THEMA: Kenia Südost und Watamu - 3 Wochen
11 Feb 2019 19:11 #548236
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9.1. Wieder das gleiche Ritual, 6 Uhr Frühstück und um 7.45 los. Es geht zum Mudanda Fels und auf dem Weg begegnen uns einige Greife. Leider war das Licht nicht grade prächtig und so kamen auch die Fotos raus.
Bueffel stellen sich vor den zerfurchten Hügel aus Urgranitgestein



In einem Baobab sitzen 2 Greife. Nach näherem Hinsehen entpuppen sie sich als Afrikanische Habichtsadler.



Und dann sind wir beim und auch schon oben auf dem Mudanda Fels. Er beeindruckt mich immer wieder, wie er wie ein riesiger Wal in der Gegend liegt. Pflanzen nisten sich in seinen Spalten ein und nach Regen bilden sich Pfützen für Vögel und Klippschliefer als Wasserlieferant. Im Wasserloch dahinter trinken Zebras und Ellipsenwasserböcke.





Wir fahren fast die gleiche Strecke zurück ins Camp und da schaut ein Büffel grimmig zwischen den Büschen hervor



Schön, dass es immer wieder noch Wasserpfützen gibt und die Elefanten nutzen die auch voll. Wie man danach aussieht... aber toll glänzend





Langsam geht es Richtung Camp, aber nicht ohne für Steinschmätzer, Rotflügellerche, kapitalem Grant Gazellen Bock anzuhalten und dann das Camp über Mittag zu geniessen. Eine gefleckte Grünnatter, aber zu schnell, um mehr als den Schwanz zu erwischen. Siedleragamen und Haftschwanzgeckos wuseln überall rum.







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11 Feb 2019 19:17 #548238
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Als wir um 16.00 Uhr losfuhren, war es noch toll warm. Ellipsenwasserböcke standen im Schatten im hohen, grünen Gras gleich um die Ecke vom Camp.



So viele Elefanten spazieren Richtung Wasser. Herrlich denen zuzusehen



Bei einem Wasserloch, das angelegt wurde finden wir 2 Büschelohroryx und einige Wasservögel, zum Teil Zugvögel. Doch das Licht ist so gegen uns und keine Chance, das Auto anders zu stellen. Die Oryx läuft ins Licht und so auch die Riesentrappe





In der Nähe der Ashnil Lodge schauen wir nochmals etwas den Elefanten zu, bevor es gemütlich ins Camp geht. Der letzte Abend und wir schauen wie die beiden Abende davor den Fledermäusen und den Nachtschwalben zu, wie sie im Scheinwerferlicht Insekten fangen. Wir haben das Camp genossen und diese Nacht wird auch weniger Krötengesang sein. Es scheint, sie haben sie aus dem Ueberlaufkanal weggeschafft.
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12 Feb 2019 18:53 #548343
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Der letzte Abend und wir schauen wie die beiden Abende davor den Fledermäusen und den Nachtschwalben zu, wie sie im Scheinwerferlicht Insekten fangen. Wir haben das Camp genossen und diese Nacht wird auch weniger Krötengesang sein. Es scheint, sie haben sie aus dem Ueberlaufkanal weggeschafft.

10.1. Nach dem Frühstück und Auschecken auf nach Watamu. Gleich nachdem wir auf den Hauptweg abbogen, lag da eine tote Ginsterkatze und ein toter Hase. Wer wohl nachts rumfährt? Jedenfalls habe ich es einem Assistenzdirektor vom KWS in Nairobi gemeldet.



Die Strasse ist ziemlich gut und wir kommen gut vorwärts. Bis an den Punkt, wo plötzlich wieder Tiere sind, da können wir doch nicht einfach vorbeifahren. Erst ein prächtiger Elefantenbulle, dann Löwen, ein männlicher Erdschmätzer und Zebras hinter einem dekorativen toten Baumstamm - den Erdschmätzer sieht man auch auf dem Grossbild. Ich beobachte gerne, wie Zebras untereinander kommunizieren. Ohren, Hals und der ganze Körper ist da involviert.

















Gewohnheitsmässig suche ich mit den Augen jeden Termitenhügel ab und fand nichts bis endlich diesen Weisskehl-Steppenvaran



Die ersten und letzten Geierperlhühner auf dieser Reise



Gesehen hatten wir sie schon oft und auch versucht sie einigermassen anständig zu fotografieren, doch heute war sie relativ nahe und in tollem Licht - Karminspinte, einer meiner Wunschvögel für diese Safari





Ein Elefant liegt am Boden. Wir schauen und schauen und nichts bewegt sich. Wir denken schon, sie ist tot. Nach einigen Minuten bewegt sich ein Ohr. Wir sind erleichtert. Dennoch melde ich es den Rangern am Tor, kann ja sein, dass der Elefant krank ist. Der Ranger macht auch Notizen und schreibt meine Personalien auf. Wir sind nun am Sala Gate und schauen uns die Touris an, die von der Küste wohl kurz die Parks besuchen.





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Letzte Änderung: 12 Feb 2019 19:12 von Bushtruckers. Begründung: Foto 2x gepostet
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13 Feb 2019 13:38 #548392
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Auf einer Holperpiste geht es nun Richtung Küste. Hier ein paar Eindrücke. Wie zu sehen ist, ist es eine eher ärmliche Bevölkerung. Einige Kühe, etwas Landwirtschaft und Kohle brennen.





Nach einigen Kilometern recht rauhe Piste kommen wir auf ein Stück, das sie reparieren. Es scheint, wie wenn irgendwann bis zum Tor alles geteert sein wird. Wir schlängeln uns zwischen Lastwagen und Erdhaufen durch bis wir dann auf der Teerstrasse sind. Wo Teer ist, sind sie am Wasserdrainagen bauen. Auch hier kann es in Strömen giessen und die Strasse beschädigen oder gar wegspülen









Joseph, der wie ich die Strecke nicht kennt, hatte sich bei Küstenfahrern erkundigt. Es soll runtergehen und dann stehe ein grosser Wassertank. Dort rechts abbiegen. Wir finden die Zisterne und fragen sicherheitshalber hier nochmals nach. Es stimmt und somit fahren wir auf der Naturtrasse und dann Teerstrasse bis wir an die Ecke des Arabuko Sokoke Waldes kommen, der hier mehr eine Plantage ist.





Und plötzlich sind wir an einer Abzweigung, wo ich mir die Tankstelle bei meinem Besuch in Watamu im November gemerkt hatte. Also da rechts abzweigen, durch Gedi durch, dann rechts und bei der Hemingway und Ocean Sports Tafel links rein. Jonathan begrüsst uns herzlich und wir beziehen unsere Zimmer. Ich bekomme das gleiche, wie beim letzten Mal. Mal erst Mittagessen. Wir alle, auch Joseph sitzen auf der Terrasse am Meer. Einfach herrlich! Und die Speisen schmecken auch. Nicholas, der Taxifahrer ist so lieb und kommt vorbei, um Joseph zu einer Unterkunft zu bringen. Alle haben nun frei bis zum Abendessen und da hier entlich wieder Netzwerk ist (abwechslungsweise das vom Hotel und mein Telkom Modem) kann ich auch ein bisschen sehen, was so alles gelaufen ist in der Zwischenzeit. In den Indischen Ozean hüpfen, lass ich mir natürlich nicht nehmen. So nach 17.00 ist die Flut hoch genug, um zu schwimmen.
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13 Feb 2019 17:42 #548417
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11.1. Mida Creek - das heisst, wir bekommen Kaffee um 05.00 Uhr und sie haben extra Eingeklemmte für uns gemacht. Mir schmecken sie sehr gut. Um 05.45 sind wir schon unterwegs und kurz nach 6 bei Mida Creek, wo uns Juma, der mich auch im November geführt hatte, empfing. Wir gingen erst auf dem Land. Allerdings ist das Licht noch gar nicht prächtig. Doch es ist auch interessant, Vogelarten in einem mir recht unbekannten Gebiet zu suchen und zu identifizieren. Als wir näher zum Wasser kommen, wuseln überall Krabben rum.





Der Weg unter Mangroven am Strand entlang. Und langsam kommt auch etwas Sonne raus, auch wenn sie uns doch so ziemlich im Stich lassen wird



Grauschnäpper, ein Zugvogel und ein Wollhalsstorch sind fotogen. Der Seiden- und Silberreiher nicht.





Der Baobab wird von der Sonne toll angestrahlt. Wir tauschen unsere normalen Schuhe und Sandalen gegen Plastikschuhe aus. Somit wird es uns auch möglich sein, im Wasser zu gehen. Es geht zum Steg, vorbei an einer Mangrovensetzlingspflanzung, dies eins der Projekte der Mida Creek Conservation, die auch vom NABU unterstützt und besucht wird. Toll gemachte Holztafeln geben Info







Süss sind die kleinen Fiddlerkrabben. Den Namen haben sie, weil sie mit der grossen Schere wie ein Geigenspieler winken, um Weibchen anzulocken



Es geht auf die Hängebrücke. Ach, die ist länger als ich erwartete... es schwankt, also immer warten, bis alle ganz hinter dem nächsten Mast sind. Einige Latten fehlen, also sind auch grössere Schritte nötig. Dabei immer lächeln und das Gleichgewicht behalten. Geschafft und es geht ins Kanu.



Da sieht man, wie wichtig die Wurzeln der Mangroven sind. Junge Austern entwickeln sich hier.



Sanft gleiten die beiden Kanus durchs Wasser, immer in der Nähe der Mangroven. Da sitzen Seidenreiher, Nimmersatte und Silberreiher fliegen über uns. Der Mund der Bucht ist eng und dort liegt auch der Beach Club Temple Point. Man sieht das Wetter und das macht uns für die Fotos ganz schön zu schaffen.



Vor uns auf einer kleinen Insel mit Mangroven bewachsen, ruhen Regenbrachvögel, jede Menge und man sieht die braunen Vögel kam. Sie warten, bis Sandflächen bald dank der Ebbe freigelegt werden.

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Mein Kanu wird ans Ufer geleitet und Juma zeigt mir diesen Schlammturm. Da sitzen Schlammspringer drin. Amphibisch lebende Fische. Als die Gäste auch kamen springen sie weg, also für sie neue suchen und finden.







Und da sitzen sie und warten auf die Ebbe, um auf den Sandflächen vom Meer zurückgelassenes Futter zu finden oder freigelegte Tierchen zu jagen. Es ist eine gemischte Schar. Mit längerem gebogenem Schnabel - Sichelstrandläufer, in der Mitte mit Stahlnagelschnabel - Wüstenregenpfeifer und die kleineren Mongolenregenpfeifer.







Juma zupft 3 verschiedene Mangrovenblätter und sagt uns, welche welche ist. Oben Rote Mangrove, Mitte Schwarze Mangrove, unten Gelbe Mangroven. Die rote Mangrove bildet diese Kniewurzeln.





Für Leute mit Spinnenphobie ist sie nichts... die Rotbeinige Seidenspinne (Nephila inaurata)



Da fliegen sie zu den wasserfreien Stellen - Reiherläufer und Regenbrachvogel





Wir haben die Kanus verlassen und spazieren zu Fuss zurück ans Land. In der Zwischenzeit hat der Koch frisch gefangenen Fisch und Kokosnussreis zubereitet. Der Fisch, einfach zubereitet schmeckt super lecker. Nun wieder ins Ocean Sports, um die Wärme und das Meer zu geniessen.
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