THEMA: März 2013 - 2x Big Five in Kenia/Tansania
16 Mai 2013 10:52 #288666
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  • Giselbert am 16 Mai 2013 10:52
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Hallo Seven,
danke für deinen wunderbaren Reisebericht und auch die schönen Bilder

Werde deinen Reisebericht intensiv verfolgen und bin gespannt wie es weitergeht. Habe im Januar 2014 eine ähnlich Tour vor, wenn auch nicht so lang.

Viele Grüße Giselbert
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17 Mai 2013 14:35 #288764
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  • AfricaDirect am 17 Mai 2013 14:35
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Hallo Seven,

vielen Dank für Deinen Bericht. Ich bin auch mit dabei und verfolge gespannt Eure Reise. Da wir dieses Jahr auch einige Stationen Deiner Reise besuchen werden, bin ich natürlich sehr gespannt, was Ihr alles so erlebt und gesehen habt.

Und Dein Schreibstil ist sehr kurzweilig.

Ich freue mich auf die Fortsetzung.

Schönes Pfingstwochenende,

Nicole
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17 Mai 2013 20:45 #288800
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  • Seven am 17 Mai 2013 20:45
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Hallo Giselbert und Nicole

Danke euch beiden für die lieben Worte. Werde mich ranhalten... und Giselbert: habe dich nicht vergessen (s. PM). E-Mail folgt. ;)

Viele Grüsse und allen ein schönes Pfingstwochenende
Sven
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17 Mai 2013 21:15 #288803
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Die Nacht war kalt, bzw. frisch. Hätte ich nicht gedacht. Bei unserer Ankunft wurden uns Decken gereicht und ich dachte, das reicht schon als Kälteschutz. Habe mich getäuscht. Ein zusätzlicher Pullover half ein wenig, dass ich bis zu den Morgenstunden durchgeschlafen habe (den Schlafsack extra auszupacken hat mich ein wenig "aagschesse" wie wir das nett ausdrücken :laugh: ). Aber jetzt am Morgen, wenn die Sonne aufsteigt, wärmt es ziemlich schnell.
Heute werden wir den ganzen Tag im Lake Nakuru verbringen. Nach dem Morgenessen fahren wir um 8:00 Uhr ab und biegen kurz nach dem Parkeingang ab auf eine grosse Weide. Herden von Zebras und Büffel grasen hier.



Während der Weiterfahrt in den Wald hinein zeigen sich Giraffen, Störche, Impalas und Gazellen. Einen besonders spannenden Moment erleben wir, als eine grosse Herde von Büffeln direkt vor uns den Weg kreuzt (vielleicht dieselben Tiere, die wir vorhin auf der Weide gesehen haben). Sie kommen vom Hügel her hinunter, durchqueren die Strasse und laufen weiter Richtung See. Einige schauen uns ein wenig skeptisch an, als wollten wir sie gleich überfahren. Eigentlich müssen wir ja Respekt erweisen vor diesen imposanten Tieren. Im Hintergrund schliessen sich Wasserböcke den Büffeln an und laufen ebenfalls zum See.




Auch im Park gilt: Rechtsvortritt!

Wir machen uns auf Richtung See. Auf einer grossen Ebene sehen wir heute das erste Mal Nashörner, am grasen oder faul rumliegen, jedoch ein bisschen fernab der Strecke. Gross Action ist bei denen nicht angesagt. Am Seeufer können/dürfen wir aussteigen und so unsere Glieder strecken. Jedoch sollte man bei den Dehnübungen oder beim Yoga nicht zu tief einatmen, denn ein Gestank aus Mischung Vogel/Fisch/Müll liegt in der Luft. Yep, Müll :ohmy: ! Ein wenig erschrocken bin ich schon, als am ganzen Ufer überall Abfall verstreut liegt. Hätte ich jetzt nicht unbedingt in einem Naturschutzpark erwartet. Das Wasser ist trübe und zeugt ebenfalls von Verschmutzung. Schade um die schöne Landschaft. :(


Viele Vögel versammeln sich am Lake Nakuru...


... unter ihnen auch Pelikane, aber...


... leider auch Abfall am Ufer. Da nützt auch "Hände-zum-Himmel" nichts.

Bei der Weiterfahrt zurück ins Landesinnere wechseln sich Baumgruppen und Grasebene ab, nicht sehr spektakulär – und auch nicht sehr tierreich. Vereinzelt ein paar Gazellen, Warzenschweine und Büffel. Von Grosskatzen keine Spur; dabei suche ich praktisch sämtliche Bäume von unten nach oben ab. (Picco: die Leozählung läuft momentan für dich... ;) ). Zeit für einen nächsten Stop. Wir halten bei einem Wasserfall namens Makalia. Eine italienische Reisegruppe ist ebenfalls anwesend und Diane kommt mit ihnen ins Gespräch. Ich staune ab ihrer Offenheit, so auf andere (und auch anderssprachige) Personen zuzugehen. Eigentlich sollten wir sie in der Gruppe als Kommunikationschefin vorschlagen…
Bald darauf: alles einsteigen, wir fahren nochmals zum See, allerdings an eine andere Stelle. Bei der Fahrt dahin liegt ein Nashorn im Schatten unter einem Baum, diesmal zur Freude von allen ziemlich nahe der Strasse.
Im/beim See sind viele Kormorane und auch Nilpferde tummeln sich nahe am Ufer. Wir beobachten die Tiere in aller Ruhe. Unterdessen hat sich das Nashorn erhoben und zeigt Bewegungsfreudigkeit. Das nutzen wir aus und fahren wieder zurück zu ihm. Es eilt ihm offenbar nicht, gemütlich schlendert es durch die Grasebene.





Langsam wird es Zeit für den Lunch. Für unseren vorgesehenen Platz fährt Peter weiter durch baumlose Ebenen. Hier ist aber nichts los. Beim Seeufer herrschte eindeutig mehr Betrieb. Aber jemand anderes hat auch noch eine Rundfahrt gebucht wie wir... :cheer:


Taxi Pavian, wohin darf ich Sie bringen...?

Peter fährt einen Hügel hoch und offenbar sind wir nicht die einzigen, die den Lunch auf einem Aussichtspunkt geniessen. Wir werden von einem anderen Auto überholt. Ist schon wieder Formel 1 Zeit? Oben angekommen scheint mir, dass die Plattform von allen Fahrer zum obligaten Picknickplatz erkoren ist. Wir finden noch eine kleine Stelle unter einem Baum, der aber nicht besonders viel Schatten hergibt. Zum Lunch gibt es Chicken Wings, kalte Kartoffelschnitze, Salat und eine Art Gemüsetapas. Das Essen ist wie die Aussicht fantastisch.



Nach den obligaten Fotos geht es den Hügel runter und den nächsten gleich wieder hoch. Sowas regt die Verdauung an… :blink: Baboon Cliff nennt sich der Aussichtspunkt, auf dem wir jetzt sind. Und der gefällt eigentlich allen viel besser, weil wir erstens alleine sind und zweitens mehr Platz und Schatten bietet. Nur, meint Patricia, der Hügel heisse nicht umsonst so, weil die Viecher ziemlich dreist sind und manchmal mehr vom Lunch erhalten als die Besucher. Unten im „Tal“ mit Sicht auf den See sehen wir Büffel, Zebras und Flamingos.



Im Wasser, ca. 10 Meter vom Ufer entfernt, steht eine weisse Plattform. Patricia erklärt mir, die sei damals für den kenianischen Präsidenten gemacht, als er hier zu Besuch war. Da sass er nun und liess sich das Land zeigen. Als dann Tänzerinnen eine Darbietung vorgetragen haben, sei er eingeschlafen. Manieren hat der Mann… :pinch:
Zurück in die Gegenwart. Die wird momentan beherrscht von Diane’s Gefluche, Gepolter und Gekreische. Der Name des Hügels hat alle Ehre gemacht. Ein Pavian ist in unseren Wagen eingedrungen (kein Kunststück, die Seitentüre war offen) und hat Diane ihre Chips geklaut. Naja, vielleicht gar nicht so schlecht, tut ihrer Figur sicher gut :whistle: . Wir finden das ziemlich amüsant, jedoch heisst das für uns, dass der Apero heute Abend ausfällt. Nun, an der Kommunikation mit den Pavianen hat sie noch zu arbeiten…
Nach diesem Intermezzo machen wir uns auf den Rückweg. Der Nationalpark umfasst den ganzen See, also fahren wir um diesen nahe am Ufer herum. Zu Beginn sehen wir das nachmittägliche Highlight: ein Nashorn mit ihrem Jungen. Naja, so jung ist es zwar nicht mehr, aber dennoch; sehr schön zu beobachten, wie die Mutter immer in der Nähe des Jungen verweilt und Sorge trägt.



Ach übrigens: Gazellen gibt es auch noch im Park



Und Flamingos...



Anschliessend, auf der Fahrt durch den Wald, passiert nicht mehr Aufregendes. Wir sehen wiederum die gleichen Tiere wie am Vormittag, daher gibt es weniger Stops. Einmal mehr beeindrucken uns die Paviane, diesmal mit der neuen olympischen Disziplin "Synchron-Hinternstrecken":


"1... 2... 3..., hoch der Hintern. Du auch!" "Ich kann nicht weiter hoch." "Pfeife!"

Zeit für ein kleines Nickerchen, was beim Geholper der Strasse fast ein Kunststück ist. Für die Affen ist aber keine Zeit zum Schlafen, bei ihnen herrscht mehr Betrieb als bei mir.



Im Camp angekommen geht’s auf eine Dusche. Frisch gewaschen treffen wir alle auf der Veranda ein, lesen und geniessen einen kühlen Drink. Ebenfalls eingetroffen ist eine hier wohnhafte Facebook-Freundin von Diane (die scheint in jeder Pampa ihre Connections zu haben). Die Gesichtsbuch-Freundin wird auch zum Nachtessen bleiben und übernachtet bei uns, weil ein Taxi um diese Zeit kaum aufzutreiben ist. Zum Nachtessen gibt es Spaghetti Bolognese und Kabis, zum Dessert Wassermelone.
Letzte Änderung: 17 Mai 2013 21:21 von Seven.
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17 Mai 2013 22:06 #288806
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  • connych am 17 Mai 2013 22:06
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Hoi Sven
Danke für den schönen Reisebericht obwohl du manchmal echt
nette Ausdrücke brauchst ;)

schöni Pfengschte :)
Conny
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18 Mai 2013 06:42 #288819
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  • picco am 18 Mai 2013 06:42
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Hoi Sven
Seven schrieb:
Von Grosskatzen keine Spur; dabei suche ich praktisch sämtliche Bäume von unten nach oben ab. (Picco: die Leozählung läuft momentan für dich... ;) ).
Ja-Ja-Ja-Ja!!! :woohoo:

Ist aber auch kein Wunder wenn Du die Bäume von unten nach oben absuchst...tststs...von oben nach unten, das bringt Leo-Sichtungen!!! :evil: B) :whistle:
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