THEMA: the right steak
11 Dez 2017 22:54 #501283
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  • BikeAfrica am 11 Dez 2017 22:54
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Diesel schrieb:
Sein tipp war Python in Schokoladensoße - ich glaube, das wäre nicht mein Ping. Python ja, doch die Schokoladensoße ... igit.

... klingt in der Tat recht ungewöhnlich, aber manche seltsam klingenden Zutaten passen am Ende trotzdem zusammen. Hier gab es mal ein Lokal mit über 100 Schnitzelvarianten. Da war nach meiner Erinnerung auch eines mit Schokoladensauce dabei.

In Asien werden sogar Kakerlaken mit Schokolade überzogen und in Deutschland gab es in der Nachkriegszeit in einigen Regionen kandierte oder mit Schokolade überzogene Maikäfer.
Da wäre mir so 'n Python wohl auch lieber ...

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
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13 Jan 2018 15:45 #505077
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  • Diesel am 13 Jan 2018 15:45
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Hallo Ihr NFs,

ich bin gerade zurück von eine tollen Reise und möchte noch einen besonderen Tipp zum Steak grillen loswerden.
Elen, Zebra und Co. waren gut - Springbock war leider nicht dabei. Sehr gut war auch da Steak vom Rind. Das habe ich in Purros und später am Brandberg (waren übrigens Löwen im Camp) auf "Elefantenäpfeln" gegrillt. Die sind schöne, komprimierte Bio-Kost und brennen, glühen mit enormer Hitze für Stunden und außerdem verbreiten sie einen sehr angenehmen Geruch. Das Steak hat köstlich geschmeckt.
R
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13 Jan 2018 19:48 #505123
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  • BerndW am 13 Jan 2018 19:48
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Richtig gut wird es wenn es richtig gegrillt wird. Aber nicht langsam angrillen wie vorher empfohlen. Persönlich bevorzuge ich dickere Steaks (ca. 4cm) und mehr. Ein dickeres Steak bietet die Möglichkeit eine gute Kruste zu bekommen ohne das die Hitze das Innere zu stark durchbrät. Am besten also medium-rare mit viel Röstaromen durch die Kruste.
Das ist beim Lagerfeuergrillen gar nicht so einfach darum habe ich etwas herumexperimentiert.
Gutes (bio) Camelthorn - Holz auf dem Grillrost verteilen, damit viel Luft von unten das Holz schön durchglüht, eine ebene Fläche auf der Glut schaffen und wenn es rot glüht ohne große Flammen das Fleisch direkt auf die Glut. Es braucht auch kein Öl auf dem Fleisch und nicht vorher würzen, Gewürze verbrennen nur. Keine Angst die Asche fällt später ab und Fleisch liebt solche Temperaturen. Nach ca. 2-3 Minuten wenden und nach der gleichen Zeit das Steak vom Feuer nehmen und im Poitje, den ich vorher nahe am Feuer platziert habe, damit er innen ca. 100 C° erreicht, ca. 5-10 min. nachziehen. Dann herausnehmen und etwas ruhen lassen.
Beim scharfen Angrillen hat die Hitze keine Zeit in das Steak "einzudringen" und es bleibt innen saftig. Beim Ruhen entspannt es sich und suppt auch nicht. Nebenbei bemerkt, blutig gibt es nicht es ist immer Fleischsaft!
Weil das Fleisch in Namibia und Botswana wenig Fett hat ( weniger durchzogen) kann man es besser später salzen (gutes grober Meersalz) und frisch gemahlen Pfeffer reicht uns meist bei den leckeren Varianten.
Meine Favoriten Eland, Kudu!

Guten Appetit
Bernd
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