THEMA: Tourismus in Namibia
23 Jun 2010 19:21 #144140
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  • janet am 23 Jun 2010 19:21
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Huhu!!

Hab eben Deine Umfrage ausgefüllt, vielleicht ne Anmerkung dazu: stell bei der Frage nach dem Einkommen evtl. nach Haushaltseinkommen ... denn nur mit meinem mickrigenn Halbtagsjob und den Spiders die ich verticke könnten wir uns solche Trips net leisten ;)

Grüssle
janet
Reisebericht: 3 Wochen Namibia 2009 - "suchen und finden *g*"

Reisebericht Sao Tomé 2011

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23 Jun 2010 21:21 #144148
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  • steam am 23 Jun 2010 21:21
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Hallo Nathalie

Habe auch brav ausgefüllt. Möchte mich auch dem vorherigen Votum anschliessen und insbesondere die Einkommenskategorien kommentieren. Die meisten Namibiabesucher aus Europa haben sicher ein Einkommen über 4000 Euro, sonst geht dies gar nicht. Auch die günstige Art im Campground kostet. Oder willst Du vielleicht beweisen, dass nur die fetten S.... sich Namibia leisten können ......

Gruss

steam
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23 Jun 2010 21:51 #144151
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  • Travelboy am 23 Jun 2010 21:51
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Hallo Nathali,
habe auch brav ausgefüllt und wünsche dir erst einmal viel Erfolg bei deiner Arbeit.
Zusätzlich zu deinem Fragebogen möchte ich aber noch einige Anmerkungen (natürlich unserer persönlichen Erfahrungen :woohoo: ) aufzeigen.
Namibia ist ein sehr junges Land und fängt gerade erst an, die ersten eigenen Schritte zu laufen. Die Arbeitslosigkeit liegt inzwischen bei 50% und das Einkommen der meisten Arbeiter bei 1000 N$/Monat, wobei einige Farmer und Firmen dazu noch eine freie Wohnung und zT. Lebensmittel stellen.
Der Tourismus ist ein sehr großer Wirtschaftszweig, aber auch sehr Konjunkturabhängig - siehe die kürzliche Euroschwäche.
In den staatlichen Parks stimmt das Preis- Leistungsverhältnis überhaupt nicht und das Management scheint hier total überfordert zu sein - hier fehlt Ausbildung.
Wir hatten den Eindruck, die Leute sind willig zu arbeiten, sie wissen aber alleine nicht wo sie anfangen sollen - also alles bleibt liegen und nicht passiert. Siehe diese in 2006 wunderschön sanierten NP - wo bleibt hier die Wartung und Instandhaltung? wenn was kaputt geht, bleibt es kaputt. - schade und irgendwann bleiben auch die Touristen weg.

Ich wünsche den Namibiern dass sie rechtzeitig die Kurve kriegen.
Gruß
Volker
Seit 1996 bereisen wir die Welt mit dem Motorhome, zuerst USA - Canada - Australien - Neuseland und jetzt Afrika.
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23 Jun 2010 23:06 #144157
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Travelboy schrieb:
Namibia ist ein sehr junges Land und fängt gerade erst an, die ersten eigenen Schritte zu laufen. Die Arbeitslosigkeit liegt inzwischen bei 50% und das Einkommen der meisten Arbeiter bei 1000 N$/Monat, wobei einige Farmer und Firmen dazu noch eine freie Wohnung und zT. Lebensmittel stellen.
Der Tourismus ist ein sehr großer Wirtschaftszweig, aber auch sehr Konjunkturabhängig - siehe die kürzliche Euroschwäche.
In den staatlichen Parks stimmt das Preis- Leistungsverhältnis überhaupt nicht und das Management scheint hier total überfordert zu sein - hier fehlt Ausbildung.
Wir hatten den Eindruck, die Leute sind willig zu arbeiten, sie wissen aber alleine nicht wo sie anfangen sollen - also alles bleibt liegen und nicht passiert. Siehe diese in 2006 wunderschön sanierten NP - wo bleibt hier die Wartung und Instandhaltung? wenn was kaputt geht, bleibt es kaputt. - schade und irgendwann bleiben auch die Touristen weg.

Ich wünsche den Namibiern dass sie rechtzeitig die Kurve kriegen.
Gruß
Volker

Hallo Volker,

das stimmt so nicht ganz.
Natürlich sind wir ein junges Land, aber laufen können wir schon ganz gut.
Schau dir nur mal dir Infrastruktur (Strom, Wasser, Strassen, Logistik) an, oder die Sauberkeit hier.

Die staatlichen Camps haben den Nachteil, daß sie eben staatlich sind, und keinen Erfogsdruck haben. sind eben Beamte, wie in Europa auch(siehe Aktuell Griechenland etc.)
Sie sind nicht willig zu arbeiten, sie sind willig Geld zu kassieren, mit dem geringsten Aufwand.
Und sie wollen sich auch nicht helfen lassen.
Sie sehen auch keine Notwendigkeit in der Maintenance, es geht ja auch so.
Und somit sind die privaten Unternehmen wieder gefragt, was ja indirekt auch der Wirtschaft zu Gute kommt, denn die zahlen Steuern.

Richtig, der Tourismus ist einer der größten Wirtschaftszweige, aber so wie in jedem Land, (und nicht nur in NAM) konjunkturabhängig.
Momentan liegt unsere Arbeitlosenquote bei über50% und 1000N$ sind schon Vorarbeiterlohn.
Ich weiß ja nicht, wo Du deine Fakten her hast, aber die Wirklichkeit sieht anders aus.
Wir haben die Kurve schon gekriegt, wieviele afrikanische (3.Welt-) Länder kennst Du, in denen du so "sorglos und sicher" durchs Land fahren kannst???

Hallo Nathalie
ich finde die Auswahl des Themas deiner Arbeit gut, und wenn du schon hier gearbeitet hast, hast du ja auch schon den Einblick in dieses wunderschöne Land bekommen.
Ich hätte deine Fragebogena auch gerne ausgefüllt, jedoch wohne und arbeite ich hier und bin kein "Tourist".
Interessant wäre vielleicht auch, eine Sparte, in der Du Tourismusbetriebe hier befragst ?? Nur mal so ne Idee !!
Grüßle
Ralf
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Letzte Änderung: 23 Jun 2010 23:18 von Horse_whisperer.
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23 Jun 2010 23:34 #144160
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  • dino am 23 Jun 2010 23:34
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steam schrieb:
Die meisten Namibiabesucher aus Europa haben sicher ein Einkommen über 4000 Euro, sonst geht dies gar nicht

Du glaubst wirklich, dass die meisten Namibiabesucher ein Netto(!) Einkommen über 4000 EUR haben? :woohoo: Wahrscheinlich pro Person?

Oh mann, ich wusste gar nicht, dass sich hier in diesem Forum nur die schönen und reichen rumtreiben :P
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24 Jun 2010 00:09 #144162
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  • paulimann am 24 Jun 2010 00:09
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Habe auch brav ausgefüllt. :)

Aber auch ich sorge mit meinem angegebenen geringen Zweiteinkommen für ein schiefes Bild - nur unser gemeinsames Haushaltseinkommen (nach dem nicht gefragt ist) ermöglicht uns Reisen wie diese.
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