THEMA: Tipps zur Route etc in Zim gewünscht
22 Mai 2018 16:44 #521979
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  • chrissie am 22 Mai 2018 16:44
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Hallo liebe FoMis,
auch wenn es mir nicht leicht gefallen ist, dieses Mal hat die Vernunft gesiegt. Sambia werden wir wohl verschieben :( und uns stattdessen auf Zimbabwe konzentrieren.

Nun habe ich die letzte Zeit viel mit dem Lesen entsprechender Reiseberichte und des Hupe Reiseführers verbracht, um eine Route zu entwerfen, die nicht zu stressig ist, jedoch die Wunschziele Gonorazhou NP und Mana Pools / Kariba enthält.
Wir haben 22 ÜN im September zur Verfügung.

Meine Überlegung sieht wie folgt aus:
1-2 ÜN auf dem Weg zum Gonorazhou NP – je nachdem, wie fit wir nach dem Flug sind und wie schnell wir den Grenzübertritt schaffen (Tipps für Campsites?)
4-5 ÜN Gonorazhou NP
1 ÜN Great Zimbabwe/ Lake Mutirikwi
1 ÜN Lake Chivero (Kuimba Shiri Bird Gardens)
3 ÜN Mana Pools
2 ÜN Kariba
1 ÜN Sanyati River Camp
1 ÜN Binga
4 ÜN Hwange NP
1 ÜN auf dem Weg nach SA - Tod's Guesthouse- ist aus dem Hupe RF, kennt das jemand?
2 ÜN in SA (Tipps für Campsites?, wir sind noch am Überlegen, ob wir zum „Packen“ eine feste Unterkunft nehmen, zB Zvakanaka - Igababa Cabin)

Bei meinen Überlegungen bin ich davon ausgegangen, dass der kostenlosen Service der Zimbabwe Tourism Authority für den Grenzübertritt Beitbridge noch angeboten wird.

Den Hwange NP habe ich mit in die Planung einbezogen, da ich beim Lesen der RBe häufig darauf gestoßen bin, dass die Tiersichtungen mitunter mau waren. Natürlich haben wir auch Gefallen an einer tollen Landschaft, der Ruhe etc, aber dennoch sind Tiere bei uns eindeutig der Schwerpunkt. Die Eastern Highlands habe ich einerseits aus diesen Gründen aus der Routenwahl außen vor gelassen, der Hauptgrund war jedoch das Wetterrisiko.

Mir ist auch unklar, ob es von JNB zum südl. Teil des Gonorazhou NP (Mwennzi Region) kürzer/schneller ist als zum nördlichen? Wenn es sich nicht viel nimmt, würden wir den südlichen Teil aussparen.

Beim Studieren anderer Routenüberlegungen bin ich darauf aufmerksam geworden, dass man vom Gonorazhou NP Richtung Mana Pools im Umkreis von Harare übernachten kann, um eine Zwischenübernachtung zu sparen. Hat das jemand schon mal gemacht? Ich vermute, dass es doch recht stressig ist, da man ja bis 15:30 h (?) an der Rangerstation abholen muss. Mal ganz abgesehen davon, dass wir nichts vorbuchen wollen.

Was haltet ihr von meiner Route? Wo seht ihr Optimierungspotenzial?
Ich freue mich über eure Anregungen und freue mich besonders über Infos von Reisenden, die in letzter Zeit in Zimbabwe waren.

Schon mal lieben Dank im Voraus.
Gruss Chrissie
___________
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Letzte Änderung: 23 Mai 2018 10:40 von chrissie.
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22 Mai 2018 19:01 #521985
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Hallo Chrissie,

wir sind seit einer Woche aus Zimbabwe zurück und ich kann dir von daher den einen oder anderen aktuellen Hinweis geben.

Zu allererst: den kostenlosen Service von Zimbabwe Tourism Authority gibt es noch. Wir haben diesen Service genutzt und waren sehr zufrieden. Die Einreise hat ca. ½ Stunde gedauert, die Ausreise max. 10 Minuten.

Auf der Anreise sind wir von Johannesburg aus in einem Rutsch bis zur Grenze gefahren und haben in Musina in einem B&B übernachtet (Dei Gratia - sehr ruhig und gepflegt, gutes Frühstück). Für uns hatte das den Vorteil, dass wir schon um 7 Uhr morgens über die Grenze fahren konnten.

Unsere erste Station war der Gonarezhou, und zwar erst die Mwenzi- und dann die Save/Runde-Region. M.E. ist die Anreise nach Mabalauta kürzer als nach Chipinda Pools. Leider konnten wir im April nicht den Park intern queren, um nach Chipinda zu kommen, da nach der langen Regenzeit viele Pisten noch gesperrt waren. Wir mussten also "außen herum", um den Ostteil des Parks zu besuchen. Die CS in Mabalauta wird gerade genoviert, falls Ihr Glück habt, ist sie fertig bis zu eurem Besuch. Der westliche Teil des Parks war im April deutlich tierärmer als der Ostteil, und landschaftlich hat er mich auch nicht so überzeugt. Lediglich die Bereiche am Fluss entlang fand ich wunderschön.
Im Ostteil waren wir drei Nächte auf der CS in Chipinda Pools - ein Traum direkt am Runde. Die Einrichtungen sind frisch renoviert und in tadellosem Zustand. Leider konnten wir den Fluss nicht furten, da der Wasserstand noch zu hoch war. So haben wir uns nur auf den östlich des Runde gelegenen Parkteil konzentrieren können, aber auch hier gab es genug zu sehen, sowohl landschaftlich als auch was die Tiersichtungen angeht (u. a. querten 50 Elefanten den Runde im Bereich der Chilojo Cliffs - sehr fotogen!). Wir werden den Gonarezhou auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder besuchen, da es uns dort so ausgesprochen gut gefallen hat.

Wir waren dann, nach einem Abstecher in die Berge von Chimanimani und Bvumba auch am Lake Mutirikwi und haben auf der CS von Norma Jean's übernachtet. Sehr zu empfehlen. Die Gegend dort ist sehr schön und wir haben auch den See einmal umrundet, um uns einfach an der schönen Landschaft zu erfreuen. Die Ruinen von Great Zimbabwe sind wirklich sehenswert.

Zu euren Zielen weiter nördlich kann ich nichts beitragen, denn wir sind von Masvingo aus nach Bulawayo gefahren und von dort nach Sinamatella. Die Lage von Sinamatella ist wirklich atemberaubend, der Rest eher ein Trauerspiel. Die Sanitäranlagen sind in einem bedauerlichen (Rest-)Zustand, der Ausblick in die Ebene geht weit, aber wir sahen kein einziges Tier. Wir waren dann zwei Nächte am Masuma Dam, was uns voll entschädigt hat. Viele Tiere, auch nachts, ein guter Hide, nette Attendants. Die Sanitäranlagen sind alt, funktionieren aber noch und werden täglich geputzt. Leider sind die beiden anderen Übernachtungsmöglichkeiten im Park, die von Sinamatella aus verwaltet werden, zurzeit nicht zu buchen, weil das Personal rationiert wurde. Die beiden Plätze verfallen so langsam wieder. Die CS im Main Camp kann ich allenfalls als Notlösung empfehlen, denn man sieht von hier aus nichts und der Zustand der Abolutions lässt auch sehr zu wünschen übrig. Die Wilderness CS in diesem Teil des Parks sind aber in Betrieb. Was die Tiersichtungen angeht, so haben uns die Attendants am Masuma Dam erzählt, dass es sehr auf die Jahreszeit ankommt. Solange der Park grün ist und es genug Wasser gibt, sieht man wenig, aber das bessert sich von Woche zu Woche je trockener es wird. Von daher planen wir einen Besuch im Hwange im September nächsten Jahres.

Sehr empfehlen kann ich noch die Matopos. Wir waren so begeistert von der Landschaft, dass wir spontan zwei Nächte hier verbracht haben (The Farmhouse). Auch wir hatten ursprünglich geplant, eine Nacht auf der CS von Tod's GH zu verbringen. Durch unseren längeren Aufenthalt in den Matopos sind wir dann aber in einem Rutsch durchgefahren zur Grenze. Tod's liegt sehr nahe an der Straße und drumherum sahen wir viele Menschen. Das muss kein Nachteil sein, ich hätte aber hier um meine Nachtruhe gefürchtet.

Alles in allem war es ein wunderschöner Urlaub. Das Land ist so schön und abwechslungsreich, die Menschen extrem freundlich. Wir werden, wie gesagt, nächstes Jahr wieder dorthin reisen und auch den Norden besuchen.

Viel Spaß bei euren weiteren Planungen,
viele Grüße Klaudi
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22 Mai 2018 22:07 #521995
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Hallo Chrissie,

eine schöne Tour hast du geplant.

Meine Frage zu Kariba: hast du da etwas besonderes vor? Mir würde da nämlich 1 Nacht reichen und die dadurch eingesparte Nacht würde ich lieber noch in Mana Pools oder Great Zimbabwe einplanen. Great Zimbabwe ist wirklich sehenswert, wie lange hast du dort für die Ruinen eingeplant? Wir waren 2 N direkt auf dem Campplatz neben den Ruinen, einfachste Absolutions, die wurden aber tgl. geputzt. Vorteil: wir konnten morgens um 6.00 Uhr schon los hoch zum "Hill Complex".

Hwange: wir waren mehrfach im Oktober und 1x im April dort. Im Oktober Tiere ohne Ende, im April so gut wie nichts gesehen. Die Piste zwischen Main Camp und Sinematella ist grausig zu fahren. Tiersichtungen hatten wir in Sinamatella immer eher wenig, dagegen ums Main Camp herum im Oktober sehr gut bis fantastisch. Vergleiche dort die Preise zwischen Camping und Chalet, der Unterschied zwischen Camping und einfachstem Chalet betrug nur 5 US$ (2015).

LG
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)

1x Togo+Benin (mit TUI), 1x Ruanda+Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 17 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe,Sambia, Südafrika mit dem Dachzelt)
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22 Mai 2018 22:37 #521997
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Hallo Chrissie,

auf den Reisebericht freue ich mich jetzt schon B) . Abenteuer pur mal wieder. Sehr schön.

Herzliche Grüße
Beate
Reiseberichte:
Aktuell: Patagonien 2020: Zwischen Anden, Pampa und Eis: namibia-forum.ch/for...n-pampa-und-eis.html

Das schönste Ende der Welt-Südafrika März 2017 namibia-forum.ch/for...rika-maerz-2017.html
Südafrika 2018-Ohne Braai gibt es keine Katzen namibia-forum.ch/for...es-keine-katzen.html
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23 Mai 2018 04:25 #522001
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Hallo, ich habe mal eine Reise nach Zim geplant und war teilweise schon gebucht, habe aber dann doch aufgegeben (2016) wegen der politischen Situation und den road blocks. Damals plante ich gewiss 8 Nächte Mana Pools, da dies unser Highlight geworden wäre. Da bin ich eher erstaunt dass du nur 3 Ü geplant hast, was ja heisst nur zwei volle Tage. Also wenns euch um Tiersichtungen geht, dann doch sicher 4 volle Tage planen, da die Anreise ja ziemlich lang ist. Hast du gesehen? Es gibt auf Facebook eine Friends of Mana Pools Seite. Hoffe du findest den Ellie der den Handstand macht um zu fressen.
LG
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Meine RBs
Expedition Antarktis:
www.namibia-forum.ch...s-und-s-georgia.html

Island In Herbstfarben
www.namibia-forum.ch...-september-2018.html


Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019

www.namibia-forum.ch...landschaft-2019.html

Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different.
Juni 2018
www.namibia-forum.ch...e-but-different.html

Trip reports in English:

Namibia and KTP 2016
safaritalk.net/topic...-tr-nam-sa-bots-nam/

Botswana 2016:
safaritalk.net/topic...fari-tr-bots-nam-sa/

Tanzania 2015:
safaritalk.net/topic...s-and-lions-in-camp/

Nam-SA-Bots 2014:
safaritalk.net/topic...-and-namibiab/page-1
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23 Mai 2018 11:23 #522015
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Vielen Dank für eure Antworten, besonders Klaudi für die aktuellen Infos.

Ich hatte in meiner Anfrage vergessen zu erwähnen, dass wir im Sept. 2016 schon einen kleinen Eindruck von Zimbabwe (Hwange, Matopos, Great Zimbabwe, s. RB 2016) bekommen haben. Deshalb lassen wir aus Zeitgründen Matopos und Great Zimbabwe bewusst raus, obwohl es uns damals gut gefallen hat.

Klaudi schrieb:
Zu allererst: den kostenlosen Service von Zimbabwe Tourism Authority gibt es noch. Wir haben diesen Service genutzt und waren sehr zufrieden. Die Einreise hat ca. ½ Stunde gedauert, die Ausreise max. 10 Minuten.

Hast du da eine E-Mail-Adresse, an die man sich wenden kann?

Auf der Anreise sind wir von Johannesburg aus in einem Rutsch bis zur Grenze gefahren und haben in Musina in einem B&B übernachtet (Dei Gratia - sehr ruhig und gepflegt, gutes Frühstück). Für uns hatte das den Vorteil, dass wir schon um 7 Uhr morgens über die Grenze fahren konnten.
Ihr seid nach dem Flug und Übernahme des Fahrzeugs noch bis Musina gefahren ?
Für uns ist das nichts, da wir aus unseren bisherigen Erfahrungen wissen, dass wir nach dem Nachtflug nicht so fit sind. Bis Polokwane oder wenn es sehr gut läuft, bis Louis Trichardt, weiter werden wir am Ankunftstag nicht kommen.


Unsere erste Station war der Gonarezhou, und zwar erst die Mwenzi- und dann die Save/Runde-Region. M.E. ist die Anreise nach Mabalauta kürzer als nach Chipinda Pools. Leider konnten wir im April nicht den Park intern queren, um nach Chipinda zu kommen, da nach der langen Regenzeit viele Pisten noch gesperrt waren. Wir mussten also "außen herum", um den Ostteil des Parks zu besuchen. Die CS in Mabalauta wird gerade genoviert, falls Ihr Glück habt, ist sie fertig bis zu eurem Besuch. Der westliche Teil des Parks war im April deutlich tierärmer als der Ostteil, und landschaftlich hat er mich auch nicht so überzeugt. Lediglich die Bereiche am Fluss entlang fand ich wunderschön.
Im Ostteil waren wir drei Nächte auf der CS in Chipinda Pools - ein Traum direkt am Runde. Die Einrichtungen sind frisch renoviert und in tadellosem Zustand. Leider konnten wir den Fluss nicht furten, da der Wasserstand noch zu hoch war. So haben wir uns nur auf den östlich des Runde gelegenen Parkteil konzentrieren können, aber auch hier gab es genug zu sehen, sowohl landschaftlich als auch was die Tiersichtungen angeht (u. a. querten 50 Elefanten den Runde im Bereich der Chilojo Cliffs - sehr fotogen!). Wir werden den Gonarezhou auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder besuchen, da es uns dort so ausgesprochen gut gefallen hat.

Verstehe ich es richtig, dass es kein Fehler wäre, sich nur auf die Save/Runde Region zu konzentrieren?
Selbst wenn die Anreise in diese Region ein wenig länger sein sollte, spart man später ja wieder Zeit, wenn man von der Mwenezi Region in die Save/Runde Region wechselt. Den Park intern zu queren, trauen wir uns nicht zu (im Hupe RF sind zwar GPS Koordinaten angegeben, aber die Koordinatenformate stimmen nicht mit unserem Navi überein (ob man das Navi umstellen kann und wenn ja, wie, entzieht sich meiner Kenntnis. Auch auf die Umrechnung will ich nicht vertrauen).
Wie lange habt ihr denn für die Strecke außen rum benötigt? Wie war der Zustand der Piste und die Ausschilderung/Orientierung?


Die Lage von Sinamatella ist wirklich atemberaubend, der Rest eher ein Trauerspiel. Die Sanitäranlagen sind in einem bedauerlichen (Rest-)Zustand, der Ausblick in die Ebene geht weit, aber wir sahen kein einziges Tier. Wir waren dann zwei Nächte am Masuma Dam, was uns voll entschädigt hat. Viele Tiere, auch nachts, ein guter Hide, nette Attendants. Die Sanitäranlagen sind alt, funktionieren aber noch und werden täglich geputzt. Leider sind die beiden anderen Übernachtungsmöglichkeiten im Park, die von Sinamatella aus verwaltet werden, zurzeit nicht zu buchen, weil das Personal rationiert wurde. Die beiden Plätze verfallen so langsam wieder. Die CS im Main Camp kann ich allenfalls als Notlösung empfehlen, denn man sieht von hier aus nichts und der Zustand der Abolutions lässt auch sehr zu wünschen übrig. Die Wilderness CS in diesem Teil des Parks sind aber in Betrieb. Was die Tiersichtungen angeht, so haben uns die Attendants am Masuma Dam erzählt, dass es sehr auf die Jahreszeit ankommt. Solange der Park grün ist und es genug Wasser gibt, sieht man wenig, aber das bessert sich von Woche zu Woche je trockener es wird. Von daher planen wir einen Besuch im Hwange im September nächsten Jahres.

Danke für die Infos über den aktuellen Zustand der Sanitäranlagen im Sinamatella Camp und im Main Camp. Die Sanitäranlagen im Sinamatella Camp waren schon 2016 renovierungsbedürftig, aber im Gegensatz zum Robins Camp noch akzeptabel. Main Camp habe ich nicht in so negativer Erinnerung.

Sehr empfehlen kann ich noch die Matopos. Wir waren so begeistert von der Landschaft, dass wir spontan zwei Nächte hier verbracht haben (The Farmhouse). Auch wir hatten ursprünglich geplant, eine Nacht auf der CS von Tod's GH zu verbringen. Durch unseren längeren Aufenthalt in den Matopos sind wir dann aber in einem Rutsch durchgefahren zur Grenze. Tod's liegt sehr nahe an der Straße und drumherum sahen wir viele Menschen. Das muss kein Nachteil sein, ich hätte aber hier um meine Nachtruhe gefürchtet.

Für eine Nacht wird es schon mal gehen. Habt ihr wieder in Musina übernachtet?

Jambotessy schrieb:
Hallo Chrissie,

eine schöne Tour hast du geplant.

Danke, das beruhigt mich schon mal :)

Meine Frage zu Kariba: hast du da etwas besonderes vor? Mir würde da nämlich 1 Nacht reichen und die dadurch eingesparte Nacht würde ich lieber noch in Mana Pools oder Great Zimbabwe einplanen.
Wir wollen nur die Staumauer und die Aussichtspunkte (The Peak, Observation Point) anschauen, ggf tanken, einkaufen und ansonsten nur etwas relaxen, falls wir es nötig haben :laugh: Aber gut zu wissen, dass hier ggf. noch Einsparpotenzial ist.

Sehe ich es richtig, dass es für unsere Routenplanung besser ist, zuerst Mana Pools zu besuchen und dann Kariba?


Great Zimbabwe ist wirklich sehenswert, wie lange hast du dort für die Ruinen eingeplant?
Keine, da wir 2016 dort waren. Falls wir nicht weiter Richtung Harare fahren, überlegen wir, im Lake Mutirikwi Game Park zu übernachten. Vielleicht kann jemand uns dazu noch aktuelle Infos geben.


Die Piste zwischen Main Camp und Sinematella ist grausig zu fahren.
Das kann ich bestätigen.
Tiersichtungen hatten wir in Sinamatella immer eher wenig, dagegen ums Main Camp herum im Oktober sehr gut bis fantastisch. Vergleiche dort die Preise zwischen Camping und Chalet, der Unterschied zwischen Camping und einfachstem Chalet betrug nur 5 US$ (2015).
Danke für den Hinweis.
LG
Jambotessy
Sadie schrieb:
Hallo, ich habe mal eine Reise nach Zim geplant und war teilweise schon gebucht, habe aber dann doch aufgegeben (2016) wegen der politischen Situation und den road blocks. Damals plante ich gewiss 8 Nächte Mana Pools, da dies unser Highlight geworden wäre. Da bin ich eher erstaunt dass du nur 3 Ü geplant hast, was ja heisst nur zwei volle Tage. Also wenns euch um Tiersichtungen geht, dann doch sicher 4 volle Tage planen, da die Anreise ja ziemlich lang ist.

Ja, das ist uns bewusst, aber einerseits gehört Mana Pools zu den teuersten Parks, andererseits kommt der zeitliche Aspekt hinzu und zu guter Letzt waren schon einige von den Tiersichtungen im Park enttäuscht (zB Topobär), was vielleicht auch mit deren Reisezeit zusammenhing.

Hast du gesehen? Es gibt auf Facebook eine Friends of Mana Pools Seite.
Ich bin nicht bei Facebook.
LG
Gruss Chrissie
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