THEMA: Kenia Südost und Watamu - 3 Wochen
18 Feb 2019 18:19 #548765
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Köstlich bei allen Lampen sitzen ganz viele und zum Teil recht grosse Hausgeckos an der Wand. Kunststück, hier kommen die Insekten her.



Wie immer kommt das Bush Baby / Brauner Riesengalago zu Besuch und versucht ein Brötchen vom Tisch zu klauen. Auf unsere Bitte gibt der nette Kellner Bananen, was bestimmt gesünder ist.



Ein grosser, aber harmloser schwarzer Käfer hat sich in mein Bett verirrt. Sanft durch die Balkontüre raus gehievt und weiter im Roman gelesen.



15.1. Wieder unser altes Programm, 6 Uhr Frühstück und los um 06.45. Doch schon am Morgen turnen die Peter’s Angola Colobus in den Bäumen rum, wir können ihnen vom Frühstückstisch aus zusehen. Einfach gewaltig, wie die griffsicher von Ast zu Ast springen. Die Rotschwanzhörnchen sind auch schon auf den Beinen.







Joseph fährt die Wege, wo sie normalerweise zu sehen sind. Ich sage ihm, dass ich mit Steve sie schon im Wald gefunden habe und somit fahren wir Richtung Wald, wo die Wege nicht mehr so super sind. Und siehe da, wir finden sie und können sie auch einen Moment bewundern, bevor sie wegrennen.



Wir sind erstaunt, dass wir weder Elefanten noch Giraffen finden, aber eine Antwort hat auch der Ranger am Gate nicht. Ein Warzenschwein im abgebrannten Gebiet. Ob es absichtlich oder nicht gebrannt hatte, weiss ich nicht.



Shimba Hills Lodge mit dem gestauten Teich davor.



Vor dem Mittagessen gleich noch die Kräuselhaubenperlhühner aufnehmen. Sie sind nicht oft zu finden.





Nach dem Mittagessen sind die Colobusaffen dran. Nicht einfach die Gesichter drauf zu bekommen, da sie gegen die Sonne sitzen und einfach so auf mich runterschauen









Um 16.00 Uhr geht es nochmals auf Pirsch. Viel finden wir nicht, geniessen aber das wenige, wie den Gelben Pavian beim Trinken. Wir haben der Horde eine längere Zeit zugeschaut. Danach heisst es in die Lodge zum Duschen und Abendessen. Die Ginsterkatzen kommen heute vorbei, aber so im Dunkel ergibt es kein gutes Bild.

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19 Feb 2019 09:54 #548808
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17.1. Nach dem Regen gestern, erwartet ein strahlender Morgen unsere Aufmerksamkeit. Herrlich in dem Licht Fotos zu machen. Zum Auftakt ein Raubadler



Ein Langschwazwürger kann sich nun der wärmenden Sonne erfreuen. Diese scharfen Dornen gehören zu einer Balanites / auf Deutsch übersetzt Wüstendattel, da die Früchte Datteln ähneln. Diese werden von Affen und Vögeln gefressen.



Das Männchen der Weissbauchtrappe



Ein Pangani-Grossporn sitzt auf einer Commiphore mit Blättern. Dies, da die Gegend hier immer mal wieder etwas Regen abbekommen hat



Joseph fährt einen Weg rein, der etwas matschig ist, doch kein Problem und wir finden diesen sich trocknenden und wärmenden Gaukler. Der Weg endet dank Renovierungsarbeiten und wir müssen wenden und eine andere Route wählen.



Regen bringt Insekten und die Termiten, die für viele ein Protein-Leckerbissen sind, werden aktiv. Das wissen auch die Flammenbartvögel





Irgendwie erinnert mich das Bild an die Schweizer Alpen, nur dass es ein Wasser- und kein Steinbock ist



Von einer kleinen Anhöhe aus sieht man gut auf die Salt Lick Lodge und die Hügel



An Grosstieren finden wir vorwiegend Büffel. Weder Elefanten noch Giraffen lassen sich blicken. Wohl hat sie der heftige Regen in andere Ecken vertrieben.



Ein Weisscheitelwürger lauert auf Beute

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19 Feb 2019 15:31 #548843
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Es geht ein Weg entlang des angrenzenden Lualenyi Reservates in Richtung eines Hügels.



Der Weg ist das Ziel.....



Es fasziniert mich immer wieder, wie Steine, Erosion und Pflanzen zusammenwirken



Es ist Mittagessenszeit und wir geniessen unseren Tisch am Fenster, aber auch das leckere Essen.
Ellipsenwasserböcke stillen ihren Durst an den angelegten Wasserstellen vor der Lodge



Um 16.00 Uhr geht es wieder los, wenn das Licht nicht mehr so grell ist. Ein kapitaler Grantgazellenbock posiert für uns



Kann man einer so toll posierenden Blauracke widerstehen?



Joseph hat etwas von Geparden gehört, die am Morgen gesichtet wurden. Die will er suchen, doch er kommt nicht vorwärts, da wir immer wieder Vögel sehen. Herr und Frau Rötelfalke sind ja zu schön, um vorbeizufahren.





Isabellwürger, ein Zugvogel. Männchen.



Alle Büffel, von gross bis klein, von Weibchen zu Männchen sind rot gefärbt und schlammig. Da muss ein Schlammbad in der Nähe sein. Joseph meint nun, er gäbe auf Geparden zu suchen, mache keinen Sinn...





Und hier ist das frisch gefüllte Schlammloch. Der Regen erfreut auch die Büffel.



So kann man auch auf einem Ast sitzen - Dreifarbenglanzstar



Gelbe Paviane im Hochsitz

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19 Feb 2019 15:43 #548844
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Langsam neigt sich der Nachmittag dem Ende zu und wir fahren Richtung Lodge. Ein Landrover steht auf dem Weg, die Leute schauen angestrengt nach links. Deren Blicken folgend enden wir bei 4 Geparden... Joseph lacht übers ganze Gesicht. Wir natürlich auch! Zeigt sich mal wieder, je mehr man etwas sucht, desto weniger findet man es. Vergisst man was man sucht, dann taucht es plötzlich auf.



Die Mutter geht voran, einen Riedbock im Visier



Verpasst, die Jungen rennen nun auch



Sie sind nun unten auf der Strasse und wir stehen mit nur wenigen anderen Auto in einer Position sie gut zu sehen 2 Junge folgten der Mutter, eins blieb zurück. Das Piepsen der 2 Jungen hättet Ihr hören sollen. So süss. Sie liefen auch zurück und holten das 3., um es auch wieder mit der Mutter zu vereinigen.







Wo rennt die Mutter hin? Kommen die anderen beiden?





Ja, alle kommen und gleich sind alle 4 wieder vereint. Dies allerdings nicht zum Gefallend der Schwarzhalsreiher, die zettern und toben, um die Katzen zu verscheuchen









Nun müssen wir leider in die Lodge, Zeit ist abgelaufen. Zum Glück ist sie nur ein paar Hundert Meter entfernt. Der Mond steht noch nicht voll am Himmel und Segler jagen davor Mücken



Unser letztes Abendessen hier. Eine grosse Herde Büffel zieht ans Wasserloch. Nach dem Abendessen gehen wir runter und haben die Tiere ganz nah. Toll das Schlürfen und Schnauben aus der Sicherheit zu hören.





Gute Nacht
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Letzte Änderung: 19 Feb 2019 15:52 von Bushtruckers. Begründung: Bilder nicht eingefuegt
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20 Feb 2019 17:52 #548938
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18.1. Das ist keine Ameisenstrasse, das sind alles Büffel, die am Morgen schon zur Tränke kommen.



Auschecken und zum Ausgang fahren. Dann geht es ein gutes Stück auf guter Teerstrasse Richtung Tansania. Bis es dann heisst rechts abzweigen um zum Maktau Tsavo West Gate zu gelangen. Ein noch jüngerer Ranger begrüsst uns und wickelt die Formalitäten zügig ab. Er sagt uns auch, dass vorgestern eine grosse Herde hier vorbeigekommen sei. Wir fahren Richtung Süden, Richtung Tansania und dem Lake Jipe.

Joseph stoppt auf einmal und sagt Schildkröte - es ist eine Speke’s Gelenkschildkröte.



Und endlich mal wieder ein paar Elefanten...



Ein roter Fleck und siehe da, eine Feuerball Lilie blüht. Ein Schmetterling nutzt den seltenen Nektar



Wir halten ein paar Mal für Vögel fahren aber meist bis fast zum Lake Jipe, wo es wieder Tiere hat. Es ist heiss und eine Schirmakazie bildet willkommenen Schatten. Zebras wissen, wo es gut für sie ist





Bei den Rangern organisieren wir unseren Boottrip für später am Nachmittag. Dann zur Lodge. Der Manager schaut uns an, wie wenn wir vom Mond kämen. Er hat keine Ahnung von einer Buchung! Auf E-Mail hatte mir das Nairobi Büro so nett geschrieben, dass sie sich freuen, uns beherbergen zu dürfen. Auf E-Mail kann ich nicht, keine Netzverbindung. Er ruft Nairobi an und gibt mir dann auch das Telefon. Allzu nett bin ich wohl nicht, denn anstatt nachschauen, stellen sie komische Fragen. In der Zwischenzeit bestellen wir unser Mittagessen, das ja wohl etwas dauern kann, bis es fertig ist. Als es dann endlich klar war, dass eine andere Gruppe und nicht wir die Buchung storniert hatte, werden wir aufs Zimmer gebracht. Meine Kunden möchten lieber ein Zelt, ich bleibe in meinem Häuschen. Alles ist eher bescheiden, doch das wussten wir. Es ist aber auch die einizge Unterkunft hier am See. Das Mittagessen ist voll in Ordnung und die Köchin hat sich Mühe gegeben.
Doch es hat Vögel und die versuche ich trotz grellem Licht einzufangen. Die Strohwitwe und der Bandfink am Wasser z.B.



Oder ein Nichtvogel wie die Streifenmabuye



Kurz vor 16.00 Uhr fahren wir an den See und warten, dass das Boot mit Dach den Motor angeschraubt bekommt. Nur nicht nichts tun, also Blauwangenspinte fotografieren. Dem Bootsführer sagen wir, dass wir ganz langsam fahren wollen und uns möglichst nah an die Vögel “ranschleichen”. Er kapierts nach einigem wiederholen, auch dass der Motor gleich ausgemacht wird, wenn wir uns Vögeln nähern und dann die Stange in Einsatz kommen soll. Die Strömung ist nicht arg und somit kann das Boot relativ gut ruhig gehalten werden.



Erster Einsatz - Purpurhuhn



Eine Windhose zeigt, dass der Boden schon wieder sehr trocken ist. Kein Wunder, die Sonne brennt auch erbarmungslos nieder und wir sind bald sehr froh um das Dach über uns.



Leider das beste Bild vom Glockenreiher. Er lässt einem nicht nahe ran und eine Glocke macht er uns zuliebe auch nicht



Blick auf die Pare Berge in Tansania. Die Grenze verläuft irgendwo im See.



Edelreiher, Kuhreiher





Palmgeier - der Erwachsene und der Junge suchen im Elefantendung nach angedauten Palmfrüchten





Lachseeschwalben, die aus dem Norden zu Besuch sind und ein Waffenkiebitz



Wassertriele brüten hier und man kann sehen, dass gelegentlich Elefanten hier sind. Hatte sie auch schon vor ein paar Jahren hier angetroffen



Die Fahrt ist zu Ende, ich bezahle und wir fahren zurück zur Lodge. In der Lodge wuselt ein Ohrenfleckbartvogel in der Erde, um Insekten zu finden



19.1. Am nächsten Morgen um 7 sind wir wieder beim Boot. Dies nachdem wir unser Frühstück vom Manager selber serviert bekamen. Wohl wollte er die verpasste Buchung wieder gut machen. Diesmal allerdings etwas Gegenlicht von der aufgehenden Sonne auf dem See.
Rauchschwalben, Rallenreiher



Und auch mal wieder Säugetiere - Nilpferde und da hatte es doch einige davon hier. Der Bootsführer hatte überhaupt keine Angst, für mich ging er zu nahe ran.



Die fast 2 Stunden sind wie im Flug um. Nun heisst es Richtung Norden fahren.
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In einem Pferch finden wir diese Kühe, andere hatten wir nahe bei der Lodge gefunden und heute morgen wurden diese von den Rangern mit dem Auto weiden geführt. Sie gehören Maasais und diese müssen eine saftige Strafe bezahlen, weil sie im Park geweidet haben. Ansonsten bleiben die Kühe im Gewahrsam des Kenya Wildlife Service.



Sperbergeier auf Schirmakazie und blauer Himmel



Für diese riesige Anzahl an Straussen an einem Fleck müssen wir halten



Wieder einmal ist der Weg das Ziel und wir müssen an den Ngulia Bergen vorbei. Joseph wagt nicht, die direktere Strasse zu nehmen. Die Brücken sind weggeschwemmt und er weiss nicht, ob Wasser im Fluss ist. Besser auf Nummer sicher... Es hat auf dieser Strecke kaum Tiere und erst, als wir schon in der Nähe des Gebirges waren, stiessen wir auf Giraffen.





Man kann sehen, dass die Strasse neu geebnet wurde.



Das Gebirge ist recht weitläufig



Wir müssen diese recht steile und kurvige Strasse hoch. Staunen tun wir nicht schlecht, als ein riesiger Bus voll mit Schulkindern da runter kommt. So ein Fahrzeug ist hier nicht geignet und es könnte leicht zu einem weiteren hässlichen Unfall mit Schulkindern kommen.



Der Tsavo West ist viel hügeliger als der Tsavo Ost



Und dann haben wir es bald geschafft und kommen im Severin Safari Camp an. Einchecken und Zimmer beziehen, dann ist es schon Zeit, zum Mittagessen zu gehen. Hitzerast und es ist auch hier recht warm. Auf Pirsch um 16.00 Uhr. Im Tsavo Ost hatten wir angestrengt nach Büschelohroryx gesucht und hier stehen sie praktisch vor der Haustüre.





Zart und klein, ein Dikdik, das mal stehen bleibt



Es sind gewaltige Vögel die Afrikanischen Höhlenweihen



Für die Büffelherde ist es Zeit aus dem Schatten zum Grasen rauszukommen. Es kommen immer mehr. Doch als die Dachluke aufgeht, rennen sie. Die Sonne brannte immer noch zu arg, um das Dach offen zu haben





Ein Lavafluss schon etwas verwittert und Pflanzen breiten sich aus, u.a. Euphorbia



Schon ist es wieder Zeit zur Lodge zurückzukehren, wo ein fantastisch Abendessen auf uns wartet. Bald ins Bett, die Nächte vergehen ja sehr schnell
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