die Frage erlauben. Ende August und spaeter. Dieses Jahr war z.B. einige Tag im Juni super. Die Gnus kamen und vollfuehrten die Kapriolen der Paarungsszeremonie. Danach gingen sie wieder zurueck in die Serengeti. Diejenigen, die dort waren, hatten eine super Zeit mit wenigen Autos. Aber das war ein Glueckstreffer.

Es erwarten nach wie vor alle, dass die Gnus Ende Juli - Anfang August in die Mara kommen. Das war auch viele Jahre so. Aber die letzten 5 - 6 Jahre war vieles anders. Hat mit geaenderten Regenfaellen zu tun.

Liebe Gruesse
Elvira
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28 Aug 2019 20:49 #566058
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Elefanten, Antilopen und diese gut stehende Netzgiraffe. Dann sind wir am Tor und verlassen das wunderschöne Samburu Gebiet.



Es geht aufs Laikipia Pleteau zum Fusse des in Wolken eingemummelten Mt. Kenia, durch Nanyuki, vorbei an Nyeri und dann zum Aberdare Country Club. Es ist recht viel los hier und das Menschengewirr ist nicht so unsere Sache. Doch bald werden die meisten mit dem Bus zum The Ark gefahren. Wir geniessen nach dem Mittagessen noch etwas Ruhe. Nach Mails checken, bleiben noch ein paar Minuten, um mich umzuschauen und z.B. ein Baumhörnchen zu fotografieren.



Das Haupthaus des Aberdare Country Club. Ein schönes Gebäude in einem riesigen Areal mit vielen alten Bäumen und einer gepflegten Gartenanlage.



Und ein männlicher Buschbock, der das viele Gras geniesst



Die Sonne scheint und ich hoffe auf Riesenwaldschweine. Immerhin eine Dame macht uns die Ehre






Der Aberdare Nationalpark ist bekannt für seine Büffel und wir werden auch nicht enttäuscht



Es wird Zeit ins The Ark zu fahren. Kurz ins Zimmer und ab auf den Steg, in der Hoffnung noch im Abendlicht einige Bergwaldvogelarten zu erwischen. Der Goldschwingennektarvogel sitzt super, aber das Licht ist zu schwach. Pech. Dann sehe ich es am Boden wuseln. Da es nun ruhig geworden ist, das heisst es wohl den anderen Leuten zu kalt geworden ist, kommt die Grossfleck-Ginsterkatze aus dem Gestrüpp und frisst auch etwas von dem Brot, womit die Vögel gefüttert werden.



Eine ganz kleine Antilope kommt auch einen Happen Brot essen - ein Suni. Diese werden selten gesichtet. Sie werden nur 30 bis 43 cm hoch und nur die Männchen haben Hörnchen. Mein erstes in freier Wildbahn!



Immer mal wieder auf die Terrasse, a) um zu sehen was für Tiere zur Salzlecke und zum Trinken kommen, b) man darf nur hier rauchen. Es sind so viele Elefanten da und erstaunlicherweise respektieren diese die Büffel





Bei der Seitenterrasse spaziert ein recht grosser Elefantenbulle vorbei. Ein ca. 7 - jähriges Kind hüpft, ruft und winkt mit den Armen. Der Elefant ist irritiert. Ich fauche das Kind kurz an und es hört auf. Da meint der Vater, was das soll. Ich sage ihm nur, dass das nicht erlaubt ist und auch gefährlich ist. Oh, es sei auch nicht erlaubt, Kinder anzuschreien (hatte nicht geschrien, sonder wirklich nur gefaucht) und er werde mich lehren. Er solls versuchen und ich hatte meinen bösen Blick drauf, da merkte er, dass er auf der falschen Seite ist und ging mit dem Mädchen weg.

Die Zimmer im The Ark sind bekannterweise klein, doch ich alleine komme gut zurecht. Nur wäre es schön gewesen, wenn in der Dusche warmes Wasser geflossen wäre. Somit halt Katzenwäsche. Es schläft sich gut.

11.8. Es ist neblig, kalt und die Sichtweite sehr beschränkt. Hoch geht es auf dem Hauptweg bis wir um eine Kurve kommen und ein Minibus, der uns vorher überholte stand. Der Grund, ein Baum ist über die Strasse gefallen. Ratlos standen Fahrer und Rangerin da. Die Kunden noch mehr. Joseph analysiert, holt die Panga aus dem Auto und nun fangen sie abwechslungsweise an zu hacken und den Weg frei zu hauen. Dauert gut eine halbe Stunde. Der Minibusfahrer hat nur ein unscharfes Hackinstrument im Auto....





Da die Gegend immer mal wieder Regen abbekommen hat, blüht es überall. Trotz Nebel schön anzusehen.



Die Rosenholzbäume, deren Holz für Schnitzereien wegen der schönen Musterung verwendet wird, stehen voll in Blüte. Die männlichen und die weiblichen Bäume.



Fackel-Lilie (Kniphofia thomsonii, Familie Asphodelaceae/Affodillgewächse)


Wie eine grosse, dicke Kerze streckt sich die Lobelia keniensis. Endlich mal eine die blüht! Diese kommt nur am Mt. Kenya, in den Aberdares und am Mt. Elgon vor.



Lobelia telekii mit hellen Blüten



Es ist und bleibt neblig. Beim Chania Wasserfall laufen die Kunden runter und wieder hoch. Ein stattlicher Wasserbock schaut uns durch Erikagewächse an. Dann fahren wir zur Fishing Lodge, um unser Picknick zu verspeisen. Es bleibt auch für die Rangerin noch was übrig. Zum Karuru Fall zu fahren lohnt nicht und die Strasse ist wohl auch zu feucht. Also zum Mutubio Gate. Der Familie hat es dennoch sehr gefallen! Denn es ist eine einmalige Landschaft und Vegetation hier oben.



Die Teerstrasse ist ganz gut und die Naturstrasse in Kinangop - uuhhps Strassensperre. Wir können hier nicht weiter, die Strasse wird repariert. Ein kurzes Stück zurück und dann eine andere Strasse. Nicht grade toll, denn die ist rauh und wir alle werden gut durchgerüttelt. Landschaftlich auch nicht grade interessant, da alles nur kleinere Garten- und Feldanlagen sind. Nach fast 2 Stunden erreichen wir Gilgil. Nun ist es nicht mehr weit zum Lanet Gate des Nakuru Nationalparkes.
Anhang:
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Letzte Änderung: 28 Aug 2019 20:58 von Bushtruckers. Begründung: falsches Foto
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