THEMA: Kenia Südost und Watamu - 3 Wochen
23 Feb 2019 17:42 #549198
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  • Bushtruckers am 23 Feb 2019 17:42
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23.1. Wir müssen früh raus und haben auch gebeten, uns das Frühstück etwas früher zu servieren. Um nicht Parkeintritte nachzubezahlen, müssen wir um 8.28 beim Parkausgang sein. Da sie das Gate von der alten Position in der Nähe des Levathian Lavatunnes weit Richtung Amboseli verschoben haben, ist die Distanz doch beträchtlich. Als ich aus dem Zelt kam, war es wohlweisslich noch dunkel, also mit Stirnlampe. Da wuseln niedliche Bushbabies in der Akazie rum... doch auf dem Bild waren sie wohl schon weg. Nach dem Frühstück frisst ein Graukopf-Riesenbuschwürger einen Gecko und das ohne genug Licht, wie ärgerlich. Die sind auch scheu und lassen einem nicht nah ran. Aber es war schön fürs Auge.
Die Akazie in der Bushbabies WAREN...



Also los, die Kilometer unter die Räder nehmen. Vorbei am Shetani Lavafeld und ups da läuft ein Leopard über die Strasse.... wie bei den Geparden, wenn man es nicht mehr erwartet... er legt sich kurz ins Gras, bevor er in seinem Revier weiter trottet. Und wir fahren weiter zum Amboseli Nationalpark.





Rechtzeitig kommen wir am Gate an, das noch immer ein Provisorium ist. Danach durch Felder, Ziegen, Schafe und Kühe und Vögel die in die Sträucher fliegen oder auf den Stromkabeln sitzen. Leider können wir nicht anhalten, es hätte viele Fotoobjekte gehabt. Am späteren Vormittag sind wir in der Lodge. Sich etwas vertun und einige Telefonate erledigen, im Severin Camp hatte es keine Netzverbindung fürs Handy. Mittagessen und Mails checken.

Um 4 Uhr starten wir zur Pirsch. Das Einchecken und bezahlen geht recht zügig. Kurz nach dem Eingang begegnen wir schon den ersten Giraffen.





Wir hören einen Greif rufen und entdecken dann weit weg einen jungen Kampfadler. Eins der Elterntiere finden wir dann näher



Wir nähern uns der Oltukai Lodge und sehen einen grossen Schwarm an grossen Vögeln kreisen. Rosapelikane



Wir sind am See oder was vor einiger Zeit noch Grasland war. Er wurde letztes Jahr während den extremen Regenfällen gebildet und ist bis heute geblieben. Zur Freude der Vögel und der Vogelliebhaber, denn da kreucht und fleucht einiges!
Beide haben einen roten Schnabel, doch die hintere ist eine Kapente, die vorderen Rotschnabelenten. Selten, dass man die Seite an Seite sieht, da die Kapente mehr alkalisches Wasser bevorzugt.

Wir sind am See oder was vor einiger Zeit noch Grasland war. Er wurde letztes Jahr während den extremen Regenfällen gebildet und ist bis heute geblieben. Zur Freude der Vögel und der Vogelliebhaber, denn da kreucht und fleucht einiges!
Beide haben einen roten Schnabel, doch die hintere ist eine Kapente, die vorderen Rotschnabelenten. Selten, dass man die Seite an Seite sieht, da die Kapente mehr alkalisches Wasser bevorzugt.



Der See im Gegenlicht



Wir fahren durch den Wald der Ol Tukai Lodge. Oh Schreck, viele der Gelbrindenakazien sind durch den hohen Wasserstand eingegangen. Die weiterführende Strasse wurde hoch gelegt und man fährt nun durch den See. Links und rechts hat es Vögel, doch das Licht ist nicht mit uns. Also morgen früh.

Amboseli ist ja nicht nur ein Paradies für Vogelbeobachter, sondern auch für alle die, die Elefanten lieben und das tun wir auch



Witwenenten



Eine Tüpfelhyäne spaziert durchs Wasser und wir machen uns auf den Heimweg in die Lodge



Wir haben Zelte und es ist eigentlich eine gute Idee anstatt Reissverschlüsse Türen zu haben. Es ist bequemer und es müssen nicht ständig Reissverschlüsse gewechselt werden. Auch sind wir am Ende einer Reihe.
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24 Feb 2019 00:26 #549223
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  • CuF am 24 Feb 2019 00:26
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Guten Abend, Elvira, es wird nun Zeit, Dir zu schreiben, daß ich Deine Beschreibungen, Fotos, Kenntnisse seit langem "verfolge" und genieße. Aus verschiedenen Gründen werde ich nicht mehr nach Ostafrika kommen können, ums dankbarer bin ich für Deine Beiträge!
Aber sag, was sind
"Eingeklemmte" zum Frühstück???
Herzliche Grüße
Friederike
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24 Feb 2019 09:49 #549232
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Liebe Friederike
Freut mich, dass Dir meine Berichte gefallen. Schade, dass Du nicht mehr nach Kenia kommen kannst.

"Eingeklemmte" sind Sandwiches koennte ein Schweizer Ausdruck sein. Es waren eigentlich eine Art Baguettes mit Schinken, Tomaten und Kaese drin.

Liebe Gruesse
Elvira
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24 Feb 2019 10:33 #549240
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24.1. Wie immer sind wir früh unterwegs, nachdem wir uns am Frühstücksbuffet gestärkt hatten. Die Rauchschwalben sind auch schon dran sich zu putzen und der Mond ist noch nicht schlafen gegangen



Ein Bild für die Götter, wenn am Morgen die Elefanten aus ihren Schlafgebieten kommen und unter den grossen, dunkelgrünen Schirmakazien zu den Weidegründen spazieren. Staub gehört dazu



Nun gleich zu der Strasse zwischen den beiden Seeteilen. Es hat so viele Motive und ich meine immer, ich könnte noch ein besseres Bild schiessen. Die Strafe ist nun, dass ich echt auslesen muss. Ich will Euch ja nur mit den besten verwöhnen.
Pünktchenenten



Grünschenkel, ein Zugvogel



Gelbe Baumenten



Und so sieht es aus



Afrikanisches Jacana / Blatthühnchen und man sieht mal die langen Zehen, die es ihnen erlauben, auf Blättern im Wasser zu gehen



Brauner Sichler



Bruchwasserläufer, ein Zugvogel



Ein Teil des Sees



Graukopfmöve im ersten Lebensjahr

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25 Feb 2019 08:59 #549311
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Wir verlassen den See und da sitzt ein Steppenfalke und lässt sich herrlich fotografieren



Braunrückenpieper



Und schon sind wir an einer anderen Stelle wieder am Wasser. Hier scheint es tiefer zu sein, da Hippos drin sind
Rosaflamingo



Leider ist die Hippo Mami mit ihrem Kleinen sehr weit weg und mit dem Wasser ist es nicht leicht sie scharf heranzuzoomen



Rosapelikan



Kammblesshühner, Gelbe Baumenten und Nilgänse



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25 Feb 2019 09:17 #549312
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Ueber die kleine Brücke beim Sumpf und nun Elefanten. Wo der helle Sand ist, habe ich immer das Gefühl ich sei in der Etoscha Pfanne



Ein Elefantenbulle will ins Wasser und Joseph stellt das Auto so, dass sollte der Elefant das Auto als störend empfinden, er vorwärts wegfahren kann. Ein anderer kommt angetrottet und ein Minibus mit Uganda Kennzeichen setzt sich grade vor unser Blickfeld. Das kann Joseph nicht leiden und fährt vor, so dass er ihm die Sicht auf den Elefanten im Wasser blockiert. Ein Kommentar kommt auch noch dazu. Es ist immer ein herrliches Gefühl, die grauen Riesen friedlich so nahe zu haben. Der obligaorische Reiter (Kuhreiher) darf natürlich auch nicht fehlen









Es geht nun auf den Beobachtungshügel und da die Sicht nicht klar ist, lohnt auch das Foto nicht. Doch das Braunscheitellerchenmännchen hält mal anständig still



An den Schatten sieht man, dass die Mittagszeit nicht mehr so weit entfernt ist.






Wie bei Menschen können Zähne auch bei Elefanten verkehrt wachsen.



Solch kapitale Elefantenbullen gibt es leider nur noch wenige. Das müsste Tim sein, leider sehr weit weg

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