THEMA: Kenia Südost und Watamu - 3 Wochen
21 Feb 2019 17:20 #549052
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20.1. Schon ist es morgen und es ist noch nicht mal richtig hell, als ich zum Frühstück spaziere. Der Blick auf den Kili



Es geht zur direktem Weg zu den Mzima Springs. Es ist immer wieder erfrischend dem Quellwasser, das unterirdisch von den Chyulu Hügeln hierher fliesst, zuzuschauen. Es ist ruhig bis auf das Gurren der vielen Tauben. Es hat erstaunlich wenige Vogelarten hier.







Graufischer und Hippos





Wir verlassen die Quellen und fahren unsere Runde bis zum nächsten Halt bei einem Zwergfalkenweibchen und dann einem Braunen Schlangenadler





Ein stattlicher Kleiner Kudubock



Wir sind wieder zurück im Severin Camp. Das Camp hat keinen Zaun und etliche Wasserlöcher verteilt, so dass man von jedem Zelt aus eins sehen kann. Die Tiere kommen auch, wie man hier sehen kann.



Wir sitzen gemütlich beim Mittagessen als jemand vorbeiflog, etwas fing und sich in den Baum in unserer Nähe setzte. Wiederum ein Zergfalkenweibchen. Ich frage mich, wo die Männchen sind...



Mittagsruhe bevor wir um 16.30 Uhr wieder los gehen. Um 16.00 Uhr ist es noch zu heiss und auch jetzt wird das Dach noch zugelassen. Wir landen auf dem Poacher’s Lookout und geniessen die Aussicht auf Vulkane, Lavafeld und die Chyulu Hills.





Toll, dass derzeit so viele Büschelohroryxe in der Nähe des Camps sind



Auch eine Schabe kann interessant sein



Während des Abendessens fliegen wieder Nachtschwalben rum. Trotz Campbeleuchtung, meiner Stirnlampe und Blitz bekomme ich kein anständiges Bild. Schade. Ab ins Bett nach dem köstlichen Abendessen.
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22 Feb 2019 09:02 #549106
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21.1. Ohne Frühstück, nur mit einer Tasse Kaffee und Bisquits im Magen fahren wir los und als die Sonne aufging waren wir schon auf den Rädern



Ein jugendlicher Weissbürzelsinghabicht sitzt im herrlichen Morgenlicht



Und so wird er mal aussehen, wenn er erwachsen sein wird



Wir zweigen ab, das Ziel ist bis zur Ngulia Lodge vorzudringen, da wir hoffen, hier Elefanten zu finden. Zwergmangusten sind aber auch süss



Blutschnabelweber können riesige Schwärme bilden und Körnerfruchtfelder wie Weizen und Reis attackieren. In einigen Gebieten haben sie leider deswegen auch schon viele Vögel vergiftet. China hatte das in den 1958 hart erfahren müssen, da nachdem sie Spatzen umgebracht hatten, die nächste Ernte von Insekten vernichtet wurde und eine Hungersnot ausbrach. Diese Spatzenverwandten fressen viele Insekten als Proteinzugabe.



Wir fahren schon im Tal hoch, als ein Ellipsenwasserbock vor einem Granithügel posiert



Es ist herrlich grün im Rhino Valley, wo es keine Nashörner hat



Wir kommen bei der Ngulia Lodge an und fragen, ob wir unser Picknickmorgenessen hier essen dürften. Ja, beim Swimmingpool. Dankend nehmen wir an. Vorher schauen wir aber einer Büffelherde zu, wie sie zum Wasserloch kommt



Wir fahren wieder das Tal runter ohne bisher Elefanten gefunden zu haben. Giraffen ja... Ein Weisstorch an einem der etlichen Wasserlöcher



Einige Minuten lang schauen wir zu, wie sich 2 Kongoni Bullen in die Hörner geraten







Und siehe da, eine Herde Elefanten spaziert vorbei







Ein weiteres Dikdik, das nicht gleich hinter die Büsche rennt



Nun sind wir im Hellen wieder im Camp und ich nutze die Gelegenheit, die Wahlberg’s Epauletten-Flughunde, die bei Dämmerung ausfliegen und am Morgen wieder reinfliegen, zu fotografieren

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22 Feb 2019 09:13 #549108
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Wir geniessen das Mittagessen und ein wenig ausruhen, bevor es um 16.30 Uhr nochmals auf Pirsch geht. Das Wetter ist als trübe zu bezeichnen und das sieht man auch den Bildern an. Die Gnudamen sind hochträchtig und einige haben schon Kleine bei Fuss.





Die weggeschwemmten Brücken auf der Strasse vom Maktau Gate sind nicht weit vom Severin Camp. Wir wollen uns das mal ansehen. Dies passierte, als wir letztes Jahr lange und gewaltige Regenfälle hatten, die viele Strassen und Brücken wegschwemmten. Die Gelbrindenakazien wurden auch in Mitleidenschaft gezogen. Man kann durch den Fluss fahren, aber sollte es grade irgendwo geregnet haben, dann eher nicht und das würde heissen, eine riesige Tour zu fahren, nämlich bis zur Strasse, von wo wir am ersten Tag kamen.









Im Flussbett hält sich eine Gruppe gelber Paviane auf. Vor allem die Jungen sind von etwas befallen, das ich nicht erkennen kann. Ob es Zecken oder aggressive Pflanzensamen sind... auf jeden Fall habe ich die Bilder dann von zuhause aus dem KWS Service geschickt, aber bisher noch keine Rückmeldung bekommen. Es sieht echt hässlich aus und die tun mir so leid. Wir bekommen noch ein paar Elefanten und Büffel zu sehen und kehren dann zum Camp zurück.



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22 Feb 2019 18:33 #549151
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22.1. Das Frühstück mit Käse und Eiern schmeckt, der Kaffee ist auch sehr gut und wir können gestärkt und aufgeweckt auf Pirsch. Joseph fährt uns durch das Gebiet eines Leoparden, wo wir auch schon durchgefahren sind. Er versteht nicht, wo der Leopard ist. Wir sind auch nicht die einzigen, die nach ihm/ihr suchen. Anstatt des Leoparden mit Kill finden wir den Weissbürzelsinghabicht, der grade ein Flughuhn erlegt hatte. Wir standen eine ganze Weile und schauten beim Rupfen und Fressen zu.









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Letzte Änderung: 22 Feb 2019 18:36 von Bushtruckers. Begründung: Bilder nicht eingefuegt
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Bald kommen wir beim Shetani Lavastrom an. Der ca. 200 jährige Lavafluss wird langsam aber sicher von Pflanzen eingenommen. Rot blühend sind Lucky bean trees (Erythrina sp), die blühen ohne Blätter zu haben.







Zurück im Camp ist auch bald schon das Mittagessen fertig. Wer fliegt denn heute an? Eine Strichelracke, schon lange habe ich keine mehr gesehen, werden aber morgen auf dem Weg nach Amboseli noch ein paar entdecken.



Gestern hatten wir wegen zu dichten Wolken kein Internet. Also heute aufarbeiten. Während ich so auf der Terrasse sitze, immer ein Auge im Busch draussen, erfasst das andere Auge plötzlich eine Schlange. Ich frage, die Gäste, die daneben stehen, ob sie Angst vor Schlangen haben. Nein, wenn sie nicht gefährlich ist. Die gepunktete Sandrenn-Natter ist nicht gefährlich, aber sehr schnell und schwierig zu fotografieren. Ein Maasai meint, weisst Du in unserer Gesellschaft... ich sage ihm nur, behalts für Dich und lerne, welche Schlangen harmlos sind, vor allem da Du in einem Camp arbeitest, wo Touristen keine toten Schlangen sehen möchten. Ich möchte sie eigentlich mit einem Eimer einfangen, aber sie verschwindet gewandt über die Mauer.





Um 16.30 starten wir die “Leopardentour” und versuchen nochmals unser Glück. Leider soll es einfach nicht sein, dafür ein toll posierender Klippspringer.







Das Licht wird golden und ein Steinrötel und ein Gelbschnabeltoko posieren auf dem Heimweg





Wir hatten noch keine Rotbauchpapageien gesehen und ich weiss, dass sie gerne bei den Kitanda Bandas sind. Und dort finden wir sie auch, aber nun mit zu wenig Licht. In die Lodge und den letzten Abend geniessen.
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23.1. Wir müssen früh raus und haben auch gebeten, uns das Frühstück etwas früher zu servieren. Um nicht Parkeintritte nachzubezahlen, müssen wir um 8.28 beim Parkausgang sein. Da sie das Gate von der alten Position in der Nähe des Levathian Lavatunnes weit Richtung Amboseli verschoben haben, ist die Distanz doch beträchtlich. Als ich aus dem Zelt kam, war es wohlweisslich noch dunkel, also mit Stirnlampe. Da wuseln niedliche Bushbabies in der Akazie rum... doch auf dem Bild waren sie wohl schon weg. Nach dem Frühstück frisst ein Graukopf-Riesenbuschwürger einen Gecko und das ohne genug Licht, wie ärgerlich. Die sind auch scheu und lassen einem nicht nah ran. Aber es war schön fürs Auge.
Die Akazie in der Bushbabies WAREN...



Also los, die Kilometer unter die Räder nehmen. Vorbei am Shetani Lavafeld und ups da läuft ein Leopard über die Strasse.... wie bei den Geparden, wenn man es nicht mehr erwartet... er legt sich kurz ins Gras, bevor er in seinem Revier weiter trottet. Und wir fahren weiter zum Amboseli Nationalpark.





Rechtzeitig kommen wir am Gate an, das noch immer ein Provisorium ist. Danach durch Felder, Ziegen, Schafe und Kühe und Vögel die in die Sträucher fliegen oder auf den Stromkabeln sitzen. Leider können wir nicht anhalten, es hätte viele Fotoobjekte gehabt. Am späteren Vormittag sind wir in der Lodge. Sich etwas vertun und einige Telefonate erledigen, im Severin Camp hatte es keine Netzverbindung fürs Handy. Mittagessen und Mails checken.

Um 4 Uhr starten wir zur Pirsch. Das Einchecken und bezahlen geht recht zügig. Kurz nach dem Eingang begegnen wir schon den ersten Giraffen.





Wir hören einen Greif rufen und entdecken dann weit weg einen jungen Kampfadler. Eins der Elterntiere finden wir dann näher



Wir nähern uns der Oltukai Lodge und sehen einen grossen Schwarm an grossen Vögeln kreisen. Rosapelikane



Wir sind am See oder was vor einiger Zeit noch Grasland war. Er wurde letztes Jahr während den extremen Regenfällen gebildet und ist bis heute geblieben. Zur Freude der Vögel und der Vogelliebhaber, denn da kreucht und fleucht einiges!
Beide haben einen roten Schnabel, doch die hintere ist eine Kapente, die vorderen Rotschnabelenten. Selten, dass man die Seite an Seite sieht, da die Kapente mehr alkalisches Wasser bevorzugt.

Wir sind am See oder was vor einiger Zeit noch Grasland war. Er wurde letztes Jahr während den extremen Regenfällen gebildet und ist bis heute geblieben. Zur Freude der Vögel und der Vogelliebhaber, denn da kreucht und fleucht einiges!
Beide haben einen roten Schnabel, doch die hintere ist eine Kapente, die vorderen Rotschnabelenten. Selten, dass man die Seite an Seite sieht, da die Kapente mehr alkalisches Wasser bevorzugt.



Der See im Gegenlicht



Wir fahren durch den Wald der Ol Tukai Lodge. Oh Schreck, viele der Gelbrindenakazien sind durch den hohen Wasserstand eingegangen. Die weiterführende Strasse wurde hoch gelegt und man fährt nun durch den See. Links und rechts hat es Vögel, doch das Licht ist nicht mit uns. Also morgen früh.

Amboseli ist ja nicht nur ein Paradies für Vogelbeobachter, sondern auch für alle die, die Elefanten lieben und das tun wir auch



Witwenenten



Eine Tüpfelhyäne spaziert durchs Wasser und wir machen uns auf den Heimweg in die Lodge



Wir haben Zelte und es ist eigentlich eine gute Idee anstatt Reissverschlüsse Türen zu haben. Es ist bequemer und es müssen nicht ständig Reissverschlüsse gewechselt werden. Auch sind wir am Ende einer Reihe.
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